Bandscheibenvorfall LW5/SW 1 OP notwendig?

Hallo, ich bin 27 Jahre und bei mir wurde ein Bandscheibenvorfall im LW 5/SW 1 festgestellt. Mein Radiologe rät mir zu einer dringenden OP.Ich habe jetzt aber sämtliche Foren durchgelsen und bin etwas skeptisch gegenüber einer OP.Einen erfolglosen Klinikaufentahlt mit Schmerztherapie habe ich bereits hinter mir. Die Schmerzmittel bringen leider auch nichts mehr. Habe ich noch Hoffnung dass die Schmerzen wieder ohne OP weggehen? Hat jemand Erfahrungen mit einer OP gemacht? GLG

Hi,

um das annähernd beurteilen zu können, müsste man die Bilder sehen und dich eingehend untersucht haben.
Wer dir trotz der Unmöglichkeit einer Untersuchung hier Tipps gibt, handelt unseriös.

Wieso gibt dein Radiologe Therapieempfehlungen? Hast du darüber nicht mit einem Neurochirurgen gesprochen?

Wenn du deinem Arzt schon kein Vertrauen schenkst, wieso solltest du uns dann glauben? Oder anders: Wieso schenkt man anonymen Forenbenutzern eher Glauben, als einem Arzt, der einen persönlich gesehen hat? Ich verstehe es nicht…
Wenn du dich absichern möchtest, hol dir direkt (!) bei einem entsprechenden Arzt eine Zweitmeinung ein, aber kläre das nicht bei wer-weiss-was. Soweit meine Empfehlung.

Grüße
Liete

Hallo,

Wenn du dich absichern möchtest, hol dir direkt (!) bei einem
entsprechenden Arzt eine Zweitmeinung ein, aber kläre das
nicht bei wer-weiss-was. Soweit meine Empfehlung.

Eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen, ist sicherlich eine gute Empfehlung.
Lissy hat aber nicht explizit nach einer ärztlichen Beurteilung ihres Falles gefragt, sondern danach, ob jemand im Forum entsprechende Erfahrungen hat, womit alle User gemeint sind; auch medizinische Laien, die persönliche Erfahrungen gemacht haben.
Und für solche Fragen ist dieses Forum auch da.

Gruß
Montanus

Hallo Lissy3008,

habe gerade im Juni 2009 eine Versteifung von L5/S1 hinter mir. Man hat mir da 4 Schrauben und 2 Stäbe eingesetzt und zusätzlich noch einen Knochensplitter vom Beckenkamm. Bei mir war es so, daß ich mich kaum noch bewegen mochte, weil immer ein tierischer Schmerz mal ins linke, mal ins rechte Bein reinzog. Beim MRT stellte sich dann halt ein Bandscheibenvorfall und Arthrose an den letzen drei Lendenwirbeln heraus. Aufgrund der Arthrose entschloß sich mein Chirurg zur Versteifung. Heute habe ich zwar immer noch Schmerzen im Bereich der OP-Stelle, kann mich aber schon wieder richtig gut bewegen. Habe jetzt mit Reha-Sport angefangen und war im Februar zur Röntgenkontrolle im Krankenhaus. Der Doc meinte, daß die Bilder sehr gut aussehen. Der Knochenaufbau ist planmäßig fortgeschritten und das mit den Schmerzen sollte auch bald besser werden.
Vielleicht hilft bei Dir aber auch schon eine Stufendiagnostik mit Spritzen um das in den Griff zu bekommen. Oder eine neue künstliche Bandscheibe. Da sind die Fortschritte im Heilungsverlauf wesentlich schneller wie bei meiner Sch… ;o)

Wünsche Dir jedenfalls alles Gute, und wenn Du noch Fragen hast, immer her damit.

Gute Besserung, LG Petra

Halli Hallo, vielen Dank für Deine Geschichte. Das mit dem spritzen habe ich leider schon erfolglos hinter mir. Ich habe jetzt morgen bei meinem Hausarzt einen Termin und mit dem bespreche ich dann alles. Aber vielen vielen Dank im Voraus. Dir noch weiterhin eine gute Genesung. GLG Lissy

Halli Hallo, genau deshalb habe ich mich hier angemeldet :smile: Dankeschön. Morgen habe ich eh einen Termin beim Arzt und dann sehen wir weiter. Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend. LG Lissy

hilfreiche Antworten?
Moin,

Lissy hat aber nicht explizit nach einer ärztlichen
Beurteilung ihres Falles gefragt, sondern danach, ob jemand im
Forum entsprechende Erfahrungen hat, womit alle User gemeint
sind; auch medizinische Laien, die persönliche Erfahrungen
gemacht haben.
Und für solche Fragen ist dieses Forum auch da.

das hast du zwar schön formuliert, Liete hat trotzdem Recht mit dem was sie sagt.

ICH zum Beispiel habe Erfahrung mit einer Bandscheiben-OP. Und nu? Was hat MEIN Körper, MEIN Problem, MEINE Schmerzen, MEINE Symptome mit der Fragerin zu tun? Nix. Beeinflussen meine Erfahrungen ihr OP-Ergebnis? Nein.

Weil ich mir damals sehr unsicher war was für mich das richtige ist, welche OP-Methode ich haben will und ich eine sehr schnelle Entscheidung brauchte war ich genau genommen bei insgesamt vier Ärzten die mich beurteilten. NUR DAS hat mich zur richtigen Entscheidung geführt

Aber soll die Fragestellerin von mir aus das zu hören bekommen was sie hören will. Und nicht das, was hilfreich ist.

VG,
J~

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Was erwartest du?
Moin,

ich will dir auch noch mal direkt antworten.

Mein Radiologe
rät mir zu einer dringenden OP.

Und wo ist nun das Problem? Dein Arzt der dich kennt und untersucht hat sagt ja, irgendwelche andere Leute die irgendwas über irgendwelche ganz anders geartete Fälle schreiben sagen irgendwas anderes. Und wo ist nun das Problem?

Ich habe jetzt aber sämtliche
Foren durchgelsen und bin etwas skeptisch gegenüber einer
OP.

Was heißt denn „einer OP“? Meinste die sind ALLE gleich?

Die Schmerzmittel bringen leider auch
nichts mehr.

„Die Schmerzmittel“ … siehe OP ^

Habe ich noch Hoffnung dass die Schmerzen wieder
ohne OP weggehen?

Nein. Oder ja.

Hat jemand Erfahrungen mit einer OP gemacht?

Ja, mit „einer“. Hilft dir das? Wohl kaum.

Ich kann mich Lietes Antwort nur anschließen. Alles andere ist verschenkte Mühe die du dir sparen kannst.

HTH,
J~

Hallo Lissy,

ich wollte keinesfalls überzogen unhöflich sein.
Wer-weiss-was ist ein schönes Portal, aber für manche Fragestellungen insbesondere in einem heiklen Bereich wie der Medizin ist es ab und an einfach nicht gut geeignet. Das wollte ich dir klar machen, bevor du tagelang den Diskussionsstrang verfolgst, obwohl du doch - laut der Aussage deines Arztes - dringend operiert werden solltest.
Dass es sich dabei um meine persönliche und nicht um eine allgemein gültige Aussage handelt, habe ich extra betont.

Es gab hier auch schon Leute, die behauptet haben, Homöopathie habe bei ihrer akuten Blinddarmentzündung (oder der Richtigkeit halber: Entzündung des Wurmfortsatzes) Wunder gewirkt. Das war auch ein medizinischer Laie, der eine solche persönliche Erfahrung gemacht hat; nichtsdestotrotz hätte in diesem Fall die „Behandlung“ für den Fragenden, der diesen Rat arglos befolgt hätte, fatale Folgen haben können.
Glücklicherweise konnte man denjenigen auch hier eines Besseren belehren.

Soweit zur Klarstellung. Ich wünsche dir für die baldige Genesung alles Gute!

P.S.: Wenn jemand explizit fragt, ob die „Bandscheibenvorfall LW5/SW 1 OP notwendig“ ist, ist das für mich eine sehr konkrete Fragestellung.

Hallo Lissy,

Das mit dem
spritzen habe ich leider schon erfolglos hinter mir. Ich habe
jetzt morgen bei meinem Hausarzt einen Termin und mit dem
bespreche ich dann alles.

heute wirst du mit deinem Hausarzt alles besprochen haben. Das ist gut so.

Ich habe nur eine Frage dazu: Hast du tatsächlich alle Spritzenbehandlung erfolglos hinter dir? Auch eine Infusion in den Spinalkanal unter Durchleuchtungskontrolle? Ich frage, weil mir diese Methode nach langer vergeblicher Behanlung schließlich geholfen hatte.

Gruß
Montanus

Hallo Liete. Dankeschön, ich weiß ja das Du eigentlich recht hast.

Habe jetzt einen Termin beim Neurochirurgen und der wird mir dann alles erklären.
Ich danke Dir trotzdem und wünsche ein schönes Wochenende.
LG Lissy

Halli Hallo,

Ja das wurde auch schon alles gemacht und Nervenwurzelblockade usw. aber leider nichts geholfen und diese unendlichen Schmerzen, jetzt nehme ich seit 2 Wochen Tilidin aber das schlägt auch schon nicht mehr an :frowning:
Mein Hausarzt meinte eine OP sei unumgänglich da schon eine Kompression der Nervenwurzel vorliegt (was immer das auch heißt) Also weiter geht´s zum Neurochirurgen, da habe ich mir jetzt in München einen Termin geben lassen.
Vielen Dank und LG