Hi,
Was ist den Geld?
Geld ist ein Tauschmittel für Waren, welches das Handeln mit
unterschiedlichen Gütern vereinfacht. Geld repäsentiert also
einen realen Wert. Wo wird hier den etwas geschaffen, ein Wert
erzeugt?
ok, fangen wir mal an, Geld ist:
-Wertransportmittel
-Wertaufbewahrungsmittel
-Vergleichs- und Recheneinheit
soweit stimmen wir schon überein.
Jezt frage ich Dich, warum sollte Geld eine andere „Ware“ sein, als Tomaten, Windeln oder DVD-Playern?
Warum zahlst Du für diese Waren ohne Murren einen Endpreis, in dem Handling, Gewinn, Transport, Versicherung usw. einkalkuliert sind, aber für Geld, das letztendlich auch eine Handelsware, wie du richtiger weise sagst, ist, nicht?
muss die bank ihr geld nicht auch einkaufen?
muss sie es nicht versichern (nicht nur bargeld, auch zinssicherungsgeschäfte, laufzeitenabsicherung, swap-geschäfte usw.), muss sie nicht für jeden dispo, jeden kredit geld vorhalten, das sie nicht weiterverleihen kann? ist eine bank nicht verpflichtet, eine kaufmännischen geschäftsbetrieb zu führen, der sich steuer-, handelsrechtlich und buchhalterisch an die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung orientiert?
versteh mich nicht falsch, ich bin weit davon entfernt fan der deutschen bank zu sein
Ich studiere VWL, vielleicht daher meine etwas andere
Sichtweise. Ich lasse mich aber gerne belehren…
ich versuche es ja- bin selber vwler und habs auch kapiert, hab aber vorher auch ne ausbildung gemacht.
So, wo wird jetzt etwas gemacht, wo wird ein Wert erzeugt?
Lustig dass das ein VWLer fragt. Wie wäre es denn mit aktiver und passiver Geldschöpfung. Zumindest aktiv können das nur Kreditinstitute.
in diesem zusammenhang kann ich nur die hp der bundesbank empfehlen. klick mal http://www.bundesbank.de/bildung/bildung_glossar_g.php und vor allem http://www.bundesbank.de/download/bildung/geld_sec2/…
da siehst du deutlich, welche wertschöpfung die bank mit einer kontoführung leistet.
nebenbei kostet eine versicherung immer geld, wenn du eine mathematisch fundierte möglichkeit, das ohne prämie zu machen, findest, wirst du als erster versicherungsmathematiker der welt den nobelpreis kriegen - und nebenbei noch verdammt reich werden.
wenn du dir jetzt noch meine antwort auf den einwand oben ansiehst, siehst du vielleicht die betriebswirtschaftlichen faktoren, die auch bei einer onlinekontoführung eine nicht unerhebliche rolle spielen, etwas deutlicher.
nebenbei, glaubst du, die bank macht viel mehr als 1% Gewinn aus der zinsdifferenz für einlagen und kredite? wenn ja, schau mal in eine bankenbilanz.
und meine Forderung nach
kostenloser Führung ist absolut legitim.
Nein, ist sie nicht. Versuch doch mal die bankdienstleistung selbst kostenlos zu erbringen, und zahl deine telefonrechnung monatlich bar bei der telekom in düsseldorf, deine lidlzahlungen in neckarsulm, deine versicherungen in hamburg, mannheim, frankfurt und köln…
warum fprderst du nicht kosteloses telefon und fernsehen?
Zumindest wenn man andere Angebote von anderen Banken
vergleicht, und auch bei diesem Beitrag habe ich immer wieder
Antworten gefunden die sehr viel kostenloses anbieten.
aber nicht ohne draufzuzahlen.
das zauberwort lautet hier mischkalkulation und quersubvention.
Prizipiell bin ich auch jemand der lieber etwas mehr bezahlt
(„you get what you have paid for“), und die Dienstleistung
„Wert“ schätzt. Aber gerade im Bankensektor habe ich dafür
kein Verständnis.
Warum?
Abgesehen von meinem Studium, was mich
bestimmt nicht Allwissend macht (im Gegenteil) mir aber
sicherlich einen kleinen Einblick verschafft, habe ich mehrere
Jahre bei einem Unternehmen gearbeitet, dass ausschliesslich
Banken als Grosskunden hatte. In diesen Jahren konnte ich
viele wertvolle Einblicke in Finanzwelt erhalten, was mich
letztlich auch zu meinem VWL Studium bewegte.
Mach doch mal ein Praktikum bei einer Bank, das öffnet die Augen.
ich hoffe, ich habe dir ein bisschen den blick geklärt.
grüße
uwe