Ich habe studiert und dabei fast Bafög-Höchstsatz bekommen. Dann wurde ich leider nach dem dritten Semester, anfang des vierten, exmatrikuliert. Eine Klausur war zu oft nicht bestanden
Da konnt man nichts machen und ich bin auch nicht mehr traurig darüber. War mehr ein Zwang-Studium.
Jetzt studiere ich endlich das, was ich von Anfang an wollte, nur leider arg knapp bei Kasse mangelns Bafög.
Ich hatte nichts wieder beantragt, da ich mir ziemlich sicher bin, das ich durch den Wechsel nichts mehr bekomme.
Doch jetzt hat man mir gesagt, das es da eventuell Ausnahmeregelungen gibt. Stimmt das?
Und wenn wir schon dabei sind…
Was gibt es noch für Finanzierungs-Möglichkeiten?
Stipendien für mein Fach habe ich noch nicht gefunden und auf dem Sozialamt schickt man mich immer hin und her ohne Ergebnis.
Wäre da außer Wohngeld noch etwas zu holen?
http://www.bafög.de/ oder http://www.bafoeg-rechner.de/ oder ein Besuch beim örtlichen Studentenwerk dürften dir weiterhelfen. Soweit ich weiß, wird Bafög weiterhin gezahlt, wenn der Fachwechsel spätestens nach dem dritten Semester erfolgt ist. Ich bin aber nicht ganz sicher. Auf jeden Fall nachfragen und bei Unsicherheit auch einfach beantragen - schlimmstenfalls wird’s halt abgelehnt.
Mit anderen Finanzierungsmöglichkeiten kenne ich mich nicht wirklich aus, da mein Bafög nur immer weniger wird, aber weiterhin gezahlt wird. Willst du arbeiten? Dann kann ich dir eine Tutoren-Stelle oder Hilfskraft-Job wärmstens empfehlen. Erstens sind die meist ganz anständig bezahlt, zweitens lernt man was für’s Leben und drittens kann man sich sogar in seinem Fachgebiet austoben - besser kann’s eigentlich gar nicht kommen.
wenn der Fachwechsel spätestens nach dem dritten Semester
erfolgt ist.
Tja, leider habe ich am Anfang des VIERTEN Semesters gewechselt. Hätte ich mir vielleicht eher überlegen sollen…
Mit anderen Finanzierungsmöglichkeiten kenne ich mich nicht
wirklich aus, da mein Bafög nur immer weniger wird, aber
weiterhin gezahlt wird. Willst du arbeiten? Dann kann ich dir
eine Tutoren-Stelle oder Hilfskraft-Job wärmstens empfehlen.
Erstens sind die meist ganz anständig bezahlt, zweitens lernt
man was für’s Leben und drittens kann man sich sogar in seinem
Fachgebiet austoben - besser kann’s eigentlich gar nicht
kommen.
An so etwas habe ich schon gedacht, nur im ersten Semester ist es mit Tutoren-Stellen noch nicht so einfach
ich habe mein Studium über weite Strecken so finanziert, dass ich während der Semesterferien Vollzeit in einem Industriebetrieb Schicht gearbeitet habe. Da kommt ordentlich Kohle bei rum und man kann sich während der Vorlesungszeit voll aufs Studium konzentrieren.
Aushilfsjobs bringen weit weniger Geld und zerren nur an den Nerven. Habe auch mal während der Vorlesungszeit in einer Kneipe gearbeitet: Schluss war um 2 Uhr früh, ich war morgens immer todmüde. Irgendwie lohnt es nicht.
probier es einfach; wie es ausgeht, weiß man nicht. im gegensatz zu studienabbrechern hast du den vorteil, daß du „gegangen worden“ bist. du hast dich bemüht, es aber nicht geschafft. das würde ich hervorheben (also kein ton von wegen pflichtstudium). vielleicht hast du scheine, klausuren, hausarbeiten, die belegen, daß du dein studium sonst ordentlich gemacht hast und du das studium nicht aus faulheit, sondern wegen einer nicht-eignung (am besten noch isoliert z.b. nur physik schlecht, alles andere prima) nicht geschafft hast. vielleicht hast du studienleistungen aus dem 1. studiengang in den 2. einbringen können - das würde zeigen, daß du dich um eine realistische gestaltung deines weiteren berufswegs bemühst, daß du nicht total ungeeignet fürs studieren bist (und sich eine förderung nicht lohnt) und daß dein erststudium nicht komplett für die katz gewesen ist. das bafög-amt will sehen, daß es was für „sein“ geld kriegt bzw. hat.