Bank verbummelt Sparbuch

Wir nehmen mal an die Kritybank erhält ein Sparbuch der Pestbank
mit dem Auftrag das Sparbuchguthaben (10 000.00Eur)
einzuziehen um dies in ein Sparbuch der Kritybank einzuzahlen.
Wegen der dort besseren Zinsen.

Der Kunde gibt sein Pestsparbuch ab
Der Sachbearbeiter der Kritybank füllt den Vordruck der Kritybank aus
mit KtoNR der Pestbank den Betrag 10 000 Kontonummer zur Gutschrift bei der Kritybank
Der Kunde unterschreibt bekommt eine Durchschrift seines Auftrages und geht.

Folgendes ist dann Status:
Er hat allein den „Geld-Transfer“ Auftrag unterschrieben!
Der Sachbearbeiter hat zwar handschriftlich den Vordruck der Kritybank ausgefüllt, aber damit keineswegs den Empfang des PestSparBuches quittiert, oder?

Nach einem Monat ist nach div Telefonaten das PestSparBuch und das Geld „verschollen“

Wieviel Aussichten hat unser Bankkunde seine 10000 Teuros wieder zu kriegen, denn er kann ja nicht beweisen, dass die Kritybank das Buch auch bekommen hat.
Schönen Sonntag noch
Ulf

Hallo Ulf,

nehmen wir mal an, dass der Worst-Case eintritt und das Sparbuch nirgendwo mehr auftaucht und jeder abstreitet es auch nur in den Fingern gehabt zu haben.

Hat der Kunde dann Pech gehabt?
Kann die Bank mit dem Geld machen was sie will?
Wohl kaum, denn es ist sein Geld.

Also geht der selbst zur Bank bei der das Sparkonto zum Buch geführt wird und meldet das Buch als verloren.
Eventuell berechnet die Bank für die Verlusterklärung irgendwas zwischen 0 und 50 Euro weil Sie den Murks 30 Jahre aufheben muss.
Sein Geld bekommt der Kunde aber wieder.

Nun setzen wir noch eins oben drauf:
Das Sparkonto wäre aufgelöst.

Die Bank kann nachweisen wer es aufgelöst hat, bzw. sogar wohl das Geld gegangen ist. Auch hier keine Möglichkeit das Geld auf Nimmerwiedersehn zu verlieren.

Gruß Ivo