Bahn Online-Ticket

Hallo,

in welchem Jahrhundert/-tausend leben wir eigentlich ?

Da will ich für meine Holde ein Online-Ticket buchen, und nix is. Erst habe ich sie auf ihren Namen erstmal anmelden müssen, da die Tickets personengebunden sind. Dann ist eine Buchung nicht möglich, da nur ich eine Kreditkarte besitze. Nur per EC-Karte ist nicht möglich.

Der Bahn kann es doch ka**egal sein, ob nun meine Göttergattin oder ich die ollen Rumpelzüge benutzen.

Gruß

Andreas

Ja, ist total beschissen.
Aber zum Identifizieren im Zug kann man doch auch einen Personalausweis benutzen, wenn ich mich nicht irre. Muss halt bei der Buchung angegeben werden. Oder haben die das auch schon wieder geändert? Soweit ich mich erinnern kann, konnte ich damals mit EC Karte mein Online Ticket bezahlen.
Bleibt wohl doch nur der nächste Schalter oder per Post zusenden lassen.

Ich nochmal, schau mal unter: http://www.bahn.de/p/view/buchung/onlineticket/onlin…
Da steht, dass man auch mit EC Karte buchen kann

Da will ich für meine Holde ein Online-Ticket buchen, und nix
is. Erst habe ich sie auf ihren Namen erstmal anmelden müssen,
da die Tickets personengebunden sind.

Da die OT leicht zu fälschen wären, ist das nachvollziehbar. Außerdem muss sie ja kein OT nehmen, sondern hätte sich das Ticket zuschicken lassen könenn.

Dann ist eine Buchung
nicht möglich, da nur ich eine Kreditkarte besitze. Nur per
EC-Karte ist nicht möglich.

Das ist nicht richtig. EC-Karte bzw. Lastschrift ist sowohl als Zahlungsart, als auch als ID-Karte möglich.

Servus,

sie hat aber ein gewisses Interesse daran, dass nicht aus einem Onlineticket nach dem Prinzip „Einmal zahlen, zehnmal fahren“ ein ganzes Carnet gemacht wird.

Trotz der recht pfiffigen technischen Lösung (Bahnkunden mögen nicht gerne eine halbe Stunde zum Check-In anstehen) ist es vor diesem Hintergrund nützlich, die Fälle von Copy-and-Paste, die vorkommen können, immerhin zweifelsfrei nachvollziehbar zu halten.

Es steht Dir übrigens frei, Dir eine ausgedruckte klassische Fahrkarte per Post zuschicken zu lassen, dann hast Du einige Einschränkungen nicht, die mit dem Online-Ticket verbunden sind. Auf diese Einschränkungen wird vor Abschluss der Buchung explizit hingewiesen.

Schöne Grüße

MM

Drucke mir nach schlechter Erfahrung mit dem Zuschicken lieber meine Fahrkarte auch selber aus.
Meine Tickets kamen leider nie an. So sind wir mit der Auftragsbestätigung losgefahren, was natürlich keinen Sinn machte. Sollte insgesamt 285,00€ für 2x HH und zurück nachzahlen.
Hatte dann aber Glück mit dem Kundendienst, so dass ich nichts nachzahlen musste, weil ich schon im Vorfeld meine Tickets bei der Bahn angemahnt hatte.

Drucke mir nach schlechter Erfahrung mit dem Zuschicken lieber
meine Fahrkarte auch selber aus.
Meine Tickets kamen leider nie an.

Das kann mal passieren - ist aber vermutlich eher ein Fehler der Post.

Hallo Martin,

das erklärt aber nicht, warum man inzwischen nur noch mit der Karte fahren / ich identifizieren darf, von der aus auch bezahlt wurde!

Das halte ich nämlich für eine ganz bescheuerte Regelung, die es vorher so nicht gab. Da hat es genügt, wenn man seine Bahncard dabei hatte. Nun ist es nicht mehr möglich, dass einer für den anderen das Ticket bezahlt.

Es gibt viele Anlässe, wo man das vielleicht einfach so machen möchte - ohne dass man dem anderen dann direkt einen Geldschein zustecken muss.

LG Petra

Nein - zum Identifizieren reicht kein Personalausweis. Das hat er noch nie. Was früher aber gereicht hat war irgendeine Karte - das konnte die Bahncard sein oder EC-Karte oder Kreditkarte - die durch das Zaubergerät gezogen werden konnte. Es war nicht erforderlich, dass diese Identifikationskarte etwas mit dem Zahlungsvorgang zu tun hatte.

Ergo: Michael Müller zahlt für sein Weib Erna Müller die Karte. Erna Müller hat in ihrem Account ihre EC-Karte als Identifizierungskarte hinterlegt, dann war das in Ordnung. Das geht eben inzwichen nicht mehr.

Uns hat das wirklich schon öfter Probleme bereitet. Ärgerlich, weil mir nun gar nicht einleuchtet, warum das nicht mehr funktionert.

LG Petra

Hallo Martin,

das erklärt aber nicht, warum man inzwischen nur noch mit der
Karte fahren / ich identifizieren darf, von der aus auch
bezahlt wurde!

Das halte ich nämlich für eine ganz bescheuerte Regelung, die
es vorher so nicht gab.

Diese „bescheuerte Regelung“ gibt es schon seit mindestens vier Jahren. Und so viel länger dürfte es OTs kaum geben.

4 Jahre kommt mir zu lang vor. Ich meine, es sind weniger als 3. Jedenfalls gibt es Onlinetickets bedeutend länger. Ich fahre da schon ewig mit, habe mich da von Anfang an begeistert drauf gestürzt.

Das mit dem Tickets verschenken bzw. die Fahrt für jemanden übernehmen kommt bei uns eher so wellenartig vor. Mal eine ganze Weile nicht und dann wieder öfter. Und gerade in letzter Zeit war es mal wieder akut, weshalb mich das auch gerade so gedrückt hat :smiley:

LG Petra

Hallo,

ich wollte neulich mal schauen was es kostet mit dem Zug nach Paris zu fahren. Geht nicht! Zeigt keine Preise an. Wegen Auslandstarif können die keine Preise anzeigen.

Und wenn ich an den Schalter gehe und frage, muss ich dann diese Gebühr zahlen. Du hast recht! Die kann mich mal die Bahn. Ich fliege!!

Gruß

Moin,

Der Bahn kann es doch ka**egal sein, ob nun meine Göttergattin
oder ich die ollen Rumpelzüge benutzen.

seltsam nur, daß beim Fliegen sich keiner über ein sehr ähnliches Procedere aufregt!

Gandalf

Ich nochmal, schau mal unter:
http://www.bahn.de/p/view/buchung/onlineticket/onlin…
Da steht, dass man auch mit EC Karte buchen kann

Hallo,

ja, aber dafür muss man sich von der Bahn erstmal freischalten lassen für das Lastschriftverfahren. Wo und wie ? Keine Ahnung. Bei der Buchungsseite kommt man jedenfalls nicht weiter, wenn man keine Angaben zur Kreditkarte macht. Auch, wenn man Bezahlung per EC-Karte wählt/ankreuzt. Mieser Murks, sowas.

Gruss

Andreas

Hi Petra,

das ist so auch nicht richtig.

Die Karte, mit der sich der Reisende identifizieren will, wird bei der Buchung ohne Anmeldung abgefragt, bevor die Karte, mit der er bezahlen will, abgefragt wird. Es gibt dabei die Möglichkeit, zu bestätigen, dass man mit der Karte bezahlen will, mit der man sich auch identifiziert. Aber man muss das nicht bestätigen, und kriegt auch dann ein Onlineticket, nicht bloß die Postversandoption mit Aufpreis.

Es gibt böse Menschen, die auch ohne angemeldeten Account für andere (z.B. Kollegen auf Dienstreise) buchen, obwohl das eigentlich nicht erlaubt ist. Dabei bleibt es dann nicht aus, dass mit der Firmenkreditkarte bezahlt wird, aber der jeweilige Reisende sich mit einer anderen, persönlichen Karte im Zug identifiziert - am einfachsten mit der Bahncard, die er eh hat, aber auch irgendeine Kreditkarte ist möglich. Und was tut Gott? Die solchermaßen regelwidrig gebuchten Online-Tickets bestehen jede Kontrolle. Nicht nur, wenn die Leut im Nachtzug nach Berlin fahren, um ein Libyenvisum zu beantragen, sondern auch im ICE nach Frankfurt Flughafen. - Es wird nämlich bei der Karte für die Bezahlung nur Kartennummer, Security Code und Gültigkeitsdatum abgefragt, nicht der Name des Inhabers.

Schöne Grüße

MM

Servus,

wenn Du beschreiben kannst, wie Du vorgehst, kann ich Dir vielleicht sagen, was Du verkehrt machst.

Es gibt Auslandsverbindungen, für die keine Preise ermittelt werden können, z.B. Malchin-Capdenac. Frankfurt(Main)-Paris gehört, wie ich grade nochmal ausprobiert habe, nicht dazu.

Viel Spaß im RER wünscht

MM
(Ick bün all doa! - Gare de l’Est, Café des Arrivés)

Stimmt schon, aber da kann ich mit meiner Kreditkarte für alle meine Lieben ein Ticket kaufen. Der Jenige weist sich dann am Terminal aus und gut.
Alles schon probiert, völlig problemlos

Hallo Martin,

bist du dir sicher?

Der Hinweis ist deutlich sichtbar angebracht.

Wir haben das jetzt noch nicht ausprobiert. Weil anderenfalls würde es halt auch teuer werden. - Klar, an Firmentickets hab ich jetzt gar nicht gedacht. Stimmt, dass die das auch irgendwie regeln müssen…

LG Petra

  • ja, ich mach das in der Hackn ständig so. Bei der Buchung ohne Anmeldung wird zuerst die Identifizierung abgefragt, mit den Alternativen Bahncard - Kreditkarte - Maestro (Perso geht nicht mehr). Dann die Daten zur Person, und zuletzt die Kreditkartendaten zur Zahlung, aber ohne Namen des Inhabers. Wenn man unter den Daten zur Person diejenigen des tatsächlichen Reisenden eingibt, wird bei den Daten zur Zahlung nicht geprüft (bzw. bei der Kreditkartenbelastung angefragt), ob der angegebene Namen zu der eingegebenen Kartennummer passt. Es lässt sich auf diese Weise genausogut für eine andere Person buchen, die nicht Inhaber der Karte ist, mit der bezahlt wird, wie z.B. bei Opodo oder irgendwelchen Fluggesellschaften.

Wie das bei Buchung mit Anmeldung ausschaut, weiß ich nicht - wenn ich mich bei irgendeinem Kauf nicht zwingend anmelden muss, lass ich das bleiben: In der Hoffnung, kein gar so präzises Profil meiner Lebensgewohnheiten zu hinterlassen.

Die beschriebene Handhabung ist, wie oben angezogen, eigentlich nicht erlaubt. Aber wenn ich auf diese Weise die Kollegen ohne weitere Klimmzüge auf den Berliner Nachtzug gesetzt kriege, kümmert mich das nicht so sehr: Die Bahn kriegt ihr Geld, ich kriege funktionierende Online-Fahrkarten, und alle sind mehr oder weniger glücklich.

Schöne Grüße

MM

Hallo,

Es gibt Auslandsverbindungen, für die keine Preise ermittelt
werden können, z.B. Malchin-Capdenac. Frankfurt(Main)-Paris
gehört, wie ich grade nochmal ausprobiert habe, nicht dazu.

Wenn man sich mal alle Verbindungen anschaut, dann stellt man fest, dass die Preise nur für diejenigen Verbindungen angezeigt werden, bei denen die letzte Teilstrecke in Deutschland beginnt. Also bei Direktverbindungen, Umsteigen in den TGV in Karlsruhe usw. Nicht angezeigt werden hingegen Verbindungen, bei denen man erst in Frankreich in den Zug nach Paris umsteigt, z.B. in Straßburg oder Metz.

Und wenn man weiter als bis Paris will, so wie ich heute von Ulm nach Perpignan, dann bucht man besser gleich bei der SNCF.

Grüße
Rainer