Hallo,
vor einigen Monaten mußte ich feststellen, daß die Postbank
ohne vorherige Mitteilung mein privates Girokonto in ein Geschäftskonto umgewandelt hatte. Erst auf meine Anfrage hin wurde dies damit begründet, daß meine Zahlungseingänge in letzter Zeit uberwiegend Honorare waren. Dies trifft auch zu;ich fand dies trotzdem unangemessen, weil es nicht um das Konto eines Unternehmens handelt, sondern ich als Einzelperson mit geringem Umsatz über Gewerbeschein arbeite und ansonsten das Konto für private Zahlungen verwende (Wohnungsmiete, Telefonrechnung für privaten Anschluß, EC - Karten Zahlung im Supermarkt). Auf meine enntsprechende Reklamation hin wurdem meine Sichtweise zunächst vom Kundenservice bestätigt. Später jedoch kam ein Standardschreiben, in dem mich die Postbank wissen ließ, daß bei Honorareingängen zwingend die Führung als Geschäftskonto nötig sei. Ich habe mich dann noch einige weitere Male beschwert und insbesondere auf die erste anderslautende Auskunft verwiesen, ich erhielt aber immer nur die gleichen Standardschreiben ohne Bezugnahme darauf. Ich habe bei diesen Reklamationen auch immer wieder ausdrücklich gesagt, daß ich kein Geschäftskonto wünsche,
nicht bereit bin, die Gebühren dafür zu zahlen und für den Fall, daß es nicht in den alten Status zurückgesetzt wird, die Auflösung des Kontos wünsche.
Dennoch wurden mir nun die Geschätfskontogebühren für das letzte Quartal abgebucht. Verärgert schrieb ich am 30.09.( über die Option „Mitteilung senden“ im Onlinebanking ) nochmal an die Postbank, verlangte die Rückzahlung der Gebühren und anschließende sofortige Auflösung. Die Gebühren wurden nicht erstattet, das Konto aber dennoch zum 06.10. aufgelöst. Dabei wurde nochmals für den Oktober die volle Gebühr erhoben.
In einem gestrigen Telefonat mit der Pstbank Hamburg wurde mir vorgehalten, ich hätte das Konto eher schriftlich kündigen müssen, wenn ich mit den neuen Konditionen nicht einverstanden gewesen sei . Das habe ich nur deswegen nicht getan, weil ich auf einer expliziten Stellungnahme zu der ursprünglichen Auskunft, die Umstellung sei irttümlich geschehen, beharrt habe.-
Was kann ich unternehmen, um die Gebühren zurückzuerhalten ( bzw. die Differenz zu den erlaubten Gebühren für ein Privatkonto)?
Ist die Vorgehensweise der Postbank, das Konto eigenmächtig umzuwandeln, rechtens? Nach meiner Auffassung hätten die PB,
wenn ihr die alten Konditionen nicht mehr passen, lediglich stattdessen das Privatkonto kündigen und mir ein neues Konto zu Geschäftskundenkonditionen anbieten dürfen, bzw, mich vor die Wahl Geschäftskonto oder Auflösung stellen können.
vielen Dank für hilfreiche Beiträge
Stefan Busch