Bald wieder Mama!

Kurz dazwischen, wenn ich darf…
Hallo!

Ich hab mal gehoert, dass es hormonell oder instinktmaessig so
geregelt waere, dass man oder vielmehr frau ein Baby, das frau
nicht direkt nach der Geburt sieht, als Totgeburt registriert
(also nicht als seins annehmen kann).

Das ist gewiß nicht immer so. Denn eine Mutter entwickelt schon während der Schw. die Muttergefühle. Bei mir waar es aber so, daß es aufgrund der schwerwiegende Vorkommnissen der Geburt, ganze 18 weitere Stunden gedauert hat, bis ich zum ersten mal mein sohn gesehen habe. Als er 6 Std. alt war, wurde ein Polaroid-Bild von ihm gemacht und mir überreicht.
Gehört habe ich das, tatsächlich, aber nur bei Tieren.

Deshalb wird der Kaiserschnitt heutzutage auch oft unter
oertlicher Betaeubung gemacht, so dass man auch direkt nach
der Geburt stillen kann.

Bei mir ganz bestimmt nicht. Vollnarkose!

Ich kann aber sagen, ein Kaiserschnitt ist kein Vergnuegen. Da
hat man die Schmerzen zwar nicht vorher, aber hinterher. Bei
mir hat es 1 Jahr gedauert, bis ich wieder richtig normal
gehen konnte, ich hatte mich die ganze Zeit sehr schwach
gefuehlt (es werden ja die Bauchmuskeln durchtrennt).

Ich mußte 3 Tage auf Intensivstation. U.a. war mein RR bis zu 280/140 mmHg gestiegen(!!!) (ja, ja so was gibt es!). Aber danach, war mein Bedurfnis, mein sohn öfters zu sehen, sooooooo groß, daß mir das ein Ansporn war, zu ihm zu laufen (er lag ebenfalls auf Intensiv). Und somit habe ich diese Schmerzen nicht arg lange gehabt (nach 8 Tage bin ich dann aus dem Krankenhaus entlassen und wohl gelaufen).

Und ich hab noch von fast keiner Mutter gehoert, dass sie
unter der Geburt wirklich unertraegliche Schmerzen gehabt
haette. Immer, wenn sie das Gefuehl hatten (ich rede von
mehreren Muettern), jetzt kann ich es nicht mehr aushalten,
dann war das Kind auch schon da.

Ich kann ja nicht vergleichen. Tatsache ist, daß die Schmerzempfindung bei jeder Mesnch anders ist und was Frau A als unerträglich fühlt ist für Frau B „gar nicht so schlimm“…

Wenn eine Geburt allerdings sehr lange dauert und/oder
Sauerstoffunterversorgung droht, wuerde ich natuerlich auch
zum Kaiserschnitt raten.

Diese Entscheidung werden, in so einem Fall, die Ärzte übernehmen. Sie können (und werden sich hüten) eine dicke Klage riskieren, (seitens der Mutter zB) wenn sie das noch weiter hinauszögern würden. Diese Entscheidung übernimmt die Patientin nicht, denn es ist (auch rechtlich) eine Notsituation und somit können das die Ärzte machen, aber wenn die Dame sich das nciht wünscht (Das Leben des Kindes steht unter Lebensgefahr!)

Viele Gruesse Thea

Auch ganz liebe Grüße aus Nürnberg!
Helena

Kaiser-schnitt
Hallo Jule!

aber wir sollten auch froh sein, dass wir nicht mehr im Mittelalter
leben und es diese umfangreichen medizinischen Hilfen gibt um
Mutter und Kind schützen

Das Wort Kaiserschnitt (auf spanisch Cesar-ea) kommt deshlab weil der ersten (?) Mensch der so geboren wurde, einen römischen Kaiser als Vater hatte. Deshalb der Name.

Damit meine ich lediglich, daß Kaiserschnitte nicht neu sind.

Die spanische Übersetzung war um das zu verdeutlichen.

Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena

Zusatz
Hallo Yvonne, nochmal!
Meine herzlichste Empfehlung ist aber, daß du unbedingt in einer Ort entbindest, wo das Kind ggbflls. ebenfalls (medizinisch) betreut werden kann, solltest du selber nicht in der Lage sein.

Dieser Entscheidung verdankt mein Sohn sein Leben!!!

Nochmals alles, alles Gute für die Enbindung und die
Zeit danach!
Helena

Hei Yvonne,

ich habe beide Formen der Geburt erlebt (KS war von Anfang an geplant, mit dem Gedanken mußte ich mich auch erst anfreunden) und kann nur sagen, die KS-Variante (mit Vollnarkose) war die bei weitem angenehmere. Ich hatte damit überhaupt keine Probleme, es ging mir schon am übernächsten TAg wieder richtig gut, ich konnte und sollte aufstehen und fühlte mich ziemlich fit. Keine SChmerzen, kein Narbenproblem. Nach der „spontanen“ Geburt zwei Jahre davor ging es mir mindestens eine Woche schlecht, ich konnte kaum laufen geschweige denn sitzen, mein Kreislauf war ziemlich hin - aus meiner Sicht gibt es keinen Grund, vor einem KS Angst zu haben.

Alles Gute für Dich!

Gruß
Aia

Hallo Yvonne,

vorab: ich bin keine Mutter und habe auch die vorangegangenen Meinungen nicht gelesen…

Isses wirklich so schlimm?

Nö! Warum denn auch? Weil es der biblischen Vorstellung ‚Du sollst in Schmerzen gebären‘ (oder so) widerspricht, wenn sich eine Frau nicht ewig mit den Wehen herumplagen will? Weil sie nach einer SC angeblich kein richtiges Verhältnis zu dem frisch geschlüpften Hosenscheißerle aufbauen kann? Alles Blödsinn! Laß Dich nicht verrückt machen und zieh Dein Ding durch. Wenn Du eine SC willst, dann ist es Dein gutes Recht. Heutzutage geht es auch alles wunderbar mit Spinalanästhesie.

Gilt man als verweichlicht wenn man sich schneller zu einem
Kaiserschnitt entscheidet?

Quatsch! Eine Freundin von mir hatte zwei Kaiserschnitte, sie wollte allerdings auch nie ‚natürlich‘ entbinden. Sie hatte einfach keinen Bock auf Pressen und Hechelatmung. :wink:

Solche und mehr Fragen muss ich grad fast jeden Tag
ausdiskutieren.

Hör gar nicht hin! Es ist Deine und nur Deine Entscheidung. Nicht die der Freundinnen, nicht die Deines Mannes und auch die Deiner Mom, Granny, Tante, Hastenichgesehen. BTW: Eine Sectio ist auch wesentlich stressfreier für das Baby.

Viele Grüße

Renee

Kreißsäle…
Hi Claudi,

Aber im Kreißsaal nebenan
war eine Frau, die nur noch schrie, wenn man sie anfassen
wollte, und die Hebamme sagte, bei der würde es schon 36
Stunden dauern.

Darüber mußte ich gerade tierisch schmunzeln… Bei meiner Geburt war ich das erste und einzige Mal in meinem Leben pünktlich. Ich tauchte doch tatsächlich am errechneten Termin auf, wurde - allen Prophezeihungen zum Trotz - ein Mädel und habe meine Mom nur 30 Minuten lang gequält (obwohl ich ein 4.5 kg- und 57 cm-Brocken war), dafür hat sie die ganze Schwangerschaft über gekotzt. Mein Schwesterherz wiederum wurde fast auf der Straße verloren (Ergebnis: bis der RTW mit meiner Mom in der Klinik war, schlummerte Kathi längst seelenruhig bei ihr im Arm).

Ich merke gerade, daß ich an der Sache vorbeiquatsche… Eine ehemalige Kollegin (ebenfalls Krankenschwester) hatte ein ähnliches Erlebnis. Sie hatte ungefähr eine Stunde, um sich darauf einzustellen, daß sie von einem ‚Magengeschwür‘ entbunden wird, dann flog Vanessa praktisch quer durch den Kreißsaal. In der Klinik muß es jedenfalls wie in einer Folterkammer zugegangen sein, denn Uschi sagte der Hebamme, daß sie dem kreischenden Weib nebenan die Nachgeburt in den Schnabel stopfen und dann unverzüglich nach Hause gehen wird, sollte sich die Frau nicht beruhigen. Ob die Kreißsäle daraufhin schallisoliert wurden, weiß ich allerdings nicht…

Schmunzelgrüße

Renee

Nabend Yvonne,
ich habe vor etwa 12 Jahren (ohne Kaiserschnitt)entbunden, kann mich aber nur all zu gut an die von dir geschilderten Diskussionen erinnern. Wir haben uns damals eingereiht in die von den Krankenhäusern angebotenen Informationsabende; besonders häufig wurde auf diesen Abenden die Frage nach der Möglichkeit eines Kaiserschnittes gestellt.Dieses wurde von den jeweiligen Ärzten (damals schon)in den meisten Fällen als besonders unkompliziert beschrieben, so dass man bisweilen den Eindruck hatte, es sei den Ärzten lieber, viele würden sich vorab für diesen entscheiden. Beweggründe von Frauen waren weitesgehend Schmerzfreiheit und Unversehrtheit.Was mich damals schon während der Schwngerschaft… und im Besonderen auch an diesen Info-Abenden irritiert hat, war die Tatsache, dass ein doch relativ normaler Vorgang „(Zeugung)Schwangerschaft/Geburt“ irgendwie unter dem Tenor „Beeinträchtigung“ gesehen wurde.Ich möchte jetzt nicht falsch verstanden werden; wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht ist ein Kaiserschnittes ein großartiger -und gemessen an medizinischen Möglichkeiten- „kleiner“ Eingriff( so gesehen sind Horrorszenarien nicht angebracht).Was mich irritiert ist, dass Schwangerschaft und Geburt nicht mehr als ein normaler Ablauf gesehen wird. Schwangerschaft empfinde ich nach wie vor nicht als Krankheit und das Gebären ist die natürliche Folge ( wenn es denn ohne Komplikationen möglich ist).Natürlich sieht man(n)es mir als Frau an, dass ich „normal entbunden“ habe, aber warum nicht? (Kaiserschnitt aus Gründen der Schönheit?).Außerdem glaube ich, dass man Frauen den Eingriff eines Kaiserschnittes nur unschmerzhaft verkaufen kann, weil ihnen entgegen aller anderen Operationen nichts weggenommen, sondern „dazugegegeben“ wird (dies schmälert entschieden den Wundschmerz).
Ein Kaiserschnitt ist nach wie vor ein medizinischer Eingriff, der meiner Meinung nach nicht notwendig ist, wenn ein natürlicher Vorgang ohne Komplikationen seinen „Gang“ geht.
Liebe Yvonne, ich wünsche dir Gelassenheit, Kraft und alles Gute.
Gruss
Silke

Hallo Yvonne,

Aufgrund dieses Umstandes bekomme ich in letzter Zeit immer
wieder zu hören dass es doch hoffentlich eine normale Geburt
wird weil ja ein Kaiserschnitt sooo schlimm sei. Richtige
Horrorszenarien werden mir da eingebleut.
Isses wirklich so schlimm?

Nein, ist es nicht :smile:.

Meine erste Tochter wurde per Kaiserschnitt entbunden (vor 9 Jahren). Man hatte mir damals die Wahl gelassen, weil das Kind mit dem Steiß voran kommen wollte. In der Klinik hatte man mir zwar gesagt „wir machen das auch so, wir haben da Erfahrung, das Kind ist unter 7 Pfund - das geht… blah…“ (und ich habe ihnen auch geglaubt), wollte aber trotzdem nicht, weil mir das Risiko zu hoch erschien.

Die ebenfalls geplante PDA ging allerdings in die Hose, weil meine Wirbel zu eng zusammenstanden und so wurde es doch eine Vollnarkose (das nur zum Thema - PDA: alles easy :wink: ). Das war auch das einzige, was mich für ca. eine Sekunde traurig gemacht hat. Ich wollte eigentlich „dabei“ sein :open_mouth:).

Als ich aus der Narkose aufwachte, war sie da. Und ich habe sie sofort „erkannt“ (klingt blöd, war aber so). Bindungsprobleme gab es nicht. Nach acht Tagen durfte ich das Krankenhaus verlassen und richtig weh tat es auch nur die erste Nacht. Ein dreiviertel Jahr später war ich wieder schwanger und alles ging gut. Probleme gab es also überhaupt keine :smile:.

Meine zweite Tochter war dann eine Spontangeburt - mit Unterstützung durch den Wehentropf (was tatsächlich nicht so toll ist). Trotzdem möchte ich dieses Erlebnis keinesfalls missen. Natürlich war ich etwas schneller wieder fit (wurde nach 3 Tagen entlassen, weil grad Weihnachten war :open_mouth:)), könnte aber trotzdem nicht sagen, was jetzt „besser“ wäre.

Ich kann mir vorstellen, dass einer Frau, die sich ganz fest auf eine „normale“ Geburt einstellt, ein Notkaiserschnitt einen … sagen wir, „Schock“ versetzen kann, vielleicht auch Enttäuschung auslöst, oder Zweifel an sich selbst und den eigenen Fähigkeiten.
Immerhin liegen davor ja meistens einige Stunden Geburtsarbeit, vielleicht auch Hektik, Stress, Angst um das Kind und man ist eh schon fertig mit der Welt - deshalb wurde der Kaiserschnitt in Deinem Bekanntenkreis? vielleicht als besonders schlimm empfunden.

Der geplante Eingriff und was danach kommt, ist es nach meiner Erfahrung jedenfalls nicht.

Gilt man als verweichlicht wenn man sich schneller zu einem
Kaiserschnitt entscheidet?
Solche und mehr Fragen muss ich grad fast jeden Tag
ausdiskutieren.

Lass Dir so etwas nicht einreden - Diskussionen dieser Art würde ich eiskalt abblocken. Was Du machst ist Deine Entscheidung. Punkt.

Alles Gute für Dich :open_mouth:)

LG
Eva

Hallo!

Gleich vornweg: Ich bin keine Mama und auch nicht schwanger. Dadurch, dass eine gute Freundin von mir kurz vor der Niederkunft steht, habe ich mich aber ein wenig in die Materie hineingedacht.

Jedenfalls habe ich nie in D davon gehört, daß eine werdende
Mutter
gesagt hätte „ich will einen K.“ und hat es auch so ohne,
gekriegt.

Ich glaube, im Allgemein, versuchen die Ärzte einen Bogen um
einen K. zu machen und wenn es sich irgendwie vermeiden läßt,
tun sie das nicht.

Da irrst du dich gewaltig! Es hat, wie so vieles mittlerweile, mal wieder mit dem lieben Geld zu tun! Ein Kaiserschnitt (nicht der Notkaiserschnitt!) wird ja vorher festgelegt. „So, Frau XY, am 18. Dezember um 10 Uhr sehen wir uns dann hier zur Entbindung.“ Eine natürliche Geburt ist natürlich ;o) nicht so planbar. Dann kommt Frau XY halt am 25. Dezember zwei Uhr nachts. Und dann dauert das vielleicht auch noch 20 Stunden, weil es ihr erstes Kind ist!? Das ist richtig schön teuer! Die Krankenkasse rechnet aber pauschal ab, und für einen Kaiserschnitt gibt es wesentlich mehr.
Es wurden schon in diversen Dokus Tests in Kliniken aller Art unternommen. Es gab nicht wirklich eine nennenswerte Zahl, die einen Wunschkaiserschnitt zum Wunschtermin abgelehnt haben. Traurig, aber anscheinend wahr…

Dazu ein kleiner Link (http://www.daserste.de/wwiewissen/thema_dyn~id,ngs3y…). Über das Geld steht was im Kapitel „Die planbare Geburt“.

Wenn man sich die Entbindungsabteilungshomepages *puh* diverser Krankenhäuser anschaut, ist auch öfter vom „geplanten Kaiserschnitt“ die Rede.

Wie gesagt, alles objektiv.

LG
Lydia

P.S.: Die Freundin hat sich übrigens für die natürliche Geburt entscheiden!

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fast richtig - zur info!
H,

Gemeinhin meint man, der Name steht in Zusammenhang mit der Schnittentbindung des Gaius Julius Caesar (110-44 v. Chr.). Dies scheint jedoch nur bedingt wahr. Lateinisch „Sectio a caeso (matris) utero“ = „Operation vom aufgeschnittenen Uterus (=Gebärmutter) (der Mutter)“. Caesars Mutter Aurelia jedoch hatte die Geburt ihres Sohnes überlebt und starb erst 10 Jahre vor Caesars Tod. Damals galt seit der Numa Pompilius (715-672 v. Chr.) die Lex regia: „Das königliche Gesetz erlaubt nicht, dass eine Frau beerdigt werde, die schwanger gestorben sei, bevor dieser die Leibesfrucht herausgeschnitten wird. Wer dagegen vorgeht, der zerstört die Hoffnung des Geschöpfes zusammen mit der Schwangeren“.

Scipio Cornelius Africanus maior prior natus (etwa 235-183 v. Chr.) jedoch, einer der Wegbereiter Roms auf dem Weg zur Weltherrschaft, wurde sehr wohl durch eine Schnittentbindung geboren, nachdem seine Mutter kurz vor dieser Operation gestorben war. Plinius der Ältere (23-79) schreibt in seiner „Historia naturae“: "… und der erste der Caesaren wurde nach dem aufgeschnittenen Uterus seiner Mutter benannt, aus diesem Grunde wurden sie auch Caesones genannt.

Vorstellungen über Schnittentbindungen reichen bis in die griechische Mythologie zurück. Der mächtigste und höchste Gott des hellenischen Volkes und der König der Götter, Zeus, befahl dereinst dem Götterboten Hermes, aus der in Flammen umkommenden Göttin Semele seinen Sohn Dionysos, den Gott des Weines, herauszuschneiden; Semele gebar sterbend auf diese Art ein unreifes Kind, das sich Zeus in die Hüften nähen liess. Auch Asklepios, Sohn des Apollo und Gott der Heilkunde, soll aus dem Leib seiner Mutter, Koronis, geschnitten worden sein.

Die „Indikation zur Schnittentbindung“ der Götter ist jedoch im historischen Kontext als eine idealisierende Ausweichdarstellung im Sinne einer „reinen“ Geburt zu sehen.

cu
alex

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Vielelicht ist es Dir entgangen, daß…
Hallo!
…ich am Schluß folgendes geschrieben habe?

Das ist meine Meinung und meine Erfahrung

Es ist so, daß vorallem in der Medizin, sich alles schnell ändert. Und das ist auch gut so.
Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena

Fachmännisch und wissenschaftlich hast Du…
Hi,

…genau das bestätigt was ich meinte.

Die genaue Angaben kannte ich nicht. Aber mit meinem Beitrag wollte ich nur zum Ausdruck bringen, daß der Kaiserschnitt keine „neue Sache“, wie angedeutet, in der Medizin ist und diese Methode schon seit Jahrhundert besteht.

Somit bedanke ich mich sehr herzlich bei Dir für die Bestätigung!
;o)))

Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena

Hallo!
…ich am Schluß folgendes geschrieben habe?

Das ist meine Meinung und meine Erfahrung

Nein, liebe helena, das ist mir nicht entgangen! Aber du hast gesagt, dass du „glaubst“, dass Ärzte den KS vermeiden wollen und „noch nie gehört hast“, dass bei einer gesunden Frau, bei der einer natürlichen Geburt nichts im Wege steht, ein gewünschter KS zugestimmt wird. Ich habe das schon anders gehört und glaube es deswegen ;o)

Ansonsten möchte ich deinen Erfahrungen nicht widersprechen!!!

LG
Lydia

Hallo Yvonne,

deine Einstellung ist doch sehr gesund: Eine natürliche Geburt wenn möglich, ein Kaiserschnitt wenn nötig. Ich bin damals ganz knapp an einem vorbei geschrammt, meine Tochter wurde „nur“ mit der Zange geholt. Das wollte ich auch schon nicht, aber im Nachhinein habe ich eingesehen, dass ich noch ein paar Stunden rein kräftemäßig nicht mehr gepackt hätte. Für mich wäre das schlimmste am Kaiserschnitt gewesen, keine natürliche Geburt erlebt zu haben, aber das kann dir ja nicht mehr passieren.
Ich kann nur sagen, dass trotz natürlicher Geburt ich nach 27 Stunden Wehen meine Tochter kaum wahrgenommen habe und eigentlich nur noch schlafen wollte. In den ersten Wochen danach konnte ich mich auch ohne Kaiserschnitt wegen der Schmerzen vor allem beim Stillen nicht uneingeschränkt über das Kind freuen.
Es ist sehr beruhigend, zu wissen, dass ein Kaiserschnitt möglich wäre, denn ich kenne genug Fälle, bei denen es ohne die moderne Medizin nicht so glimpflich abgegangen wäre. Ein Kaiserschnitt ist zwar ein Risiko, aber gäbe es ihn nicht, würden heute immernoch viele Mütter und Kinder die Geburt nicht überleben.

Ich denke, am besten bist du vorbereitet, wenn du dich in deinem Kopf auf eine natürliche Geburt vorbereitest, aber einen Kaiserschnitt nicht verdrängst. Ich habe von mehrern Müttern, die einen Notkaiserschnitt hatten gehört, dass sie bitter enttäuscht waren, es nicht normal geschafft zu haben und das vor allem darauf zurück führen, dass sie sich mit Kaiserschnitten vorher gedanklich nicht beschäftigt hatten.

Also viel Glück, und wie mir die Hebamme im Kreissaal so schön sagte: Beim Zweiten gehts dann leichter!

Bianca

Hallo,

Die genaue Angaben kannte ich nicht. Aber mit meinem Beitrag
wollte ich nur zum Ausdruck bringen, daß der Kaiserschnitt
keine „neue Sache“, wie angedeutet, in der Medizin ist und
diese Methode schon seit Jahrhundert besteht.

aber erst mit der modernen Medizin überleben Frauen diesen Eingriff!

Viele Grüße

Bianca

… dass es solche und solche gibt? Das wuerde auch am ehesten meinen Beobachtungen und Erfahrungen entsprechen.