Hallo zusammen,
ich habe folgendes Problem. Ich habe ein Zugticket (Münster-Frankfurt) gekauft (Dauer Spezial), welches aufgrund online Buchung auf meinen Namen ausgestellt ist. Leider bin ich am Reisetag verhindert, meine Freundin würde das Ticket allerdings gerne nutzen. Für die Gültigkeit gilt (laut Fahrkarte): „Die Fahrkarte muss ausgedruckt vorliegen und gilt nur zusammen mit der beim Kauf angegebenen eigenen gültigen Identifizierungskarte (in meinem Fall Kreditkarte“.
Nun könnte ich meiner Freundin problemlos meine Kreditkarte anvertrauen, so dass diese die Kreditkarte im Zug theoretisch einscannen lassen könnt. Allerdings da Zugticket und Kreditkarte auf meinen Namen lauten und ich männlich bin, könnten dem Schaffner durchaus Zweifel kommen, ob dort im Zug auch die Person sitzt, die auf dem Ticket eingetragen ist. Würde ich Ticket und Kreditkarte an eine männliche Person weitergeben würde es sicher nicht auffallen! Doch was wird passieren, eigentlich reicht es ja aus wenn die Namen auf Kreditkarte und Ticket übereinstimmen. Hätte also ein Schaffner die Berechtigung weitere Nachweise (bspw. Personalausweis) über die Identität des Fahrgastes zu verlangen? Rein theoretisch könnte meine Freundin ja transsexuel sein und ein solches Verhalten wiederum diskriminierend sein oder? Stand jemand bereits vor einer ähnlichen Problematik? Was ratet Ihr mir, kann meine Freundin mit dem Ticket fahren oder sollte sie das Risiko „enttarnt“ zu werden nicht eingehen?
Es wäre nett wenn sich jemand melden würde.
Beste Grüße
David