Bankdarlehen reicht nicht aus, NachfinazierungDiBa

Hallo.
Vielleicht kennt sich jemand von euch da ein bisschen aus.
FOlgendes Problem bei uns:
Durch erhebliche Verzögerungen und Mehrkosten bei unserem Neubau reicht unser Baudarlehnen nicht aus ( inklusive Einberechnung von unserem EIgenkapital ).
Wir wurden leider von Anfang an schlecht beraten, beide absolute Bauneulinge, tja, und das ist das Resultat.
Nun müssen wir nachfinanzieren. An sich kein Problem vom Einkommen, aber wie macht man das am Besten, daß die monatliche Tilgungsrate nicht allzu hoch in die Höhe geht?
Wir haben mir der DiBa finaziert ( ohne KfW ). Angeblich kann man bei der DiBa aber nur ab 25000 Euro nachfinazieren. Soviel bräuchten wir an sich nicht mehr.
Was für Erfahrungen habt ihr?
Schon mal vielen Dank für ne Antwort!

Viele Grüße

Katharina

Hallo,

Durch erhebliche Verzögerungen und Mehrkosten bei unserem
Neubau reicht unser Baudarlehnen nicht aus ( inklusive
Einberechnung von unserem EIgenkapital ).

das wundert mich nicht, es ist unglaublich, was da noch an ungeplanten Kosten bei einem Neubau auftauchen können. Ich kenne das aus eigener Erfahrung.

Wir haben mir der DiBa finaziert ( ohne KfW ). Angeblich kann
man bei der DiBa aber nur ab 25000 Euro nachfinazieren. Soviel
bräuchten wir an sich nicht mehr.

Einfach mal nachfragen bei der Diba. Dann ist klar, welche Konditionen dort für eine Nachfinanzierung herrschen.

Als Anregung:
Jetzt kommt es darauf an, wie hoch die Nachfinanzierung ausfallen soll und wie schnell diese wieder getilgt werden kann.
Bei der Diba wird es wohl erst ab 5 Jahren interessant. Daher wäre zu überlegen, ob 5 Jahre ausreichend für eine schmerzfreie Tilgung wären. Wenn ja, dann würde ich die Mindestsumme, die Diba verlangt, für 5 Jahre nachfinanzieren und alles das, was von der Nachfinanzierung noch übrig bleibt per Sondertilgung wieder in die Nachfinanzierung einbringen. Bis zu 5% sind doch pro Jahr möglich.

Wenn die Nachfinanzierung auch in einer kürzeren Zeit, sagen wir mal 2 oder 3 Jahre getilgt werden kann, dann wäre auch ein variables Darlehen interessant. Ist höher vom Zinssatz als das langfristige und der Zinssatz ist variabel. Aber es gibt da sogenannte KAP-Darlehen (oder wars CAP ?), wo man gegen eine einmalige Gebühr die Ober- und Untergrenze des Zinssatzes begrenzen kann. Bei der DB gibt es sowas z.B. und das Darlehen kann bis zu 3 Jahren genutzt werden wobei jederzeit getilgt werden kann, auch in Teilbeträgen.
Probleme könnte es nur halt mit der Sicherung des Darlehens geben, da bei einer Nachfinanzierung durch eine zweite Bank ja die einzutragende Grundschuld zweitrangig wäre. Das machen die Banken glaube ich nicht so gerne. Evtl. habt Ihr ja aber noch andere Sicherheiten, die dazu herangezogen werden könnten.

Auf jeden Fall würde ich die Nachfinanzierung so großzügig auslegen, daß nicht eine Nachfinanzierung zur Nachfinanzierung notwendig werden kann.

Ansonsten viel Glück und ich hoffe, meine Anregungen helfen etwas weiter.

Grüße
AgentJ