Bafög/Krankheit/Verbeamtung

Hallo,

eine kleine Frage für zwischendurch:

Person A studiert Lehramt (Bachelor) und liegt nach 4 Semestern nicht in der Regelstudienzeit. Beim Studentenwerk wird ihr gesagt: Wenn man ein ärztliches Attest über eine 1-jährige bedingte Studierfähigkeit (aufgrund einer z. B. psychischen Erkrankung) vorweisen kann, so wird das Bafög um ein weiteres Semester verlängert. Bei 2-jähriger bedingter Studierfähigkeit, verlängert es sich um 2 Semester.

Daraufhin geht A wirklich zu einem Arzt und erhält auch ein solches Attest, was aufgrund einer „psychischen Erkrankung“ eine 2-jährige bedingte Studierfähigkeit bescheinigt.

Wenn nun das Bafög wirklich verlängert wird, hat das in irgendeiner Weise Auswirkungen auf eine mögliche spätere Verbeamtung. Wird die Verbeamtung möglicherweise aufgrund einer vorherigen psychischen Erkrankung verweigert?

Ich hoffe ihr versteht die Frage :wink:

mfG
JJ

@MODS: Bitte den alten Beitrag im Rechtsforum–>Arbeitsrecht löschen. Ist da wohl falsch…

Keine Angst: für die Verbeamtung wird eine amtsärztliche Untersuchung angesetzt (die ist aber eher harmlos) Es wird lediglich festgestellt, ob eine Behinderung oder Erkrankung besteht, die eine vorzeitige Dienstunfähigkeit wahrscheinlich macht. Gefährlicher wäre, wenn man während des Vorbereitungsdiensts längere krankheitsbedingte Ausfallzeiten hat, die Nachforschungen auslösen können. Eine frühere psychische Erkrankung spielt da kaum eine Rolle, vor allem dann nicht, wenn sie nicht weiterhin fortbesteht.