Und zwar geht es um folgendes. Jemand hat sich während seiner Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik, 2 Ausbildungsjahr, einen Bandscheibenvorfall zugezogen (seit knapp 5 Monaten krank und keine Besserung eingetreten und keine in Sicht). Nach Rücksprache mit einem Orthopäden meint dieser, er könne Attestieren das nicht mehr schwer gehoben werden darf (sog. 5 Kilo Schein). Nun ergibt sich dadurch folgende Frage, dadurch das er nur noch eingeschränkt arbeiten kann, kann dadurch ein Kündigungsgrund entstehen?
Hallo CyTron,
eigentlich kann keine Firma etwas mit einem Mitarbeiter im Lager anfangen, der nur 5 Kilo heben kann!
Ich selbst fahre LKW und habe ähnliche Probleme. Im Prinzip kann mein Chef mich entlassen, wenn meine Leistung unter dem Durchschnitt der anderen Mitarbeiter fällt.
Hier kannst die weitere Rechtsfragen stellen!
Grüße aus Nürnberg, Quadlev!
Aber es handelt sich um eine Ausbildung, und das zur Fachkraft für Lagerlogistik. Dabei ist eigentlich der Bereich des schweren Hebens ein geringer teil, gibt noch andere große Bereiche wie Touren planen, oder Material beschaffen.
Ist Natürlich Schade wenn so mit Azubis umgegangen wird, so wurde doch in der Woche bevor die Schmerzen mit dem Bandscheibenvorfall anfingen, 30 Überstunden geschoben. Auch im Sommer kommt man nicht unter 10 bis 15 Überstunden weg. Und wehe man muss mal Pünktlich Feierabend machen.
Die Überstunden werden nicht Freiwillig gemacht.
Kann man sich gegen so eine Ausbäuterei wehren?
In welcher Firma arbeitest du? Kann mir nicht vorstellen, dass in Firmen wie Schenker, ABX, DHL so gearbeitet wird!
Dies ist normal eine Angelegenheit für den Betriebsrat. Bei meinem Sohn fallen in der Regel keine Überstunden im Handwerk an, aber in der Transportbranche sollte man flexibel sein.
Ich würde mich vertrauensvoll an meinen Vorgesetzten wenden, denn gerade in der Ausbildung unterliegst du besonderem Schutz. Aber nicht zu hoch pokern, du willst ja übernommen werden…
Quadlev
Firma wird nicht genannt da Lieber 100% Annonym. Fachkraft für Lagerlostik ist ein Kaufmannsberuf. Der letzte Betriebsrat ist nach und nach zurück getreten. Keinen vom Betriesbrat haben die zustände interessiert bzw der Chef zeigt kein Interesse an den sog. Gesetzlichen Regelungen. Man hat den Azubis auch mal gesagt das sie für einen Tag von der Berufsschule freigestellt sind obwohl dies nicht der Fall war. Ein Azubi dürfte von der Betriebsärztin sogar nur eingeschränkt Arbeiten, dies klärte sie mit dem Logistikleiter(Chef) ab, der ging darauf zu dem Azubi und sagte ihm das es so nicht gehen würde, in der Firma.