Bärlin

Hallo zusammen,

jetzt ist schon seit Wochen die Bankgesellschaft in Berlin und die daraus resulierende Belastung für Berlin (und somit den Steuerzahler) in der Presse, und hier lese ich noch nichts?

Wie fühlt man sich als Einwohner einer Stadt, die pleite ist, weil die Oberen 10.000 eine Bank für Spekulation missbraucht haben, und sich noch nicht einmal einer Schuld bewusst sind?

Wenn das woanders passiert wäre, hätten die Berliner laut gelacht. Tja - Hauptstadt sein will gelernt sein, auch ohne Bundeszuschüsse.

Gruß
HaWeThie

(ich weiss - aber ich will ja hier zu einer Reaktion anregen - darum die Provokationen)

Hallo zusammen,

ich bin eh dafür das wir berlin einstampfen und münchen zur neuen hauptstadt erklären, hehe

(ich weiss - aber ich will ja hier zu einer Reaktion anregen -
darum die Provokationen)

Hi!

München! Als Bundeshauptstadt! Ausgerechnet!
Alles, was nördlich der Donau lebt, ist für Münchener doch eh’ minderwertig!
Bis heute bedauere ich, daß die Bayern beim Plebiszit von Anfang Dezember 1946 *gegen* einen selbständigen Staat votiert haben - dann wäre uns vermutlich viel Ärger und „Münchener Arroganz“ erspart geblieben.

(heute auch mal provokativ)
Grüße
Siegfried

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hi siegfired,

hehe… in diesen tönen kann ich aber auch!

Hi!:

München! Als Bundeshauptstadt! Ausgerechnet!

fällt dir ne bessere ein??
welche andere deutsche stadt hat die größe!, ist so schön! und sauber! mit diesen arbeitslosenzahlen??? und geld ist auch da!

das einzige was an berlin beeindruckend ist, ist die größe und der dreck!(grafities, etc)

Alles, was nördlich der Donau lebt, ist für Münchener doch eh’
minderwertig!

für bayern! :smile:

Bis heute bedauere ich, daß die Bayern beim Plebiszit von
Anfang Dezember 1946 *gegen* einen selbständigen Staat votiert
haben - dann wäre uns vermutlich viel Ärger und „Münchener
Arroganz“ erspart geblieben.

erstens ist es die bayerische arroganz! und zweitens wird es in bayern ebenso bedauert!
im moment ist es doch so, das es ohne die bayern&schwaben ziemlich finster in good-old-germany aussehen würd…

okok, bevor ich jetzt weiter-rumfies hier… arbeit ich lieber mal was…
ciao & weis-blaue grüße

rasta

Pleitegeier…
kreiste schon seit Jahren über der Stadt.

vor einigen Jahren versuchte sich Berlin mithilfe von Wahlen und Volksabstimmung in das arme, aber reichere Brandenburg zu flüchten.

Es ist aber gott sei dank fehlgeschlagen :smile:

Gruß
Marco

Aus dieser Sicht…
Moin Marco,

…haben die Brandenburger (also wir damals ja) dann doch richtig entschieden, aller Politikerschelte im nachhinein zum Trotz. Eine weitere Volksabstimmung darüber sollte nun wohl keiner wagen, weder Potsdamer noch Berliner Politiker. Es dürfte eine weitere verheerende Niederlage werden…*freu*

CIAo
Reiko

Es war aber…
schon wieder geplant… und diesmal hätten die Chancen leider etwas besser gestanden für Berlin.

aber nun :smile: Aus die Maus… oder wie heißt es? *g*

Denn selbst dem dümmsten sollte klar sein, dass seine Wahl für Berlin-Brandenburg nicht die beste sein dürfte. :smile:

Leider darf ich nicht mehr dagegen stimmen… obwohl? ". Wohnsitz darf man dann noch beim Volksbegehren mitmachen?

Gruß
MArco

schon wieder geplant… und diesmal hätten die Chancen leider
etwas besser gestanden für Berlin.

Meinst? Glaub ich nicht. Aber man weiss ja nie…

aber nun :smile: Aus die Maus… oder wie heißt es? *g*

Yep. Gott sei Dank auch

Denn selbst dem dümmsten sollte klar sein, dass seine Wahl für
Berlin-Brandenburg nicht die beste sein dürfte. :smile:

Hmm, es gibt noch zuviel Dumme in Brandenburg, weisst ja…:wink:

Leider darf ich nicht mehr dagegen stimmen… obwohl? ".
Wohnsitz darf man dann noch beim Volksbegehren mitmachen?

Du musst einen Wohnsitz in Brandenburg haben, um an der VA mitzumachen, ich glaube, bei der VA reicht auch der Nebenwohnsitz…aber wurscht, es gibt KEINE VA mehr…*g*

CIAo

zumindest…
nicht die nächsten Jahr zu diesem Thema in dieser Region :smile:

freudige Grüße

Marco

Hi!

…haben die Brandenburger (also wir damals ja) dann doch
richtig entschieden, aller Politikerschelte im nachhinein zum
Trotz. Eine weitere Volksabstimmung darüber sollte nun wohl
keiner wagen, weder Potsdamer noch Berliner Politiker. Es
dürfte eine weitere verheerende Niederlage werden…*freu*

Der Meinung bin ich nicht.
Diese Kleinstaaterei unter Länderausgleichsempfängern kostet die Deutschen insgesamt nur Geld.
Der einzelne Bürger wird von dieser Bankenaffäre ohnehin nicht viel Nachteil haben.
Das kostet vielleicht 1 DM mehr für 2 Monate.

Nur was uns die 3 Bundesländer, die wir zu viel haben, kosten, diskutiert hier keiner.
Schade.

Grüße,

Mathias

so einfach ist das nicht…
Hallo Mathias,

Der Meinung bin ich nicht.

Sie sei dir vergönnt.

Diese Kleinstaaterei unter Länderausgleichsempfängern kostet
die Deutschen insgesamt nur Geld.

Du kannst mir nicht weismachen, dass die Trennung Berlin/Brandenburg den Deutschen mehr Geld kostet, als bei einer Fusion. Ich hätte gerne einen Grund gewusst, warum dies so sein sollte.

Der einzelne Bürger wird von dieser Bankenaffäre ohnehin nicht
viel Nachteil haben.

Der einzelne Bürger nicht? *grübel* Also bei 5 Mrd. Schulden macht es bei 3,6 Mio. Einwohner mal eben 1388,89 DM Schulden. Exlkusive Zinsen uns Zinseszinsen. Bei einer Verschuldung von bereits rd. 65 Mrd. DM *waren glaube die letzten Zahlen* macht dies künftig eine Nettoverschuldung von 19444,44 DM aus. Für den Greis und für den Säugling.

Das Land Brandenburg, sicherlich auch kein reiches Land, hat etwa 20 Mrd. Schulden bei einem etwa gleichen Einwohnerbestand. Es ist also weniger, als ein drittel Schulden auf jedem Bürger, wie in Berlin. Genaugenommen sind es: 5555,56 DM.

Nehmen wir jetzt mal den Gesamtschnitt von beiden Ländern: 12500 DM. Der Berliner hätte auf einen Schlag ca. 7000 DM weniger Schulden, der Brandenburger hingegen 7000 DM mehr. Also nicht nur 2 DM. Und das empfinde ich persönlich schon sehr hoch.
Warum soll ich mir also so ein kranken Land einkaufen?

Das kostet vielleicht 1 DM mehr für 2 Monate.

Wie du sehen kannst, sind es mal lockere 7000 DM. Also etwas mehr.

Nur was uns die 3 Bundesländer, die wir zu viel haben, kosten,
diskutiert hier keiner.

Wen kostet es zuviel? Und wer legt fest, dass es genau 3 zuviel sind?

Gruß
Marco

und dann…
würde durch den Wegfall von Brandenburg gerade mal 1 Mrd. Finanzausgleich wegfallen. Berlin ist doch das Land, was auch am meisten schröpft… Sachsen - Anhalt, Sachsen, Thüringen und Berlin *dann mit deutlichem Abstand* folgen noch…
Wobei alleine von Brandenburg nach Sachsen schon ein Abstand von 1 Mrd. ist.

Marco

Schon wieder wechseln?
Tach auch,

schon wieder neu bauen???
Und dann auch noch nach München, nä, dann doch lieber wieder den Berlin-Schluss aufheben und zurück nach Bonn.
Die bescheidene Stadt am Rhein :wink: tat der Republik gut.

Gruß
HaWeThie

Hi!

Der Meinung bin ich nicht.

Sie sei dir vergönnt.

Ich danke Dir von Herzen und krieche im Staub vor Dir, großer Meister…

Diese Kleinstaaterei unter Länderausgleichsempfängern kostet
die Deutschen insgesamt nur Geld.

Du kannst mir nicht weismachen, dass die Trennung
Berlin/Brandenburg den Deutschen mehr Geld kostet, als bei
einer Fusion. Ich hätte gerne einen Grund gewusst, warum dies
so sein sollte.

Allein schon die Unterhaltung von zwei kompletten Regierungsapparaten mit allen Ministern, Verwaltungsbeamten u.s.w. ist schon ein volkswirtschaftlicher Albtraum.
Es muß jede Behörde, jedes Amt doppelt bezahlt werden.
Allein das reicht schon aus, um eine sofortige Reduzierung der Anzahl der BL in D auf 5-6 zu rechtfertigen.

Der einzelne Bürger wird von dieser Bankenaffäre ohnehin nicht
viel Nachteil haben.

Der einzelne Bürger nicht? *grübel* Also bei 5 Mrd. Schulden
macht es bei 3,6 Mio. Einwohner mal eben 1388,89 DM Schulden.
Exlkusive Zinsen uns Zinseszinsen. Bei einer Verschuldung von
bereits rd. 65 Mrd. DM *waren glaube die letzten Zahlen* macht
dies künftig eine Nettoverschuldung von 19444,44 DM aus. Für
den Greis und für den Säugling.

Es geht mittlerweile um 6 Mrd.
Des weiteren bezahlen Bayern und BW soweiso den Großteil der Schulden, da Berlin ohnehin nichts hat. Der Länderfinanzausgleichs macht´s möglich.
Und wir hier unten können uns das glücklicherweise leisten, Eure Fehler da oben auszugleichen…

Das Land Brandenburg, sicherlich auch kein reiches Land, hat
etwa 20 Mrd. Schulden bei einem etwa gleichen
Einwohnerbestand. Es ist also weniger, als ein drittel
Schulden auf jedem Bürger, wie in Berlin. Genaugenommen sind
es: 5555,56 DM.

Nehmen wir jetzt mal den Gesamtschnitt von beiden Ländern:
12500 DM. Der Berliner hätte auf einen Schlag ca. 7000 DM
weniger Schulden, der Brandenburger hingegen 7000 DM mehr.
Also nicht nur 2 DM. Und das empfinde ich persönlich schon
sehr hoch.
Warum soll ich mir also so ein kranken Land einkaufen?

Du sollst Dir gar nichts einkaufen, sondern die Länderausgleichsbezahler haben ein Recht auf supereffektives Kostenmanagement bei den Empfängern. Und dazu gehört auch die Verschlankung der Verwaltung, die hier ja nur ein logischer Schritt wäre.
Da hier zwei Pleitegeier fusionieren würden, sind Deine Zahlen uninteressant, da ja ohnehin die Schulden von allen zusammen aufgefangen werden.

Das kostet vielleicht 1 DM mehr für 2 Monate.

Wie du sehen kannst, sind es mal lockere 7000 DM. Also etwas
mehr.

Das ist eine reine Milchmädchenrechnung.
Darüber müssen wir wohl nicht ernsthaft diskutieren.

Nur was uns die 3 Bundesländer, die wir zu viel haben, kosten,
diskutiert hier keiner.

Wen kostet es zuviel? Und wer legt fest, dass es genau 3
zuviel sind?

Es sind noch ein paar mehr zuviel, aber ich persönlich lege zunächst fest, daß auf alle Fälle mal die Stadtstaaten überflüssig sind.

Es kostet die Länderausgleichszahler Geld.
Wen den sonst?
Dioe Empfänger arbeiten doch nur auf Besitzszandssicherung hin.
Klar, daß kein Landesfürst seinen eigenen Job wegrationalisieren wird. Genau da hängt´s ja bei unserem System.

Grüße,

Mathias

vielleicht…
Hallo Mathias,

Es geht mittlerweile um 6 Mrd.
Des weiteren bezahlen Bayern und BW soweiso den Großteil der
Schulden, da Berlin ohnehin nichts hat. Der
Länderfinanzausgleichs macht´s möglich.
Und wir hier unten können uns das glücklicherweise leisten,
Eure Fehler da oben auszugleichen…

Für den Fall, dass du die Vika noch nicht gelesen hast: Ich arbeite in Baden-Württemberg und dann bin ich auch kein Politiker, sodass ich mit dem wirtschaften in B/BB überhaupt nichts zu tun habe. Und letztendlich macht Berlin nicht nur unbedingt viele Fehler *ich bin nichtmal Berliner*, aber in Berlin kostet allein das Erhalten der Museen Millionen. Dazu noch Sanierung von Staatseigentum… es ist also nicht alles hausgemacht, denn so viele kulturhistorischen Dinge, die Berlin pflegen muss, hat meines Wissens nach kein anderes Bundesland.

Du sollst Dir gar nichts einkaufen, sondern die
Länderausgleichsbezahler haben ein Recht auf supereffektives
Kostenmanagement bei den Empfängern. Und dazu gehört auch die
Verschlankung der Verwaltung, die hier ja nur ein logischer
Schritt wäre.

Da gebe ich dir Recht. Da Brandenburg aber mit am wenigsten aus diesem Topf bekommt, verstehe ich deine großartige Aufregung nicht so ganz.

Da hier zwei Pleitegeier fusionieren würden, sind Deine Zahlen
uninteressant, da ja ohnehin die Schulden von allen zusammen
aufgefangen werden.

Jein… die Schulden würden somit auf die Köpfe aller Einwohner verteilt werden. Nur das Problem ist, dass Berlin einfach mal mehr Schulden hat, als Brandenburg und somit würdest du den sicherlich auch nicht gut wirtschaftendem Brandenburg noch mehr Geld wegnehmen.

Zum anderen ist es auch nicht großartig verwunderlich, dass BW/Bayern und NRW die größten Zahler sind, denn dort ist in Deutschland nunmal die meiste Großindustrie zu finden.
Das hat auch erheblichen Einfluss auf Schuldenaufnahme etc.

Das ist eine reine Milchmädchenrechnung.

Wieso ist das eine Milchmädchenrechnung? Was würdest du der Bank sagen, wenn sie dir sagt: Hallo Mathias, also ihr Konto sieht ja ganz gut aus… nur 1000 DM im Minus… aber wissen sie… wir haben hier ein paar Probleme mit säumigen Zahlern… ab sofort haben sie 10.000 DM Schulden. Würdest dich garantiert freuen. :smile:
Glaub ich dir jetzt sogar aufs Wort.

Darüber müssen wir wohl nicht ernsthaft diskutieren.

Ich denke schon, was ja obiges Beispiel belegt. Kosten zu minimieren heißt nicht, sich Schulden aufzuladen. Das senkt nämlich keine Kosten.

Es sind noch ein paar mehr zuviel, aber ich persönlich lege
zunächst fest, daß auf alle Fälle mal die Stadtstaaten
überflüssig sind.

Hamburg zahlt aber z.B. auch in den Topf ein… würdest also einen Zahler vergraulen und somit noch mehr zahlen müssen. :smile:

Es kostet die Länderausgleichszahler Geld.

Und wenn einer verschwindet? Die Stadtstaaten sind nicht das Problem, es ist einfach so, dass man auch die Stadtstaaten solide führen kann. Nur man muss können und wollen… und da liegt der Hase im Pfeffer.

Gruß
MArco

Hi!

Es geht mittlerweile um 6 Mrd.
Des weiteren bezahlen Bayern und BW soweiso den Großteil der
Schulden, da Berlin ohnehin nichts hat. Der
Länderfinanzausgleichs macht´s möglich.
Und wir hier unten können uns das glücklicherweise leisten,
Eure Fehler da oben auszugleichen…

Für den Fall, dass du die Vika noch nicht gelesen hast: Ich
arbeite in Baden-Württemberg und dann bin ich auch kein
Politiker, sodass ich mit dem wirtschaften in B/BB überhaupt
nichts zu tun habe. Und letztendlich macht Berlin nicht nur
unbedingt viele Fehler *ich bin nichtmal Berliner*, aber in
Berlin kostet allein das Erhalten der Museen Millionen. Dazu
noch Sanierung von Staatseigentum… es ist also nicht alles
hausgemacht, denn so viele kulturhistorischen Dinge, die
Berlin pflegen muss, hat meines Wissens nach kein anderes
Bundesland.

Das kann ich nicht sagen. Was ich aber sagen kann ist, daß Berlin sicherlich nicht das einzige BL ist, das kkunsthistorisch bedeutsame Dinge pflegen muß.
Allein München, Nürnberg und Regensburg zeigen hier, daß man die Pflege von Kunst und Geschichte auch effektiv machen kann.

Du sollst Dir gar nichts einkaufen, sondern die
Länderausgleichsbezahler haben ein Recht auf supereffektives
Kostenmanagement bei den Empfängern. Und dazu gehört auch die
Verschlankung der Verwaltung, die hier ja nur ein logischer
Schritt wäre.

Da gebe ich dir Recht. Da Brandenburg aber mit am wenigsten
aus diesem Topf bekommt, verstehe ich deine großartige
Aufregung nicht so ganz.

Berlin bekommt sehr viel und liegt mitten in Brandenburg. Geschnallt?

Da hier zwei Pleitegeier fusionieren würden, sind Deine Zahlen
uninteressant, da ja ohnehin die Schulden von allen zusammen
aufgefangen werden.

Jein… die Schulden würden somit auf die Köpfe aller
Einwohner verteilt werden. Nur das Problem ist, dass Berlin
einfach mal mehr Schulden hat, als Brandenburg und somit
würdest du den sicherlich auch nicht gut wirtschaftendem
Brandenburg noch mehr Geld wegnehmen.

Das genau ist der Trugschluß.
Man nimmt keinem Geld weg. Man gibt den Leuten Geld!

Den Brandenburgern gäbe man z.B. dann mehr Geld, weil ja Berlin mit im Boot ist.

Zum anderen ist es auch nicht großartig verwunderlich, dass
BW/Bayern und NRW die größten Zahler sind, denn dort ist in
Deutschland nunmal die meiste Großindustrie zu finden.
Das hat auch erheblichen Einfluss auf Schuldenaufnahme etc.

Klar. Aber warum gibt es in BY, BW und NRW mehr Großindustrie?
Etwa weil sie dort einfach IST?
Nein, sondern weil man durch gute Wirtschaftspolitik die Ansiedlung der Unternehmen forciert hat.
Und nun sollen diese Länder dafür bezahlen, daß die anderen BLs das nicht taten, sondern lieber dem Sozialismus und dem Stillstand fröhnten? No way!

Das ist eine reine Milchmädchenrechnung.

Wieso ist das eine Milchmädchenrechnung? Was würdest du der
Bank sagen, wenn sie dir sagt: Hallo Mathias, also ihr Konto
sieht ja ganz gut aus… nur 1000 DM im Minus… aber wissen
sie… wir haben hier ein paar Probleme mit säumigen
Zahlern… ab sofort haben sie 10.000 DM Schulden. Würdest
dich garantiert freuen. :smile:
Glaub ich dir jetzt sogar aufs Wort.

Das ist Käse, denn der einzeolne Bürger muß diese Schulden ja nicht wirklich bezahlen.
Sioe werden verrechnet und auf das gesamte (dann neue) BL verzinst.
Da aber auch mehr Hilfen an das neue BL fließen, gleicht sich das wieder aus.

Darüber müssen wir wohl nicht ernsthaft diskutieren.

Ich denke schon, was ja obiges Beispiel belegt. Kosten zu
minimieren heißt nicht, sich Schulden aufzuladen. Das senkt
nämlich keine Kosten.

s.o.

Es sind noch ein paar mehr zuviel, aber ich persönlich lege
zunächst fest, daß auf alle Fälle mal die Stadtstaaten
überflüssig sind.

Hamburg zahlt aber z.B. auch in den Topf ein… würdest also
einen Zahler vergraulen und somit noch mehr zahlen müssen. :smile:

Die erwirtschaftete Summe bleibt doch gleich.
Nur die Verteilung ändert sich.

Es kostet die Länderausgleichszahler Geld.

Und wenn einer verschwindet? Die Stadtstaaten sind nicht das
Problem, es ist einfach so, dass man auch die Stadtstaaten
solide führen kann. Nur man muss können und wollen… und da
liegt der Hase im Pfeffer.

Es geht mir eher um die Gesamteinnahmen und Gesamtkosten in Deutschland.
An den Steuereinnahmen ändert sich ja nichts. Nur muß davon dann deutlich weniger Verwaltung bezahlt werden.

Dieses ganze herumgerechne mit Schulden einzelner BLs ist Kleinstaaterei und im von uns diskutierten Fall den Zahlerstaaten gegenüber unangemessen.

Grüße,

Mathias

Komische Ansichten hast du…
Hallo Mathias,

Das kann ich nicht sagen. Was ich aber sagen kann ist, daß
Berlin sicherlich nicht das einzige BL ist, das
kkunsthistorisch bedeutsame Dinge pflegen muß.
Allein München, Nürnberg und Regensburg zeigen hier, daß man
die Pflege von Kunst und Geschichte auch effektiv machen kann.

Das glaube ich dir und ich weiß es auch, allerdings ist es in Berlin wirklich mehr. Nichtsdestotrotz könnte dies effektiver geschehen.

Berlin bekommt sehr viel und liegt mitten in Brandenburg.
Geschnallt?

Das Problem hierbei ist einfach, hinterher bekommen sie nicht mehr soviel. Auch klar, oder?

Das genau ist der Trugschluß.

Leider nicht.

Man nimmt keinem Geld weg. Man gibt den Leuten Geld!

Welches denn?

Den Brandenburgern gäbe man z.B. dann mehr Geld, weil ja
Berlin mit im Boot ist.

Sie bekommen nicht mehr Geld. Sie bekommen maximal genauso viel. Jetzt rate aber mal, wer die höheren Kosten produziert! Ist ziemlich schwer, weil die Zuschüsse „nicht so arg“ differieren. :smile: So… und da das eine Land aber brachial mehr Kosten verursacht, überleg mal kurz, wer wohl im Endeffekt noch weniger bekommt. Na, eine Lösung?

Klar. Aber warum gibt es in BY, BW und NRW mehr Großindustrie?

Da die ostdeutschen Bundesländer nicht wirklich dazu können, dass es dort keine Großindustrie mehr gibt *gut dazu können sie vielleicht was*. Aber in keinem Fall können sie was dafür, dass BASF, Daimler und BMW *nur als Beispiele* dort sitzen, wo sie heute sitzen. Ehemals waren das auch nur kleine Läden, die dann aber riesig geworden sind. Hingegen wurde das in Ostdeutschland, was nicht von alleine kaputt ging kaputtgemacht oder sich schöne Fördergelder geangelt, was ich als legitim erachte, um zu bauen, siehe Elf Aquitane.

Etwa weil sie dort einfach IST?

Eben. Aber nicht weil man es dort forciert hat, sondern weil sie dort gewachsen ist.

Nein, sondern weil man durch gute Wirtschaftspolitik die
Ansiedlung der Unternehmen forciert hat.

Eher unwahrscheinlich. Die von mir dargelegten Beispiele beweisen das, oder hat etwa eine der Firmen je ihren Stammsitz außerhalb des Bundeslandes geschweige denn der Region verlagert?

Und nun sollen diese Länder dafür bezahlen, daß die anderen
BLs das nicht taten, sondern lieber dem Sozialismus und dem
Stillstand fröhnten? No way!

Das hier kann nicht ganz deine Antwort sein, oder? Wie bitte schön soll denn ein soziallistisch geführtes Land marktwirtschaftlich funktionieren, wenn gleichzeitig Transferleistungen erbracht werden, die nicht bezahlt werden?

Im Übrigen, hätte dieses System funktioniert, würden wir uns sicherlich nicht „wiedervereinigt“ haben, oder?

Und dem Stillstand fröhnen? Nunja. Die Meinung sei dir gegönnt.
Aber mach mir das dennoch mal an 3 Beispielen fest, wo deiner Meinung nach dem Stillstand gefrönt wird.

Nur gut, dass diese letzte Ansicht nicht von vielen geteilt wird, denn sonst bräuchte die Eingliederung noch Millionen von Jahren.

Das ist Käse, denn der einzeolne Bürger muß diese Schulden ja
nicht wirklich bezahlen.

Das ist richtig, er muss sie nicht bezahlen, aber die Zinsen auf dieses Kapital schmälern die Investition für ihn. Nutznießer

Sioe werden verrechnet und auf das gesamte (dann neue) BL
verzinst.

Eben.

Da aber auch mehr Hilfen an das neue BL fließen, gleicht sich
das wieder aus.

Eben nicht. Wieso sollten mehr Gelder in dieses Land fließen? Trugschluss. Die Gelder werden nach den produzierten kosten verteilt. Und die sind nunmal nach wie vor in Berlin höher, also gibt es dort mehr Geld. Du glaubst doch nicht allen Ernstes, es gibt in einem gemeinsamen Berlin/BRandenburg mehr Fördermittel. Dies würde die Fusion ja ad absurdum führen.

Und für den einzelnen eben auch nicht, da die Kosten nach dem Verursacherprinzip verteilt werden. :smile:

In diesem Sinne…

Marco

Hi!

Das kann ich nicht sagen. Was ich aber sagen kann ist, daß
Berlin sicherlich nicht das einzige BL ist, das
kkunsthistorisch bedeutsame Dinge pflegen muß.
Allein München, Nürnberg und Regensburg zeigen hier, daß man
die Pflege von Kunst und Geschichte auch effektiv machen kann.

Das glaube ich dir und ich weiß es auch, allerdings ist es in
Berlin wirklich mehr. Nichtsdestotrotz könnte dies effektiver
geschehen.

Eben. Und das kann auch kein Argument sein.
Sonst müssten wir hier alles Ausgaben auflisten, die ein BL hat.

Berlin bekommt sehr viel und liegt mitten in Brandenburg.
Geschnallt?

Das Problem hierbei ist einfach, hinterher bekommen sie nicht
mehr soviel. Auch klar, oder?

Das ist klar. Denn sie brauchen dann ja auch nicht mehr so viel. Allein schon die halbierte Verwaltung bringt unheimliche Einsparungen.
Das würde schon reichen. Die sonstigen Etats könnten von mir aus unverändert bleiben.

Das genau ist der Trugschluß.

Leider nicht.

Man nimmt keinem Geld weg. Man gibt den Leuten Geld!

Welches denn?

Dasjenige, welches sie auch vorher bekommen hatten.
Sowie auch eine Umschichtung der Länderschulden und die Möglichkeit, sie irgendwann zu tilgen. Denn die Wirtschaftsmacht und die Steuereinnahmen steigen ja auch an, betrachtet im Vergleich zu der jeweiligen Situation vorher. Jeder bekommt ja die Firmen und Steuern des anderen dazu.

Den Brandenburgern gäbe man z.B. dann mehr Geld, weil ja
Berlin mit im Boot ist.

Sie bekommen nicht mehr Geld. Sie bekommen maximal genauso
viel. Jetzt rate aber mal, wer die höheren Kosten produziert!
Ist ziemlich schwer, weil die Zuschüsse „nicht so arg“
differieren. :smile: So… und da das eine Land aber brachial mehr
Kosten verursacht, überleg mal kurz, wer wohl im Endeffekt
noch weniger bekommt. Na, eine Lösung?

Es bekommt dann das neue BL eine gewisse Summe, die effektiver, also auch zum größeren Vorteil der Bürger, eingesetzt werden kann. Die Trennung gibt es dann doch gar nicht mehr, außer in den Köpfen der Leute da ogben. Das ist mir als Bayer aber egal. Ich erwarte, daß nicht mir meinen Steuergeldern geaast wird!

Klar. Aber warum gibt es in BY, BW und NRW mehr Großindustrie?

Da die ostdeutschen Bundesländer nicht wirklich dazu können,
dass es dort keine Großindustrie mehr gibt *gut dazu können
sie vielleicht was*. Aber in keinem Fall können sie was dafür,
dass BASF, Daimler und BMW *nur als Beispiele* dort sitzen, wo
sie heute sitzen. Ehemals waren das auch nur kleine Läden, die
dann aber riesig geworden sind. Hingegen wurde das in
Ostdeutschland, was nicht von alleine kaputt ging
kaputtgemacht oder sich schöne Fördergelder geangelt, was ich
als legitim erachte, um zu bauen, siehe Elf Aquitane.

Naja, Du scheinst einer der alten „Betonköpfe“ zu sein, die die Mauer wieder herbeten. QWie man das sich als Ossi allerdings wünschen kann, wird mir ein Rätsel bleiben.

Nur ein paar Beispiele:

BASF: Schwarzheide
Mühlbauer: Dreden
Infineon: Dresden
AMD: Dresden

Das alles sind Westfirmen bzw. ausländische Investoren, die im Osten unehimlich was aus dem Boden gestampft haben.
Und das alles auf Kosten der Wessis, die ja die Fördergelder mit ihren Steuern bezahlen.

Etwa weil sie dort einfach IST?

Eben. Aber nicht weil man es dort forciert hat, sondern weil
sie dort gewachsen ist.

Weil man sie wachsen LIEß!!!
Was können denn die Wessis dafür, daß die DDR ein derartiger wirtschaftspolitischer Saustall war?

Nun bezahlen wir Euch den Aufbau, freuen uns über die Einheit und Du meckerst immer noch.

Nein, sondern weil man durch gute Wirtschaftspolitik die
Ansiedlung der Unternehmen forciert hat.

Eher unwahrscheinlich. Die von mir dargelegten Beispiele
beweisen das, oder hat etwa eine der Firmen je ihren Stammsitz
außerhalb des Bundeslandes geschweige denn der Region
verlagert?

Glücklicherweise nicht.
Nur die Wertschöpfung findet oftmals woanders statt. s.o.

Und nun sollen diese Länder dafür bezahlen, daß die anderen
BLs das nicht taten, sondern lieber dem Sozialismus und dem
Stillstand fröhnten? No way!

Das hier kann nicht ganz deine Antwort sein, oder? Wie bitte
schön soll denn ein soziallistisch geführtes Land
marktwirtschaftlich funktionieren, wenn gleichzeitig
Transferleistungen erbracht werden, die nicht bezahlt werden?

Du machst nicht ernsthaft die Tramsferleistungen für das Scheitern des real existierenden Sozialismus verantwortlich, oder?

Fakt ist, daß die DDR ein wirtschaftspolitischer Sauladen war, den wir nun wieder aufbauen. Alle zusammen.
Daß das seine Zeit braucht und man 40 Jahre Stillstand nicht in 10 Jahren aufholen kann, ist wohl klar.

Im Übrigen, hätte dieses System funktioniert, würden wir uns
sicherlich nicht „wiedervereinigt“ haben, oder?

Weiß ich nicht.

Und dem Stillstand fröhnen? Nunja. Die Meinung sei dir
gegönnt.
Aber mach mir das dennoch mal an 3 Beispielen fest, wo deiner
Meinung nach dem Stillstand gefrönt wird.

  • Man wählt PDS
  • man ist immobil und lieber zuhause arbeitslos als woanders in Lohn und Brot
  • man fordert die Mauer zurück.

Dies gilt natürlich jeweils nur für einige Leute, nicht für alle.
Aber diese Tendenzen sind klar vorhanden.

Nur gut, dass diese letzte Ansicht nicht von vielen geteilt
wird, denn sonst bräuchte die Eingliederung noch Millionen von
Jahren.

Sie wird noch ca. 30 Jahre dauern, fürchte ich.

Das ist Käse, denn der einzelne Bürger muß diese Schulden ja
nicht wirklich bezahlen.

Das ist richtig, er muss sie nicht bezahlen, aber die Zinsen
auf dieses Kapital schmälern die Investition für ihn.
Nutznießer

Sioe werden verrechnet und auf das gesamte (dann neue) BL
verzinst.

Eben.

Ja, aber das gleicht sich doch locker aus dadurch, daß ja auch für jeden Teil die Firmen und Steuern des anderen Teils hinzukommen!

Da aber auch mehr Hilfen an das neue BL fließen, gleicht sich
das wieder aus.

Eben nicht. Wieso sollten mehr Gelder in dieses Land fließen?
Trugschluss. Die Gelder werden nach den produzierten kosten
verteilt. Und die sind nunmal nach wie vor in Berlin höher,
also gibt es dort mehr Geld. Du glaubst doch nicht allen
Ernstes, es gibt in einem gemeinsamen Berlin/BRandenburg mehr
Fördermittel. Dies würde die Fusion ja ad absurdum führen.

s.o. Die Trennung gibt es dann ncht mehr.
Es wird ins´gesamt nicht mehr Fördermittel geben, aber für einzelne Institutionen auch nicht weniger. Warum auch?

Und für den einzelnen eben auch nicht, da die Kosten nach dem
Verursacherprinzip verteilt werden. :smile:

Für die Betsreitung dieser Kosten ist dann ja auch mehr Geld da, sh. Firmenzuwächse.

Grüße,

Mathias

*grübel*
Hi!

Eben. Und das kann auch kein Argument sein.
Sonst müssten wir hier alles Ausgaben auflisten, die ein BL
hat.

Das wäre glaube ich dann doch zu pingelig :smile:

Das ist klar. Denn sie brauchen dann ja auch nicht mehr so
viel. Allein schon die halbierte Verwaltung bringt unheimliche
Einsparungen.
Das würde schon reichen. Die sonstigen Etats könnten von mir
aus unverändert bleiben.

Würde ja leider eben nicht ausreichen. Die Beamtenversorgung, der Beamten, die wegfallen würde, macht lediglich etwa 1-2% (zumindest stand dies neulich in der Presse) des Berliner Haushaltes aus. Also nicht wirklich ein Kosteneinsparungsfaktor.

Dasjenige, welches sie auch vorher bekommen hatten.
Sowie auch eine Umschichtung der Länderschulden und die
Möglichkeit, sie irgendwann zu tilgen. Denn die
Wirtschaftsmacht und die Steuereinnahmen steigen ja auch an,
betrachtet im Vergleich zu der jeweiligen Situation vorher.
Jeder bekommt ja die Firmen und Steuern des anderen dazu.

Sie steigen nicht an, sie bleiben gleich. Warum sollten die Steuereinnahmen ansteigen? Es wird doch alleine wegen einer Länderfusion nicht mehr produziert.

Es bekommt dann das neue BL eine gewisse Summe, die
effektiver, also auch zum größeren Vorteil der Bürger,
eingesetzt werden kann.

Wie gesagt: die 1-2% bringen nicht wirklich Vorteile.

Naja, Du scheinst einer der alten „Betonköpfe“ zu sein, die
die Mauer wieder herbeten. QWie man das sich als Ossi
allerdings wünschen kann, wird mir ein Rätsel bleiben.

Ich bete keine Mauer her und ich bin froh, das ich so aufwachsen konnte, wie ich es kann.
Ich sagte ja auch, sich Steuergelder angeln, wenn ich dort Industrie hinstelle, dann empfinde ich das als legitim.

BASF: Schwarzheide

Die Anlagen waren vorhanden. Sie wurden mit Steuergeldern saniert.

Mühlbauer: Dreden
Infineon: Dresden
AMD: Dresden

Diese Firmen haben noch nicht lange ihre Produktion wieder dort. Aber kleines Beispiel für kaputtmachen: Es gab früher in Sömmerda und Dresden auch schon Computerfirmen. Aber erst in 1997 wurden diese Firmen dort wieder eingerichtet…
Warum aber nicht gleich 1997? War es da weniger attraktiv? Mit Sicherheit…

Weiteres Beispiel… der Betrieb meiner Mutter wurde für 1 DM an einen Investor aus Nordrhein-Westfalen veräußert. Das Unternehmen meiner Mutter produzierte für Versandhäuser Möbel in großen Stückzahlen, bekam neue Aufträge. Es wurden Gewinne produziert noch und nöcher. Alle freuten sich. Irgendwann lieferten die Lieferanten nicht mehr. Die Produktion stockte, die Produktion lag lahm, die Versandhäuser kündigten alle Verträge und etwa 1000 Menschen standen auf der Straße, wenn man den ganzen Betrieb zusammenzählt. Grund? DEr Aufkäufer, der das Unternehmen für 1 DM gekauft hatte, nahm die Gewinne und zahlte die Schulden seines Stammbetriebes, die Rechnungen der neu erworbenen Firma bezahlte er nicht. Die neu erworbene Firma gliederte er nicht bei sich ein, folgedessen war eine einfache Liquidation möglich.

Im Übrigen sind die von dir genannten Objekte Repräsentativobjekte, wie z.B. Rolls Royce bei Berlin. Die Industrie konnte nur mit satten Vergünstigungen gelockt werden. Das gute ausgebildete Personal ist damals in den Westen gegangen, weil es dort mehr Geld zu verdienen gab. Es wird also Jahre dauern, bis dort wieder richtig produziert werden kann. Meiner Meinung nach. Dass die Menschen aufgrund von Verdiensten wegewandert sind, empfinde ich auch als legitim. Aber so fehlen dort nunmal auch qualifizierte Arbeitsplätze.

Das alles sind Westfirmen bzw. ausländische Investoren, die im
Osten unehimlich was aus dem Boden gestampft haben.

Da gebe ich dir recht. auch wenn sie ersteinmal geködert werden mussten. Da dies auf lange Sicht aber rentabel ist, empfinde ich dies nicht verwerflich. Ich freue mich sogar über dieses Engagement.

Und das alles auf Kosten der Wessis, die ja die Fördergelder
mit ihren Steuern bezahlen.

Eben… und das ist doch der eigentliche Punkt… wieso müssen diese Firmen erst durch Steuergelder animiert werden, dort auch zu produzieren? Es muss doch gewisse Gründe haben…

Warum nicht so, wie bei Porsche? … sie bauen in Leipzig und beziehen dabei keine Fördergelder…

Weil man sie wachsen LIEß!!!
Was können denn die Wessis dafür, daß die DDR ein derartiger
wirtschaftspolitischer Saustall war?

Nichts… :smile:

Nun bezahlen wir Euch den Aufbau, freuen uns über die Einheit
und Du meckerst immer noch.

Ich meckere nicht… ich freue mich sogar, dass es bezahlt wird. Aber ich verstehe nicht die Industrie, die erst durch Fördermittel dazu animiert werden muss.

Glücklicherweise nicht.
Nur die Wertschöpfung findet oftmals woanders statt. s.o.

Okay… die Wertschöpfung findet in den genannten Orten statt, aber wo führt denn der Produzent seine Steuerleistungen ab? Dort, wo die Gewinne geschrieben werden. :smile: Und diese Gewinne liegen nunmal nicht in den neuen Bundesländern. Dort werden bestenfalls Lohnsteuern abgeführt.

Du machst nicht ernsthaft die Tramsferleistungen für das
Scheitern des real existierenden Sozialismus verantwortlich,
oder?

Überleg dir selber etwas dazu: In Thüringen wurde Uran abgebaut, dieser wurde in Waggons verladen und nach Russland geliefert. Folgedessen: Die schulden der DDR bei der UdSSR nahmen dadurch im Jahr um den Weltmarktpreis ab. Die Schulden betrugen aber Billionen, denn obwohl man ganze Industrieanlagen im Osten demontierte und in Russland wieder aufbaute, ganze Gleise nach Russland mitnahm und dort verlegte, waren noch Ersatzleistungen vorhanden.

Gut, nun will aber auch jemand, der arbeitet Lohn sehen. Verständlich. Aber woher, wenn dein Minus nur geringer wird? Und gegen den großen Bruder auflehnen? Also konnte nur wenig gezahlt werden, dazu musste dann aber wiederum der Rest subventioniert werden.

Sicherlich nicht das ausschlaggebende, aber mit sicherheit auch kein zu verachtendes Problem.

Fakt ist, daß die DDR ein wirtschaftspolitischer Sauladen war,
den wir nun wieder aufbauen. Alle zusammen.

Das ist richtig… gebe ich dir recht… aber siehe oben, es spielten dabei auch Faktoren mitrein.

Daß das seine Zeit braucht und man 40 Jahre Stillstand nicht
in 10 Jahren aufholen kann, ist wohl klar.

o’kay… dann sind wir uns einig :smile:

Dies gilt natürlich jeweils nur für einige Leute, nicht für
alle.
Aber diese Tendenzen sind klar vorhanden.

Klar… die Tendenzen sind vorhanden… in vielen Köpfen geistert aber eben noch herum, dass früher jeder Arbeit hatte und heutzutage etwa 15-20% auf der Straße hocken… dass dabei auch weniger Firmen vorhanden sind und mehr Freiheit da ist, sehen wiederum weniger Menschen… ich kann es nicht ändern, wie du mittlerweile weißt, gehöre ich nicht zu denen :smile:

Sie wird noch ca. 30 Jahre dauern, fürchte ich.

Denke ich auch fast,… zumindest bis in die nächste Generation…

Ja, aber das gleicht sich doch locker aus dadurch, daß ja auch
für jeden Teil die Firmen und Steuern des anderen Teils
hinzukommen!

Wie gesagt… die Einnahmen werden durch eine Fusion nicht größer… sie bleiben gleich… genauso wie die Schulden :smile:
Und aufgeteilt ist es nunmal so, dass es für den Brandenburger eine höhere Belastung zur Folge hätte.

Gruß
Marco