wer mal gerne Bärlauch in der Küche verwenden will (sehr gesund und wohlschmeckend): jetzt kommen die Blätter raus. Also pfücken (bitte nicht mehr als 2 Blätter pro Pflanze. wir wollen sie ja nicht killen), alsbald verarbeiten (welkt sehe schnell), unter fließenden Wasser (oder Essigwasser) säubern (Fuchsbandwurm!), in einen Gefrierbeutel geben und einfrieren. … oder gleich verarbeiten.
Ich lege mir gerade wieder einen Vorrat zu. Ich friere ganze Blätter ein und zerdrücke sie in gefrohrenem Zustand. Da geht dann kein Tröpfchen des Pflanzensaftes verloren.
Grüße
Raimund
so viel ich weiß …
… lieber Raimund,
hilft weder Abwaschen noch Essigwasser noch Einfrieren gegen die
Eier des Fuchsbandwurmes. Da hilft nur: Den Förster fragen, ob
dieses Viech in der Gegend verbreitet ist. Und ansonsten lieber
Bärlauch im Garten anpflanzen!
Gruß
Bolo2L
hallo Bolo,
ich habe mal gegoogelt. Das war des Ergebnis:
Die Vermeidung von Infektionsrisiken ist besonders wichtig. Bodennah wachsende Früchte wie Beeren und Pilze können mit Bandwurmeiern behaftet sein und sind dadurch eine gefährliche Ansteckungsquelle für den Menschen. Sie sollten niemals ungewaschen gegessen werden.
Der Satz stammt aus: http://www.tieraerzteverband.de/tierrat/tg0895.htm
Ebenso:
Wie kann sich ein Mensch infizieren?
Waldbesucher können durch Verzehr von rohen Wildbeeren oder Pilzen unbemerkt Fuchsbandwurmeier aufnehmen. Aber auch Gartenbesitzer in weniger dichtbesiedelten Gebieten können sich eine Infektion beim Essen von herabgefallenem Obst oder von Salat zuziehen. Auch Jäger, die mit dem Fell eines toten Tieres im Wald Kontakt haben, können Fuchsbandwurmeier unbemerkt über die Hände in den Magen-Darm-Trakt aufnehmen. Der Kot von Füchsen, aber auch von Hunden und Katzen kann mit Fuchsbandwurmeiern befrachtet sein. Auch kann getrockneter Kot bei Erdarbeiten im Staub aufgewirbelt werden und auf diese Weise zu einer Erkrankung beim Menschen führen. Allerdings erkrankt nicht jeder Mensch, der Fuchsbandwurmeier aufgenommen hat.
Gemüse, Salate und am Boden wachsende Früchte sollten nur dann roh verzehrt werden, wenn der Garten fuchssicher eingezäunt ist. Keine Gefahr besteht bei gekochtem Gemüse und eingemachtem Obst (Erhitzung auf 60°), Marmelade usw… Einfrieren dagegen bietet keinen Schutz.
DU kannst Dir also von jedem Freilandsalat dieses Tierchenzulegen. Füchse findest Du auch mitten in der Stadt.
Also abfaschen und essen.
Grüße
Raimund
Also ist ein Waschen möglich!
Logik nicht ganz kapiert
Hallo Raimund,
. **Sie sollten niemals
ungewaschen gegessen werden.**
Nebbich. Ist aber noch keine Garantie gegen Fuchsbandwurm-Eier.
Ebenso:
Wie kann sich ein Mensch infizieren?
Gemüse, Salate und am Boden wachsende Früchte sollten nur dann
roh verzehrt werden, wenn der Garten fuchssicher eingezäunt
ist. Keine Gefahr besteht bei gekochtem Gemüse und
eingemachtem Obst (Erhitzung auf 60°), Marmelade usw…
Einfrieren dagegen bietet keinen Schutz.
Genau das heißt für mich: Keine Gemüse, Salate usw. aus
freier Natur, wenn schon nicht mal aus dem Garten! Und da
Bärlauch nicht gekocht wird und das Einfrieren nichts nützt …
DU kannst Dir also von jedem Freilandsalat dieses
Tierchenzulegen. Füchse findest Du auch mitten in der Stadt.
Also abfaschen und essen.
Das kapier ich nicht: Weil Füchse mitten in der Stadt sind, soll
ich Bärlauch in der Natur sammeln? Eher müsste das doch heißen,
ich soll keinen Freiland-salat essen (ich weiß aber genau, wo
ich den kauf. Und da ist ein Zaun drum wie an meinem Garten
auch).
Grüße
RaimundAlso ist ein Waschen möglich!
Fazit: Waschen ist natürlich möglich, bietet aber keine
Sicherheit. Ein fuchsdichter Zaun bietet diese Sicherheit. Oder
die von mir erwähnte Anfrage an den lokalen Förster.
Gruß
Bolo2L
hallo Bolo,
weißt Du von jedem Salat, wo er angebaut wurde? Von Tomaten? von…
Siehst Du, es ist nicht möglich, 100 % sicher zu sein.
Im Sommer essen 90 % der Bevölkerung Freilandsalat. Der stammt vom Feld. Und Füchse kommen heutzutage nicht nur im Wald vor, sondern mitten in der Stadt. Es sind äußerst schlaue Biester. Im Wald müssen sie sich anstrengen, aif jagd geheh. In der Stadt gibts Müll und viele „gute“ Speisenreste. Diese Füchse sind auch mal in Gärten. Um also sich zu gehen, muss man schon den Garten mit einem engmaschigen Zaun umgeben.
Aber ich will Dir den appetit nicht verderben. Sonst müsste ich Dir noch erzählen, was Du täglich isst: mit unserem täglich Brot. Da hebt´s Dir den Magen.
Ich bin froh, dass ich eine frau habe, die nicht so schreckhaft ist. Vor jahren waren wir hier in der Stadt in einem türkischem Restaurant (das kommt auch bei deutschen vor, was ich jetzt erzähle). Beim Essen sah ich aus den augenwinkeln eine Bewegeung. Ich sah hin und was blinzelte mir zu? Eine süsse, ausgewachsene Kakerlake! 30 cm von mir entfernt. Leise machte ich meine Holde darauf aufmerksam und wir bewunderten gmeinsam dieses „possierliche“ Tierchen. Da ich weiß, dass es fast keine Gaststätte gibt, die kakerlakenfrei ist, hat mich das nicht weiter aufgeregt. Wenn ich das dem Wirt gesagt hätte, wäre der vermutlich im Boden versunken und hätte kein Geld für das Essen verlangt. Aber was soll´s!
Grüße
Raimund
Das schreckt mich nicht …
… lieber Raimund,
wer sich mal mit einem Menschen von der gewerbeaufsicht
unterhalten hat, weiß, was los ist …
Selbstverständlich
gibt es so gut wie keine schabenfreie Großküche. Ich weiß sogar,
wie es in einigen Küchen ronommierter, alteingesessener Lokal
ausschaut.
hallo Bolo,
weißt Du von jedem Salat, wo er angebaut wurde? Von Tomaten?
von…
Von den allermeisten. Deshalb kaufe ich sie auch dort. Oder baue
sie selbst an.
Siehst Du, es ist nicht möglich, 100 % sicher zu sein.
Natürlich nicht. Aber den schlimmsten Risiken kann ich aus dem
Weg gehen. Und das ist zum Beispiel Bärlauch aus ein em Wald,
von dem mir der Förster gesagt hat, dass die Füchse dort den
Fuchsbandwurm haben. Nicht dagegen aus meinem Garten, der sicher
eingezäunt ist.
Im Sommer essen 90 % der Bevölkerung Freilandsalat. Der stammt
vom Feld. Und Füchse kommen heutzutage nicht nur im Wald vor,
sondern mitten in der Stadt. Es sind äußerst schlaue Biester.
Im Wald müssen sie sich anstrengen, aif jagd geheh. In der
Stadt gibts Müll und viele „gute“ Speisenreste. Diese Füchse
sind auch mal in Gärten. Um also sich zu gehen, muss man schon
den Garten mit einem engmaschigen Zaun umgeben.
Da musst Du mir nix erzählen. Trotzdem bleibe ich dabei:
Wald-Bärlauch ist gefaährlicher als Stadt-Garten-Bärlauch.
Außerdem kann ich den Garten kontrollieren, den Wald nicht.
Grüße
Raimund
Auch Grüße!
Bolo