Re: Elektrotechnikstudent 
Hallo ich auch nochmal,
ich studiere Elektrotechnik und habe auch schon eine Lehre in
dem Bereich hinter mir, also nicht ganz so der Laie. 
dann denke ich, wäre es durchaus nicht falsch, wenn Du Dich
aktiver mit der Materie beschäftigst. Dann brauchst Du auch
keine kompletten schaltpläne mehr sklavisch nachbauen, sondern
nimmst diese eher nur als Anregung für eigene Ideen und Wünsche.
Allerdings hatte ich bis jetzt nur ein mal im Microcontroler-Labor
etwas mit einem Intel Microcontroler bzw. nur dessen Programmierung
zu tun und nicht mit dem anschließen…
Sieht man mal was alles in so nem Studium fehlt… *leider*
Naja, ein Studium hat auch nicht zum Ziel, allerlei Prozerssor-
familien kennen zu lernen. Ich habe elektronikstudent-en/-inen
gekannt, die nach 9-semestern nicht in der Lage waren, einen
Transistor in Realität zu identifizieren. Andererseits kenne ich
Facharbeiter, die machen Ing. alt aussehen lassen.
Also, ich werde evtl. die Conrad Variante kaufen, wenn ihr mir
dabei helft und keine günstigere Alternative (siehe unten)
Günstiger ist es, wenn Du alles selber zusammenbauen und auch
programmieren willst. Das ist dann doch schon etwas anspruchsvoller
und vor allem zeitaufwendiger. Natürlich ist der Lerneffekt
auch höher, aber gerade so ein C-Control ist eine sehr gute
einsteigervariante. Die bringt auch schon viel funktionalität mit,
die man sonst auch mit Geld und Zeit bezahlen muß. Man spart also
nicht viel ein, wenn man im urschleim anfängt (man braucht keine
Programer, muß den Prozessor nicht auf Fassung setzen, spart
die ganze Umschaltung und hat weniger Risiko versehentlich
seine Schaltung abzubrennen).
sich findet. Ich weiß leider nicht welche Bauteile
(Thyristoren usw.) ich an Zubehör brauche und wie diese dann
an welche Ausgänge geschaltet werden.
Vieles wird beim C-Control in der beiligenden Doku für weniger
erfahrene Leute erklärt.
In Elektrotechnik haben
wir Thyristoren nur kurz prinzipiell angeschnitten und haben
hauptsächlich Transistoren (NPN usw.)durchgenommen.
Die Sache ist dann für den konkreten Fall zu entscheiden.
Ich weis nicht, wie so ein Lichtschlauch genau beschaltet ist.
Es sollten aber alle Lämpchen eines Stranges paralell geklemmt
sein. Dann kann man das an fast jeder beliebigen Stelle
auseinanderschneiden. Es sollte Schutzkleinspannung 12V/24V
oder so verwendet werden.
Wenn allerdings der lichtschlauch mit 230V betrieben werden muß,
dann sind die Lämpchen in Reihe geklemmt. das finde ich dann eher
unpraktisch, weil man eben nicht einfach zerschnippeln kann
und normalerweise mit Netzspannung hantieren muß.
Geh also mal in baumarkt und schau dir die techn. Daten an.
Hat jemand von euch diesen PIC schon mal programmiert?
Welchen PIC, Das ist ein Sammelbegriff für eine ganze
8-Bit-Prozessor-Familie eines Herstellers (Microchip).
Es gibt aber noch andere 8-Biter, die weltweit zu
zig. Mio verbreitet sind -> z.B. allerlei 8051-Derivate
oder die guten alten Z80 von Zilog.
Wird allerdings wirklich recht teuer, alles in allem, da man
noch C-CONTROL M ADAPTER (zum Programmieren) + aüßere
Beschaltung + Leuchten benötigt…
Also der Adapter ist nicht nötig, bzw. kann auch selber aus
preiswerten BE zusammengelötet werden (nur ein RS232-Baustein
drauf).
Umschaltung brauchst Du sonst aber sowieso auch
-> Stromversrung 5V und die Lampenspannung,
-> Treiber (Trans./Tyristor) für die Lampen
-> Leiterplatte und Steckverbinder usw.
Die Idee ist schon gut, aber eigentlich langt eine einfache
Lauflichtschaltung bzw. Blinkschaltung. Evtl. z.B. manuell
umschaltbar?!
Tja, da mußt Du nun mal entscheiden, was Du willst.
Es gibt auch andere Varianten.
z.B. Mit einem Takt-Generator und ein paar Zähler kann
man einen passend programmierten EPROM ansteuern. An den
Ausgängen sind dann 8-Bit frei programmierbare Muster
an die Lampen ausgebbar.
Nachteil: brauchst einen Programer für EPROM
Diese sollte aber auch Lampe oder den Leuchtschlauch betreiben
können, wohl mit Thyristoren, bei denen ich aber nicht weiß,
wie ich Sie beschalten muß.
Bei kleinen Spannungen sind Transistoren auch gut verwendbar.
Wie man Tyristoren beschaltet (ansteuert) kann man in dieversen
Bastelbüchern nachlesen. Voraussetzung ist eh, daß Wechselspannung
verwendet wird (wieder von Vorteil, weil man die Gleichrichtung
spart)
Das wird wohl dann auch günstiger
als eine Prozessorschaltung + Programmieradapter zur
Pegelanpassung.
Wie gesagt, der Programmieradapter ist nicht zwingend nötig.
Im Prinzip geht sogar die nachte RS232 am TTL-Eingang der
seriellen Schnittstelle (ist zwar nicht ganz sauber spezifiziert,
liegst aber in Praxis innerhalt der üblichen Pegel für TTL
und RS232.
Wäre über eine Schaltplanskizze dankbar, vielleicht per email
an [email protected]
Wie am Anfang schon geschrieben, bist Du doch schon ein wenig
„Fachmann“ oder willst es zumindest werden. Dann mach Dir erst
mal selber Gedanken um ein Konzept , nachfolgend Pläne.
Nicht immer alles fix und fertig irgend wo her „bestellen“ 
Bitte mit genauen Bauteilbezeichnungen, damit ich auch alles
genau bestellen/bauen kann.
Das ist eben Dein Part. ideen und auch ne Korrektur der eigenen
Pläne kannst Du dann gern hier bekommen.
Nochmal zu den Lichtschläuchen:
Mit Stecker kaufen, das heißt für jeden Buchstaben des
Bandnamen (11 Buchstaben) ein Schlauch. Ideal wäre ja ein
zuschneidbarer Schlauch da die Buchstaben unterschiedliche
Längen erfordern.
Wie oben geschrieben. Geh hin, und bringe in Erfahrung, wie die
intern beschaltet sind.
Wäre hier auch für ein konkretes Beispiel dankbar. Die
Leuchtschläuche die ich gesehen habe waren alle 5m oder
länger, was natürlich für einen Buchstaben zuviel ist.
Ich denke, die kann man beliebig zerschneiden (wenn’s den
paralell verschaltet sind und nicht in reiche, wie Lichterketten
für’n Weihnachstbaum)
Wenn es unterschiedliche fertige Leuchtschläuchenlängen gibt,
sagt mir bitte wo.
Prinzipiell kan man sowas auch selber basteln. Lohnt aber
wahrscheinlich nicht, weil’s eben im Baumarkt (z.B. OBI) komplett
für wenige € zu kafen gibt. sonst kosten die Einzelteile
wahrscheinlich schonmehr als der fertige Schlauch.
Gruß Uwi