Bald wieder Mama!

Hallo zusammen,

in ca. 5 Wochen ist es so weit. Ich werde zum 2. mal Mama.
Aufgrund dieses Umstandes bekomme ich in letzter Zeit immer wieder zu hören dass es doch hoffentlich eine normale Geburt wird weil ja ein Kaiserschnitt sooo schlimm sei. Richtige Horrorszenarien werden mir da eingebleut.
Isses wirklich so schlimm?
Bei meiner ersten Geburt war ich wohl kurz davor einen Kaiserschnitt zu bekommen, hat dann aber so geklappt.
Gilt man als verweichlicht wenn man sich schneller zu einem Kaiserschnitt entscheidet?
Solche und mehr Fragen muss ich grad fast jeden Tag ausdiskutieren.
Bitte schreibt mir eure Meinungen.

Viele liebe Grüße
Yvonne

Nur eine Meinung
Hallo Yvonne,

Dass man nicht unbedingt durch die vielen Stunden der Wehen, Presswehen, Schmerzen und womöglich Dammschnitt oder Risse hindurchleiden will, kann ich verstehen. Ich wollte es auch nicht - und es kam zu einem Kaiserschnitt. Also, ich habe keine Horroerlebnisse bez. des Eingriffs in Erinnerung - alles Vollnarkose, man merkt nichts. Nur: als das Kind da war, hatte ich das blöde Gefühl, es wäre gar nicht meins. Und als das Kind da war, ließ die Narkose nach und ich war einfach zu krank, um mich über das Kind freuen zu können. Diese beiden Umstände haben mich lange Jahre belastet und gestört.
Das dritte Kind kam dann normal auf die Welt, und ich weiss noch jetzt, wie glücklich ich war, als die Hebamme das kleine Wesen in der Hand hielt, und zum gleichen Moment spürte ich keine Schmerzen mehr und war einfach glücklich.

Also, man muss es erlebt haben, um vergleichen zu können, aber lieber nicht.

Gruß

Bald wieder Mama!
Hallo
Als Mutter von drei Kindern die auf " normalem " Weg geboren wurden kann ich sagen ,das ist schon ein Erlebnis ,das man nicht missen möchte.Vielleicht geb ich hier eine Antwort ,die nicht passend ist…aber ich versuch es trotzdem.
Bei meinem dritten Sohn stand ein Kaiserschnitt an ,weil er noch 36 Stunden vor der Geburt in Steisslage lag ( er wurde dann mit viel Kraftaufwand mit drei Hilfskräften gedreht ).
Ein Kaiserschnitt zieht immer eine Narbe nach sich ,die später noch Schwierigkeiten machen kann. Wenn man älter wird ,verzieht sich das Gewebe und vernarbtes Gewebe ist immer problematischer .Sicher entscheidet man sich nicht für einen Kaiserschnitt ,weil man den Strapazen einer Geburt entgehen will. Eine Geburt ist immer heftig ,aber sie dauert höchstens ein paar Stunden ,die mühe-und schmerzvoll sind.Das lohnt sich auf jeden Fall.
Also mein Rat ist …wo auch immer sich eine Operation ( die das ja zweifellos ist ) vermeiden lässt ,sollte man das tun.
Ich glaube ,dass Du dir viele Gedanken machst ,aber lass es einfach auf dich zukommen. Mach was notwendig ist ,aber vermeide ,was sich vermeiden lässt.

Trau dich

Alles alles Gute
wünscht
Kosmokatze

Ich weiß gar nicht, warum manche Leute so einen Spaß dran haben, werdenden Müttern Horrorgeschichten zu erzählen. Mein Tipp: Sag ihnen einfach, dass du das gar nicht hören willst! Habe ich auch gemacht - okay, der eine oder andere war wohl ein bisschen säuerlich, aber damit kann ich gut leben!

Alles, alles Gute

Kerstin

Hallo zusammen,

in ca. 5 Wochen ist es so weit. Ich werde zum 2. mal Mama.
Aufgrund dieses Umstandes bekomme ich in letzter Zeit immer
wieder zu hören dass es doch hoffentlich eine normale Geburt
wird weil ja ein Kaiserschnitt sooo schlimm sei. Richtige
Horrorszenarien werden mir da eingebleut.
Isses wirklich so schlimm?
Bei meiner ersten Geburt war ich wohl kurz davor einen
Kaiserschnitt zu bekommen, hat dann aber so geklappt.
Gilt man als verweichlicht wenn man sich schneller zu einem
Kaiserschnitt entscheidet?
Solche und mehr Fragen muss ich grad fast jeden Tag
ausdiskutieren.
Bitte schreibt mir eure Meinungen.

Viele liebe Grüße
Yvonne

Hallo Yvonne,
bin zwar noch nicht Mama habe allerdings in meinem Bekanntenkreis ein behindertes Kind. Die Mutter wollte unbedingt natürlich gebären und konnte weder vom Mann noch vom Arzt umgestimmt werden. Es hätte auch gut ausgehen können, is es aber leider nicht. Die kleine hat nun aufgrund des Sauerstoffmangels bei der Geburt einen irreparablen Hirnschaden.Da sollte man eine kleine Narbe wohl in Kauf nehmen.
Laß dich nicht ins Bockshorn jagen und vertrau auf deine Hebamme und den Arzt. Meine Freundin ist Hebamme und hat unter Garantie schon mehr Kinder „bekommen“ als du, glaub mir, die wissen was zu tun ist
Alles Gute
Jule

Hallo, Yvonne!

Gilt man als verweichlicht wenn man sich schneller zu einem
Kaiserschnitt entscheidet?
Solche und mehr Fragen muss ich grad fast jeden Tag
ausdiskutieren.
Bitte schreibt mir eure Meinungen.

Vielleicht kommt das von der vielen Berichterstattung über irgendwelche Models, die schon im 6. Monat festgelegt haben, einen Kaiserschnitt machen zu lassen. Ich hörte es mal im Bayerischen Rundfunk. Da wurden verschiedene Ärzte, Hebammen und auch einige Promi-Frauen, die sich für den Kaiserschnitt nach Wunsch entschieden haben, interviewt. Die Berichterstattung ließ eine Menge Hass auf diese „Schönen und Verwöhnten“ aufkommen, die zum Gebären zu dekadent sind.

Aber wen geht das was an, wie du dein Kind zur Welt bringst, außer dein Kind und dich? Ich würde solche Äußerungen (es ist an und für sich schon eine Frechheit, eine Hochschwangere auf diese Art und Weise anzugreifen) lediglich mit der Bemerkung kommentieren, du wirst das tun, was für euch beide am besten ist.

Ich kann nicht mitreden: Ich habe eine Blitzgeburt hingelegt. Als ich dachte, jetzt geht es los, da war es auch schon rum. Ich wunderte mich nur, warum sich alle auf mich stürzten und mich festhalten wollten, als ich dann aufstehen wollte. Ich fühlte mich eigentlich total fit. Aber im Kreißsaal nebenan war eine Frau, die nur noch schrie, wenn man sie anfassen wollte, und die Hebamme sagte, bei der würde es schon 36 Stunden dauern. Der Arzt, der zwischen den beiden Kreissäälen unterwegs war, brüllte dann nur noch: „Sectio!“ Ich war natürlich froh, dass ich nicht die war, aber ich fand das auch nicht feige, sondern nur vernünftig, dass sie nicht „weitermachte“. Ich glaube, ich hätte schon viel eher nach einem Kaiserschnitt geschrien.

Ich wünsche dir alles Gute!

Gruß, Claudia

Viele liebe Grüße
Yvonne

Hi Yvonne,

mach das, was Du für richtig hältst, bzw. was Arzt oder Hebamme empfehlen. Höre nicht auf das „Geschwätz“ von anderen Leuten, die stecken nicht in Deiner Haut.

Mach Dich nicht verrückt, vermeide solche Gesprächthemen in der nächsten Zeit, oder sag einfach, dass Du es so machst, wie es medizinisch sinnvoll ist.

Bei weiterem Nachfragen könntest Du wenn Du wolltest evtl. dann Deine Probleme bei der ersten Geburt erwähnen, aber eben nur wenn Du es für notwendig erachtest.

Schau zu, dass Du ein schönes Nest baust, in dem Du Dich wohlfühlst und Deine lieben Zwei- und Vierbeiner gerne mit Dir leben möchten :wink:…nebenbei, wie gehts eigentlich Deinem Zoo?

LG
Maja

Hallo Yvonne,
total fies, dir solche Angst zu machen :-// - eine Freundin von mir hat aus gesundheitlichen Gründen ihre beiden Kinder per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht. Lief alles prima, lass dich nicht verrückt machen.

Wir drücken dir hier alle doll die Daumen:smile:),

Grüßli,

Barbara

Hallo

Also, ich habe
keine Horroerlebnisse bez. des Eingriffs in Erinnerung - alles
Vollnarkose, man merkt nichts. Nur: als das Kind da war, hatte
ich das blöde Gefühl, es wäre gar nicht meins.

Ich hab mal gehoert, dass es hormonell oder instinktmaessig so geregelt waere, dass man oder vielmehr frau ein Baby, das frau nicht direkt nach der Geburt sieht, als Totgeburt registriert (also nicht als seins annehmen kann).

Deshalb wird der Kaiserschnitt heutzutage auch oft unter oertlicher Betaeubung gemacht, so dass man auch direkt nach der Geburt stillen kann.

Ich kann aber sagen, ein Kaiserschnitt ist kein Vergnuegen. Da hat man die Schmerzen zwar nicht vorher, aber hinterher. Bei mir hat es 1 Jahr gedauert, bis ich wieder richtig normal gehen konnte, ich hatte mich die ganze Zeit sehr schwach gefuehlt (es werden ja die Bauchmuskeln durchtrennt).

Und ich hab noch von fast keiner Mutter gehoert, dass sie unter der Geburt wirklich unertraegliche Schmerzen gehabt haette. Immer, wenn sie das Gefuehl hatten (ich rede von mehreren Muettern), jetzt kann ich es nicht mehr aushalten, dann war das Kind auch schon da.

Sehr unangenehm sollen nur die Wehen sein, die kuenstlich eingeleitet werden.

Wenn eine Geburt allerdings sehr lange dauert und/oder Sauerstoffunterversorgung droht, wuerde ich natuerlich auch zum Kaiserschnitt raten.

Viele Gruesse Thea

Hallo Yvonne!

Eine natürliche Geburt ist dem Kaiserschnitt nach Möglichkeit vorzuziehen.
Für das Kind ist die natürliche Geburt die bessere Wahl, weil durch das Austreiben durch den engen Geburtskanal das Baby ordentlich „massiert“ wird; es werden Stresshormone ausgeschüttet, die den Start ins Leben günstig beeinflussen (Atmung, Durchblutung, …).
Auch für die Mutter ist diese Methode die günstigere, sie erspart sich sich Narkose (allenfalls Kreuzstich) und das Risiko einer OP sowie der Operationsnarbe. Darüber hinaus ist es ein äußerst befriedigendes Erlebnis, ein Baby zu gebären; ich für meinen Teil möchte diese Erfahrung nicht missen.

Ist es medizinisch notwendig oder auch nur sinnvoll, einen Kaiserschnitt durchzuführen, spricht bei dem heutigen Stand der Medizin nichts dagegen. Die Risiken sind überschaubar.

Lass Dich nicht verrückt machen. Wenn Du in D entbindest und nicht in einem Bergdorf ohne elektrische Versorgung, brauchst Du einen Kaiserschnitt nicht zu fürchten *g*

Alles Gute!

Hanna

Einige Fakten
Hallo,

ich bekomme die Infos so ziemlich aus erster Hand, allerdings habe ich selber keine Ahnung und kann daher nur wiedegeben, was ich so aufgeschnappt habe. Mein Beitrag ist also eher als Kommentar zu verstehen, nicht als „Fachlicher Ratschlag“.

1.) Mit einem Kaiserschnitt wird mehr Umsatz gemacht. Daher wird er „gerne“ empfohlen.

2.) Per Kaiserschnitt kann der Geburtstag festgelegt werden. Deswegen in anglo-amerikanischen Ländern (US, Australien) sehr trendy (Feiertag, Geb. v. Prominente etc.), „Modeoperation“. Meldungen wie „Weltweit immer mehr Kaiserschnitte“, die suggerieren sollen, wie toll das doch ist, mit Vorsicht genießen.

3.) Irgendein Hormon, dass für Mutter und/oder Kind bei einer normalen Geb. ausgeschüttet wird, fehlt beim KS. Anscheinend ist die Wissenschaft da erst in letzter Zeit dahinter gekommen, wie wichtig das ist.

4.) Ein Kaiserschnitt ist ein med. Eingriff, der durchaus Risiken birgt. Z.B. gibt es mmer wieder durchtrennte Harnröhren (oder Harnleiter - ich weiss es nicht genau, glaub aber Röhren, also von den Nieren weg zur Blase). Das zieht unangenehme Konsqu. nach sich. Das weiss ich ganz sicher, weil meine besere Hälfte im med. Ber. tätig ist.

OK, so viel dazu, viell. waren ja nützlich Ansätze dabei.

mfg

Erstmal Glückwunsch!

Ein Kaiserschnitt ist und bleibt eine Notoperation. So sollte er auch verstanden werden!
Es gibt Untersuchungen, wonach der Verdacht aufkommt, („Beweisen“ kann man das nicht) dass Kinder, die eine normale Geburt hatten, später im Leben auch mit schwierigen Situationen besser zurecht kommen. Sie mussten ja auch bei der Geburt (ein sehr einschneidendes Erlebnis für jeden Menschen) mitmachen und sich dieser schwierigen, psychisch belastenden Situation stellen. Ich persönlich glaube daran!
Noch ein Nebenaspekt: Wenn du stillen willst, ist eine natürliche Geburt eh besser, weil du dein Kind gleich darauf anlegen kannst, wenn der Saugreflex noch am größten ist. Viele Kaiserschnitt-Mütter tun sich damit schwerer, was sich aber oft auch wieder gibt.

Besteht aber zu irgendeinem Zeitpunkt Gefahr für Mutter oder Kind oder beide, so wird der Kaiserschnitt immer das Mittel der Wahl sein, was auch gut so ist!

Viel Glück!
Iris (die glaubt, dass die Geburt meist ein wunderschönes Erlebnis ist, aber auch von der „normalen“ schon Horrorstorys gehört hat; z. B. von ihrer Freundin, die vor 3 Wochen entbunden hat)

Boah, Jule!

Sei mir nicht bös, aber sowas musst du doch keiner Mama kurz vor der Entbindung schreiben. Ich denke, sie sollte sich auf eine normale Geburt einstellen. Passiert etwas Außergewöhnliches, wird es der Arzt entscheiden, ob OP oder nicht.

Nix für ungut!
Iris

6 „Gefällt mir“

Huhu!

Du hast nach Meinungen gefragt, und nur als solche bitte ich meine Antwort zu verstehen (Erfahrungen kann ich auf Grund meines Geschlechts schlecht liefern (-:smile:!

Ich halte den Wunsch kaiserschnitt für ein etwas bedenkenswertes Konstrukt unserer Gesellschaft! Wieso wünscht sich jemand eine Operation (immer noch häufig unter Vollnarkose) für eine Sache, die seit Jahrtausenden von der Natur erledigt wird?

OK, ich lasse den Einspruch der medizinischen Entwicklung zu - ebenso, wie den der unnötigen Schmerzen!
Aber wenn die Schmerzen zu krass werden, bietet sich (auf Grund der medizinischen Entwicklung) ja immer noch eine PDA an! Klar birgt auch diese Risiken und auch die Möglichkeit eines Geburtsstillstands durch ausbleibende Wehen, allerdings sind sie kaum mit denen eines Bauchschnitts vergleichbar, bzw. die Wehen durch entsprechende Medikamente wieder aktivierbar!

Ganz persönlich kann ich nicht nachvollziehen, warum die Krankenkassen einen unnötigen Wunsch kaiserschnitt bezahlen, nicht aber eine unter Umständen notwendige (weil dauerhaft erheblich die Lebensqualität verbessernde) Sehschärfenkorrektur via Laser oder permanenter Kontaktlinse bei halbblinden Zeitgenossen wie mir :wink:

All das gilt natürlich nicht für einen medizinisch notwendigen Kaiserschnitt! Als mein Zwerg zur Welt kam und die Ratschläge der Ärzte nach 20 Stunden in diese Richtung tendierten (zum Glück ging es dann doch ohne!), fing meine Frau bitterlich an zu weinen…

Bei uns ist es jetzt schon über 7 Jahre her, aber damals waren die „KS-Frauen“ nach der Geburt bei weitem nicht so fit wie die „Normalgebährenden“ - was sich jedoch geändert haben kann…

An Deiner Stelle würde ich auf das, was die Hebammen und Ärzte empfehlen hören - oder zumindest drüber nachdenken! Letztendlich triffst nur Du die Entscheidung - kein anderer bekommt Dein Kind!

LG
Guido

Hallo Yvonne,

auch mein Senf dazu.

Ein Kaiserschnitt ist eine durchaus nennenswerte Operation, bei der immerhin das Bauchfell durchtrennt wird. Die Methode hat sich zwar verändert, es ist und bleibt aber ein recht massiver Eingriff mit allen dazugehörenden Gefahren.
Als Notlösung ist es ein Sagen, daß es so etwas gibt, als Wunsch halte ich es eher für bedenklich.

Dazu kommt, daß eine Geburt weit mehr ist als nur ein Ausstoßen der Frucht.
Kinder die eine natürliche Geburt mitgemacht haben scheinen im Durchschnitt(!) robuster zu sein und neigen weniger zu Hyperaktivität etc.
Mütter die eine Kaiserschnittentbindung haben machen lassen, haben häufiger als Mütter mit natürlicher Geburt Probleme eine intensive Beziehung zum Kind zu entwickeln. Es gibt Mütter, die sagen, sie hätten anfangs kaum Gefühle entwickeln können, weil das Kind plötzlich nach der Narkose ‚da‘ war.

Meine Meinung ist:
Bereite Dich mit einer Hebamme möglichst intensiv auf eine natürliche Geurt vor und nimm sie als Ziel.
Sollte es auf natürlichem Weg nicht gehen, dann muß es eben ein Kaiserschnitt sein.
Nur weil es ‚modern‘ ist solltest Du keinen Kaiserschnitt in erwägung ziehen.

Gandalf

Hallo Iris,
ich wollte eigentlich nur klar stellen, nachdem soviel pro natürliche Geburt gepostet wurde, dass es auch Risiken haben kann, wenn man (wohl eher frau) meint, unbedingt auf eine natürliche Geburt bestehen zu müssen, weil es ja nur „Rabenmütter“ sein können, die per Kaiserschnitt entbinden…
Natürlich wünsche ich ihr alles Gute für die Geburt, aber wir sollten auch froh sein, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben und es diese umfangreichen medizinischen Hilfen gibt um Mutter und Kind schützen
Grüße
Jule

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

es wurde ja eigentlich schon alles gesagt, aber ich gebe auch noch meinen Senf dazu … :wink:

Wenn es keine Probleme gibt, würde ich immer zu einer natürlichen Geburt raten. Die Geburt meiner Kinder war jeweils ein wunderschönes Erlebnis, so angefüllt mit Emotionen, ich bin froh, daß ich das erlebt habe.

Ich persönlich bin ein echter, richtiger Feigling und kann Schmerzen nicht gut ertragen, *zugeb* - aber ich habe beide Kinder sogar ohne Schmerzmittel oder PDA bekommen. Natürlich sind die Schmerzen in dem Moment heftig und ich kann mich erinnern dass es Punkte gab während den Wehen (meistens kurz vor den Presswehen) wo ich alles für einen Kaiserschnitt gegeben hätte - nur damit ich schnell eine Narkose bekomme und diese Schmerzen aufhören!

Aber, wie du ja weisst, ist sofort nach der Entbindung alles gut… keine Schmerzen… nur Glück… und diese Glückshormone die da freigesetzt werden möchte ich nicht missen.

Wunschkaiserschnitte finde ich albern und dekadent.
„To posh to push“ nennt man das glaube ich - „zu fein zum pressen“. Hört man ja immer wieder dass die schicken Models und Stars sich lieber den Bauch aufschneiden lassen als Wehen zu haben.

Wenn ein medizinischer Grund vorliegt, ist ein Kaiserschnitt ein Segen und sollte auch gemacht werden. Da gibt es nichts zu diskutieren - wenn es schnell gehen muss, wird eben ein Kaiserschnitt gemacht, und die Kinder werden auch alle groß …

Aber nur weil man Angst vor Schmerzen hat, einen Bauchschnitt ohne Notwendigkeit machen lassen? Der Schuss geht nach hinten los, weil man ja nach der Geburt doch ziemliche Schnmerzen hat.

Ich wünsche dir jedenfalls eine schöne Geburt, so oder so, lass dich nicht beeindrucken oder verängstigen von all den Horrorgeschichten.

Grüße aus München,
Claudia

Hi Maja,

werde es versuchen. Ich hoffe jedoch schon auf eine normale Geburt.

Meinem Zoo gehts gut, der Fipkater macht sich nicht wirklich gut aber es geht noch. Danke der Nachfrage.

Liebe Grüße
Yvonne

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Dankeschön an alle!!!
Hallo zusammen,

vielen lieben Dank an alle.

Manchmal hatte ich jedoch das Gefühl dass viele annehmen ich wollte den KS, kann mich aber auch getäuscht haben.
Ich möchte eine normale Geburt haben mit allem drum und dran, aber wenn es notwendig ist oder ich nochmal so dalieg wie bei meinem ersten Kind werde ich mich zu einem KS entschließen. Gerade diese Einstellung isses ja die mich ständig in irgendwelche Diskussionen zieht.
Aber dank euren netten und aufschlußreichen Postings werde ich mich wohl besser zur Wehr setzen oder einfach alles ignorieren können.

Viele liebe Grüße nochmal von Yvonne

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Yvonne!

Ich berichte nur von mir, denn auch ich habe mein Sohn durch Kaiserschnitt entbunden.

Das erste was mir darauf einfällt ist die Tatsache, daß meistens sucht die Gebärende NICHT aus wann und ob sie einen Kaiserschnitt will. Damals ging ich sehr oft zu öffentliche, kostenlose Gespräche, die die Entbindungsklinik zum Thema Mutter werden u.Ä. gab. Da würde uns u.a. gesagt, daß wir aussuchen dürften ob wir einen Kaiserschnitt möchten oder nicht. Tatsächlich war es aber dann so, daß sie entschieden haben, daß es doch ein Kaiserschnitt bei mir sein muß.

Jedenfalls habe ich nie in D davon gehört, daß eine werdende Mutter
gesagt hätte „ich will einen K.“ und hat es auch so ohne, gekriegt.

Ich glaube, im Allgemein, versuchen die Ärzte einen Bogen um einen K. zu machen und wenn es sich irgendwie vermeiden läßt, tun sie das nicht.

In meinem Fall gab es sehr gravierende Komplikationen und es würde plötzlich entschieden (nach 18 Std Wehen!!!) daß es sofort einen NOTkaiserschnitt gemacht werden mußte. Und so war das auch. Ich habe keinerlei Einfluß auf diese Entscheidung. Wäre ich gefragt worden, hätte ich es mir gewünscht, allerdings wesentlich früher und nicht eben 18 Std nach der Blasensprung.

Das ist meine Meinung und meine Erfahrung.

Schöne Grüße und alles, alles Gute für die Enbindung und die Zeit danach!
Helena