Was soll die Todesstrafe bringen, außer Rachegelüste zu befriedigen?
Der Abschreckung dient sie nicht, sonst gäbe es ja in den Ländern mit Todesstrafe keine Verbrechen.
Ich kann mir zwar durchaus vorstellen, daß ich bei persönlicher Betroffenheit einem Täter im Affekt durchaus an die Gurgel springen könnte, aber wenn mein Hirn wieder zu arbeiten beginnt, würde ich dann einsehen, daß es nichts bringt.
ich bin skeptisch, ob die Todesstrafe nicht abschreckend wirkt.
Ich denke, es ist schon noch ein Unterschied, ob man 20 Jahre sitzt oder sein Leben dafür lassen muss.
Manche Taten sind so niederträchtig, dass nur noch diese eine gerechte Strafe am sinnvollsten ist.
Ich bin absolut für die Todesstrafe.
Ich war früher dagegen, jetzt finde ich es gut.
Ein Lob an die Amis, die so schön konservativ in der Bestrafung sind.
In Deutschland oder Europa ist die Justiz, viel zu sozial.
Bei gewissen Taten wegsperren und zwar für wirklich immer oder eben Ableben.
ich bin skeptisch, ob die Todesstrafe nicht abschreckend
wirkt.
Ich denke, es ist schon noch ein Unterschied, ob man 20 Jahre
sitzt oder sein Leben dafür lassen muss.
Sieh doch in die Statistiken der Länder, die Todesstrafe haben. Dann können wir über die Abschreckung noch mal reden.
Ich bin absolut für die Todesstrafe.
Ich war früher dagegen, jetzt finde ich es gut.
Ein Lob an die Amis, die so schön konservativ in der
Bestrafung sind.
Und bei den Amis gibt es daher ja auch keine schwere Verbrechen, oder wie?
nur EIN beispiel, obwohl dir fast jeder hunderte aufzählen
könnte:
findest du es menschenwürdig, dass ein mensch zum teil zwei
jobs machen muss, täglich 12 stunden rackert, und dann am ende
des monats vom amt noch geld bekommt, damit er und seine
familie über die runden kommt?
gleichzeitig jedoch die arbeitgeber noch bezuschusst werden,
weil sie einem armen teufel einen job für dreifuffzig gegeben
haben?
ich nenn das nicht arbeiten, dass ist knallharte zuhälterei
und prostitution.
soviel zum § 1.
Ich gebe dir vollkommen recht. Das anwenden des GG Art. 1 fehlt leider sehr häufig in dieser Welt. Dennoch kann man stolz sein diesen Gedanken im Grundgesetz verankert zu haben. Denn was wäre, wenn er dort nicht drin wäre? Vermutlich wäre alles noch viel schlimmer. Das heisst natürlich nicht, dass man die Situation so belassen solle, wie sie momentan ist. Ich bin schon sehr dafür, dass man die Würde des Menschen über alles stellt.
Ein großes Problem mit dem ich aber zu kämpfen habe ist der Begriff der Würde. Dies ist ja ein abstrakter Begriff und der ist wohlauch soziokulturell bedingt. Ich Frage mich: Was ist die Würde des Menschen? Die Würde würde bei Körpverletzung auf jedenfall verletzt sein. Soviel ist klar. Aber, wo ist die Grenze? Wo hört die Würde auf, wo fängt sie an?
es ist sehr bedenklich wie lange und detailliert über ein absolutes Tabu und Verbot in einer freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft diskutiert wird.Normalerweise müßte der Fragesteller mit einem klaren Nein zur Folter bedient werden.Eine Selbstverständlichkeit.
Der Eindruck aber ist nicht wegzudiskutieren , dass eine große Zahl an Schreibern f ü r eine Folter wäre.
Ich frage mich ,ob daraus eine generelle Tendenz zu radikalen und totalitären Strukturen abzuleiten ist.Infolgedessen gewisse Agitatoren aus dem rechten Rand der Gesellschaft mit diesem Thema glauben,Morgenluft zu wittern.
nur EIN beispiel, obwohl dir fast jeder hunderte aufzählen
könnte:
findest du es menschenwürdig, dass ein mensch zum teil zwei
jobs machen muss, täglich 12 stunden rackert, und dann am ende
des monats vom amt noch geld bekommt, damit er und seine
familie über die runden kommt?
Ich dachte mir bereits, dass sowas kommt. Soweit ich mich erinnere ging es in diesem Thread um die Todesstrafe, richtig? Und diese ist durch Artikel 1 GG ausgeschlossen richtig? Und ich jedenfalls bin sehr froh über diesen Umstand. Alles andere hat mit dem Gegenstand der Diskussion wenig zu tun.
gleichzeitig jedoch die arbeitgeber noch bezuschusst werden,
weil sie einem armen teufel einen job für dreifuffzig gegeben
haben?
ich nenn das nicht arbeiten, dass ist knallharte zuhälterei
und prostitution.
Natürlich gibt es, gerade auf dem Arbeitsmarkt oder in der Medizin, himmelschreiende Ungerechtigkeiten. Wahrscheinlich kann man das sogar Unwürdig nennen. Ich glaube aber nicht, dass es diese Art Unwürdigkeiten waren die die Verfassungsväter, das Bild Nazideutschlands vor Augen, im Kopf hatten, als sie diesen Artikel schrieben.
Ich könnte dir jetzt eine satte Liste von Fällen aufzählen, in denen Notwehr und Nothilfe bestraft wurde – in Deutschland. Die Links müßte ich jetzt suchen, aber du erinnerst dich doch sicher an diverse jugendliche U-Bahnschläger und Messerstecher.
die Todesstrafe wirkt nicht abschreckend, hierzu reicht ein Blick in die Statistiken.
Welche Gründe gibt es also ansonsten für die Todesstrafe:
Geldersparnis (Man muss die leute nicht Jahrzehntelang durchfüttern)
Rache
Man würde also menschen aus finanziellen oder Rachegründen töten.
Hm…
Wie war das mit den „niedrigen Motiven“?
Wie würdest Du Familienmitglieder bestrafen, wenn diese den Vater erschlagen, zerstückelt und den Hofhunden zum Fraß vorgeworfen hätten?
Am besten gleich füsilieren, oder? http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,331563,00.html
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Dummerweise ist der ganze Prozess samt Urteilen nach 4 Jahren Makulatur, weil die angeblich von Hunden gefressene Person noch relativ gut aussah, als man ihn samt seines verschwundenen PKW letztes Jahr aus der Donau gezogen hat. http://www.donaukurier.de/nachrichten/aktuellesthema…
Ob es (nachdem das OLG München den Landgerichten ein bissle was ins Stammbuch geschrieben hat) überhaupt noch mal zu einer Wiederaufnahme kommt oder das Urteil einfach kassiert wird, ist noch offen. http://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/Neuburg…
Fazit: Die todesstrafe ist moralisch verwerflich, da sie auf niedrigen Motiven gründet. Des weiteren kann ein Schuldbeweis trotz Geständnissen und einem Beweisgebirge niemals als 100% sicher erbracht gelten. Und 99,999999999% reichen mir nicht aus, um jenanden zu töten. Nach dem Freispruch bei Wiederaufnahme kann man den Kopf halt schwer wieder annähen…
Fazit: Die todesstrafe ist moralisch verwerflich, da sie auf
niedrigen Motiven gründet. Des weiteren kann ein Schuldbeweis
trotz Geständnissen und einem Beweisgebirge niemals als 100%
sicher erbracht gelten. Und 99,999999999% reichen mir nicht
aus, um jenanden zu töten. Nach dem Freispruch bei
Wiederaufnahme kann man den Kopf halt schwer wieder annähen…
Natürlich gibt es auch 100%!! Denk mal an das „Gladbecker Geiseldrama“
wo vor Zeugen und Kameras gemordet wurde!
Dein Fazit ist somit falsch.
Was ist bei Notwehr oder Nothilfe (finaler Rettungsschuss)?
Hier wird ggf. ein Todesurteil ohne Urteil vollstreckt.
Wäre mal spannend, zu untersuchen, wie reich oder arm denn die
Entführer sind. So wie ich Dich versteh, leitest Du eine
Zunahme der Entführungsquote aus der Vergrößerung der Schere
zwischen arm und reich her.
Hat Deine rudimentäre Logik eigentlich auch eine annähernd
wissenschaftliche Unterfütterung?
Hi,
zuerst mal, finde ich es zum kotzen, dass manche immer gleich den Gesprächspartner als dumm hinstellen, wenn er etwas unpassendes sagt.
Trotzdem eine Antwort:
Wenn die Reichen immer reicher werden, steigen die möglichen Gründe für einen erpresserischen Menschenraub.
Wenn die Polizei immer weniger Personal hat, sinken die Gründe gegen einen erpresserischen Menschenraub.
Nun nehmen wir mal an, dass die Verteilung der Gewaltbereitschaft oder die kriminelle Energie nicht digital verteilt ist (die einen sind super-brav, die anderen super-gewalttätig), sondern dass es da einen fließenden Übergang gibt.
Von denjenigen Menschen, die gestern gerade noch auf der friedlichen Lösung der Risiko-Gewinn-Gleichung standen, sind heutige einige auf der Verbrecherseite. Und zwar nicht, weil sich ihr Gewissen verändert hat, sondern weil die Anreize und das Risiko sich geändert hat.
Mit der Schere zwischen Arm und Reich hat das zwar etwas zu tun, aber es gibt sehr viele die oben beschriebene Grenze beeinflussende Faktoren.
Punkt 1. nein: es gibt keine 100% Sicherheit. Man kann nur eine Sicherheit jenseits jedes vernünftigen Zweifels anstreben, aber selbst dies ist nicht 100%.
Punkt 2: (Der übrigens mit der Frage absolut gar nichts zu tun hat!):
Notschlag ist kein Totschlag.
Gibt es keinen anderen Link? Die Seite hat zwar immer wieder gute Nachrichten, ist aber durchsetzt von christlichen Fundis, Homophoben und Frauenfeinden, die in ihren Ansichten dem von ihnen dämonisierten Islamisten um nichts nachstehen. Mit absoluter Vorsicht zu genießen!
zuerst mal, finde ich es zum kotzen, dass manche immer gleich
den Gesprächspartner als dumm hinstellen, wenn er etwas
unpassendes sagt.
Es war dumm und unpassend, denn du legitimierst Morde und Entführungen damit, dass es Reiche und Arme gibt. Nur ist diese Armut eine geistige, denn es verhungert keiner. Wird hier etwas für eine Flachglotze gemordet?
Trotzdem eine Antwort:
Wenn die Reichen immer reicher werden, steigen die möglichen
Gründe für einen erpresserischen Menschenraub.
Was sollen denn die Gründe sein? „Buh, du reich, ich arm“? Das ist kein Grund. „Ich zu faul zum arbeiten. Du geben mir Geld“, soll das etwa der Grund sein?
Es sind niedere Beweggründe, jemanden zu entführen. Das hat nichts mit arm und reich oder mit der Schere zwischen Arm und Reich zu tun.
Was soll die Todesstrafe bringen, außer Rachegelüste zu
befriedigen?
Der Abschreckung dient sie nicht, sonst gäbe es ja in den
Ländern mit Todesstrafe keine Verbrechen.
Über dieses Thema diskutiere ich immer wieder gern mit meinem Freund, der gegen die Todesstraffe ist und er bring die von dir genannten Punkte auch als Agrumnete.
Also ich persönlich bin nur bei Kinderschändern für die Todesstraffe. Das Problem dass es nicht theraperbar ist. Und solche Täter kommen immer wieder frei und machen weiter. Selbst wenn man die für immer hinter Gittern weg sperrt, besteht die Gefahr dass die flüchten. Und ich bin der Meinung dass schon ein missbrauchtes Kind, ein Opfer zu viel ist. Daher: weg damit, ein für alle Mal!
Was ist, wenn man 100% sicher ist? Ja, das gibt’s: der Mann meiner Freundin ist Polizist und hatte mal einen Einsatz, wo sie einen Kinderschänder mitten im Akt erwischt haben. Oder darf man da auch zweifeln?