Bankers liebster Kunde

Hallo,

wie sieht eigentlich des Bankers liebster Kunde aus ? Natürliche meine ich keine Multi-Millionäre.

Gruss

Andreas

Hallo,

wie sieht eigentlich des Bankers liebster Kunde aus ?
Natürliche meine ich keine Multi-Millionäre.

in welchem Bereich arbeitet denn Dein Prototyp eines Bankangestellten? Im Kreditgeschäft, im Zahlungsverkehr, in der Vermögensverwaltung, im Aktienhandel, in der Intensivbearbeitung, im Familyoffice, im Kapitalmarktgeschäft, im Derivatehandel, in der Kantine…

Du siehst, einen Wunschkunden gibt es nur, wenn man vorher den Bereich definiert. Mein liebster Kunde ist einer, der bei bester Bonität die höchsten Margen zahlt, die höchste Transparenz an den Tag legt und sich gerne auch privat für sein Unternehmen verpflichtet.

Gruß,
Christian

Wie in jedem anderen Unternehmen auch: Ein Kunde der die Produkte kauft ohne viel zu fragen oder sich über die Preise zu muckieren.

Außerdem sollte er immer in der Lage sein die gekauften Produkte zu bezahlen.

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Hi

wie sieht eigentlich des Bankers liebster Kunde aus ?
Natürliche meine ich keine Multi-Millionäre.

Ich habe keinen direkten Kundenkontakt. Ich wickle Kundenaufträge, die über die Kundenbetreuer reinkommen, ab.
Meine liebsten Kunden sind daher die, die ein lesbare Schrift haben und deren Aufträge ich ohne großes Rätselraten und Rückfragen bearbeiten kann.
Unseren Kundenbetreuern ist das wiederum ziemlich egal, denn sie haben die Kunden ja vor sich und wissen was der will (meistens jedenfalls *fg*), ihnen geht es um Kunden, an denen die Bank auch was verdienen kann und diese Kunden langfristig auch zu halten.

Gruß
Edith

Hallo,

danke für die Antworten. Etwas erschrocken bin ich über die Ehrlichkeit von Schlazi. Klappe halten, Kaufen, gehen - wenn ich das mal etwas überspitzt umformulieren darf. Das hat nicht nur der Kunde nicht verdient, sondern nach meiner Meinung haben solche „Kundeberater“ bei einer Bank nichts zu suchen. Der Kunde ist nicht doof, er spürt es, wenn er en so einen „Berater“ gelangt. Das ist auf Dauer nur schlecht für die Bank.

Gruss

Andreas

Hi,

Etwas erschrocken bin ich über die
Ehrlichkeit von Schlazi. Klappe halten, Kaufen, gehen - wenn
ich das mal etwas überspitzt umformulieren darf. Das hat nicht
nur der Kunde nicht verdient, sondern nach meiner Meinung
haben solche „Kundeberater“ bei einer Bank nichts zu suchen.

Warum denn das?

Stell dir doch mal vor, Du dürftest Dir einen Kunden basteln. Würdest Du gerne den haben, der immer und über alles verhandelt, alles besser weiss und auch noch die besten Konditionen haben will?

Da hast Du doch lieber den, der nur Deine Bank kennt, nie verhandelt, nie Deine Kompetenz oder angebotenen Konditionen in Frage stellt etc. pp.

Warum schwierig wenn es auch einfach geht? Am besten wäre natürlich der, der sich angeregt mit Dir über aktuelle Probleme in Fachfragen unterhält und dann doch alles macht was Du willst.

So ist es doch nun mal, oder siehst Du das anders. Das heisst doch aber nicht, dass Schlazi nicht genau weiss wie man einen Kunden bauchpinselt und ihm das beste anbietet was das Haus zu bieten hat (und wo er die höchste Marge hat). Danach hast Du nicht gefragt.

Gruß
C.

Hi

danke für die Antworten. Etwas erschrocken bin ich über die
Ehrlichkeit von Schlazi. Klappe halten, Kaufen, gehen - wenn
ich das mal etwas überspitzt umformulieren darf.

Warum sollte es bei Banken anders sein als bei anderen Betrieben?
Jeder Betrieb achtet darauf Gewinn zu machen und ich glaube, daß ein Kunde, der kommt, widerspruchslos kauft, geht, der Wunschkunde eines jeden Betriebs ist. Idealerweise kommt dieser Wunschkunde dann sogar wieder.

nur der Kunde nicht verdient, sondern nach meiner Meinung
haben solche „Kundeberater“ bei einer Bank nichts zu suchen.

Du denkst also, daß ein guter Kundenberater jemand ist, der ohne Rücksicht auf Verluste für den Kunden da ist?
Auf kurz oder lang werden die Kunden mit so einem Kundenbetreuer aber keine Freude haben, denn er führt die Bank des Kunden direkt in den Abgrund.

Der Kunde ist nicht doof, er spürt es, wenn er en so einen
„Berater“ gelangt. Das ist auf Dauer nur schlecht für die
Bank.

Tja, Du hast gefragt, wie der Wunschkunde einer Bank aussieht und Du hast eine Antwort bekommen.
Daß dieser Wunschkunde in der Realität kaum existiert, steht auf einem anderen Blatt. :wink:

Ein guter Kundenbetreuer zeichnet sich dadurch aus, daß er die Bedürfnisse seines Kunden im Auge hat, ohne dabei zu vergessen, daß auch für seinen Arbeitgeber was rausschaut.

Gruß
Edith

Hallo Andreas,

was wäre denn ein guter Banker für Dich als Kunde?

Einer, der nur DEINE Interessen im Auge hat (und nicht die der Bank)?
Fein!
Blöd nur, dass der Gute von der Bank bezahlt wird und nicht von Dir.

In Deutschland gibt es bisher keine Bank, die dem „Normalkunden“ ein Geschäftsmodell anbietet, bei welchem er für „Service“ ein Honorar zahlt.
Die Bank wird immer nur in Form von Provisionen oder Margen auf Produkte bezahlt.
Dessen sollte man sich einfach bewußt sein, wenn man die „heiligen Hallen“ betritt.

Gruß Schorsch

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Einer mit (Spar)Geld, leicht zu überzeugen,
nicht nachtragend, wenn’s in die Hose geht,
keine sonderwünsche.
Also er kommt regelmässig rein, man grüsst, ihn und schlägt
ihm drei Kapitalprodukte vor, und er kauft eines
davon. Dabei wählt er das , was sonst keiner haben will aber später doch das erfolgreichste ist, also fast mehr Ahnung hat als der Bänker selbst hat.
Der Bänker kriegt die Provision oder die Zielerfüllungspunkte dafür.
dr Kunde klagt nicht, wenns nicht geklappt hat, denn er hat ja
genug rentable Produkte gekauft. Besser ist ergänzend noch,
wenn er Kredite aufnimmt für sein Haus/Auto/Hausbankerrichtete Steuermietimmobilie zB, während seine Investments weiter wachsen, doppelt und dreifach verdient.

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