Banken

Was für eine Welt: Ein demokratisch gewählter Bundeskanzler muss bei den Banken um die Arbeitsplätze der Holzmann AG betteln gehen!
Ein unerträglicher Zustand ! Was für eine politische Macht geht von solchen Zuständen aus ! Von Sozialbindung des Eigentumes haben diese Erbsenzähler von den Banken offensichtlich noch nichts gehört.

Ich bin dafür, dass man bei den Banken langsam aber sicher an eine Einschränkung ihrer Möglichkeiten denkt!

Sigi

hallo sigi,

nur mal so, was ich immer nicht verstehe:

menschen nehmen bei banken kredite auf. irgendwie haben die meisten menschen schulden oder überzogene konten, kredite und so.
die banken geben geld ja nicht umsonst her, sondern wollen fleissig verdienen, und wer geldnot hat, bedient sich gerne ihrer dienste.
geht es dann aber ans zurückbezahlen, oder geben die banken nicht mehr gelder wenn es gebraucht wird, dann sind sie die bösen buben!

das das was da abgeht scheiosse ist, weiss ich auch, wenn firmen, und auch privatleute immer alles auf pump finanzieren wenn nicht genügend sicherheiten dasind, ist es doch eigentlich normal, das der geber irgendwann auch nein sagen kann/darf/soll!?

ich meine das nicht als vorwurf, sondern nur mal so allgemein, weil ich die haltung vieler nicht so begreife. ich habe noch nie mein konto überzogen oder gar einen kredit aufgenommen, würde ich auch nie machen, weil ich weiss, das irgendwann das dicke ende kommen kann.

ich stelle mir nun einfach die frage, soll/muss/darf man banken denn nun verpflichten weitere zahlungen zu leisten, wenn die keine sicherheiten haben?

da ich selber nicht so gut über die geschichte da informiert bin, habe ich keine ahnung, inwieweit überhaupt noch sicherheiten von der firma da sind.

würde mich freuen, was zu dem thema zu hören

gruß

sonja

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Was für eine Welt: Ein demokratisch
gewählter Bundeskanzler muss bei den
Banken um die Arbeitsplätze der Holzmann
AG betteln gehen!

Er bettelt nicht, er versucht die Banken zu überzeugen, das ist was anderes.
Denn schließlich wären das Arbeitslose, die den Staat was kosten (der sowieso kein Geld hat)

Ein unerträglicher Zustand ! Was für eine
politische Macht geht von solchen
Zuständen aus !

Was willst du damit sagen? Der Kanzler darf von der Privatwirtschaft gar nichts einfach fordern, geschweigeden bestimmen.
Das verbietet unser Wirtschaftssystem.
Die Banken zu überzeugen versuchen darf er hingegen.

Von Sozialbindung des

Eigentumes haben diese Erbsenzähler von
den Banken offensichtlich noch nichts
gehört.

Hallo? dir ist schon klar, daß es sich hier nicht um Eigentum der Banken handelt sondern um das Ihrer Kunden. Banken sind gesetzlich verpflichtet verantwortungsvoll mit dem Geldern Ihrer Eineger umzugehen.
Dazu gehört NICHT Geld in ein marodes Umternehmen zu stecken!

Wenn eine Bank nicht davon Überzeugt ist, dass ein Unternehmen zu retten ist, handelt sie unverantwortlich, wenn hier weiteres Geld investiert wird.

Ich finde das mit der Holzmann Pleite
auch übel, aber die Banken handeln hier wie sie es aus Ihrer Sicht für richtig halten und die Politik hat sich da rauszuhalten.

Ich bin dafür, dass man bei den Banken
langsam aber sicher an eine Einschränkung
ihrer Möglichkeiten denkt!

Die Banken sind in Ihren Möglichkeit stark eingeschränkt. Was willst du denn da reglementieren? Sie zwingen Verluste zu machen und gegebenenfalls Konkurs gehen zu lassen?
Das ist doch Unsinn! Banken sind gesetzlich bei der Kreditvergabe so beschränkt, dass es unsinnig ist hiernach weiteren Regeln zu verlangen.
Eine deregulierung bei den gesetzlichen Vergabevorschriften würde eher „Risikokapital“ schaffen.

Ivo

*der es satt hat, daß man die fehler anderer immer auf die „bösen“ banken abwälzen will - aber trotzdem hofft, dass es für holzmann noch eine rettung gibt*

stimme ich zu

hallo sigi,

nur mal so, was ich immer nicht verstehe:

menschen nehmen bei banken kredite auf.
irgendwie haben die meisten menschen
schulden oder überzogene konten, kredite
und so.

richtig

die banken geben geld ja nicht umsonst
her, sondern wollen fleissig verdienen,
und wer geldnot hat, bedient sich gerne
ihrer dienste.
geht es dann aber ans zurückbezahlen,
oder geben die banken nicht mehr gelder
wenn es gebraucht wird, dann sind sie die
bösen buben!

finde auch ich seltsam? sind die banken denn ein sozialamt das geld zu verschenken hat? es gibt in deutschland so viele kreditausfälle, daß man den banken hier eigentlich keine vorwürfe machen kann.

das das was da abgeht scheiosse ist,
weiss ich auch, wenn firmen, und auch
privatleute immer alles auf pump
finanzieren wenn nicht genügend
sicherheiten dasind, ist es doch
eigentlich normal, das der geber
irgendwann auch nein sagen
kann/darf/soll!?

MUSS ! Aber selbst wenn genug sicherheiten da sind und die banken sehen, daß nicht genug geld zur tilgung da ist, dürfen sie nicht mal nen kredit vergeben.

ich meine das nicht als vorwurf, sondern
nur mal so allgemein, weil ich die
haltung vieler nicht so begreife. ich
habe noch nie mein konto überzogen oder
gar einen kredit aufgenommen, würde ich
auch nie machen, weil ich weiss, das
irgendwann das dicke ende kommen kann.

lobenswert, aber übervorsichtig.

ich stelle mir nun einfach die frage,
soll/muss/darf man banken denn nun
verpflichten weitere zahlungen zu
leisten, wenn die keine sicherheiten
haben?

NEIN. Selbstverständlich können Banken dies tun, wenn sie glauben, daß eine Rückzahlung möglich ist (Sicherheiten sind zweitrangig!), aber sie dazu zu verpflichten widerspricht dem KWG (Kreditwesengesetz).

da ich selber nicht so gut über die
geschichte da informiert bin, habe ich
keine ahnung, inwieweit überhaupt noch
sicherheiten von der firma da sind.

Sicherheiten sind unwichtig. Hier geht es darum ob die Zahlungsfähigkeit gegeben ist.
Sicherheiten werden erst wichtig wenn dies nicht mehr der Fall ist und werden verwertet wenn die Zahlungsunfähigkeit (wie hier) eingetreten ist.

„Der sicherste Kredit ist der Blankokredit“ heißt so schön ein altes Sprichwort. und ist wahr. Denn wozu brauch ich Sicherheiten wenn ich mir sicher sein kann, daß eine Rückzahlungsfähigkeit 99,8% sicher ist?
Und den Blankokredit bekommen nur solche Kunden.

Ivo

Tja: Geld regiert Welt -oder-
Geld frißt Welt -
Das stammt von klügeren Leuten als mir.
War eine Radioserie im österreichischen Rundfunk
Servus
Euer Finanzdilettant

hab alles gelesen und hoffentlich richtig verstanden.
*grübel*
kann ich die selben Massstäbe an eine Bank anlegen dieim Aufsichtsrat des Unternehmens sitzt?
Also nochmal zum Fall Holzmann: Die Deutsche ist Kreditgeber, größter Anteilseigner?, und sitzt im Aufsichtsrat.
JA, ihr habt recht es ist Idiotie schlechtem Geld noch mehr gutes hinterherzuwerfen.
Aber hat sich die Deutsche Bank hier nicht gefährlich dumm angestellt?
Die müssen doch alle Zahlen haben? DIe müssen doch wissen was geht?
Wenn ich mir den Aktionäarsbericht auf der Homepage von P Holzmann anschaue (vom Juli 99) dann hab ich das Gefühl die sagten ihren Aktionären noch vor 4 Monaten:
„alles ist gut“
ICh erwarte nicht das die Banken ein Unternehmen retten das keine Chancen hat, aber ein bisschen Spanisch (unverständlich) finde ich die Geschichte
Gruß bernd
der einfach nur interessiert ist

Hi !!

Was für eine Welt: Ein demokratisch
gewählter Bundeskanzler muss bei den
Banken um die Arbeitsplätze der Holzmann
AG betteln gehen!

Er bettelt nicht, er versucht die Banken
zu überzeugen, das ist was anderes.
Denn schließlich wären das Arbeitslose,
die den Staat was kosten (der sowieso
kein Geld hat)

Genau, und das muß er auch tun. Es ist im Interesse aller Steuerzahler und natürlich auch des Bundes, diese Firma in irgendeiner Form zu erhalten. Die Banken haben die Möglichkeit, das zu gewähelristen, also fragt man sie.

Ein unerträglicher Zustand ! Was für eine
politische Macht geht von solchen
Zuständen aus !

Was willst du damit sagen? Der Kanzler
darf von der Privatwirtschaft gar nichts
einfach fordern, geschweigeden bestimmen.
Das verbietet unser Wirtschaftssystem.
Die Banken zu überzeugen versuchen darf
er hingegen.

Das stimmt.

Von Sozialbindung des

Eigentumes haben diese Erbsenzähler von
den Banken offensichtlich noch nichts
gehört.

Hallo? dir ist schon klar, daß es sich
hier nicht um Eigentum der Banken handelt
sondern um das Ihrer Kunden. Banken sind
gesetzlich verpflichtet
verantwortungsvoll mit dem Geldern Ihrer
Eineger umzugehen.
Dazu gehört NICHT Geld in ein marodes
Umternehmen zu stecken!

Allerdings siehst Du das schon sehr schwarz-weiß.
Die Deutsche Bank weiß seit geraumer Zeit von der Finanznot der Holzmann Konzerns und äußerte sich nicht.
Nun zeigt sie sich in den Verhandlungen sehr kulant. Nur die weiteren ca. 19 kleineren Gläubigerbanken wolten nicht mehr mitziehen.
Auch sie hätten das aber bei korrekter Überprüfung der Risiken der von ihnen vergebenen Kredite bereits vor jahresfrist merken müssen.

Nun sollte, überspitzt gesagt, die Nachlässigkeit der Banken und des Vorstandes sowie des Aufsichtsrates der Holzmann AG auf die Mitarbeiter abgewälzt werden.
Das war von allen Seiten inkorrekt und daher bin ich auch zunächst froh, daß der Konzern Holzmann eine Schonfrist erhalten hat.

Nur wer denkt, mal ganz nebenbei und etwas abschweifend, an die hunderte von Betrieben aus der Gruppe der KMUs, die jährlich pleite gehen ?
Das ist hier nicht interessant. Es geht mal wieder um die Subventionierung von Großunternehmen. Hier stehen dann furchterregende Zahlen im Raume wie z.B. 17.000 Arbeitslose. Die 150 Arbeitslosen die eine Pleite eines Mittelständlers nach sich zieht, sind natürlich weniger interessant. Die Zahl wirkt einfach nicht.
Das ist m.E. die Misere in Deutschlöand. Wenn´ein Großunternehmen heruntergewirtschaftet wurde oder die Branchenwandlungen nicht erkannt hat, wird es vom Staat (auch bei Holzmann bürgt der Staat mit einem 3-stelligen Millionenbetrag) am Leben erhalten. bezahlt wird dies durch die Steuern der KMUs, da die wenigestens noch Steuern in Deutschland bezahlen.
das finde ich ärgerlich.

*der es satt hat, daß man die fehler
anderer immer auf die „bösen“ banken
abwälzen will - aber trotzdem hofft, dass
es für holzmann noch eine rettung gibt*

Soory, aber Geldverleihen ist nun mal das unseriöseste Geschäft gleich nach Drogenhandel.
Viele Unternehmenspleiten und Privatkonkurse sind von den Banken hausgemacht.
Ich empfehle hierzu für den Laien (weiß ja nicht, inwieweit Du vom Fach bist, sorry) die Lektüre des Buches „Das Kartell der Kassierer“ von G. Ogger. Hier sind einige illustre Beispiele für die „Seriösität“ unserer heimlichen Staatslenker aufgeführt.

Einer Firma mit vollen Auftragsbüchern einfach die Kreditlinie zusammenzustreichen, einfach weil der neue Abteilungsleiter der Bank das betr. Unternehmen anders bewertet, ist da noch das geringste Beispiel. Der Staat wird von den KMUs gefüttert und die hängen auf Gedeih und Verderb von den Banken ab.
Allerdings haben sie durch die unverschämte Abkassierermentalität unserer Staatslenker auch keine Chance, sich etwas unabhängiger von den Banken zu machen. Was reinvestiert werden sollte, geht an den Staat.

Auch das ärgert mich.

Und jetzt werde ich versuchen, mein KMU einh wenig zu pushen.

Gruß und einen schönen Tag,

Mathias

kann ich die selben Massstäbe an eine
Bank anlegen dieim Aufsichtsrat des
Unternehmens sitzt?

Der Aufsichtsrat hat klar Versagt, daran gibt es keinen Zweifel.

Also nochmal zum Fall Holzmann: Die
Deutsche ist Kreditgeber, größter
Anteilseigner?, und sitzt im
Aufsichtsrat.

Nun ja, Sie ist der zweit Größte Anteilseigner. da Sie aber im Aufsichtsrat sitzt, zeigt sich die Deutsche Bank auch sehr kulant.
Nur warum solle die anderen das auch tun?

JA, ihr habt recht es ist Idiotie
schlechtem Geld noch mehr gutes
hinterherzuwerfen.
Aber hat sich die Deutsche Bank hier
nicht gefährlich dumm angestellt?

Kein Widerspruch.

Die müssen doch alle Zahlen haben? DIe
müssen doch wissen was geht?
Wenn ich mir den Aktionäarsbericht auf
der Homepage von P Holzmann anschaue (vom
Juli 99) dann hab ich das Gefühl die
sagten ihren Aktionären noch vor 4
Monaten:
„alles ist gut“
ICh erwarte nicht das die Banken ein
Unternehmen retten das keine Chancen hat,
aber ein bisschen Spanisch
(unverständlich) finde ich die Geschichte

Da sitzt das Größe „Hmmm“ !
Fakt ist jedoch, daß bei ca. 8 Mrd. Bilanzsumme 2,4 Mrd. verschleiert wurden, ja kriminellen Stoff bieten! Das sind ca. 27%!!! Nun ja, die Staatsanwaltschaft ermittelt und falls der Konzern die Wende schafft, dann sicher nicht mit dem momentanen Vorstand in voller Besetzung.

Ivo

Hiho!

Genau, und das muß er auch tun. Es ist im
Interesse aller Steuerzahler und
natürlich auch des Bundes, diese Firma in
irgendeiner Form zu erhalten. Die Banken
haben die Möglichkeit, das zu
gewähelristen, also fragt man sie.

Hab auch nix dagegen, daß der Kanzler so was versucht.

Hallo? dir ist schon klar, daß es sich
hier nicht um Eigentum der Banken handelt
sondern um das Ihrer Kunden. Banken sind
gesetzlich verpflichtet
verantwortungsvoll mit dem Geldern Ihrer
Eineger umzugehen.
Dazu gehört NICHT Geld in ein marodes
Umternehmen zu stecken!

Allerdings siehst Du das schon sehr
schwarz-weiß.
Die Deutsche Bank weiß seit geraumer Zeit
von der Finanznot der Holzmann Konzerns
und äußerte sich nicht.
Nun zeigt sie sich in den Verhandlungen
sehr kulant. Nur die weiteren ca. 19
kleineren Gläubigerbanken wolten nicht
mehr mitziehen.
Auch sie hätten das aber bei korrekter
Überprüfung der Risiken der von ihnen
vergebenen Kredite bereits vor
jahresfrist merken müssen.

Nun ja, wenn 27% der Bilanz kriminell/verschleiert sind dann ist das wohl nicht so einfach. Die Staatanwaltschaft ermittelt nicht umsonst.
Dass die Aufsichtsgremien versagt haben ist keine Frage - daher Zustimmung

Nun sollte, überspitzt gesagt, die
Nachlässigkeit der Banken und des
Vorstandes sowie des Aufsichtsrates der
Holzmann AG auf die Mitarbeiter abgewälzt
werden.
Das war von allen Seiten inkorrekt und
daher bin ich auch zunächst froh, daß der
Konzern Holzmann eine Schonfrist erhalten
hat.

Wer ist nicht darüber froh? Pleiten sind immer hart. Nur find ich es nicht gut, daß dies mit Steuermitteln gemacht wurde.
Der Schröder hat schon recht: „WIR haben es geschafft!“ - Machen wir das jetzt bei allen 15-30.000 Pleiten in Deutschland pro Jahr?

Nur wer denkt, mal ganz nebenbei und
etwas abschweifend, an die hunderte von
Betrieben aus der Gruppe der KMUs, die
jährlich pleite gehen ?
Das ist hier nicht interessant. Es geht
mal wieder um die Subventionierung von
Großunternehmen. Hier stehen dann
furchterregende Zahlen im Raume wie z.B.
17.000 Arbeitslose. Die 150 Arbeitslosen
die eine Pleite eines Mittelständlers
nach sich zieht, sind natürlich weniger
interessant. Die Zahl wirkt einfach
nicht.
Das ist m.E. die Misere in Deutschlöand.
Wenn´ein Großunternehmen
heruntergewirtschaftet wurde oder die
Branchenwandlungen nicht erkannt hat,
wird es vom Staat (auch bei Holzmann
bürgt der Staat mit einem 3-stelligen
Millionenbetrag) am Leben erhalten.
bezahlt wird dies durch die Steuern der
KMUs, da die wenigestens noch Steuern in
Deutschland bezahlen.
das finde ich ärgerlich.

Vollste Zustimmung!

*der es satt hat, daß man die fehler
anderer immer auf die „bösen“ banken
abwälzen will - aber trotzdem hofft, dass
es für holzmann noch eine rettung gibt*

Soory, aber Geldverleihen ist nun mal das
unseriöseste Geschäft gleich nach
Drogenhandel.

Blödsinn!

Viele Unternehmenspleiten und
Privatkonkurse sind von den Banken
hausgemacht.

??? Sorry, aber das ist Quatsch! So was sagen natürlich alle Betroffenen, aber das ist schlicht und ergreifend falsch.

Ich empfehle hierzu für den Laien (weiß
ja nicht, inwieweit Du vom Fach bist,
sorry) die Lektüre des Buches „Das
Kartell der Kassierer“ von G. Ogger. Hier
sind einige illustre Beispiele für die
„Seriösität“ unserer heimlichen
Staatslenker aufgeführt.

sinnlose Verschwörungstheorien, hab das Ding bereits gelesen und mich totgelacht - wenn es nur nicht ein so ernstes Thema wäre.
Andererseits Banken als quasi anonyme Buhmänner sind schön bequem.

Einer Firma mit vollen Auftragsbüchern
einfach die Kreditlinie
zusammenzustreichen, einfach weil der
neue Abteilungsleiter der Bank das betr.
Unternehmen anders bewertet, ist da noch
das geringste Beispiel. Der Staat wird
von den KMUs gefüttert und die hängen auf
Gedeih und Verderb von den Banken ab.
Allerdings haben sie durch die
unverschämte Abkassierermentalität
unserer Staatslenker auch keine Chance,
sich etwas unabhängiger von den Banken zu
machen. Was reinvestiert werden sollte,
geht an den Staat.

Da liegt auch ein Dilema.
Die meisten Konkurse sind jedoch auf nicht geeignetes Management zurückzuführen.
(Leider)

Ciao Ivo

Hi Ivo !

Genau, und das muß er auch tun. Es ist im
Interesse aller Steuerzahler und
natürlich auch des Bundes, diese Firma in
irgendeiner Form zu erhalten. Die Banken
haben die Möglichkeit, das zu
gewähelristen, also fragt man sie.

Hab auch nix dagegen, daß der Kanzler so
was versucht.

Allerdings siehst Du das schon sehr
schwarz-weiß.
Die Deutsche Bank weiß seit geraumer Zeit
von der Finanznot der Holzmann Konzerns
und äußerte sich nicht.
Nun zeigt sie sich in den Verhandlungen
sehr kulant. Nur die weiteren ca. 19
kleineren Gläubigerbanken wolten nicht
mehr mitziehen.
Auch sie hätten das aber bei korrekter
Überprüfung der Risiken der von ihnen
vergebenen Kredite bereits vor
jahresfrist merken müssen.

Nun ja, wenn 27% der Bilanz
kriminell/verschleiert sind dann ist das
wohl nicht so einfach. Die
Staatanwaltschaft ermittelt nicht
umsonst.
Dass die Aufsichtsgremien versagt haben
ist keine Frage - daher Zustimmung

Eben, denn wozu gibt es einen Aufsichtsrat ?
In der Praxis werden dort leider sehr oft abgehalfterte oder nicht mehr aktive Politiker aufbewahrt, die von Wirtschaft wenig Ahnung haben.
Und wo waren die hochbezahlten Controller der Banken ?
Auch die Banken haben hier ihre Aufsichtspflicht verletzt, müssen aber kaum Risiko tragen, da sie bei einer Pleite ohnehin die ersten wären, die sich schadlos halten dürften. Und der Keuler am unteren Ende der Leiter haftet. Da stimmt doch was nicht.
Und daher ist das für mich die (einzige) Begründung für den staatlichen Eingriff hier.
Normalerweise bin ich absolut gegen solche Aktionen. Nur hier geht es um 40.000 mittelständische Arbeitsplätze. Das ist ein absoluter Sonderfall.

Nun sollte, überspitzt gesagt, die
Nachlässigkeit der Banken und des
Vorstandes sowie des Aufsichtsrates der
Holzmann AG auf die Mitarbeiter abgewälzt
werden.
Das war von allen Seiten inkorrekt und
daher bin ich auch zunächst froh, daß der
Konzern Holzmann eine Schonfrist erhalten
hat.

Wer ist nicht darüber froh? Pleiten sind
immer hart. Nur find ich es nicht gut,
daß dies mit Steuermitteln gemacht wurde.
Der Schröder hat schon recht: „WIR haben
es geschafft!“ - Machen wir das jetzt bei
allen 15-30.000 Pleiten in Deutschland
pro Jahr?

Diese Frage ist durchaus berechtigt. Natürlich stelle ich sie mir auch.
Das darf, so ungerecht es auch sein mag, nur ein Einzelfall bleiben.
Was ich am Vorgehen bzgl. der Holzmann AG kritisieren muß ist, dass den finanziellen Hilfen keine Konzernumstrukturierung folgen wird. Macht man einfach so weiter, ist die Bude Ende 2000 wirklich pleite.
Eine Aufteilung un teilweise Veräußerung des Konzerns zur Sicherstellung der Konkurrenzfähigkeit hätte seitens der Geldgeber unbedingt verlangt werden müssen.

Nur wer denkt, mal ganz nebenbei und
etwas abschweifend, an die hunderte von
Betrieben aus der Gruppe der KMUs, die
jährlich pleite gehen ?
Das ist hier nicht interessant. Es geht
mal wieder um die Subventionierung von
Großunternehmen. Hier stehen dann
furchterregende Zahlen im Raume wie z.B.
17.000 Arbeitslose. Die 150 Arbeitslosen
die eine Pleite eines Mittelständlers
nach sich zieht, sind natürlich weniger
interessant. Die Zahl wirkt einfach
nicht.
Das ist m.E. die Misere in Deutschlöand.
Wenn´ein Großunternehmen
heruntergewirtschaftet wurde oder die
Branchenwandlungen nicht erkannt hat,
wird es vom Staat (auch bei Holzmann
bürgt der Staat mit einem 3-stelligen
Millionenbetrag) am Leben erhalten.
bezahlt wird dies durch die Steuern der
KMUs, da die wenigestens noch Steuern in
Deutschland bezahlen.
das finde ich ärgerlich.

Vollste Zustimmung!

Nur will das leider keiner hören. Die Entwicklung in D ist bedenklich.
Denn folgerichtig müsste ich als Mittelständler nun das Recht bekommen, mich auch in irgendeiner Form über die Allgemeinheit zu subventionieren. Ich könnte mir hier eine Senkung der Steuerlast vorstellen… :smile:)
Zu Recht prangern die Arbeitgeberverbände die Situation an. Denn die 100.000 Arbeitsplätze, die bereits in diesem Jahr durch Pleiten verloren gingen, interessieren niemanden, weil es niemals so viele auf einmal waren.

*der es satt hat, daß man die fehler
anderer immer auf die „bösen“ banken
abwälzen will - aber trotzdem hofft, dass
es für holzmann noch eine rettung gibt*

Soory, aber Geldverleihen ist nun mal das
unseriöseste Geschäft gleich nach
Drogenhandel.

Blödsinn!

Kommt auf den Standpunkt an.

Einer Firma mit vollen Auftragsbüchern
einfach die Kreditlinie
zusammenzustreichen, einfach weil der
neue Abteilungsleiter der Bank das betr.
Unternehmen anders bewertet, ist da noch
das geringste Beispiel. Der Staat wird
von den KMUs gefüttert und die hängen auf
Gedeih und Verderb von den Banken ab.
Allerdings haben sie durch die
unverschämte Abkassierermentalität
unserer Staatslenker auch keine Chance,
sich etwas unabhängiger von den Banken zu
machen. Was reinvestiert werden sollte,
geht an den Staat.

Da liegt auch ein Dilema.
Die meisten Konkurse sind jedoch auf
nicht geeignetes Management
zurückzuführen.
(Leider)

Eben nicht nur. Durch die hohe Steuerlast in D ist es den meisten KMUs unmöglich, Kapital zur Vorfinanzierung größerer Prijekte als die üblichen zu erwirtschaften. Dieses müssen sie sich also von den Banken holen.
Dies ist auch, bei einer langjährigen Geschäftsbeziehung kein Problem. Nur neue Ideen oder Risikogeschäfte, die ja oft sehr lukrativ sind und neue Arbeitsplätze mit Zukunft versprechen, werden so in D schwer durchführbar.
Da liegt das Dilemma.
Unsere Banker haben einerseits keinen Mut, die Erschließung neuer Märkte zu unterstützen und andererseits kreieren sie in bekannten, kriselnden Märkten die neue Währungseinheit „Peanut“.
Das ist für mich unglaubwürdig.
Der Staat rechtfertig dieses Verhalten dann noch zusätzlich durch seine schamlose Subventionspolitik sterbenden Branchen gegenüber.

Wie man sieht, bin ich in meiner Meinung momentan relativ zerrissen.
Ich weiß eben auch keine Patentlösung. Nur was ich weiß ist, dass der Fall Holzmann ein Einzelfall bleiben muß und staatliche Subventionen insgesamt immer mehr zurückgenommen und schließlich, außer für Wachstumsbranchen, eingestellt werden müssten.

Bis dann,

Mathias

Eben nicht nur. Durch die hohe Steuerlast
in D ist es den meisten KMUs unmöglich,
Kapital zur Vorfinanzierung größerer
Prijekte als die üblichen zu
erwirtschaften.

Das mit den Steuern ist schon heftig. Während DCX die nächsten Jahre keine zahlen muss wegen eines gigantischen Verlustvortrags (Hallo mein Name ist Schrempp und ich habe bei Fokker 6 Mrd. in den Sand gesetzt *gr*) - trifft es den Mittelstand mal wieder voll.

Dieses müssen sie sich
also von den Banken holen.
Dies ist auch, bei einer langjährigen
Geschäftsbeziehung kein Problem. Nur neue
Ideen oder Risikogeschäfte, die ja oft
sehr lukrativ sind und neue Arbeitsplätze
mit Zukunft versprechen, werden so in D
schwer durchführbar.

Ja, es gibt zu wenig Wagniskapital, bzw. sind die Banken zu zu wenig Risiko bereit bei Ihren Kreditvergaben. Eigentlich komisch bei den sinkenden Zinseerträgen der letzten Jahre.
hier kommt aber durch, daß sich die Banken vom Kreditgeschäft immer mehr wegbewegen. Siehe die Deutsche Bank, die erstmals mehr Provisionserträge wie Erträge aus dem Kreditbereich erwirtschaftet hat.

Da liegt das Dilemma.
Unsere Banker haben einerseits keinen
Mut, die Erschließung neuer Märkte zu
unterstützen und andererseits kreieren
sie in bekannten, kriselnden Märkten die
neue Währungseinheit „Peanut“.

Es gibt leider auch sehr viel unwissen bei Bankberatern.

Das ist für mich unglaubwürdig.
Der Staat rechtfertig dieses Verhalten
dann noch zusätzlich durch seine
schamlose Subventionspolitik sterbenden
Branchen gegenüber.

Leider wahr!

Wie man sieht, bin ich in meiner Meinung
momentan relativ zerrissen.
Ich weiß eben auch keine Patentlösung.
Nur was ich weiß ist, dass der Fall
Holzmann ein Einzelfall bleiben muß und
staatliche Subventionen insgesamt immer
mehr zurückgenommen und schließlich,
außer für Wachstumsbranchen, eingestellt
werden müssten.

Nun ja, die hat keiner. Daher das Chaos? Jedenfalls hat sich der Kanzler zumindest ein bischen saniert *g*

Ivo

Hi Ivo !

Eben nicht nur. Durch die hohe Steuerlast
in D ist es den meisten KMUs unmöglich,
Kapital zur Vorfinanzierung größerer
Prijekte als die üblichen zu
erwirtschaften.

Das mit den Steuern ist schon heftig.
Während DCX die nächsten Jahre keine
zahlen muss wegen eines gigantischen
Verlustvortrags (Hallo mein Name ist
Schrempp und ich habe bei Fokker 6 Mrd.
in den Sand gesetzt *gr*) - trifft es den
Mittelstand mal wieder voll.

Und das ist genau der Punkt. Mit ausreichend Marktmacht (vielen Arbeitsplätzen) kann ich als Großunternehmen die Politik nach jedem gemachten Fehler aufs Neue erpressen. Das ist falsch. Auch die Drohungen der Großindustrie, Deutschland zu verlassen, sind nicht anständig.
Meine Meinung hierzu ist mittlerweile, dass diese Leute, v.a. weil sie ohnehin keine Steuern mehr in D bezahlen, dann eben gehen müssen. Das tut zwar vorerst mal unheimlich weh, da man nochmals 500.000 Arbeitslose dazu bekommt. Allerdings wäre das gleichzeitig eine neue Chance für D, sich von toten Industriezweigen zu trennen und die Basis in neuen Technologien mit jungen, innovativen Unternehmen neu zu schaffen.
Allerdings müsste man hierfür die Banken stärker in die Pflicht nehmen.

Dieses müssen sie sich
also von den Banken holen.
Dies ist auch, bei einer langjährigen
Geschäftsbeziehung kein Problem. Nur neue
Ideen oder Risikogeschäfte, die ja oft
sehr lukrativ sind und neue Arbeitsplätze
mit Zukunft versprechen, werden so in D
schwer durchführbar.

Ja, es gibt zu wenig Wagniskapital, bzw.
sind die Banken zu zu wenig Risiko bereit
bei Ihren Kreditvergaben. Eigentlich
komisch bei den sinkenden Zinseerträgen
der letzten Jahre.
hier kommt aber durch, daß sich die
Banken vom Kreditgeschäft immer mehr
wegbewegen. Siehe die Deutsche Bank, die
erstmals mehr Provisionserträge wie
Erträge aus dem Kreditbereich
erwirtschaftet hat.

Das entbindet die Banken allerdings nicht von ihrer Verpflichtung dem Land gegenüber, welches sie reich gemacht hat.

Wenn die Jungs nicht spuren, muß eben Bankenkapital gesondert und hochj besteuert werden, um damit eine staatliche Bank zu finanzieren, die solche Kredite vergibt.

Irgendein Regulativ werden wir uns überlegen müssen. Oder endlich andere Banken aus der EU nach Deutschland einladen.

Da liegt das Dilemma.
Unsere Banker haben einerseits keinen
Mut, die Erschließung neuer Märkte zu
unterstützen und andererseits kreieren
sie in bekannten, kriselnden Märkten die
neue Währungseinheit „Peanut“.

Es gibt leider auch sehr viel unwissen
bei Bankberatern.

dann müssen sich diese Leute eben weiterbilden. Jeder muß das tun, also warum nicht die Banker ?
Außerdem war und ist Kopper kein Bankberater…

Das ist für mich unglaubwürdig.
Der Staat rechtfertig dieses Verhalten
dann noch zusätzlich durch seine
schamlose Subventionspolitik sterbenden
Branchen gegenüber.

Leider wahr!

Wie man sieht, bin ich in meiner Meinung
momentan relativ zerrissen.
Ich weiß eben auch keine Patentlösung.
Nur was ich weiß ist, dass der Fall
Holzmann ein Einzelfall bleiben muß und
staatliche Subventionen insgesamt immer
mehr zurückgenommen und schließlich,
außer für Wachstumsbranchen, eingestellt
werden müssten.

Nun ja, die hat keiner. Daher das Chaos?
Jedenfalls hat sich der Kanzler zumindest
ein bischen saniert *g*

Der Höhenflug wird von kurzer Dauer sein.
Wenn die Holzmann AG im November 2000 endgültig pleite geht, ist die Legislaturperiode noch nicht vorbei. Schröder wird sich dann vorwerfen lassen müssen, Steuergelder verschwendet zu haben.

Gruß,

Mathias

Hallo Mathias

Und das ist genau der Punkt. Mit
ausreichend Marktmacht (vielen
Arbeitsplätzen) kann ich als
Großunternehmen die Politik nach jedem
gemachten Fehler aufs Neue erpressen. Das
ist falsch. Auch die Drohungen der
Großindustrie, Deutschland zu verlassen,
sind nicht anständig.

Stimmt leider.

Meine Meinung hierzu ist mittlerweile,
dass diese Leute, v.a. weil sie ohnehin
keine Steuern mehr in D bezahlen, dann
eben gehen müssen. Das tut zwar vorerst
mal unheimlich weh, da man nochmals
500.000 Arbeitslose dazu bekommt.
Allerdings wäre das gleichzeitig eine
neue Chance für D, sich von toten
Industriezweigen zu trennen und die Basis
in neuen Technologien mit jungen,
innovativen Unternehmen neu zu schaffen.

Nein, man sollte nur die Sache mit dem Verlustvortrag überdenken… denn die meisten Unternehmen sind in der Zwischenzeit wieder glänzend positioniert und machen fette Gewinne.

Allerdings müsste man hierfür die Banken
stärker in die Pflicht nehmen.

Ja.
Denen sollte man einige gesetzliche Regelungen wieder abnehmen, die man mit KWG-Novelle 5 +6 aufgeladenen hat und schon gäbe es wieder mehr Risikobereitschaft.

Das entbindet die Banken allerdings nicht
von ihrer Verpflichtung dem Land
gegenüber, welches sie reich gemacht hat.

Wenn die Jungs nicht spuren, muß eben
Bankenkapital gesondert und hochj
besteuert werden, um damit eine
staatliche Bank zu finanzieren, die
solche Kredite vergibt.

Zu versteuern sind sowieso nur Erträge und nicht das „Kapital“ an sich.
Also möchtest du eben die Gewinne besonders hoch versteuern.
Letztendlich zahlt die Kundschaft der Banken aber die Zeche.

Irgendein Regulativ werden wir uns
überlegen müssen. Oder endlich andere
Banken aus der EU nach Deutschland
einladen.

Wo lebst du? Die sind doch schon alle hier!
z.B. in FFM hat es über 170 verschiedene Banken.

Es gibt leider auch sehr viel unwissen
bei Bankberatern.

dann müssen sich diese Leute eben
weiterbilden. Jeder muß das tun, also
warum nicht die Banker ?
Außerdem war und ist Kopper kein
Bankberater…

fine ich auch!

Nun ja, die hat keiner. Daher das Chaos?
Jedenfalls hat sich der Kanzler zumindest
ein bischen saniert *g*

Der Höhenflug wird von kurzer Dauer sein.
Wenn die Holzmann AG im November 2000
endgültig pleite geht, ist die
Legislaturperiode noch nicht vorbei.
Schröder wird sich dann vorwerfen lassen
müssen, Steuergelder verschwendet zu
haben.

Na da wünsch ich Ihm doch dass er Glück hat: Steuerverschwendung ist ein langweiliges Wahlkampfthema… da ändert sich eh nix dran.
Was Schröder da getan hat, tut Teufel bei STELLA … nur nicht so Medienwirksam. Aber ändern tut sich da nie was…

Gruß Ivo

Hi Ivo !

Meine Meinung hierzu ist mittlerweile,
dass diese Leute, v.a. weil sie ohnehin
keine Steuern mehr in D bezahlen, dann
eben gehen müssen. Das tut zwar vorerst
mal unheimlich weh, da man nochmals
500.000 Arbeitslose dazu bekommt.
Allerdings wäre das gleichzeitig eine
neue Chance für D, sich von toten
Industriezweigen zu trennen und die Basis
in neuen Technologien mit jungen,
innovativen Unternehmen neu zu schaffen.

Nein, man sollte nur die Sache mit dem
Verlustvortrag überdenken… denn die
meisten Unternehmen sind in der
Zwischenzeit wieder glänzend positioniert
und machen fette Gewinne.

für die Großindustrie gilt das sicherlich, daher sollte man diese Leute auch mal wieder in die Pflicht nehmen.

Allerdings müsste man hierfür die Banken
stärker in die Pflicht nehmen.

Ja.
Denen sollte man einige gesetzliche
Regelungen wieder abnehmen, die man mit
KWG-Novelle 5 +6 aufgeladenen hat und
schon gäbe es wieder mehr
Risikobereitschaft.

Hast Du mehr (vielleicht einen Link) zu diesem speziellen Punkt ?
Bin da nicht so genau informiert.

Das entbindet die Banken allerdings nicht
von ihrer Verpflichtung dem Land
gegenüber, welches sie reich gemacht hat.

Wenn die Jungs nicht spuren, muß eben
Bankenkapital gesondert und hochj
besteuert werden, um damit eine
staatliche Bank zu finanzieren, die
solche Kredite vergibt.

Zu versteuern sind sowieso nur Erträge
und nicht das „Kapital“ an sich.
Also möchtest du eben die Gewinne
besonders hoch versteuern.
Letztendlich zahlt die Kundschaft der
Banken aber die Zeche.

…was durch eine schärfere gesetzliche Regelung der Gebühren zu lösen wäre.

Irgendein Regulativ werden wir uns
überlegen müssen. Oder endlich andere
Banken aus der EU nach Deutschland
einladen.

Wo lebst du? Die sind doch schon alle
hier!
z.B. in FFM hat es über 170 verschiedene
Banken.

Nur kann ich als kloeinere Firma oder Privatmann sie nicht anständig nutzen.
Ich sehe bei mir in München nur die Filialen derjenigen Institute, die es auch schon vor der Harmonisierung gab.

Es gibt leider auch sehr viel unwissen
bei Bankberatern.

dann müssen sich diese Leute eben
weiterbilden. Jeder muß das tun, also
warum nicht die Banker ?
Außerdem war und ist Kopper kein
Bankberater…

fine ich auch!

Nun ja, die hat keiner. Daher das Chaos?
Jedenfalls hat sich der Kanzler zumindest
ein bischen saniert *g*

Der Höhenflug wird von kurzer Dauer sein.
Wenn die Holzmann AG im November 2000
endgültig pleite geht, ist die
Legislaturperiode noch nicht vorbei.
Schröder wird sich dann vorwerfen lassen
müssen, Steuergelder verschwendet zu
haben.

Na da wünsch ich Ihm doch dass er Glück
hat: Steuerverschwendung ist ein
langweiliges Wahlkampfthema… da ändert
sich eh nix dran.
Was Schröder da getan hat, tut Teufel bei
STELLA … nur nicht so Medienwirksam.
Aber ändern tut sich da nie was…

Da hst Du wohl recht…

Bis dann,

Mathias