ich habe erhebliche Probleme, an die nötige Bürgschaft zur Hinterlegung der 10% vom Verkehrswert zu kommen. Unsere Finanzierung ist aber gesichert! Unser Finzierer vermittelt aber keine Bankbürgschaft, weil es sich nicht um ein Giroinstitut handelt und verwies an die Hausbank. Davon haben wir 2, eine bietet diese Bankdienstleistung gar nicht, die andere will nur Bargeld als Sicherheit (toll, wenn ich das hätte, wozu noch die Bürgschaft?) Ein anderer Finanzierer kommt kaum in Betracht, da auch unsere jetzige Immobilie dort finanziert ist. Wer weiss Rat?
Hallo Claudia,
wenn Du bei Deiner Bank bereits ein Hypothekendarlehen aufgenommen hast, gibt es vielleicht inzwischen freie Grundschuldteile?
Übrigens muss es nicht unbedingt eine Bankbürgschaft sein, ein bestätigter LZB-Scheck genügt auch. Den bekommst Du auch von Deiner Hausbank. Ich denke, die Kosten dürften geringer sein als bei einer Bürgschaft.
Freundliche Grüße
wolle
In einer Zwangsversteigerung muss Sicherheitsleistung beantragt werden - passiert nicht von Amts wegen.
Besorge dir die Telefonnr. der betreibenden Bank (vom zuständigen Rechtspfleger am Amtsgericht), mach einen Termin aus und erkläre dem Gläubiger, dass du für 10% des Verkehrswertes sicher bist. Z.B. Depotauszug, festgelegte Wertpapiere o.ä.
Wenn er deine Bonität genauso einschätzt wie du selber, wird er dir zusichern, im Bietungstermin auf Sicherheitsleistungen zu verzichten.
Das muss vorher passieren, im Termin ist es zu knapp…dann kann er leider deine Angaben nicht mehr überprüfen.
Gruß n.
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