Mal angenommen, ein Kunde lässt bei der Bank einen Monat im Dauerauftrag aussetzen, weil er nicht weiß was ihm im nächsten Monat finanziell erwartet. Die Bank hat jedoch, ohne Aufforderung, das auch für die kommende Jahre eingestellt, dass in diesem Monat keine Geld überwiesen wird. Irgendwann wird man halt daran erinnert, dass eine Zahlung fehlt und wird gebeten unverzüglich zu bezahlen. Nun fehlt leider das Geld an allen Ecken für Lebensmittel und Unterhalt.
Hat die Bank in dem Fall Schuld und muss irgendeinen Schadensersaatz leisten oder hat der Kunde einfach Pech?
Schöne Grüße
Hallo
Die Bank hat auf Wunsch des Kunden einen Dauerauftrag gestoppt. Sie kann aber nichts dafür, dass der Kunde das Geld nicht für seine Verpflichtungen aufspart und stattdessen ausgibt. Hätte die Bank die Daueraufträge wieder weiter ausgeführt, würde doch noch viel mehr Geld „an allen Ecken und Enden“ fehlen.
Gruß Michael
Hat die Bank in dem Fall Schuld
Wieso sollte die Bank Schuld sein, dass man nicht mit Geld umgehen kann und nicht weiß, wie viel Budget im Monat zur Verfügung steht?
Bei den Daueraufträgen gibt es meines Wissens nach einen Zeitraum, wie lange die „gültig“ sind. Von einem „Pausieren“ habe ich noch nicht gehört. Zumindest bei meiner Bank muss ich dann einen neuen Dauerauftrag einrichten.
Aber das kann ja von Bank zu Bank verschieden sein.
Gruß
Torben
Der Auftrag wäre ja nur für einen Monat gestoppt worden. Ansonsten läuft er ganz normal weiter. Hätte die Bank den Dauerauftrag damals nicht ein weiteres mal aussetzen lassen, hätte der Kunde auch keine Miete nachzahlen müssen.
Hallo,
Mal angenommen, ein Kunde lässt bei der Bank einen Monat im
Dauerauftrag aussetzen, weil er nicht weiß was ihm im nächsten
Monat finanziell erwartet.
was soll das Aussetzen bringen - außer eben Mietschulden?
Irgendwann
wird man halt daran erinnert, dass eine Zahlung fehlt und wird
gebeten unverzüglich zu bezahlen.
Merkwürdig…
Nun fehlt leider das Geld an
allen Ecken für Lebensmittel und Unterhalt.
Miete ist ja normalerweise nicht gerade ein kleiner Haushaltsposten. Es ist mir etwas unverständlich, dass man nicht bemerken soll, dass plötzlich eine ganze Monatsmiete mehr auf dem Konto ist (bzw entsprechend weniger Schulden). Zumal in einer so angespannten finanziellen Lage.
Hat die Bank in dem Fall Schuld und muss irgendeinen
Schadensersaatz leisten oder hat der Kunde einfach Pech?
Da müsste man den Vertrag mit der Bank (AGB?) lesen. Normalerweise dürfte die Bank den DA als Service anbieten, der einen nicht von der Pflicht zur Kontrolle entbindet.
Gruß, Niels
hätte der Kunde auch keine Miete nachzahlen müssen.
Allerdings hätte der Kunde dann auch eben diesen Betrag (Miete) nicht auf seinem Konto gehabt.
Die Bank entbindet die Kunden nicht vom eigenständigen Denken.
Wenn ich weiß, dass ich im Monat 700 Euro zur Verfügung habe, dann werde ich doch stutzig, wenn ich auf einem 900 Euro ausgeben kann.
Oder ignoriert der Kunde womöglich seinen Kontostand?
So nach dem Motto, „was ich nicht sehe, ist auch nicht da?“
Wieso um alles in der Welt kommt man als Mieter bei einem Engpass als allererstes auf die Idee, die Miete einfach mal nicht zu zahlen?
Ist denn der Vermieter schuld daran, dass sich der Mieter übernommen hat?
Vermieter haben idR keine Goldesel, sie sind nicht per se stinkreich…sie haben auch Verpflichtungen denen sie nachkommen müssen und viele Vermieter zahlen mit Mieteinnahmen Kredite ab wie zB der von dem Haus in dem man als Mieter wohnt oder brauchen das Geld aus den Mieten selbst zum Leben.
Ich würde echt gerne mal wissen, was sich solche Leute dabei denken.
Der Mieter der sowas macht sollte sich http://dejure.org/gesetze/BGB/543.html bewusst sein.
Zitat:„Jede Vertragspartei kann das Mietverhältnis aus wichtigem Grund außerordentlich fristlos kündigen…“
…
Zitat:" Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn
3. der Mieter
a)für zwei aufeinander folgende Termine mit der Entrichtung der Miete oder eines nicht unerheblichen Teils der Miete in Verzug ist oder
b) in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Termine erstreckt, mit der Entrichtung der Miete in Höhe eines Betrages in Verzug ist, der die Miete für zwei Monate erreicht."
Ja in Deutschland gibt es so einige Gesetze bei denen die Bankenwelt schon heute mit dem Kopf schütteln mag.
Dass man aber für die Dummheit des Kunden haften muss weil dieser seine miete nicht zahlt, ist zum Glück noch nicht eingeführt.
seine miete nicht zahlt
@all:
Wie kommt ihr nur auf „Miete“?
Das steht in dem Eingangsposting doch gar nicht.
Oder habe ich da was übersehen?
Gruß
Torben
seine miete nicht zahlt
@all:
Wie kommt ihr nur auf „Miete“?
Das steht in dem Eingangsposting doch gar nicht.
Oder habe ich da was übersehen?
/t/bank-verpfuscht-dauerauftrag/6324082/4
Du hast doch selbst noch darauf geantwortet?
hi,
das steht unten in der Antwort auf das erste posting…
Grüße
Asche über mein Haupt… Wer lesen kann ist klar im Vorteil… 
Partielle Amnesie…
… könnte deine Frage erklären, weil du das Wort in deiner verlinkten antwort sogar selbst benutzt hast *grins*
Ok… diskutieren wir im Medizinbrett weiter 
*hehe*
Naja, zumindest hat ja jetzt der Thread-Eröffner genügend Meinungen zu seinem fikiven Beispiel erhalten. Man sollte halt kein Geld ausgeben, das man nicht hat.
In diesem Sinne…
(wo ist meine Pflegerin?)
Hier…ich musste zuvor noch Ihre Schuhe aus der Tiefkühltruhe fischen.
Wozu ist der Knoten in Ihrem Taschentuch?
Oder ignoriert der Kunde womöglich seinen Kontostand?
So nach dem Motto, „was ich nicht sehe, ist auch nicht da?“
Der Kunde hat in diesem Monat von seinem Trinkgeld gelebt, dass nach einem halben Jahr ausgezahlt worden ist, und hat von daher auf seinen Kontostand in dieser Hinsicht nicht so genau hingeschaut.