unser Sohn - knapp sechs Wochen - tut sich schwer mit dem „Bäuer’chen“. Er wird gestillt, wir wollen auch stillen und es klappt soweit ganz gut aber wir haben die Erfahrung gemacht, daß, wenn wir Milch abpumpen und sie Ihm mit dem Fläschchen geben, er sich mit dem Bäuerchen leichter tut.
Nur wollen wir nicht jedesmal den Aufwand mit abpumpen, kühlen, wieder trinkwarm machen und per Flasche geben -> wer kennt (außer senkrecht tragen und dabei auf den Rücken tätscheln) gute „Tricks“.
dass der Kleine leichter „Bäuerchen“ nach der Flasche macht, liegt schlicht daran, daß er einfach mehr Luft „zieht“. Egal, wie klein das Loch im Nuckel ist. Wenn Baby nicht völlig über-
füttert ist, macht es manchmal auch gar kein „Bäuerchen“. Und
wenn keine Darmluft, sprich Koliken auftreten, ist es i.O.
Ansonsten kann es schon mal bis zu 1 h (Stunde) dauern, bis das erlösende „Bäuerchen“ kommt. Also Geduld und keine Sorge, wenn das Baby-Söhnchen ruhig schläft, nach dem „füttern“ ist alles gut.
das mit tätscheln ist auch so eine sache. uns hat man davon eher abgeraten. ich finde die variante - bauchstreicheln - besser und hilfreicher für das baby.
ps: das abpumpen ist ne tolle notlösung aber ihr werdet merken, dass egal wann und wo die brust die beste alternative ist, jederzeit verfügbar und immer auf die richtige temperatur. also nur so als tip, gewöhnt euer baby nicht zu sehr an die flasche sonst will es die brust nicht mehr. aus der flasche trinken ist für das baby viel viel leichter
Hallo Max,
unser Sohn hat auch selten bis nie Bäuerchen gemacht, weder als Neugeborenes noch jetzt mit 10 Monaten wo ich ihn abgestillt habe. Die Drei-Monats-Koliken hielten sich trotzdem in Grenzen.
Keine Sorge, vielleicht hat ers einfach raus und kann ohne Luftschlucken trinken, und laßt die Flasche wirklich nur für den Notfall.
Gruß Manu
ich kann meine Vorredner nur bestätigen. Das „Bäuerchen“ ist kein Selbstzweck, sondern soll die (fälschlicherweise) mitgeschluckte Luft nach draußen befördern. Die Tatsache, daß Euer Sonnenschein nach der Flasche kräftig rülpst, zeigt doch daß alles o.k. ist.
Unser Sohnemann (mittlerweile 7 Monate) rülpst selten direkt nach dem Stillen (bzw. mittlerweile auch füttern), dafür nach etwa einer Stunde um so heftiger…ist schon ein „ausgewachsener Bauer“.
Und oft genug kommt die Hälfte (sicher nicht übertrieben) des Mageninhalts postwendend zurück… Watt solls, solange er sich wohlfühlt, sein Gewicht stimmt (ist eher zu viel) und er regelmäßig pinkelt ist alles in bester Ordnung.
Unser Kleiner rülpst übrigens am besten, wenn er auf dem Bauch liegt. Allerdings vermeiden wir das direkt nach den Mahlzeiten (erbrochene Muttermilch ist wirklich keine Wohltat für die Nase…). Und wenn er beim stillen/füttern einschläft ist sowieso Essig mit Bäuerchen…er wacht dann ca. eine Stunde später auf, weint und wenn man ihn hochnimmt kommt der Bauer aus tiefster Seele. Anschließend ist (sofern er müde ist) auch das weiterschlafen kein Problem…
Mein Tip: Richtet Euch weniger nach Ratgebern (ob schriftliche oder menschliche), sondern beobachtet Euren Sohn ausführlich. Er teilt Euch schon mit wie es ihm am besten geht. Ratgeber können sicher wertvolle Hinweise geben (auch wir können unsere Wohnung mittlerweile mit den Dingern tapezieren), aber die Menschen sind nun mal sehr verschieden. Und bei Neugeborenen hilft letztlich nur Versuch und Irrtum… (Denn selbst was für den großen Bruder noch gut war kann die kleine Schwester in den Wahnsinn treiben).
senkrecht halten
Unser Sohn, 7 Wochen, schluckt beim Stillen dann weniger Luft,
wenn er beim Stillen nahezu senkrecht gehalten wird.
Wenn das Bäuerchen nicht herauswill, aber offensichtlich
drückt, so spielen wir Flugzeug fliegen.