Liebe/-r Experte/-in,
Hallo zusammen,
vorab, ich bin seit über 2 Jahren geschieden, und seit 6 Jahren bereits getrennt lebend.
Mein Ex-Mann ist selber Angestellter einer Bank und hat dort Darlehen zur Hausfinanzierung seinerzeit aufgenommen.
Diese Darlehen habe ich natürlich damals als Ehefrau mitunterschrieben. Wie das eben so ist…
Im Grundbuch war ich aber nie mit eingetragen, da es ein Erbgrundstück war. Somit gab es auch keinen zugewinnausgleich etc. Ist aber, glaube ich ja auch egal, weil es um eine Bankfrage geht.
Meine Kinder kamen heute von ihrem Vater wieder nach Hause und brachten mir zwei Verträge zu Zinsanpassungen zum 1.4.11 mit, die ich mit zu unterschreiben hätte. Mein Ex hat ihnen gesagt, „ansonsten müsse er das Haus verkaufen…“.
Nun meine Frage, ist dies gängige Praxis, dass man nach der Scheidung noch Zinsanpassungsverträge mit unterschreiben muß??
Kommt mir doch sehr spanisch vor, zumal mein Ex leider mit allen Mitteln versucht, mir das Leben schwer zu machen!
Er hat schon öfter zu den Kindern davon geredet, alles zu verkaufen, natürlich mit Verlust, damit ich auch herangezogen werde! Notfalls wird er privat klagen…
Dies hat er einmal schon geschafft, als er noch während der Ehe einen nicht unerheblichen Betrag bei einer Fremdbank aufgenommen hat, um damit zu 100 % Dollaroptionen zukaufen. Diese sind dann wohl den Bach runter und das Geld weg. Und da ich auch diesen Darlehensvertrag als Ehefrau damals mit unterschreiben musste, kam vor Gericht ein Vergleich raus und ich muss zahlen, obwohl ich mich mein Leben noch nie für Aktien und Co interessiert habe. Also, ich traue diesem Menschen alles zu.
Ich habe nicht vor, diese Zinsanpassungsverträge zu unterschreiben, weil ich denke, dass das überhaupt nicht gut wäre.
Kann mir einer von euch einen Rat geben?
Gruß
juliatimlea