Bafög-Betrug?

Hallo,

folgender fiktiver Fall:

Eine Mutter und eine Tochter treffen die Übereinkunft, dass das Erbe der Großmutter der Tochter, ca. 5k €, dafür eingesetzt wird, die „individuelle Mobilität“ der Tochter während des Studiums, sprich: „Car-Sharing“ mit der Mutter, zu ermöglichen. Nach Recherche auf der Seite des ADAC finden sie heraus, dass sich die monatlichen Kosten für das Fahrzeug, welches die Tochter 4 Jahre fährt, bei der überschlägig ermittelten Fahrleistung auf etwa 400 Euro belaufen (inkl. Wertverlust etc.) Darüberhinaus gab es für ca. 1 Jahr noch ein 7 Jahre altes Auto, welches dank der enormen Reparaturkosten auch nicht gerade billig war.

Die Tochter fährt nachweislich etwas mehr als die Mutter, ca. 60/40 %. Somit belaufen sich die Kosten während 5 Jahre angepeilter Studienzeit auf etwa 20k €. Da die Tochter nicht mehr Geld hat, wird vereinbart, dass das Erbe dafür eingesetzt wird.
Im Endeffekt hat die Tochter also 5 000 Euro gezahlt, obwohl sie nach Vergleich der Fahrleistungen etwa 11k € zahlen müsste.

Das Fahrzeug ist auf die Mutter angemeldet. Die Tochter bezieht Bafög.
Nun ist die Bafög-Behörde der Meinung, dass lediglich die Mitbenutzung eines Kfz eines Elternteils eine solche Zahlung nicht rechtfertigt und verlangt das Bafög zurück (ca. 3 000 Euro).

Ist es nun sinnvoll, der Bafög-Behörde eine detaillierte Kostenaufschlüsselung zukommen zu lassen, die auch belegbar ist?
Oder ist sie prinzipiell der Meinung, dass Eltern ihre Kinder umsonst Auto fahren lassen müssen?

Sehr gutes Bafög-Forum:
http://www.studentenwerk-aachen.de/bafoeg/bafoeg/baf…
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Gruß JK