Ich habe bereits eine Versteifung in der Lendenwirbelsäule L5/S1.
Seit lägerem habe ich starke Schmerzen im Hals- und Schulterbereich. Die Verspannungen lassen sich einfach nicht lösen. Ich habe öfter tagelange Kopfschmerzen und Schwindelanfälle. Jetzt habe ich nach fast zwei Jahren ein MRT durchgesetzt. Nun das Ergebnis:
Anamnese: Nuchalgiesyndrom (habe ich bei der Internetrecherche nicht finden können)
Deutliche dorsale Vorwölbung der Bandscheiben HW5/6 und 6/7 sowie geringer auch in Höhe BW 5/6. T1 gewichtet keine neuen Erkenntnisse. Kräftige nuchale Venen. HW 6/7 leichte links betonte Bandscheibenvorwölbung. HW 7/BW 1 unauffällig.
Einzelbeurteilung:
Nur geringe degenerative Veränderung mit leichter Bandscheibenläsion HW 5/6 und 6/7 mit hier auch vermindertem Wassergehalt. Für eine manifeste klinische Symptomatik - insbesondere segmental - sind diese Befunde sehr wenig ausgeprägt.
Kann das vielleicht jemand „übersetzten“? Ich hab mir das im Sekretariat ausdrucken lassen. Arzttermin ist erst Anfang nächsten Monats. Kann ich vielleicht schon irgendwas tun? Meine täglichen Übungen bringen auf Dauer nicht wirklich was. Außerdem habe ich von meinem Schmerztherapeuten ein Tens-Gerät bekommen, was täglich zum Einsatz kommt. Das bringt nur kurzzeitig eine Linderung.
Einzelbeurteilung:
Nur geringe degenerative Veränderung mit leichter
Bandscheibenläsion HW 5/6 und 6/7 mit hier auch vermindertem
Wassergehalt. Für eine manifeste klinische Symptomatik -
insbesondere segmental - sind diese Befunde sehr wenig
ausgeprägt.
Deine Beschwerden passen nicht zu deinem Befund, du hast nur wenig Veränderungen die wahrscheinlich für deine Schmerzen nicht verantwortlich sind.
Muskelverspannungen (nicht nur im Nacken) können der Auslöser von Kopfschmerzen sein, psychische Belastungen, Stress, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, … die Suche kann langwierig sein.
Gute Besserung…lux
Hallo!
Wie schon geschrieben, sind deine Beschwerden unabhängig vom Befund. Vorfall wurde NICHT festgestellt, lediglich eine Vorwölbung…
Gegen Verspannungen hilft (aus eigener Erfahrung):
Wärme
Massagen
Gymnastik
und natürlich immer: Muskelentspannungspillen (nicht meine Favoriten)
Ich habe einen Massenvorfall 5/6 und komme mit den ersten drei Varianten gut zurecht. Selten muss ich eine Pille einwerfen. Wichtig ist auch, dass man selber was macht und seine Verspannungsauslöser (Stress u. ä.) minimiert.
Gute Besserung!
Claudia
Danke für eure Antworten!
Ich mache mehrfach täglich geziehlt Übungen für HWS und LWS. Dazu zweimal wöchentlich 1 1/2 Stunden IRENA. Außerdem hat mir mein Schmerztherapeut ein TENS-Gerät verschrieben, welches auch täglich abends zum Einsatz kommt. Seelischen Stress habe ich insofern, dass ich nach meiner OP an der LWS im Januar krank geschrieben bin und nicht weiß, wie es weitergeht.
Meine Beschwerden hatte ich aber schon vorher. Ich bin als Sachbearbeiterin tätig und sitze (saß) oft täglich bis zu 10 h straff am Computer, da ich Terminsachen zu bearbeiten hatte. Ich hab mir so oft es ging Massagen und manuelle Bewegungstherapien verschreiben lassen und bin mehrfach wöchentlich ins Fitness-Studio gegangen. Alles ohne großen Erfolg. Im Abschlussbericht meiner letzten Reha steht ich wäre „Therapieresistent“.
Was kann ich also noch tun? Und was wird, wenn ich erst wieder arbeiten gehe? Könnte aufgrund meiner sitztenden Tätigkeit aus den Vorwölbungen doch noch ein Vorfall werden?
Vielen Dank und viele Grüße!