Liebe Wissende,
Berlin will die Bankgesellschaft für ca. 1,7 Mrd. € verkaufen. Der letzte verbliebene (amerikanische) Bieter bot 10 Mio. €.
[Quelle: FAZ 26.3.03]
Wer kann da nicht rechnen ?
fragt sich und Euch
Martin
Liebe Wissende,
Berlin will die Bankgesellschaft für ca. 1,7 Mrd. € verkaufen. Der letzte verbliebene (amerikanische) Bieter bot 10 Mio. €.
[Quelle: FAZ 26.3.03]
Wer kann da nicht rechnen ?
fragt sich und Euch
Martin
Berlin will die Bankgesellschaft für ca. 1,7 Mrd. € verkaufen.
Der letzte verbliebene (amerikanische) Bieter bot 10 Mio. €.
[Quelle: FAZ 26.3.03]Wer kann da nicht rechnen ?
Im weitesten Sinne berechnet man den Wert eines Unternehmens danach, was es in den nächsten Jahren an Gewinnen abwerfen wird.
Da die Jahresergebnisse der BGB in den letzten Zahlen immer wieder recht verblüffend waren, um es mal freundlich zu sagen, ist das Vertrauen in die Prognosen bzgl. der zukünftigen Geschäftsentwicklung derzeit nicht besonders groß, was dann natürlich zu sinkenden Geboten führt.
Derzeit reißt man sich auch nicht wirklich um Banken, so daß der Preis mehr vom Käufer als vom Verkäufer bestimmt wird. Die Frage ist natürlich, ob der Verkäufer die BGB zum Schleuderpreis abgibt, wobei natürlich nicht sicher ist, ob 10 Mio. € wirklich ein Schleuder- oder nicht vielmehr doch der angemessene Preis ist.
Gruß
Christian
hi,
m.E. bezog sich der mini-preis von 10mio. darauf, das der käufer die haftung für alte schulden mit übernimmt (also das land auch für die zukunft aus der gewährträgerhaftung auskauft).
gerade dieser punkt: wieviele faule/halbfaule/verfaulte kredite trägt die BGB mit sich, ist der kaufpreisentscheidende. die gewinnerwartungen hier m.E. weniger entscheidend gewesen.
mfg vom
showbee, der das ganze BGB desaster erschreckend mitverfolgt…