ich suche Anbieter dafür. Die Kabel sind in der Erde verlegt und haben 7mm Durchmesser, Wasser kann also dran, daher isolierte Verbindungen. Es geht sehr viel Licht durch die Kabel (400 Watt Halogen, gebündelt mit Optik). Gibt es so etwas, ohne die LWL-Schnittflächen schleifen zu müssen? Die Bajonettverbindung sollte vandalismussicher sein und jederzeit lösbar.
ich weiss nicht ob dies die richtige Firma für dich ist. Die Jungs kommen aus dem Datennetzbereich, und haben einen besondere Erfahrung speziell mit LWL.
na ja, ST-Stecker sind ein wenig zu klein (7mm-Kabel?). Im Prinzip wird hier ein Kunstwerk „verkabelt“. Hier geht es nur um Licht, keine Datenübertragung. Ähm (soll keine Werbung sein), es geht eigentlich um die Beleuchtung bei http://www.core-dresden.de/page/greinig.html , dort das linke Bild. Da sind ca. 13 bis 18 Meter hohe Stahlsäulen, in welche das Kabel eingelassen ist. Und dies muß auswechselbar verkoppelt werden. Daher der Gedanke mit Bajonettverschluss.
ich suche Anbieter dafür. Die Kabel sind in der Erde verlegt
und haben 7mm Durchmesser, Wasser kann also dran, daher
isolierte Verbindungen. Es geht sehr viel Licht durch die
Kabel (400 Watt Halogen, gebündelt mit Optik). Gibt es so
etwas, ohne die LWL-Schnittflächen schleifen zu müssen? Die
Bajonettverbindung sollte vandalismussicher sein und jederzeit
lösbar.
Hallo André,
fangen wir bei den Trennflächen einer lösbaren Verbindung an: Die Stirnflächen lösbarer LWL-Verbindungen müssen grundsätzlich plan geschliffen sein. Es gibt zwar Ausnahmen, die aber nach Deiner Beschreibung hier nicht anwendbar sind.
Du sprichst von Kabel und 400 W Halogen. Wichtig für eine Beurteilung wäre aber eher der verwendete Fasertyp. 400 W Halogen sagt leider auch nichts. Die 400 W sind reine elektrische Leistung, die im wesentlichen in Wärme umgesetzt wird. Wie wird das Licht in die Faser eingekoppelt oder noch besser: Was wird am anderen Ende der Faser gebraucht? Eine Angabe optischer Leistung wäre nützlich oder wenigstens der Anwendungsfall, Wellenlänge - oder soll annähernd weißes Licht ankommen?
Es gibt für Anwendungen auch unter schwierigsten Bedingungen, z. B. im Bergbau oder im „abgesoffenen“ Graben, optische Steckverbinder, die im gesteckten Zustand dicht sind. Druckwasserdicht, gasdicht, ex-tauglich - was Du willst. Die Verbindungen unterscheiden sich rein mechanisch nicht so sehr von elektrischen Verbindungen. Ein direkter Kontakt optischer Flächen wird dabei allerdings vermieden, vielmehr werden exakt geschliffene Flächen mit ganz geringem Abstand gegenüber gestellt. Im Zwischenraum befindet sich Luft oder Öl. Ein geringer radialer Versatz läßt sich durch vorherige Strahlaufweitung gut beherrschen.
Aber bevor ich alle Möglichkeiten aufzeige - das würde hier jeden Rahmen sprengen - brauche ich die oben erwähnten näheren Angaben. Dann kann ich Dir auch sagen, wie das Problem zu lösen ist, welches Produkt man zweckmäßig verwendet und wer es liefert.
Wenn das Kabel kein längswasserschutz durch einen Aluschirm hat, werdet ihr ohnehin nicht lage Freude an dem System haben. Fa. Spinner in München baut für nen batzen Geld jedes Stecksystem. Einfach mal anrufen. http://www.spinner.de
Friedrich- Matthias
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
es sind 18 bis 27 Meter lange Kabel, Licht kann auch seitlich aus Kabel austreten (sogenanntes Seitenlichtkabel?). Die Kabel enden (4 Stück als Bündel) vor den Projektionslinsen in einem Projektor (ich glaube das Teil kostete so 4500 DM). Die Kabel sind in einer Art Fassung, sie sind dort plan geschliffen. Das andere Ende des Kabels projiziert einen hellen Lichtpunkt an der Hauswand. Jedes Kabel ist 7 mm stark. Die Kabel dienen der Beleuchtung eines Kunstwerkes.
Die Kabel werden nun gerne mal geklaut. Dazu schneidet der Dieb die Kabel oberirdisch ab, zieht das Kabel raus und das wars dann. Leider gibt es keine Möglichkeit der Sicherung. Daher dachte ich eben an eine trennbare Verbindung, welche ich in die Erde einbuddele (oder ähnlich), die bei Bedarf mit neuem Kabel bestückt werden kann. Ach so, die Projektoren befinden sich im Keller, es ist recht mühsam, durch die Kabelkanäle neue Kabel zu ziehen und dann natürlich neu zu schleifen. Der Ersatz eines Kabels ist dann die echt billigere Lösung.
Die Lichtfarbe entspricht dem der Halogenlampe, es kommt aber nicht ganz so drauf an. Hauptsache, es kommt genug am Ende an, um einen hellen Fleck zu erzeugen (das Kabel ist am Ende ca. 10cm von der Wand entfernt).
Gruß
André
Hallo André,
fangen wir bei den Trennflächen einer lösbaren Verbindung an:
Die Stirnflächen lösbarer LWL-Verbindungen müssen
grundsätzlich plan geschliffen sein. Es gibt zwar Ausnahmen,
die aber nach Deiner Beschreibung hier nicht anwendbar sind.
Du sprichst von Kabel und 400 W Halogen. Wichtig für eine
Beurteilung wäre aber eher der verwendete Fasertyp. 400 W
Halogen sagt leider auch nichts. Die 400 W sind reine
elektrische Leistung, die im wesentlichen in Wärme umgesetzt
wird. Wie wird das Licht in die Faser eingekoppelt oder noch
besser: Was wird am anderen Ende der Faser gebraucht? Eine
Angabe optischer Leistung wäre nützlich oder wenigstens der
Anwendungsfall, Wellenlänge - oder soll annähernd weißes Licht
ankommen?
Es gibt für Anwendungen auch unter schwierigsten Bedingungen,
z. B. im Bergbau oder im „abgesoffenen“ Graben, optische
Steckverbinder, die im gesteckten Zustand dicht sind.
Druckwasserdicht, gasdicht, ex-tauglich - was Du willst. Die
Verbindungen unterscheiden sich rein mechanisch nicht so sehr
von elektrischen Verbindungen. Ein direkter Kontakt optischer
Flächen wird dabei allerdings vermieden, vielmehr werden exakt
geschliffene Flächen mit ganz geringem Abstand gegenüber
gestellt. Im Zwischenraum befindet sich Luft oder Öl. Ein
geringer radialer Versatz läßt sich durch vorherige
Strahlaufweitung gut beherrschen.
Aber bevor ich alle Möglichkeiten aufzeige - das würde hier
jeden Rahmen sprengen - brauche ich die oben erwähnten näheren
Angaben. Dann kann ich Dir auch sagen, wie das Problem zu
lösen ist, welches Produkt man zweckmäßig verwendet und wer es
liefert.
zunächst stolpere ich über „Seitenlichtkabel“. So ein Eindruck kann durch die Art der Lichteinkopplung, zudem mit sichtbarem Licht und bei nur kurzer Kabelstrecke entstehen. Bei der Lichteinkopplung werden sog. Mantelmoden erzeugt, Lichtanteile, die das Kabel nach kurzer Strecke wieder verlassen und es auf dem ersten Stück schwach leuchten lassen.
Es gibt Li cht sa mmlerfolien, die unter dem Namen Lisa handelsüblich sind. Diese Folien werden ohne großen optischen Aufwand - ein Wärmeschutzglas vor dem Strahler reicht - flächig bestrahlt und geben einen großen Teil der aufgenommenen Strahlungsleistung an ihren Kanten wieder ab. Streifen dieser Folie lassen sich für Beleuchtungszwecke verwenden und dabei könnte auch jemand auf die Idee mit dem Namen „Seitenlichtkabel“ kommen.
In Deiner Anwendung scheint es sich aber um ein Lichtleiterbündel zu handeln. Das ist ein Bündel aus ungeodneten Glasfasern, das je nach Bauform für alle möglichen Zwecke z. B. in der Medizin oder in der Hohlrauminspektion bei Fahrzeugen eingesetzt wird oder auch zur Objektbeleuchtung. Dabei ist das Schleifen der Bündelstirnflächen unverzichtbar und mit einigem Aufwand verbunden. Die Fasern müssen vor dem Schleifen mechanisch gefaßt und verklebt werden. Sonst wäre das Schleifen ungefähr so erfolgreich, wie der Versuch, eine Zahnbürste oder einen Besen zu schleifen. Durch das mechanische Einfassen und Verkleben des Bündelendes erhält man einen festen, schleiffähigen Körper, dessen einzelne Fasern dem Schleifmittel nicht mehr ausweichen. Die Arbeit des Fassens mit einem strammen Drahtwickel, Verkleben und Schleifen erfordert einiges Geschick und ist einer der Gründe für die hohen Kosten auch eines ungeordneten Lichtleiterbündels. Das gleiche Kabel aus geordneten Fasern zur Bildübertragung wäre noch um ein Vielfaches teurer.
Man kann Faserbündel trennen und per Steckverbinder wieder verbinden. An der Trennstelle ist an beiden Bündelenden der Aufwand aus Fassen, Verkleben und Schleifen fällig. Auf Strahlaufweitung oder anderen optischen Aufwand kann man im Steckverbinder verzichten. Es reicht, wenn die geschliffenen Bündelenden gegenüber positioniert werden. Mit einem Tropfen Öl zwischen den Bündelenden läßt sich der optische Leistungsverlust klein halten.
Aber: Ein robuster, im gesteckten Zustand wasserdichter Stecker wird etwa 1000 Euro kosten. Zudem ist ein flexibles Faserbündel nicht längswasserdicht, was weiteren noch nicht genau absehbaren Aufwand mit sich bringt. Nimmt man das alles zusammen, mag ich Dir nicht zu einer Steckverbindung im Faserbündel raten.
erschöpfend beantwortet. Danke nochmal. Dann werd ich wohl oder übel die ganzen Kabelstränge tauschen müssen, kleben und neu schleifen lassen. Verflucht teure Angelegenheit…
Da ich auch mit LWL-Faserbündeln arbeite und das Problem
einer dichten Durchführung von Faserbündeln habe, hätte ich
noch paar Vorschläge.
Allerdings habe ich auch noch nicht richtig verstanden habe,
um was für LWL-Kabel es sich handelt.
Sind es tatsächlich Faserbündel aus Glasfasern?
Für Beleuchtungszwecke gibt es auch unterschiedlichste
Varianten von Kunststoff-LWL, bei denen aber in der Regel nur
Einzelfasern mit bis zu mehreren mm Dicke mit und ohne Mantel
genutzt werden. Diese sind wohl auch billiger und man kann
die Enden rel. leicht polieren.
Was ist mit den 7mm gemeint (Innendurchmesser oder incl. Mantel)?
Da gib es wohl tatsächlich auch sogenannte Seitenstrahler, die
an bestimmten Stellen Licht aus dem Faserbündel austreten lassen.
Das ist aber sicher nicht so gedacht, wenn das LWL-Kabel
als Punktstrahler dient.
Zur Verbindung von LWL-Bündeln oder auch dicken Einzelfasen
empfehle ich nicht einen speziellen Steckverbinder, sondern
eine Lösung die das Poblem des Verbindens und das Dichtmachen
konstruktiv trennt.
Zum Dichtmachen ist eine IP-67 Muffe/Hülse ganz gut.
Die Kabel Durchführungen kann man mit PG-Verschraubungen leicht
realisieren. Falls es sich um Glasfaserbündel handelt, sollten
die Fassungen an den Enden so lang sein, daß sie bis in die
Verschraubungen reichen, sonst werden die Fasern gequetscht.
Die Muffe sollte natürlich einen gedichteten Deckel haben, damit
man an das Innere herankommt.
Das eigentliche Zusammenstecken erfolgt im Innern der Muffe
mittel einer geeigneten Fassung, in die von beiden Seiten die
Kabelenden eingesetzt werden. Das kann ein einfaches Drehteil
sein. Bei entsprechender Genauigkeit/Passung ist die Zentrierung
der Fasern sicher kein Problem.
Gruß Uwi
Allerdings habe ich auch noch nicht richtig verstanden habe,
um was für LWL-Kabel es sich handelt.
Sind es tatsächlich Faserbündel aus Glasfasern?
Glasfaserkabel ohne Ummantelung, damit eben Seitenlicht austreten kann.
Was ist mit den 7mm gemeint (Innendurchmesser oder incl.
Mantel)?
Faserdurchmesser. Kein Mantel.
Da gib es wohl tatsächlich auch sogenannte Seitenstrahler, die
an bestimmten Stellen Licht aus dem Faserbündel austreten
lassen.
Das ist aber sicher nicht so gedacht, wenn das LWL-Kabel
als Punktstrahler dient.
Nein, das Ende des Kabels macht natürlich einen grellen Punkt, jedoch strahlt das Kabel auch in der ganzen Länge. Daher auch die relativ hohe Lichtleistung des Projektors.
Zur Verbindung von LWL-Bündeln oder auch dicken Einzelfasen
empfehle ich nicht einen speziellen Steckverbinder, sondern
eine Lösung die das Poblem des Verbindens und das Dichtmachen
konstruktiv trennt.
Zum Dichtmachen ist eine IP-67 Muffe/Hülse ganz gut.
Die Kabel Durchführungen kann man mit PG-Verschraubungen
leicht
realisieren. Falls es sich um Glasfaserbündel handelt,
sollten
die Fassungen an den Enden so lang sein, daß sie bis in die
Verschraubungen reichen, sonst werden die Fasern gequetscht.
Die Muffe sollte natürlich einen gedichteten Deckel haben,
damit
man an das Innere herankommt.
Genau das suche ich!!! Habe aber die Lösung noch nicht gefunden. 8-(
Was ist mit den 7mm gemeint (Innendurchmesser oder incl.
Mantel)?
Faserdurchmesser. Kein Mantel.
Na ja, 7mm Fasern bei Glas? Das sind wohl eher Stäbe.
Ich gehe aber mal davon aus, daß es Faserbündel sind, oder?
Zur Verbindung von LWL-Bündeln oder auch dicken Einzelfasen
empfehle ich nicht einen speziellen Steckverbinder, sondern
eine Lösung die das Poblem des Verbindens und das Dichtmachen
konstruktiv trennt.
Zum Dichtmachen ist eine IP-67 Muffe/Hülse ganz gut.
Die Kabel Durchführungen kann man mit PG-Verschraubungen
leicht
realisieren. Falls es sich um Glasfaserbündel handelt,
sollten
die Fassungen an den Enden so lang sein, daß sie bis in die
Verschraubungen reichen, sonst werden die Fasern gequetscht.
Die Muffe sollte natürlich einen gedichteten Deckel haben,
damit
man an das Innere herankommt.
Genau das suche ich!!! Habe aber die Lösung noch nicht
gefunden. 8-(
Warum denn in die Ferne schweifen …
Die Lösung steht doch da. Nun mußt Du (oder jemand anders)
nur noch eine Skizze/Zeichnung machen, das in eine Werkstatt
geben und schon sind die Teile fertig )
Die Metallteile werden für ca. 100…200€ herzustellen sein.
Da ich ja in der Nähe wohne, kannst Du auch persönlich zu mir
Kontakt aufnehmen.
Gruß Uwi