Hallo,
ich habe einen Birnbaum, er ist schon ein paar Jahre alt aber noch nicht sehr groß, Stammdurchmesser ca. 10 cm, Höhe ungefähr 2,50 m. Er steht einfach zu dunkel.
Ich will ihn jetzt im Herbst umsetzen. Wer erzählt mir, was ich zu beachten habe.
2. Frage: ich will einen Ableger von einem Blutpfirsichbaum umsetzen. Er ist noch sehr klein, vielleicht einen halben meter hoch. Wer gibt mir hierzu Tips?
Hallo
grundsetzlich ist es kein prob solche beume umzupflanzen aber in der baumschule werden beume alle 2 jahre ausgegraben oder zumindest mit dem sparten kreisförmig auf ballen grösse gestochen um viele kleine wurtzeln zu bekommen.
denn wenn ein baum 5 jahre sitzt und nix gemacht wird hat er meist nur 3-4 grosse wurtzeln und wenn mann diese kappt wird er es schwer haben.
Tipp: dieses jahr mit dem sparten rund herum stechen aber sitzen lassen und etwas zurück schneiden um den wurtzel verlust auszugleichen.
bei den sämling das selbe ausgraben in den topf setzen un die äste zurückschneiden aber nicht die spitze kappen.
erziehungs schnitt wenn nötig d.h. äste dürfen nicht nach innen wachsen oder aufeinender liegen so das jeder vorhandene ast sonne bekommt.
Hallo,
wenn du ihn nicht wurzelnackt rausholen willst, dann brauchst du schweres Gerät, so ein Baum mit Ballen ist sehr schwer. Ob er danach wieder was wird, ist auch fraglich. Absägen und Neupflanzen wäre vermutlich günstiger.
Gruss
Iru
Danke kagun, das werd ich mal so machen. Noch ne Frage:
Wann ist der beste Zeitpunkt dafür?
Bei leichtem Frost oder jetzt schon?
Liebe Grüße
Rosi
Danke für die Antwort.
Schweres Gerät ist bei uns kein Problem, wir haben Landwirtschaft.
Außerdem tut mir eigentlich jedes Bäumchen leid, was wir wegmachen müssen. Ist bissi bekloppt, aber ich bin halt so.
Viele Grüße
Rosi
Hallo.
Nach dem Laubfall bis zum Neuaustrieb kann man umsetzen. Bei Deinem Birnenbaum habe ich meine Zweifel. Faustregel: So gross die Krone ist, so gross ist auch die Wurzel. Für den Baum brauchst Du aus der Ferne geschätzt einen Ballen von min. 80 cm, auch in der Tiefe. Der wiegt dann mindestens eine halbe Tonne ! ! ! Das geht NUR mit schwerer Technik.
Gruss Peter
Hallo,
Außerdem tut mir eigentlich jedes Bäumchen leid, was wir
wegmachen müssen. Ist bissi bekloppt, aber ich bin halt so.
Geht mir auch so.
Gruss
Iru
Servus,
Im Vergleich zu den Ballen, die Rosi mit dem Frontlader rumschubst, ist das auch nicht dramatisch viel. Mit einem 45er würde ich so ein Teil nicht so gern hochnehmen - es ist immer ein bissel unangenehm, wenn die Ladung mit dem Schlepper spazierengeht. Aber bei den Kalibern, die heute gefahren werden, keine Schmerzen. Wenn der Baum richtig sauber am Frontlader gesichert ist, wenn man ein sensibles Händchen am Frontlader hat, und wenn der Schlepper überhaupt so lange entbehrlich ist, kann man sich damit sogar schon das Freilegen des Ballens ein wenig erleichtern, indem man vorsichtig schrittweise anhebt, während man noch am Ausgraben ist.
Man muß halt schauen, daß man den Baum ganz unten am Stamm angehängt kriegt, sonst kann der Stamm leicht beschädigt werden, und die Last pendelt dann auch weniger, wenn man z.B. die Kupplung zu schnell kommen lässt oder plötzlich in die Klötze geht.
Schöne Grüße
MM
Hallo Rosi,
Es ist ein bisschen schwer zu Deinem Umpflanzproblem eine verlässliche Ferndiagnose zu stellen. Da gibt es noch ein paar Fragen, vor allem was wurde damals eingepflanzt ? Ein Baumarktbaum aus den Plastiktopf oder ein Baum aus einer wirklich richtigen Baumschule mit „nachter“ Wurzel. Beide Anzuchtsysteme unterscheiden sich sehr. Der Containerbaum hat oft in den ersten Jahren keine all zu weitläufige Wurzelausbildung durch den Drehwuchs im Container, während der wurzelnackte sich sehr rasch ausbreitet.
Ich würde an Deiner Stelle um sicher zu gehen im Frühjahr (nach dem Frost und unbedingt vor dem Austrieb) Den Wurzelballen in der Hälfte eines ungefähr 25 cm Radius (je nach Kronengrösse) mit dem Spaten tief durchstechen und gleichzeitig die Krone zurückschneiden (höchstens halbieren). Damit regst Du das Wachstum an und der Baum bildet auf diesem Halben Umkreis neue FAserwurzeln im Nahbereich ohne zu vertrocknen, da er ja die andere Hälfte noch hat um sich zu ernähren. Im nächsten zeitigen Frühjahr kannst du den Baum mit einem etwas größeren Wurzelumkreis ausgraben mit der Hälfte nuere Faserwurzeln. Gleichzeitig die Krone stark zurückschneiden, und dann sollte das gehen. Auf diese Weise werden auch alte Bäume, allerdings in mehreren Schritten über viele Jahre, verpflanzt.
Zu Deinem Problem mit dem Pfirsich kann ich Dir sagen das das nur über die Verdelung zuverlässig funktioniert. Über Pfirsichkern oder Steckling oder Ableger wird das zu 99,9 % nicht funktionieren. Zumindest wirst Du höchstwahrscheinlich ganz andere Früchte bekommen, bei Wurzelablegern (Wildtriebe) kann es auch sein das da irgendwann sogar was ganz anderes als Pfirsiche dranhängt. Aber das mit dem veredeln würde ich Dir als ungeübter nicht wirklich empfehlen, aber frag doch mal rum - im ländlichen Bereich gibt es ganz oft noch irgendwelche Hobbygärtner die das können. Da kommt es auf die Art und das Alter der Unterlage und den Zeitpunkt des veredelns, die dicke der Triebe und vieles mehr an.
Viele Grüsse aus der Pfalz
>> Andreas
Erst mal richtig lieben Dank für die Antworten.
Der Baum war ein Baumschulenbaum, der allerdings schon gesetzt wurde, bevor ich auf dem Baumstück rumgerührt habe (ca. 8-10 Jahre zurück). Ich weiss auch nicht, welche Sorte Birnen das ist. Also gestaltet sich das in der Tat etwas schwierig. Der Baum bekommt halt so gut wie keine direkte Sonne. Auf der einen Seite ist ein Hang mit einer Riesen-Alten-Eiche und auf der anderen Seite in ca. 3 Meter Abstand ein großer Kirschbaum. Auch ist er gerade mal 2,50 m hoch und hat eine Krone von etwa 1,20 m Durchmesser. Er wird also über kurz oder lang sowieso absterben oder zumindest weiter rummickern.
Ich versuche das mal mit dem Abstechen der Wurzeln und Zurückschneiden im Frühjahr. Im Jahr drauf muss dann wirklich der Frontlader ran - mit dem ich NICHT IMMER rumfahre ;=).
Nochmal liebe Grüße
Rosi