Bafög-Problem - Notarkosten bei Schenkung?

Hallo,
ich habe ein kleines Problem:
Ich möchte ein Studium beginnen und würde hierfür auch Bafög bekommen, wenn ich nicht 1/2 Haus von meinem Großvater geerbt hätte! Die andere Hälfte gehört meiner Schwester. Das Haus ist vermietet, wirft aber keinen Gewinn ab, da eine Hypothek (wegen Renovierung) abgezahlt werden muß und dafür geht die gesamte Miete drauf.
Aber allein der Umstand, daß ich eine Immobile besitze, könnte dazu führen, daß ich kein Bafög bekomme!

Und da dachte ich, daß ich meine Hälfte des Hauses an meine Schwester oder z.B. meinem Vater abtreten (schenken) könnte - doch dazu müßte der Grundbucheintrag geändert werden!

Meine Fragen:
Wieviel würde eine Grundbuchänderung kosten?
Taucht die Tatsache, daß ich einmal ein Haus besessen habe, nach einer Änderung des Grunbucheintrages noch irgendwo auf? Oder kann die Behörde eine alten, geänderten Grundbucheintragung ermitteln???

Danke für eine Antwort.
Gruß Chris

Nun mal langsam mit den Pferden
Hallo Chris,

hast Du schon einmal bei der Bafög-Behörde vorgesprochen und Dich über Deine Freibeträge erkundigt? Wie hoch ist denn der Einheitswert des Hauses?

Christian

Weiß nicht genau was das Haus wert ist?
Aber solche Häuser kosten doch mind. 100.000 EUR.
…und da gibt es doch einen online-Bafög-Rechner wo ich eben 50.000,- EUR als Vermögen eingegeben habe und der hat mir dann gesagt, daß ich kein Geld bekomme! Aber der Rechner macht natürlich keinen Unterschied zwischen verfügbaren und nicht-verfügbaren Kapital! Aber wird das der Sachbearbeiter denn machen???

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Hallo

Wenn Du noch eine Hypothek abbezahlen mußt ist das Haus sozusagen nichts wert.

Erkundige Dich doch bei dem Sachbearbeiter erst mal, was denn in diesem Fall für Dich spricht, bzw. besorge Dir Infos zur Bafög-Berechnung…

Denke dran, bei Schenkung muss auch noch Schenkungssteuer bezahlt werden - das ist sicherlich auch kein guter Weg.

Gruß Andreas

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Wenn Du noch eine Hypothek abbezahlen mußt ist das Haus
sozusagen nichts wert.

Erkundige Dich doch bei dem Sachbearbeiter erst mal, was denn
in diesem Fall für Dich spricht, bzw. besorge Dir Infos zur
Bafög-Berechnung…

Denke dran, bei Schenkung muss auch noch Schenkungssteuer
bezahlt werden - das ist sicherlich auch kein guter Weg.

Gruß Andreas

Das mit dem Wert habe ich mir auch schon gedacht, aber man könnte sagen, daß ich meine Hälfte verkaufen könnte und dann würde doch etwas für mich rausspringen!

…und Schenkungssteuer, gibst das wirklich??? Ist doch der Wahnsinn!!!

Ist schon komisch! Ich kenne Leute aus wohlhabenden Familien, die Bafög bekommen aber ich, der wenig Geld hat, bekomme diese Förderung vielleicht nicht!!!