Hallo!
Wird beim BSV immer operiert? Oder auch mit Massagen o.ä. behandelt?
Danke!
Gruß
Carmen
Hallo!
Wird beim BSV immer operiert? Oder auch mit Massagen o.ä. behandelt?
Danke!
Gruß
Carmen
Hallo Carmen,
die OP ist immer die letzte Möglichkeit.
Vorher gibt es die ganze Behandlungspalette, die der Medizin für den Krankheitsfall zur Verfügung steht.
Gruß Steffi
Hallo Carmen,
schau z.B. mal hier:
http://www.nullop.de/
LG sine
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Hi,
einer meiner besten Freunde hat große Probleme mit BSV und sein Bruder ist spezialisierter Arzt für genau das Thema… und dieser hat ihm ABGERATEN von einer OP, so lange es nur irgendwie geht.
Die BS „bilden sich zurück“, d. h. kommen wieder in Form, wenn man sie entsprechend schont. Kann sehr schmerzhaft sein + lange dauern (bei ihm rd. 8 Wochen nur Sofa, Bett + Badezimmer!!).
Vorsicht auch bei Corthison-Mitteln.
So, das war meine laienhafte Diagnose… 
Grüße M
Hallo,
OP ist i. d. R. nur nötig wenn ein „wichtiger“ Nerv eingeklemmt ist, man kann z. B. Wasser oder Stuhl nicht mehr kontrollieren oder hat schlimme (!) Ausfallerscheinungen in Armen oder Beinen, ähnlich einem Schlaganfall.
Ansonsten hilft zunächst eine Spritze, viel Ruhe, Krankengymnastik und danach Krafttraining. Suche am besten ein „Rückenzentrum“ in deiner Nähe, ähnlich diesem hier: http://www.rfz-regensburg.de/
Bis alle Symptome weg gehen, kann es allerdings bis zu einem Jahr dauern. (Mein kleiner Zeh war ziemlich genau 12 Monate taub)
Schmerzen sollte man keinesfalls aushalten sondern immer bekämpfen, damit sich kein Schmerzgedächtnis bildet.
Und liegen/sitzen/stehen sollte man immer so wie es einem selber gut tut, nicht auf Oma hören: „Kind, halte dich gerade!“
grüsse
dragonkidd
Hallo,
Wird beim BSV immer operiert?
Nein. Der Erfolg von OPs ist auch relativ umstritten, daher macht man das nur noch in Härtefällen. Ich habe selbst im Bekanntenkreis jemanden, der nach Chemonukleolyse einer Bandscheibe nun die gleichen Probleme in den Bandscheiben darüber und darunter hat.
Oder auch mit Massagen o.ä.
behandelt?
Massagen dienen hauptsächlich dem körperlichen Wohlbefinden und haben wenig heilsame Wirkung - so sagen zumindest die gesetzlichen Kassen, daher wird das nicht verschrieben. Krankengymnastik und gezielter Muskelaufbau sind die gängigen Behandlungsmethoden und führen mit Geduld, Spucke und viel Durchhaltevermögen i.d.R. auch zum Erfolg.
Gruß,
Myriam
Hallo!
Wird beim BSV immer operiert?
Im Gegentum. Heute versucht man, möglichst NICHT zu operieren.
Indikation für eine OP sind
a) Lähmungserscheinungen (meist beginnend im Bein; die können sich dann auf innere Organe [Blase, Darm, Magen] ausweiten, was lebensgefährlich sein kann. Darum OP)
b) Richtig wahnsinnige Schmerzen, die sich mit Schmerzmitteln nicht bis zur Erträglichkeitsgrenze mildern lassen und ein selbständiges Leben mit den Schmerzen nicht möglich ist (oft kommen die Schmerzen nach einer OP aber auch wieder - daher wird auch hier zunehmend diskutiert, ob eine OP in diesem Fall überhaupt sinnvoll ist).
Oder auch mit Massagen o.ä.
behandelt?
Nicht mit Massagen. Kerntherapie ist die Stärkung der Rückenmuskulatur und das Lernen besserer Bewegungsabläufe. Zunächst in gezielten Physiotherapien, dann auch in Fitness-Studios mit entsprechenden Kompetenzen. Massagen können aber helfen, eine durch Schmerzvermeidungshaltung verspannte Muskulatur zu lockern und damit auch zT. wieder eine „normale“ Beweglichkeit wiederherzustellen.
LG
Jochen
Danke!
Hallo alle!
Danke Euch, da habt Ihr mir schon serh mit geholfen. Es geht übrigens um meinen Mann.
Gruß
Carmen
Hallo Carmen,
ich hatte letztes Jahr selbst einen Bandscheibenvorfall und war fast 3 Monate zu Hause. Ich habe auch Krankengymnastik verschrieben bekommen, allerdings haben sie bei mir mehr geschadet als genutzt. Habe hauptsächlich gelegen oder gesessen. Teilweise habe ich halbstündlich die Sitzgelegenheit gewechselt, wobei ich auf meinen Bürostuhl fast am besten sitzen konnte, da der Rücken dort gut abgestützt war.
OP wollten sie bei mir auch nicht machen, war nie die Rede von, bei mir war eine Bandscheibe geschwollen und drückte auf einen Nerv. Da half nur Ruhe und keine Belastung damit die Bandscheibe wieder abschwillt, haben sie mir gesagt. Als es mir besser ging habe ich angefangen Rückengymnastik zu machen und zu schwimmen. Nach ca. 6 Monaten ging es mir dann sogar so gut das ich angefangen habe zu reiten. Hab es halt versucht, damit stärkt man nämlich auch die Rückenmuskulatur, vom Arzt bestätigt
Mittlerweile merke ich es wenn ich mal eine oder 2 Wochen aus zeitlichen Gründen nicht beim reiten war. Mit tut dann der Rücken weh.
OP ist wirklich meist der allerletzte Ausweg. Mit etwas Eigeninitiative und evtl. Rückenkursen (die AOK bietet das häufiger an und die Kosten werden ggf. von deiner Kasse getragen) kann man das oft sehr gut wieder in den Griff bekommen.
Lieben Gruß
Angie
Hi Angie!
Danke für Deine Erfahrungen.
Wir wissen immer noch nicht, was es denn nun ist. Er war zwar in der Röhre, aber dort gibt man die Ergebnisse direkt an den behandelnen Orthpäden.
Ich hatte auch schon an solche Kurse gedacht, und schwimmen. Mal sehen, wie es jetzt weiter geht.
Gruß´
Carmen
Hallo Carmen,
ich plagte mich vor 2 Jahren auch mit einem erneuten Vorfall herum.Neben medikamentöser kurzfristiger Behandlung, begann ich zuerst mit Krankengymnastik und danach mit Sport.Seitdem habe ich in dieser Richtung keinerlei Probleme mehr.Schau mal unter Netdoktor:
http://www2.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=200…
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Hallo allerseits,
vor 2 Monaten wurde bei mir im Kernspinn ein Vorfall zwischen dem 4. und 5. Lendenwirbel diagnostiziert. Hatte viel Spaß beim vollen Programm: Schmerzen im Lendenbereich, Schmerzen im Bereich des Ischiasnerves rechtsseitig, Kribbeln, Taubheitsgefühle etc… Da ich überhaupt nicht scharf auf eine OP bin, betreibe ich nach den üblichen Spritzen und Schmerzmitteln intensiv Krankengymnastik, sowohl in einer Praxis als auch morgens und abends selbst zu Hause, (Aufbau Bauchmuskulatur). Bewegungsbäder und intensive Spaziergänge, soweit dazu Zeit ist, helfen zusätzlich. Eine wirklich sehr gute Ergänzung scheint ein Trainingsgerät namens „Wipp 2000“ zu sein, mit dem man eine Wirbelextension durchführt. Der sehr geringe Trainingsaufwand von täglich 2-4x je 5 Minuten macht den Einsatz ungeheuer leicht. Allerdings ist das Teil nicht gerade billig (über 1.000 €) und von den Krankenkassen merkwürdigerweise nicht anerkannt. Das von einem selbst Betroffenen erfundene Teil kann aber zurückgegeben werden, wenn es nicht wirkt. Mehr: www.wipp2000.de
Einfach mal anlicken und informieren. Gebe Laut, wenn die Behandlungserfolge sich verfestigen.
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