Bandscheibenvorfall

Hallo zusammen,

hat jemand Erfahrung mit Bandscheibenvorfall im HWS-Bereich
(5.-6. Wirbel)? Hervorgerufen wurde die Angelegenheit wohl durch einen länger zurückliegenden Bruch des Dornfortsatzes. Dadurch muss sich (langfristig) eine Fehlstellung ergeben haben, auf die nun ein erheblicher Bandscheibenvorfall zurückgeführt wird. Wie kann so etwas behandelt werden? Wie lange kann sich so etwas hinziehen? Welche (besonderen) Risiken können auftreten? Ach so, die Patientin ist 36 Jahre alt (oder jung?).

Gruß Harald

hallo!!

ich zitiere: bandscheibenvorfälle sind so bedeutsam wie graue haare. (nicolai bogduk)

soll heissen: da 75% aller vorfälle (lws, hws, bws) keinerlei probleme machen (und auch nur durch zufall entdeckt werden) kommt es darauf an ob irgendwelche probleme vorhanden sind die als behandlungsbedürtig angesehen werden.

und dann muss man sich noch zusätzlich überlegen ob die beschwerden die vorhanden sind auch wirklich vom vorfall kommen.

also: was für probleme sind da?-dann kann man empfehlungen, etc. abgeben.

tschüss

matthias

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Hallo,

mein Lebenspartner ist mit dieser Diagnose Dauerschmerzpatient und hat eine Schwerbehinderung von 50% bekommen.

Von OP’s im HWS-Bereich wurde ihm allgemein abgeraten, da das Risiko Querschnittlähmung dabei ist, und in vielen Fällen Folge-OP’s notwendig werden.

So unterschiedlich können die Fälle gelagert sein.

Gruss Carolin

Solange keine Beschwerden (Kribbelgefühle im Arm, Lähmungserscheinungen, Schmerzen) in Verbindung mit diesem Bandscheibenvorfall auftreten, kann man abwarten. Ich würde der Patientin die Teilnahme an einer Rückenschule empfehlen, die ihr entsprechende Kenntnis der Bewegungslehre sowie entspannender und kräftigender Übungen für die umliegende Muskulatur gibt.

Gruß,

Claudia

Hallo Harald,
ich hatte ähnliche Probleme und bin nach einigen Irrwwegen bei einem Neurologen im Raum Mannheim gelandet den ich nur weiter empfehlen kann!!
Wenn Du nähere Informationen hierzu benötigst stehe ich über E-Mail Kontakt gerne zur Verfügung.

Gruss Wave

Hallo Harald!

Auch wenn jetzt akut keine Beschwerden sind, ich würde das auf alle Fälle bei einem Spezialisten anschauen lassen.

Bei meiner Mutter (gleiche Diagnose: Bandscheibenvorfall 5/6 Wirbel) wurde zu lange nichts gemacht, so dass sich durch die Fehlbelastung/Fehlstellung eine schwerwiegende Arthrose entwickelt hat - und das ist nicht wirklich witzig.

Ich kann dir die Tagesklinik München Nord (Dr. Fritsch/Dr. Obermüller) ans Herz legen. Auch wenn sie auf Bandscheiben-OP´s spezialisiert sind, sie drängen dich nicht zur OP!
Bei meiner Mutter gings nicht mehr anders: fast 1 Jahr mit tauben Händen/Armen, da wurde operiert.

Für erste Informationen kann man dort auch sehr kompetente telefonische Auskunft bekommen (man kann sogar seine Röntgenbilder etc vor einem Telefon-Termin hinschicken!)

Viele Grüße
Claudia

http://www.nch-muenchen.de/

Danke an alle für eure Hilfe!

Gruß Harald