meine Schwester , hatte einfen Bandscheibenvorfall im
Lendenbereich haben sich die Nerven gelöst oder so ähnlich.
Nerven können sich nicht „lösen“, sie werden durch den Bandscheibenvorfall geklemmt, dadurch gereizt und verursachen dann entsprechende Schmerzen.
Eine Op wurde vom Arzt empfohlen.
Dazu die Frage: wie alt ist deine Schwester? Eine Operation sollte wirklich nur als letzte Möglichkeit in Betracht gezogen werden - egal welcher Art sie ist. Meist sind die Ärzte viel zu schnell beim Schneiden, ohne daß vorher die konventionellen Möglichkeiten ausgeschöpft wurden. Der einzige echte Grund für eine OP ist, wenn Lähmungserscheinungen auftreten, die die Funktion etwa von Blase oder Darm u.ä. beeinträchtigen.
Außerdem führen die Operationen ebenso wie der Bandscheibenvorfall selbst über kurz oder lang immer zu Folgeschäden in den anderen WS-Bereichen. Je jünger man ist, desto mehr sollte man versuchen, mit Physiotherapie, Gymnastik, Massagen usw. zu arbeiten.
Eine der besten mir bekannten Möglichkeiten ist die Osteopathie, mit der so manche OP vermieden werden kann, siehe hier: http://www.osteopathie.de. Selbst ein Physiotherapeut, der mit dieser Methode arbeitet kann sehr nützlich sein und auch die für den Betreffenden richtigen Gymnastikübungen zeigen.
uniklinik regensburg ist NICHT auf orthopädie spezialisiert!
Es gibt dort nicht mal eine orthopädische Abteilung, man arbeitet mit der Asklepiosklinik in Bad Abbach zusammen und diese ist auf künstliche Knie spezialisiert!
Man sollte sich in jedem Fall eine Zweitmeinung einholen, einfach von einem anderen Orthopäden.
Eine OP ist in solchen Fällen nur sehr selten dringend!
Wurde denn schon eine CT gemacht?
Zunächst würde ich eine mehrmonatige konservative Behandlung (Krankengymnastik UND Krafttraining) beginnen,
außer natürlich der Nerv wurde so geschädigt, daß man z. B. Blase und/oder Stuhlgang nicht mehr unter Kontrolle hätte, dann wäre aber schon operiert worden.