Hi
ich habe seit ungefähr zxei Monaten eine Bannane, die auch wirklich prachtig gedeiht! Die Bretonishce Sonne gefällt ihr so gut das sie schon vier riesengrosse Blätter hervorgebracht hat! Echt beeindruckend mit welcher geschwindigkeit sie wächst!
Seit so ungefähr zwei wochen produziert sie aber Tropfen an den Blätern. Meine Frage nun was ist das! Ich glaube ja nicht das es was schädliches ist, sie sieht ja so gesund aus!
Gruss Isa
Hi Isa, das nennt man Guttation (gutta = Tropfen). Die Banane gleicht
damit den Zellüberdruck aus, vergleiche es mit dem Schwitzen beim
Menschen. Ist also ein ganz natürlicher Vorgang.
Übrigens Glückwunsch zu dem Teil, schön, dass es gefällt.
Gruß
Horst
Hi Isa, das nennt man Guttation (gutta = Tropfen). Die Banane
gleicht
damit den Zellüberdruck aus, vergleiche es mit dem Schwitzen
beim
Menschen. Ist also ein ganz natürlicher Vorgang.
Will die Pflanze damit sagen das ihr was nicht gefällt und sollte ich etwas bei der Pflege ändern oder einfach ignorieren?
Übrigens Glückwunsch zu dem Teil, schön, dass es gefällt.
Gruß
Horst
Du machst nichts falsch. Das ist so, viele Pflanzen guttieren; es ist, wie
gesagt, ein ganz natürlicher Vorgang.
Gruß
Horst
Hi Horst,
meine Efeutute macht das immer nur dann, wenn es ihr zu dunkel ist…sie lässt es dann mehr oder weniger regnen.
Deshalb interessiert mich das mit der Guttation jetzt auch 
Kannst Du Dich näher zu diesem Vorgang äussern, wie genau dieser Vorgang abläuft? Bittebitte
Danke und Gruß
Maja
Hi Maja,
ich zitiere:
Guttation :
Beim Erliegen der Transpiration bei hoher Luftfeuchtigkeit kann in der
Pflanze durch aktive Transportprozesse ein Wasserstrom aufrechterhalten
werden, der zum Ausscheiden flüssigen Wassers führt. Diese aktiven
Prozesse können in der Wurzel oder im Blatt stattfinden.
Die Guttation dient der Aufrechterhaltung des Wasserstroms durch die
Pflanze. Dieser folgt dem Gefälle des Wasserpotentials vom Boden in die
Pflanze in die Atmosphäre. Ist die Atmosphäre nahezu wassergesättigt,
reicht das Wasserpotentialgefälle nicht mehr aus, um den Wasserstrom
aufrechtzuerhalten. Deshalb guttiert die Pflanze und scheidet so Wasser
aus um den Wasserstrom aufrecht zu erhalten. Die Guttation findet dabei
durch die Hydathoden statt. Dabei gibt es zwei verschiedene Arten von
Hydathoden; die passiven und die aktiven. Die passiven Hydathoden sind
Öffnungen in der Blattoberfläche, durch die das Wasser vom Wurzeldruck aus
dem Blatt gedrückt wird. Bei diesen passiven Hydathoden ist somit der
Wurzeldruck dir eigentliche Triebkraft der Guttation. In dem
durchgeführten Versuch handelte es sich ebenfalls um passive Hydathoden.
An der vollständigen Keimpflanze bildeten sich Wassertropfen auf den
Blättern, da der Wurzeldruck noch vorhanden war. Bei der abgeschnittenen
Keimpflanze konnten sich somit keine Wassertropfen bilden, da hier der
Wurzeldruck fehlte. An der Schnittstelle der Wurzel bildete sich ein
Wassertropfen, da hier noch der Wurzeldruck vorhanden war. So läßt sich
anhand des Versuches eindeutig der Wurzeldruck als Triebkraft für die
Guttation der passiven Hydathoden herleiten. Daß es sich um passive
Hydathoden handeln muß, ist daran zu erkennen, daß aktive Hydathoden
unabhängig vom Wurzeldruck sind. Hätte es sich um aktive Hydathoden
gehandelt, wären auch auf der abgeschnittenen Keimpflanze Wassertropfen
gewesen.
Aktive Hydathoden verwenden als Triebkraft den osmotischen Druck. Man geht
davon aus, daß das Plasmalemma der Drüsenzellen an den Orten der
Wasserabscheidung eine höher Permeabilität besitzen. Wenn jetzt Ionen oder
andere osmotisch wirksame Substanzen ausgeschieden werden, wird das Wasser
dem Konzentrationgefälle folgen und auf die Blattoberfläche austreten.
Somit ist die Guttation durch aktive Hydathoden vom Wurzeldruck
unabhängig.
Aus: www.biologie.de
Gruß
Horst
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Hi Horst,
ich danke Dir für Deine präzise Zusammenfassung…da hab ich was zu tun *räusper
Grüsse
Maja