Bakterieller Infekt

Hallo,

ich habe mir einen sehr hartnäckigen bakteriellen Infekt zugezogen… verstopfte Nebenhöhlen, Kopfweh, belegte Stimme, Gliederschmerzen etc.

leider kann ich kein Antibiotikum nehmen, da ich entweder gegen den Stoff selbst oder gegen einen der Inhaltsstoffe der in Frage kommenden Antibiotika allergisch bin. Nach Absprache mit dem Hausarzt muss ich es also so versuchen.

Ich habe hier Mucoangin, Sinuprettropfen und Rhinopront, sowie eine Nasendusche mit Emser Salz.

Habt ihr noch Tipps wie ich sonst die Genesung unterstützen kann?
Ich bin jetzt bis nächsten Freitag krankgeschrieben aber dann wäre es echt wichtig, dass ich wieder fit im Job bin, da ich schon letzten Monat eine ganze Woche ausgefallen bin.

lg
Kate

Hallo,

mit hat bei Nesennebenhöhlenvereiterungen immer Rotlicht gut getan.

Gute Besserung!
Barbara

Hallo,

woher kommt die Diagnose bakterieller Infekt. Bei solch einem „Mehretageninfekt“ ist ein Virus die eindeutig wahrscheinlichere Ursache.

Viele Grüsse
(B)Engel

Hallo,

wenn die Nebenhöhlen dicht sind, ist es verdammt häufig ein bakterieller Infekt. Ich vermute (und hoffe), dass der behandelnde Arzt die sehr typischen Anzeichen, die noch dazukommen, abgecheckt hat.

Nicht alles, was uns husten und schnupfen läßt, ist eine Bakterie. Aber es beileibe auch nicht immer ein Virus.

LG Barbara

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Hallo Kate,
Nasennebenhöhlenentzündung hatte ich vor kurzem auch. Ich bin ohne Antibiotika ausgekommen.

  • viel Trinken und viel Schlaf
  • Rotlicht
  • Nasenspülungen und Dampfbäder
  • in Meerrettich ist ein natürliches Antibiotikum - überall dazugegessen
  • Sinubret
  • Globolis
    gute Besserung
    oneTann

Hallo,

auch wenn sich gleich irgendwelche Homöopathie-hasser aufregen werden, kann ich dir generell bei jeglicher Art von Infekt „Gripp-Heel“ empfehlen. Sowohl bei den ersten Anzeichen (ich habe in den letzten 14 Monaten damit jeden Infekt in den Anfängen bereits beendet).

Außerdem hat mir mein HNO empfohlen, zur guten Drogeriekette zu gehen und an Stelle der teuren Gelomyrtol die Erkältungskapseln für einen Bruchteil des Preises zu kaufen (glaub 2,99 für 30 Stück) und einzunehmen. Wichtig ist der Eukalyptusanteil von 300 mg.

Inhalieren - mit oder ohne Kochsalz - half mir immer. Rotlicht halte ich - für mich persönlich zumindest - für überbewertet. Ich mag’s nicht. Und die Nasenschleimhäute immer schön elastisch halten mit Nasensalbe.

Was bei mir auch zum Einsatz kommt, ist Kindernasenspray 2 x am Tag.

Dass du in ein paar Tage wirklich fit bist, kann dir nichts garantieren.

Gute Besserung
A.A.

Hallo Kate,

was bei mir schon ein paarmal gut geholfen hat, ist ein Rezept, das mir mein Hausarzt gab. Bin auch des öfteren von Stirnhöhlenkatarrh geplagt.

Frischen Meerrettich kaufen. Über 3-4 Tage jeweils morgens eine Portion frisch aufreiben, die etwa 5-6 gehäuften Esslöffeln entspricht.
Den geriebenen MR mit 1 kleinem Becher Joghurt natur mischen, 2 TL flüssigen Honig dazugeben, verrühren.

Und dann über den Tag verteilt in 3-4 Portionen löffeln. Augen zu und durch (vor allem beim Aufreiben, aber auch beim runterschlucken). Rest in den Kühlschrank stellen, bis es am Abend aufgebraucht ist.

MR hat eine antibakterielle Wirkung und putzt die Atemwege so richtig durch.

Ansonsten hilft bei mir in Sachen Stirnhöhlen Gelomyrtol und 2-3 Dampfbäder pro Tag (mit Kamille und ein paar cm Pinimenthol-Salbe aufgelöst). Jeweils für 10 Minuten unter einem großen Handtuch inhalieren. Nase einschmieren danach nicht vergessen.

Gute Besserung!
Eva

Hi

Vom Hausarzt. Virusinfekt war auch die erste Vermutung im Januar. Da es seitdem aber v.a. Nasentechnisch nie ganz wegging und jetzt die Nasennebenhöhlen betroffen sind, kommt ein Bakterium eher in Frage.

lg
Kate

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Hi Kate!

Mir hilft immer Bronchoforton. Das ist eine Salbe, die man sich bei Husten auf die Brust schmieren kann, vor allem aber ist sie zum Inhalieren gedacht. Es gibt einen Inhalator dazu in der Apotheke, der verschiedene Aufsätze hat, damit man nicht das ganze Gesicht über das heiße Wasser halten muss.
Man kann dann gezielt durch die Nase oder den Mund inhalieren.

Bei mir ist es oft das einzige, das wirklich gegen Erkältungssymptome hilft.

Gute Besserung!

HuiBu

Hallo!

Mir helfen bei den ersten Anzeichen Zink-Lutschtabletten, die lutsche ich dann durchgängig über Stunden.

ACC akut bringt bei mir den Schleim zum Fließen, Gelomyrtol wirkt hingegen bei mir überhaupt nicht.

Dampfbäder mit Salz tun gut, viel heißen Tee trinken, Bettruhe und zwischen dem Tee immer frischen Zitronensaft mit Honig.
Zudem viel frisches Obst und Gemüse.

Tag und Nacht einen Seidenschal um den Hals hilft zusätzlich, die Wärme zu halten.

Gute Besserung,

Angelika

Und ob das nun ein bakterieller oder viraler Infekt ist - man kann auch „Läuse“ und „Flöhe“ zusammen haben!

Hallo

wenn die Nebenhöhlen dicht sind, ist es verdammt häufig ein
bakterieller Infekt.

Das stimmt aus ärztlicher Seite leider nicht. Natürlich kann sich auf einen Virusinfekt ein bakterieller Infekt „aufsetzen“. Jedoch sind verstopfte Nasennebenhöhlen nicht „verdammt häufig“ bakteriell. Auch konnte widerlegt werden, dass die Farbe vom Nasensekret eine Aussage über bakteriellen oder viralen Infekt zulässt. Auch heisst verstopfe Nasennebenhöhlen nicht direkt Antibiotikagabe. Die meisten Nasennebenhöhlenentzündungen sind mit einer adäquaten (!!) abschwellenden und entzündungshemmenden als auch mit einer schleimlösenden Therapie sehr gut zu therapieren.

Viele Grüsse
(B)Engel

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Tach auch,

Außerdem hat mir mein HNO empfohlen, zur guten Drogeriekette
zu gehen und an Stelle der teuren Gelomyrtol die
Erkältungskapseln für einen Bruchteil des Preises zu kaufen
(glaub 2,99 für 30 Stück) und einzunehmen. Wichtig ist der
Eukalyptusanteil von 300 mg.

Da ist der HNO aber schlecht informiert: GeloMyrtol bestehen nicht aus 300 mg Eukalyptusöl. Sie beinhalten ein Gemisch aus Eukalyptus, Süßorange, Myrte und Zitrone und haben nachweislich eine Überlegenheit gegenüber reinem Eukalyptusöl. Dann lieber gleich GeloMyrtol…
Nicht umsonst gibt es Arzneimittel nicht in der Drogerie.

Gruß
finnie