Bafög Nachweis der Ausgaben

Ich besuche zur Zeit die BOS in Neumarkt und habe für dieses Jahr Bafög beantragt. Der Antrag wurde abgelehnt, da ich zu viel Guthaben hatte.
Selbstverständlich gehe ich nächstes Jahr auf die 12te und habe wiederrum Befög beantragt. Mein Konto habe ich natürlich dementsprechend beplündert, ohne dass Geld auf irgendein anderes Konto geflossen ist.
Jetzt will das Bafögamt von mir einen Nachweis haben, welche Ausgaben ich hatte, schließlich sind ein paar tausend Euro verschwunden.
Einen Teil davon kann ich mit Rechnungen, Fahrkarten, etc… nachweisen, aber auf keinen Fall Alles.
Was soll ich jetzt tun?

Einen Teil davon kann ich mit Rechnungen, Fahrkarten, etc…
nachweisen, aber auf keinen Fall Alles.
Was soll ich jetzt tun?

Den Rest hast du einfach im Casino verprasst :smiley:

Gruß,

Steffie

Tag auch,

es ist völlig korrekt, dass Du kein BAFöG bekommst, wenn Du genügend Geld hast. Wenn Du es irgendwo gebunkert hast, erwartest Du hier von uns Anleitungen zum Betrügen.
Sei froh, dass Du Geld hast, und denke eher an die Studierenden, die ohne BAFöG nicht studieren können: Denen steht eine Unterstützung wirklich zu.

So sieht es

der Vieux

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Sehr freundlich von dir.
Ich finde es allerdings ungerecht, dass die Leute, die ihr Geld angespart haben, die Arschkarte ziehen müssen.
Andere Leute verprassen Ihr ganzes Geld und stehen gut da.
Da passt irgendwas nicht. ^^

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Sehr freundlich von dir.
Ich finde es allerdings ungerecht, dass die Leute, die ihr
Geld angespart haben, die Arschkarte ziehen müssen.
Andere Leute verprassen Ihr ganzes Geld und stehen gut da.
Da passt irgendwas nicht. ^^

Wie bitte? In welcher Welt lebst du denn? Und wofür zum Teufel sparst du, wenn nicht für die Uni? Für nen Ferrari oder was?
Entweder du hast Geld zum Studieren, dann tu’s auch, oder du hast keins und kriegst Unterstützung WEIL du kein Geld hast.

Was ist das überhaupt für eine Einstellung? Eh ich hab Geld, ich will aber trotzdem noch Geld vom Staat haben!

Hallo? Was glaubst du was andere tun? Meinst du ich mach jeden Abend Party damit ich mein Bafög bekomme oder was? Mann, selbst mit Bafög ist das Leben hart genug, es reicht kaum für die quadrizillionen Kopien die man im Monat ziehen muss, von Büchern oder gar Exkursionen, die natürlich immer Pflicht sind, kaum zu schweigen.

Sei lieber froh dass du das Geld momentan HAST und dementsprechend später nicht soviel zurückzahlen musst.
Mach die Augen auf, das Leben ist nicht nur hinterhergeblasen bekommen, entweder du arbeitest in der Uni und lebst von dem Minimum das vom Bafög übrig bleibt oder du arbeitest nur halb an der Uni und musst halb selbst Geld dazu verdienen gehen damit du über die Runden kommst.
Bafög zu bekommen ist KEIN Privileg noch ist es besonders toll, es ist die einzige Hilfe für Leute, die nunmal KEIN GELD *HATTEN* UM ES ANZUSPAREN.

Wenn ich daran denke das gute, fleißige Leute kein Bafög bekommen wegen Eltern, von denen sie den Pflichtteil gar nicht erst kriegen, und ähnliche unterversorgte Fälle, und dann lese wie Leute a) Geld haben und sich dann b) noch Bafög erschleichen wollen… was bitte schön findest du daran gerecht?!

lg
Kate

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Hi!

Was soll ich jetzt tun?

Nimm Dein Cash und nutze es für Deine Ausbildung.

Für wie blöd hältst Du eigentlich die Leute beim Bafög-Amt?

Grüße,

Mathias (der während seines Studiums gearbeitet hat, um es zu bezahlen und keinen Bock hat, Steuern für Leute wie Dich zu bezahlen…)

Hallo,

ich bearbeite viele BAFöG-Fälle - Rückforderungsverfahren und Strafverfahren, bei denen es immer um verschwiegenes oder fiktives Vermögen geht.

Es ist nun einmal so, dass das BAFöG an die Bedürftigkeit anknüpft. Wer Vermögen hat, muss es für seine Ausbildung einsetzen, wenn er eine haben will. Es ist eine Sozialleistung wie auch Hartz 4, Sozialhilfe o.ä., die nur der Bedürftige bekommt. Wäre es gerecht (und finanzierbar!), jedem unabhängig von Einkommen und Vermögen, die Leistungen zu zahlen?

Die BAFöG-Ämter prüfen seit einiger Zeit schon bei Antragstellung nach, wo denn das Vermögen abgeblieben ist, wenn sie aufgrund eines früheren Antrags von Vermögen wissen.

Nachdem ich hier regelmäßig den Schweiss und die Tränen der Betroffenen sehe, rate ich Dir dringend, vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen.

Chrissie

Ich entschuldige mich, da ich mich wohl falsch ausgedrückt habe.
Selbstverständlich bin ich kein reicher Mann und habe auch Etliches ausgegeben. Was ich lediglich will ist eine Ehrliche Meinung.
Hat schon jemand Erfahrungen machen müssen, indem er die Ausgaben nachweisen musste?
Wie groß ist dann überhaupt die Chance, noch Bafög zu bekommen?
Wenn ich kein Bafög bekomme muss ich auch sehr sehr sehr sehr sparsam sein, sonst habe ich auch nichts mehr.

Es ist doch völlig egal, ob du jetzt BAföG bekommst, und dein angespartes später ausgeben musst, um es zurückzuzahlen, oder dein angespartes jetzt ausgibst, und wenn es aufgebraucht ist, dann BAföG bekommst…
Ich laufe erst geradeaus, und dann nach links…
der andere läuft erst nach links und dann geradeaus…
und am Ende treffen wir uns trotzdem…

hallo

ich versteh nich mal den grund…du hattest also letztes jahr genug geld um über die runden zu kommen, hast nichts gekriegt und deswegen ganz viel verprasst. und jetzt willst du wieder bafög. wieso? bis jetzt hattest du doch genug zum leben, wieso da alles aufn kopp kloppen und so tun als bräuchtest du was? nur um dem staat eins auszuwischen? bafög ist kein geschenk, das muss zumindest teilweise wieder zurückgezahlt werden.

gruß
yvi

Das müsste ich auch noch erklären, weil hier die meisten davon ausgehen, dass ich nächstes Jahr oder so studiere.
Ich bin zur Zeit auf der Berufsoberschule, habe dieses Jahr die Vorklasse gemacht, die ja bald vorbei ist.
Nächstes Jahr gehe ich in die zwölfte Klasse.
Wenn ich Bafög bekommen sollte, muss ich es nicht zurückzahlen, weil ich kein Student bin. Jedenfalls sind das meine Informationen.
Zudem wäre es für die zwölfte Klasse elternunabhängig, in der elften war das anders.
Dass ich genug Geld habe würde ich nicht behaupten.

Noch eine Frage.
Ich habe meinen Vater eine Zeit lang Unterhaltskosten gezahlt.
Kann ich das einfach angeben oder könnte ich steuerliche Probleme bekommen? Das ist keinfalls Betrug, sondern ernst gemeint.
Das Geld bekomme ich nicht wieder von meinem Vater.

Noch eine Frage.
Ich habe meinen Vater eine Zeit lang Unterhaltskosten gezahlt.
Kann ich das einfach angeben oder könnte ich steuerliche
Probleme bekommen? Das ist keinfalls Betrug, sondern ernst
gemeint.
Das Geld bekomme ich nicht wieder von meinem Vater.

Natürlich kannst du das angeben, es sind ja aussagen. Ich weiß nur nicht in wie weit das noch zählt weil du ja gezahlt hast und jetzt nicht mehr zahlst. Geht ja nicht um rückwärtiges BaFög sondern zukünftiges?

Übrigens kannst du jeder Zeit einen BaFög antrag stellen, heißt, wenn du den Vermögenshöchstbetrag unterschreitest kannst du sofort einen neuen Antrag stellen, nur halt vorher nicht, weil du ja über die Runden kommst.
Es wird aber mit Bafög grundsätzlich nie so sein, dass du gut leben kannst, stell dich drauf ein. Bei der Berufsschule bin ich mirnicht sicher aber zumindest als Student krebst du immer am unteren Rand der Existenz rum… (genau wie die Hartz IV Leute, auch wenn manche BaFögler etwas mehr kriegen, als die).

lg
Kate

Ich finde es allerdings ungerecht, dass die Leute, die ihr
Geld angespart haben, die Arschkarte ziehen müssen.
Andere Leute verprassen Ihr ganzes Geld und stehen gut da.
Da passt irgendwas nicht. ^^

Hallo? Was glaubst du was andere tun? Meinst du ich mach jeden

Abend Party damit ich mein Bafög bekomme oder was? Mann,
selbst mit Bafög ist das Leben hart genug, es reicht kaum für
die quadrizillionen Kopien die man im Monat ziehen muss, von
Büchern oder gar Exkursionen, die natürlich immer Pflicht
sind, kaum zu schweigen.

Hallo Kate, ich verstehe Deine Aufregung nicht und habe ein wenig den Eindruck Du erklärst Dir Gerechtigkeit aus einem sehr einseitigen Blickwinkel. Stefan hat durchaus Recht, wenn er es unverständlich findet, dass man nach den Kriterien für Bafög (oder auch Sozialleistungen) u.U. dafür bestraft wird, dass man vorher sorgsam mit seinem Geld umgegangen ist.

Bafög zu bekommen ist KEIN Privileg noch ist es besonders
toll, es ist die einzige Hilfe für Leute, die nunmal KEIN GELD
*HATTEN* UM ES ANZUSPAREN.

Die Frage - unter dem Gesichtspunkt von Gerechtigkeit - ist doch nicht, ob man Geld hat, sondern woher es stammt und ob der, der keins hat nicht hätte welches haben können. Wenn Stefan sich sein Geld z.B. in Ferienjobs erarbeitet hat während andere am Stand in der Sonne lagen, eben keine Party gemacht hat und vielleicht auf ein Auto, auf Urlaubsreisen und was weiß ich verzichtet hat, dann ist es jedenfalls NICHT wirklich gerecht, wenn die anderen jetzt Bafög kriegen und er nicht. Ich habe da zwar auch keine bessere Lösung, weil sich moralische Aspekte schwer in Kriterien über Sozialleistungen umrechnen lassen, aber unter Gerechtigkeit verstehe ich was anderes.

Wenn ich daran denke das gute, fleißige Leute kein Bafög
bekommen wegen Eltern, von denen sie den Pflichtteil gar nicht
erst kriegen, und ähnliche unterversorgte Fälle, und dann lese
wie Leute a) Geld haben und sich dann b) noch Bafög
erschleichen wollen… was bitte schön findest du daran
gerecht?!

Erst erzählst Du uns was von ‚nichts hinterhergeblasen‘ bekommen und nun weinst Du, weil - nach Bafögkriterien - ausreichend verdienende Eltern ihre Kinder nicht unterstützen wollen? Sorry, das ist in meinen Augen die selbe Suppe…obwohl ich es ebenso nicht gerecht finde, wenn Eltern auch ihre faulen Kinder bis weit über die Kindheit hinaus unterstützen müssen.

Gruß Maid

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Hi Maid

Hallo Kate, ich verstehe Deine Aufregung nicht und habe ein
wenig den Eindruck Du erklärst Dir Gerechtigkeit aus einem
sehr einseitigen Blickwinkel. Stefan hat durchaus Recht, wenn
er es unverständlich findet, dass man nach den Kriterien für
Bafög (oder auch Sozialleistungen) u.U. dafür bestraft wird,
dass man vorher sorgsam mit seinem Geld umgegangen ist.

Wieso BESTRAFT? BaFög ist ein Anker, es ist kein Goodie-Goodie das obligatorisch JEDER kriegt nur weils da ist, es ist eben für die, die keine Möglichkeit haben, anders Geld zu bekommen, eben weil a) keine reichen Eltern b) keine Arbeit und c) sie vollzeitstudenten sind und wirklich FERTIG werden wollen.
Auch wenn manche das so sehen, Studium ist keine Freizeit, es ist harte Arbeit, grade im Bachelorsystem, und wenn man etwas anspruchsvolles studiert hat man nunmal keine Zeit für einen Job, es sei denn man lässt viel aus und das Studium verlängert sich wodurch sich Jobchancen verringern und Kosten sich erhöhen was auch nicht sinnvoll ist.
Das Studium ist grundsätzlich eine Ausbildung, und diese Ausbildung kostet. Ich würde mein Geld selbst investieren wenn ich welches HÄTTE. Und genauso ist es gedacht.

Wie gesagt, mit Bafög krebst du am unteren Minimum herum und wenn was wichtiges für die Uni ansteht muss man auch mal 1-2 Wochen Kohldampf schieben und ich von trocken Brötchen ernähren. Es macht keinen SPAß Bafög zu bekommen und darum sollte man es auch nicht so sehen „Mö, die sind ja alle doof warum bekomm ich kein Bafög?“ die leute sollten lieber FROH sein, dass sie keins kriegen, denn das heißt, sie haben so noch genug!
Wie gesagt, wenn du die 5000€ Grenze überschreitest bekommst du keins, das heißt aber nicht, dass due sie aufbrauchen musst, bei 4000€ kann man schon wieder einen Antrag stellen. (Beispielzahlen).

Bafög zu bekommen ist KEIN Privileg noch ist es besonders
toll, es ist die einzige Hilfe für Leute, die nunmal KEIN GELD
*HATTEN* UM ES ANZUSPAREN.

Die Frage - unter dem Gesichtspunkt von Gerechtigkeit - ist
doch nicht, ob man Geld hat, sondern woher es stammt und ob
der, der keins hat nicht hätte welches haben können. Wenn
Stefan sich sein Geld z.B. in Ferienjobs erarbeitet hat
während andere am Stand in der Sonne lagen, eben keine Party
gemacht hat und vielleicht auf ein Auto, auf Urlaubsreisen und
was weiß ich verzichtet hat, dann ist es jedenfalls NICHT
wirklich gerecht, wenn die anderen jetzt Bafög kriegen und er
nicht.

Und wie gerecht ist das für Leute die noch nie in ihrem ganzen Leben im Urlaub waren, keine teueren Klamotten kaufen, nie auf Parties gehen (und mit nie meine ich nie) oder sonst wie große ausgaben tätigen, froh sind, dank Bafög überhaupt was zu haben und dann kommt da einer mit nem guten Vermögen an und beschwert sich, dass seine Ausbildung ja was kostet?!
Ich muss später mein Bafög zurückzahlen, wenn er jetzt sein Geld reinsteckt hat er später nichts zurückzuzahlen, kosten tut es so oder so, aber ich sehe nicht ein warum jemand, der es nicht NÖTIG hat, auf Staatskosten leben soll.

Stell dir mal vor jetzt würde jeder, vom Bauarbeiter bis zum Manager, sich beschweren warum ernicht in Armenküchen essen darf?
Findest du das auch ungerecht? Wie würdest DU das Lösen?
Das Staatsbudget ist nunmal nicht unbegrenzt darum konzentriert mans ich auf Leute, die es wirklich brauchen, und nicht die, die Geld beiseite schieben um so zu TUN als bräuchten sie es.

Ich habe da zwar auch keine bessere Lösung, weil sich
moralische Aspekte schwer in Kriterien über Sozialleistungen
umrechnen lassen, aber unter Gerechtigkeit verstehe ich was
anderes.

Moralische Aspekte sind da immer schwer zu händeln, aber ich sehe da keine ungerechtigkeit. Der eine zahlt jetzt, weil er KANN, der andere zahlt dann, wenn er kann. Meinst du, es ist ein tolles Gefühl, sein Leben lang schulden zu haben?
Mein Ex-Religionslehrer ist schon ewig verheiratet undhat Kinder, er zahlt IMMER noch sein Bafög zurück.

Wenn ich daran denke das gute, fleißige Leute kein Bafög
bekommen wegen Eltern, von denen sie den Pflichtteil gar nicht
erst kriegen, und ähnliche unterversorgte Fälle, und dann lese
wie Leute a) Geld haben und sich dann b) noch Bafög
erschleichen wollen… was bitte schön findest du daran
gerecht?!

Erst erzählst Du uns was von ‚nichts hinterhergeblasen‘
bekommen und nun weinst Du, weil - nach Bafögkriterien -
ausreichend verdienende Eltern ihre Kinder nicht unterstützen
wollen? Sorry, das ist in meinen Augen die selbe
Suppe…

Nein ist es nicht. Die Eltern haben die Pflicht die erste Ausbildung (und das heißt eine richtige Ausbildung, nicht „was geht am schnellsten womit landet mein Kind sicher bei Hartz IV?“) zu finanzieren, dazu gehört auch ein Studium, sonst braucht man sein Kind gar nicht erst auf s Gym zu schicken (worum sich ja mom. scheinbar alle Eltern reißen). Reiche Eltern können mehr geben, arme weniger, aber sie haben die Pflicht dazu. Einige Eltern halten diese aber nicht ein, selbst wenn sie es sich leisten könnten. Dagegen kann man klagen, aber das dauert natürlich und kostet auch wieder geld.
BaFög aber ist vom Staat, ein Notgroschen sozusagen. Es ist a) nichts da, um JEDEN zu fördern, e ssei denn wir bekommen demnächst alle 80 cent Bafög was natürlich super doll hilft… b) an Leistung geknüpft

obwohl ich es ebenso nicht gerecht finde, wenn Eltern
auch ihre faulen Kinder bis weit über die Kindheit hinaus
unterstützen müssen.

Das an unserem Bildungssystem was nicht stimmt ist keine Frage. In den USA gibt es 22 jährige DOktoren und Professoren, die NICHT Hochbegabt sind.
Hier ist es völlig unmöglich, glaub mir, ich versuche mein Studium schnellstmöglichst zu beenden. Mein Uni Tag beginnt um 8 und endet um 18 Uhr. Die Cafete schließt um 16 uhr, zwischendurhc muss man kopien machen, Bücher besorgen, Tutorien vorbereiten etc pp. 2 Stunden Reisezeit hin und zurück, Hausaufgaben machen sollte man auch, Projekte vorbereiten, für Klausuren lernen, VOkabeln lrnen. Rechne dir aus wieviel Schlaf mir bleibt.
Ich habe meinen Plan rappelvoll, wie es nur geht, und dennoch lässt sich das Studium nicht beschleunigen. Mit einem Fach bin ich fast fertig, das andere ist durch den Bachelor so verschult, dass man nicht fertig wird, weil kurse nur alle 2 Semester stattfinden und der eine obligatorisch für den andern ist, selbst wenn man nie versagt, unter 3 Jahren wird man nicht fertig, und selbst dann ist der Bachelor nur das bessere Studium abgebrochen, das zukünftige Equivalent für „Lehre“, in vielen Studiengängen vollkommen nutzlos, also noch 2 Jahre Master, die man evtl in 1 1/2 durchziehen kann.
Das ist zu LANGE im Vergleich zu andern ländern, wenn man bedenkt, dass wir auch noch so lange zur Schule gehen.
Aber darauf hat der einzelne leider sehr wenig Einfluss.

Trotzdem, den meisten Eltern sind ihre Kinder gottseidank nich scheißegal, auch im Hinblick darauf, dass wir bald kein Rentensystem mehr haben, jedenfalls keins, das was ausspuckt, sollten wir darauf achten dass die Kinder einen Job kriegen um auch die Eltern durchzufüttern, wenn es nötig wird.
Eltern Kind ist ein Geben und nehmen, mit dem Aufbau des Kindes sichert man sich die eigene Zukunft. Warum nur die Deutschen zu blöd dafür sein sollten sehe ich nicht ein.
Dementsprechend ist es sinnvoll dem Kind die Ausbildung zu finanzieren, und wenn das nicht geht, muss es der Staat notwendigerweise übernehmen.

Klar könnte jeder, der es nicht packt auch Lackierer werden.
Aber in WAS für einer Gesellschaft sind wir dann, wenn wieder wie im Mittelalter NUR das Geld entscheided, wenn der strohdoofe Managersohn studieren darf, der intelligente und begabte Junge von nebenan aber Schuhverkäufer bei Deichmann werden muss?
Willst DU in einer solchen Gesellschaft leben?

Ich sicherlich nicht, und ich werde meinen Teil dazu beitragen, dass es DAZU nicht kommt, dass wir nicht wieder im Mittelalter landen, dabei hilft mir der Staat, und dafür arbeite ich hart, und ich werde weiter hart arbeiten, weil ich das, was der Staat mir gegeben hat, zurückgeben muss, was ja auch sinnvoll und rechtens so ist.
Dabei stehe ich unter druck, denn umso länger ich brauche, desto länger muss ich zahlen. Dieser Druck ist nicht immer vorteilhaft.
Wenn ich selbst investieren könnte, könnte ich mir das ganze anders aufteilen.
Ich persönlich wäre jedenfalls sehr froh wenn ich mich selbst finanzieren könnte und nicht jedes Semeste rhoffen muss, dass ich mit dem Bafög auskomme, weil die Preise steigen, das Bafög aber seit 10 Jahren (!) nicht mehr erhöht wurde.

Ich verstehe echt nicht, warum jeder so scharf darauf ist, Bafög zu bekommen.
Es ist KEIN Geschenk, es ist NICHTS tolles, es nicht zu BRAUCHEN wäre wesentlich besser.

lg
Kate

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