Ball spielende Kinder auf der Strasse

Person A hat geade sein kleines Häuschen renoviert in viel Eigenarbeit. Doch dieses Arbeit wird nun in mühevoller Kleinarbeit von einigen Kindern „zerstört“.
Hier eine kleine Erklärung:
Die vielen Nachbarn von Person A haben auch viele Kinder. Alle Kinder sind so im Alter von ca. 3-14 Jahren. Diese Kinder sind täglich mindestens so um die 5-6 Stunden draussen, in der Ferienzeit und am Wochende auch mal länger. Bobbycars, Fussbälle, Skateboards, Fahrräder und Roller werden hier auf Hochtouren gebracht, manchmal bis in die späten Abendstunden (so gegen 22.00 Uhr). Gerne werden diese Kinder sich selbst überlassen. So dass hier einiges an Unfug angestellt wird. Person A kann eine AutoReparatur Rechnung von ca 450 Euro nachweisen, gut gemeinte Altglas Entsorgungen im Hof der Person A, eine gutgemeinte Kinder-Autowäsche mit Spielsand (aua, der Metalliclack)am Auto der Person A, nicht zu reden von diversen Abplatzungen am hochwertigewn Sanierputz am Haus der Person A. Hier ist zu erwähnen, dass das Haus der Person A im Zentrum dieser Strasse plaziert ist. Weiterhin ist Person A auch ziemlich sauer wegen der andauernen Lärmbelästigung des Lederballs, der ständig gegen die eigene und des Nachbars Hauswand prallt. Wenn Person A Fernsehen will, muss Person A alle Fenster schliessen und die Lautstärke des selbigen auf über Zimmerlautstärke stellen.
Also hat sich Person aufgemacht um mit den Eltern zu reden. Die Eltern erklärten der Person A dass wenn sie Ihren Kindern erlauben auf der Strasse Ball zu spielen, dies auch erlaubt sei. Fertig, Punkt aus und Schluss. Wenn Person A damit nicht klar kommt, soll sie doch ins Altersheim ziehen.
Person A drohte mit einem Anruf bei der Polizei. Person A wurde ausgelacht und verspottet.
Weitere friedliebende Nachbarn von Person A meckern auch wegen dem Lärm und der „vernachlässigten“ Kinder, sprechen die Kinderreichen Nachbarn aber nicht darauf an, weil man ja keinen Krach will.

Die Strasse ist eine „halbe“ Sackgasse, bzw halbe Durchgangsstrasse. Aber keine Spielstrasse oder verkehrsberuhigte Strasse.

Ein Kind wurde schon vom Auto angefahren, was leider aber keinen Lerneffekt erzielte. Laut Aussage vom Ordnungsamt kann man hier nichts machen, hier soll doch bitte die Polizei informiert werden.

Bevor hier ein Nachbarschaftsstreit ausbricht, der schon am brodeln ist (Person A wird als Kinderhasser hingestellt, Person A hat auch leider keine kleinen Kinder mehr vorzuweisen), bittet Person A um ein paar coole Tipps, wie man coolen Eltern und deren coolen, frei erzogenen und frech denkenden Kindern hier mal kurz und ganz cool helfen könnte.

Hallo Carina!

Die Gesamtsituation ist rechtlich m.E. schwer greifbar. Vielleicht sollte A tatsächlich mal die Polizei einschalten. Vielleicht kann man sich auch an Politik, Presse, soziale Einrichtungen, Kirche etc. wenden.

Schadensersatz für die Beschädigungen und Zerstörungen wird A nur bekommen können, wenn er/sie Ross und Reiter nennen kann, also welches Kind welchen Schaden wann konkret nachweisbar angerichtet hat. Und selbst dann ist nicht gesagt, dass er/sie Ersatz bekommt. Grund:
Kinder unter 7 haften gar nicht, darüber nur, wenn sie das Unrecht ihrer Tat einsehen. Dafür haften dann evtl. die Eltern, diese aber wiederum nicht, wenn sie ihrer Aufsichtspflicht genügt haben - und das entscheidet im Zweifel ein (kinder- und elternfreundliches?) Gericht.

Es sieht also nicht so gut aus.

LG Holger

Hallo,

hat Person A keinen Zaun um sein Grundstück???

Ansonsten hilft da wohl nur eines wirklich:
Mal rausgehen und mitspielen!

Gruß Uwi

Hallo und Danke für die Antworten:
Person A hat leider keinen Zaun, ist auch wegen der zu engen Strasse nicht möglich. Einen Zaun aufzustellen ist auch m. E. nicht die Lösung des „Problems“.
Mitspielen hat nicht funktioniert. Person A hat das mehrmal versucht. Auch Bestechung in Form von lecker Eis und Caprisonne schlug fehl. Mittlerweile bekommt Person A die pupertären Auswirkungen der Halbstarken „Männer“ zu spüren, die sich, von Mama den Rücken gestärkt, viel trauen.
Man wäre ja schon zufrieden, wenn einer der Eltern, oder im Wechsel, die Kinder beaufsichtigt. Da hier doch Harz IV Begünstigte Mama’s und Teilzeit Mama’s die Zeit dafür hätten. Vielleicht auch mal den eigenen Garten, bzw. Hof erkunden wäre auch mal angemessen („aber da wird ja zuviel kaputt gemacht, der neu angelegte Rasen zertrampelt und der ständige Ballwechsel verursacht Kopfschmerzen“: O-Ton eines Elternteils).
Person A muss nur noch mit dem Kopf schütteln und versteht die Welt nicht mehr. Spielplatz ist ca 3 Gehminuten entfernt, Bolzplatz ist ca 8 Gehminuten entfernt. Laut diesen Eltern gibt es leider nur zwei Methoden ein Kind zu erziehen: entweder auf die Stasse oder vor die PlayStation.
Polizei einschalten wird nicht favorisiert, daher hat sich Person A überlegt, doch lieber die weisse Flagge zu hissen und wegzuziehen. Da, nach dem Alter der Kinder zu urteilen, die „Spielleidenschaft“ sich noch einige Jahre hinziehen wird.

Falls hier keine verwertbaren Tips mehr kommen: schönes kleines süsses Fachwerkhäuschen zu vermieten, ca 100 qm, sehr kinderfreundliche Gegend, Seitenstrasse, kleiner FengShui Garten mit Brunnen und Sandstein(Garten eingezäunt, leider kann man sich nur von Kindergeschrei, Roller, Bobbycar und „Lederball-gegen-die-Wand“ berieseln lassen. Kleiner Hof, Garage, Stellplatz, Waschraum, ausgebauter Dachboden, Balken freigelegt, Einbauküche usw. Im schönen Wetteraukreis.

Hallo,

das scheint mir eher ein soziales/zwischenmenschliches Problem zu sein, als ein rechtliches. Ich würde immer anstreben, mit den betreffenden Eltern vernünftig und auch verständnisvoll umzugehen (Kinder machen einfach Dummheiten ohne bösen Willen). Ggf. auftretende Schäden solllte die Haftpflicht der Eltern übernehmen. Ansonsten wird der Betroffene hier tatsächlich wenig dagegen machen können. Kontra geben verschärft in der Regel den Konflikt nur.

Ein Kind wurde schon vom Auto angefahren, was leider aber
keinen Lerneffekt erzielte.

Beim Autofahrer? Ich hoffe doch, dass das so gemeint war.

Ciao,
Andreas

Hallo

Eine richtige Rechtsfrage scheint mir das ja nicht zu sein. Beim Elternbrett vielleicht besser aufgehoben?

Die Idee mit dem Wegzug halte ich für gar nicht so schlecht. Wenn der der Besitzer ist, würde ich aber lieber verkaufen als vermieten, bei den wahrscheinlichen Mietern!

Alternativ kann er eine Überwachungskamera anbringen. Ich habe auch neulich gelesen, dass sich Menschen, wenn sie sich beobachtet fühlen, besser verhalten. So würden sie mehr spenden, wenn neben dem Spendentopf ein Plaket hängt, mit einer Person die vom Plakat blickt.

Vielleicht kann er ja seine Aussenwand für Werbezwecke vermieten und das Wahlkampfposter beim nächsten mal einfach hängen lassen.

Nächste Möglichkeit ist die Aushilfe beim lokalen Tierheim (wenn er keinen Hund anschaffen will). Da kann er dann Hunde ausleihen (zum Gassi gehen und )

Ausserdem könnte er eine lokale Ortsgruppe der NPD aufmachen mit entsprechendem Türschild.

Es gibt auch schöne Hausverzierungen mit Schreckensgesichtern etc. wie bei alten Kirchen.

Bestimmt gibt es irgendwo einen Ratgeber zum Thema „Nachbarschaftskleinkrieg“. Eventuell haben ja schon gewisse Talkshows entsprechende Ratgeber herausgebracht?

Eencockniedo

Hallo!

Ausserdem könnte er eine lokale Ortsgruppe der NPD aufmachen
mit entsprechendem Türschild.

Das könnte nach hinten losgehen. Ich persönlich würde alle zulässigen Mittel aufwenden, um NPD-Gesindel aus meiner Nachbarschaft fernzuhalten (also Gott sei Dank hab ich das Problem in Östereich nicht, da ist die Partei sowieso verboten).

Gruß
Tom

Diese Antwort ist totaler Bödsinn. Es wurde hier versucht ruhig und verständnissvoll mit den Eltern zu reden (…zum Kaffee eingeladen). Leider hat das nicht gefruchtet.
Dies wird zu einem Nachbarschaftskleinkrieg ausarten, wenn nicht einer nachgeben wird, das ist richtig. Person A wird nachgeben und sich Samstag abends Ohropax in die Ohren stecken, so dass das Kindergeschrei am Sonntag morgen gegen 8.00 Uhr vorm eigenen Schlafzimmerfenster nicht als störend empfunden wird.
Wie wärs mit Sonntag morgen schön mit den Eltern kuscheln und dann lang uns ausgiebig frühstücken bevor man zum Zoo/Schwimmbad/ ect. fährt/läuft/radelt?! Oder ist das heute so gang und gebe mit dem auf die Strasse schicken? Macht ihr das mit euren Kindern auch so? Warum? Weil man dann seine Ruhe hat? Warum nicht einfach mal auf’n Spielplatz? Die Stadt gibt tausende von Euro’s aus, und alle spielen doch lieber nur mit dem Karton, unbezahlbar!

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Hallo,

Diese Antwort ist totaler Bödsinn.

Eine Antwort, die nicht in Beamtendeutsch geschrieben ist, scheint also bei Dir nicht anzukommen.

Es wurde hier versucht
ruhig und verständnissvoll mit den Eltern zu reden (…zum
Kaffee eingeladen). Leider hat das nicht gefruchtet.

Soweit waren wir glaube ich schon.

Dies wird zu einem Nachbarschaftskleinkrieg ausarten, wenn
nicht einer nachgeben wird, das ist richtig.

Da bin ich ja froh, dass ich wenigstens mit dieser Analyse richtig lag.

Person A wird
nachgeben und sich Samstag abends Ohropax in die Ohren
stecken, so dass das Kindergeschrei am Sonntag morgen gegen
8.00 Uhr vorm eigenen Schlafzimmerfenster nicht als störend
empfunden wird.

Das ist auch eine Möglichkeit. Gibt es auch Ohropax für die Fassade des Hauses und den Autolack? Oder waren das doch nur Lapalien? (Das Plauderei-Brett wäre dann vorzuschlagen)

Wie wärs mit Sonntag morgen schön mit den Eltern kuscheln und
dann lang uns ausgiebig frühstücken bevor man zum
Zoo/Schwimmbad/ ect. fährt/läuft/radelt?! Oder ist das heute
so gang und gebe mit dem auf die Strasse schicken? Macht ihr
das mit euren Kindern auch so? Warum? Weil man dann seine Ruhe
hat? Warum nicht einfach mal auf’n Spielplatz? Die Stadt gibt
tausende von Euro’s aus, und alle spielen doch lieber nur mit
dem Karton, unbezahlbar!

Ich glaube Du hast meine Antwort falsch verstanden. Meine Vorschläge waren nicht ironisch gemeint.

Ich stehe keinesfalls auf Seiten der Eltern, sollten diese sich wie beschrieben benehmen.

Meine Ideen zielen darauf ab, dass die Eltern dazu motiviert werden ihre Kinder freiwillig von dem Haus Deines Bekannten fernzuhalten, bzw. die Kinder sich freiwillig dazu entscheiden lieber einen Bogen drum zu machen.

Ich selber halte sie auch für etwas unausgegoren, daher auch meine Idee eventuell sich Anreize woanders geben zu lassen. Dass es eventuell noch keinen Ratgeber dafür gibt, kann man sich zwar denken, jedoch sind sicher noch andere Foren voll von Geschichten dazu.

Eencockniedo

Hallo nochmal,
mein Anliegen kommt Dir vielleicht vor, als ob hier ein pensionierter Renter, der nix anderes zu tun hat als Kinder zu verschreien und verscheuchen hier sein Recht einklagen will. Weit gefehlt. Ich muss aber zugeben, dass meine Ausführungen so klingen.

Es ist auch klar, dass die Kinder hier nix dazu können, deshalb auch mein Hinweis auf die „gutgemeinte“ Autowäsche mit Sand. Der kleine Kerl wollte hier echt einen Gefallen erweisen.
Fakt ist:
Hier wurde ein Auto beschädigt, Hauswände beschmiert mit Kreide und Kot, Hausfriendensbruch begangen, weiterhin Lärmbelästigung, Aufsichtspflichtverletzungen bei Kleinkindern (der jüngste, ca 4 Jahre alt, scheißt (sorry!) in den Hof und beschmiert mit seiner Kaka die Wände, weil ihn die „Grossen“ dazu anstiften, während Mama im Bett liegt mit einem ihrer zahllosen Männerbekanntschaften. Das Jugendamt war schon hier und hat einen der Söhne „mitgenommen“. Wie Du siehst: Lauter kleine Geschichten, die wirklich in eine dieser Talkshows zur Belustigung beitragen. Leider findet Person A das gar nicht mehr lustig. Diese Menschen sind nicht fähig einen Kompromiss einzugehen. Oder einfach nur Verständiss aufzubringen. Oder vielleicht einfach mal was mit den eigenen Kindern unternehmen, dass die mal wenigstens einen Sonntag nachmittag von der Strasse verschwinden. Hört sich krass an, ist aber so.

Falls hier wirklich die Polizei mal eingeschaltet wird, und sei es nur auf die Verwarlosung der Kinder und Aufsichtspflichtverletzung der Eltern aufmerksam zu machen, vermute ich, dass die Polizei hier wenig erreichen kann, auf deutsch: eh’ nix macht. Bußgelder oder ähnliches werden sowieso nicht gezahlt, da bei diesen Leuten nix zu holen ist.

Nachdem ein Elternteil mal drauf angesprochen wurde, reagierter dieser mit dem Hinweis auf eine bestehende Privat-Haftpflichtversicherung. Nur letztendlich war nicht festzustellen, wer hier das Auto demolierte. Und Person A musste traurig die Rechnung selber bezahlen.

Vielleicht ist das hier das falsche Brett um dies zu diskutieren. Wollte einfach mal wissen was die Gesetzeslage hierzu sagt, und ob es noch mehr solcher Probleme gibt.

Person A fühlt sich schuldig das er einfach mal am Wochenende seine Ruhe haben will auf Kosten der Kinder.

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Hallo,

Beim Autofahrer? Ich hoffe doch, dass das so gemeint war.

Oder vernünftigerweise beim Kind.
Lernziel: Man spielt nicht auf der Straße!

Gruß,
Markus

Hallo Carina,

vielleicht kann bei diesne Zuständen das Jugenamt mehr erreichen als die Polizei? Also vielleicht mal dieses verständigen, wenn einige der Kinder offensichtlich nicht ordnungsgemäß beaufsichtigt werden.

Gruß,
Markus

Beim Autofahrer? Ich hoffe doch, dass das so gemeint war.

Oder vernünftigerweise beim Kind.
Lernziel: Man spielt nicht auf der Straße!

Mit Lerneffekt meinte ich die Eltern und, soweit die das auch selber kapieren, die Kinder! Besser, die Kinder werden von den Eltern in die Strassenverkehrsordnung eingewiesen, falls die daran teilnehmen.

Der Autofahrer hat damit gar nichts zu tun. Der fuhr auf einer für ihn fremden Strasse, das Kind fuhr auf dem Fahrrad, aus einem unübersichtlichen Weg raus, und direkt ihm vors Auto. Ist aber glücklicherweise nichts passiert, ausser Prellungen und Schrammen.
Ich würde niemals mein Kind unbeaufsichtigt auf der Strasse spielen lassen oder etwa Fahrrad fahren lassen, bevor nicht der Fahrradführerschein gemacht wurde.

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