Barcelona Gefahr

Hallo, ich plane eine PKW-Reise nach Andalusien via Barcelona (nur Hotel Nähe Autobahn, keine Besichtigungen) und lese / höre von Überfällen auf der Autobahn (Anhalten durch „hilfreiche“ Leute, Pannenhnweis, Ausrauben). Ich weiß, dass es das vor Jahren gab, aber weiß jemand. ob’s das heute noch gibt? Vielen Dank für Erleuchtung. Klaus

Hallo, ich plane eine PKW-Reise nach Andalusien via Barcelona
(nur Hotel Nähe Autobahn, keine Besichtigungen) und lese /
höre von Überfällen auf der Autobahn (Anhalten durch
„hilfreiche“ Leute, Pannenhnweis, Ausrauben). Ich weiß, dass
es das vor Jahren gab, aber weiß jemand. ob’s das heute noch
gibt? Vielen Dank für Erleuchtung.

hallo klaus, eigentlich kanns das ja fast überall geben egal ob spanien oder italien, etc. in manchen ländern gibt es eben vermehrt banden.
um ganz auf nummer sicher zu gehen und keine angst zu haben, fahre einfach nur die großen raststätten an wo etwas los ist, da kann dir fast nix passieren in sachen überfall. abschließen und wertsachen nicht offenstichtlich rumliegen lassen versteht sich von selbst.

Hallo, ich plane eine PKW-Reise nach Andalusien via Barcelona

Hi Klaus!
Zwischen Lyon und Barcelona besteht reges Interesse an fremden Gepäckstücken.
Sofern Du nicht allzu Gepäck-attraktiv aussiehst, kann man da aber recht normal fahren. Ich hatte damals eine Übernachtung in Girona (nettes Städtchen) und eine in Tarragona (Rückreise bzw. Hinfahrt)
Wir haben zur Nacht die Autobahn verlassen und in den Städten nach geeigneten Tiefgaragen mit Hotel in der Nähe gesucht.

Übernachten -auf auf grossen Autobahnrastanlagen- ist eher nicht zu empfehlen!

Viel Spaß in Andalusien!
Ulli

Hi.

Ich weiß, dass
es das vor Jahren gab, aber weiß jemand. ob’s das heute noch
gibt?

Gibt’s immer noch. Freunden letzten Sommer passiert (wurden durch heftiges Winken und Zeigen auf das Auto angehalten, dachten, es wäre was mit der Karre, während einer mit dem Fahrer nach hinten ging riss der andere der Beifahrerin die Handtasche weg).
Auch wenn’s mir schwerfällt als Empfehlung(könnte ja mal wirklich was sein): Nicht anhalten, weiterfahren. Auf bewachten Parkplätzen parken, wenn man zwischendurch essen geht. Zum Übernachten von der Autobahn abfahren.

Gruß,
Anja

Hi Klaus!

Ich glaube es ist wie sonst überall. Nicht mehr und nicht weniger.

Allerdings was ich nicht verstehe ist weshalb man überhaupt auf die Autobahn anhält! Es ist verboten! Also wer sich auf so etwas einlässt, soll davon ausgehen, daß entweder er selbst macht was Strafbares, oder die Leute die anwinken führen etwas nicht koscheres im Schilde.

Darüber hinaus ist es bei uns üblich, nichts in einem Auto liegen zu lassen, wenn diese unbewacht bleibt. Und wenn es unbedingt notwendig ist, dann diese Zeit so kurz wie möglich halten.

Ah! Und übrigens Girona ist kein schönes Städtchen ;o)) sondern eine wunderschöne Stadt mit rund 90.000 Einwohner und mit einer Altstadt die ihresgleichen sucht, weil wunderschön.

Gute REise und viel Spaß,
Helena *die sich noch daran erinnert welche Angst meine Familie gehabt habt, als ich nach Deutschland umzog, weil gerade in Rostock & Co. die Neoszene wieder von sich international reden lies, obwohl ich nach München wollte!* ;o))

Girona
Hi Helena!

Ich glaube es ist wie sonst überall. Nicht mehr und nicht
weniger.

Nicht so ganz… die Autobahnüberfälle häufen sich. Teilweise mit polizeiähnlich aussehenden Leuten, die Ausweise ins Fenster halten und die Autos auf den Standstreifen drängen. Meine Motorradkollegen fahren recht häufig Richtung Südspanien - bis Barcelona ist die Trefferquote recht hoch :frowning:

Allerdings was ich nicht verstehe ist weshalb man überhaupt
auf die Autobahn anhält! Es ist verboten!

Du hast Recht - aber wie oben schon geschrieben - die Tricks sind auch nicht ohne!

Ah! Und übrigens Girona ist kein schönes Städtchen ;o))
sondern eine wunderschöne Stadt mit rund 90.000 Einwohner und
mit einer Altstadt die ihresgleichen sucht, weil wunderschön.

Stimmt!
Wir sind damals rein zufällig nach Girona reingefahren - und waren von der tollen Innenstadt sehr begeistert!

Lieben Gruss
Ulli

Hi Ulli!

Nicht so ganz… die Autobahnüberfälle häufen sich.

Wie gesagt, es ist verboten und wenn man es trotzdem tut, ist es zu erwarten, daß es nicht mit rechten Dinger zugeht.

Teilweise mit polizeiähnlich aussehenden Leuten, die Ausweise
ins Fenster halten und die Autos auf den Standstreifen
drängen. Meine Motorradkollegen fahren recht häufig Richtung
Südspanien - bis Barcelona ist die Trefferquote recht hoch :frowning:

Ich kenne kein spanier dem das wiederfahren ist. Will heisen: Wenn man sich wie einheimische benimmt, scheint die Quote stark zu sinken.
Auch die Polizei hält nicht auf die Autobahn! (Noch nie gesehen und ich kann mir wirklich nicht vorstellen daß Du oder Dein Freunde öfters auf diese Strecke war als ich…)

Du hast Recht - aber wie oben schon geschrieben - die Tricks
sind auch nicht ohne!

Die Gesetze aber und die gelten für alle: Diebe Verbrecher, Polizei und Fahrern…

Stimmt!
Wir sind damals rein zufällig nach Girona reingefahren - und
waren von der tollen Innenstadt sehr begeistert!

Ich kenne Girona sehr gut. Das kannst du mir ruhig glauben…

Schöne Grüße und schöne WE!
Helena

Erfahrungen mit Überfällen
Hi Helena
den Umgangston im Forum bitte ich zu entschuldigen - die Leute kennen sich meist auch Privat, es geht etwas derber zu.

Leider sind solche Berichte jedes Jahr neu zu lesen :frowning:
http://www.racing4fun.de/viewtopic.php?t=6920&postda…

zugegeben: die Jungs haben auch recht interessante Sachen dabei, die andere gerne haben würden…

Lieben Gruss
Ulli - trotzdem Spanienfan!

Hi Ulli

Leider sind solche Berichte jedes Jahr neu zu lesen :frowning:
http://www.racing4fun.de/viewtopic.php?t=6920&postda…

…und trotzdem glaube ich nicht, daß bei uns öfters geschieht als anderswo.
Toi, toi, toi - ich bin noch nie überfallen worden, auch im Ausland nicht.

Ansonsten kann ich mich nur wiederholen und das möchte ich nicht…

Liebe Grüße
Helena *ebenfalls Spanienfan* ;o))))

Toi, toi, toi - ich bin noch nie überfallen worden, auch im
Ausland nicht.

Hallo Helena,
ich kann Dir nur zustimmen.
Ich reise seit meinem 5. Lebensjahr, bin nun 50. Nie etwas im Ausland passiert!
Ich war Ostern in Spanien, ganz allein mit meiner „Nuckelpinne“. Nichts, nicht eine auch nur annähernd kritische Situation. Auch auf den AB von und nach Barcelona nicht.
Gewohnt habe ich vorsichtshalber in einem Hotel am Rande von Barcelona mit eigener überwachter Tiefgarage.

Das Problem ist: Du hörst nur das Negative, nie das Positive. Was habe ich schon alles für Räuberpistolen von Frankreich gehört, Wagen gestohlen, zerkratzt etc. Ich war z.B. Ostern i.g. 4000km in F und E unterwegs - alles viel stressfreier als bei uns in D! Vor allem die F fahren wesentlich ! zivilisierter als die Deutschen.

Was für eine Wohltat, auf Frankreichs Straßen unterwegs zu sein.
Und die Spanier fahren nicht schlimmer als wir - insofern sehe ich überhaupt keinen Grud für irgendwelche Ängste.

MFG
Henning

P.S. Ich fahre am 2. nach Berlin - da habe ich wesentlich mehr Angst als in F und E, denn dort laufen haufenweise Idioten rum, die Autos anzünden (fast schon 100 dieses Jahr) und einfach Wagen die Luft aus den Reifen lassen (s. Autobild).

1 „Gefällt mir“

Hallo Henning!

Vielen Dank für Deine Zustimmung!

Du hast Recht: Wenn man die gute Erfahrungen in Spanien veröffentlich würden, wäre ein unmögliches, weil umfangreiches, Unterfangen. Doch diese Geschichten interessieren idR niemand. Viel aufregender, interessanter und reizvoller sind eben die schlechte Erfahrungen.(siehe zB Bild-Zeitung, die mMn. nur davon lebt und das sehr gut!)

Ausserdem wenn man das rein mathematisch betrachtet und berechnet, die Zahl der Überfälle in Spanien geteilt durch die Anzahl an gefahrene 1.000 Km, würde den Vergleich ganz anders aussehen. Oder mit anderen Wörtern: In die Mongolei sind kaum Deutsche an die Autobahn überfallen worden! ;o)) Und wenn man davon abzieht die Überfälle die aufgrund widrigkeiten zustande kommen (zB die bereits genannten stops auf die Autobahn) dann, mMn sind die Anzahl auf ein verschwenderisches fast lächerliches Minimum geschrumpft. Ich glaube nicht, daß Spanien viel schlechter ausfällt als zB GB, F, I, D oder A um nur ein paar Ländern zu nennen.

Und noch was: Es ist wirklich sehr, sehr ärgerlich wenn jemand überfallen wird. Das ist schon klar. Wenn dieser Mensch es aber auf die große Glocke hängt -was ja sein gutes Recht ist- dann schient dieses Land wirklich einen Räuber- und Verbrechergrube zu sein…
Und ich glaube nicht daß dies einen Hinweis gibt, wie schlimm/toll es dort wirklich ist!

Aber ich weiß: Du verstehst was ich meine!

Schöne Grüße,
Helena

hallo,
nur eine Frage:

Gewohnt habe ich vorsichtshalber in einem Hotel am Rande von
Barcelona mit eigener überwachter Tiefgarage.

Warum? Also, warum „vorsichtshalber“?

Vor allem die F fahren wesentlich !
zivilisierter als die Deutschen.

Aja. Das stimmt. Wer Freistil-Fahren mag, ist hier richtig.

Was für eine Wohltat, auf Frankreichs Straßen unterwegs zu
sein.

Eben, ist ja meist nix los auf den Straßen.

insofern sehe ich überhaupt keinen Grud für irgendwelche Ängste.

Deshalb

vorsichtshalber in einem Hotel am Rande von
Barcelona mit eigener überwachter Tiefgarage.

P.S. … Berlin

Komme gerade von da - bin enttäuscht. Noch immer Luft in den Reifen
und auch nicht abgezündet.

(s. Autobild).

Ach so, jetzt wird’s hell. Könnte mit vorstellen, dass Bild-
resistente Menschen bei einer Recherche dort mehr Hinweise auf bäse
Menschen in Spanien finden als in Berlin.

:wink:
Richard

1 „Gefällt mir“

Gewohnt habe ich vorsichtshalber in einem Hotel am Rande von
Barcelona mit eigener überwachter Tiefgarage.

Warum? Also, warum „vorsichtshalber“?

Weil ich grundsätzlich nur Hotels mit Tiefgarage nehme - vor allem in Deutschland!!!Habe hier mehr Angst um meinen Wagen als in F oder E.

Den Rest lasse ich mal unkommentiert.
Scheint so, dass Du noch nie auf F Autobahnen unterwegs warst :smile:

1 „Gefällt mir“

Hallo!

Naja, im Wesentlichen teile ich diese Meinung natürlich auch. Hysterie und Übertreibung ist sicherlich nicht angebracht. Es gibt aber schon gewisse Strecken und Gegenden, die nunmal eine erhöhte Gefahr im Hinblick auf eine bestimmte Kriminalität darstellen. Das heißt ja nicht, dass jeder überfallen wird, aber es gibt eben schon unterschiedliche Risken und die Strecke zwischen französischer Grenze und Barcelona gilt z.B. als relativ unsicher, da es gehäuft zu Diebstählen oder Raub kommt. Man sollte also gegebenes Risiko nicht herunterspielen, das ist die eine Seite.

Die andere Seite ist, dass man erstens das Risiko richtig einordnen können muss (ein wesentlicher Punkt, da die Wahrnehmung oft vollkommen verzerrt ist, vielfach beeinflusst durch Vorurteile) und zweitens man sich drauf einstellen sollte (Verhaltenstipps wurden ja hier auch schon genannt). Der wesentlichste Punkt ist die Kalkulierbarkeit - solange das Risiko kalkulierbar ist gibt es für mich keinen Grund nicht hinzufahren. Ich stell mich halt drauf ein.

In manchen Ländern sperre ich im Stadtverkehr die Autotür zu und lasse an der roten Ampel den ersten Gang drinnen. Ich würde in unsicheren Gegenden auch nicht einfach stehen bleiben, wenn man irgendwo gebeten wird anzuhalten, weil anscheinend irgendeine Panne ist oder so. Man kann also durch eigenes richtiges Verhalten das Risiko deutlich reduzieren. Daher - und damit schließt sich der Kreis - sollte man Risiko auch nicht herunterspielen.

Damit bin ich eigentlich immer recht gut gefahren und es ist mir bislang nur einmal passiert, dass mir Sachen gestohlen wurden. Das war in Italien und ich bin seither trotzdem mehrmals wieder dort gewesen und werde das auch wieder tun.

Risiko muss man sachlich und ohne Hysterie bewusst kalkulieren - dann wird man auch Freude am Reisen haben und ein bisschen Abenteuer gehört ja auch irgendwie dazu, zumindest für mich.

Die größte Gefahr ist, vor lauter Angst und gut gemeinten Ratschlägen das Reisen zu unterlassen, wenn man es gerne möchte. Wenn ich mich daran erinnere, was mir alles gesagt wurde, als ich beschlossen habe alleine nach Pakistan und Zentralasien zu fahren - ich habe fast nur positive Erfahrungen dort gemacht und möchte das nie missen.

Gruß
Tom

1 „Gefällt mir“

Hallo Tom!

Naja, im Wesentlichen teile ich diese Meinung natürlich auch.

Danke! Ich glaube hier in diesem Posting wird klar wer wirklich reist und wer nicht… (Und mit „nicht reisen“ meine ich nicht nur Urlaub auf Balkonien", sondern diese all-inklusiv Burgen oder Senioren-REisen, o.Ä.) ;o))

Hysterie und Übertreibung ist sicherlich nicht angebracht.

Nie!!

Es
gibt aber schon gewisse Strecken und Gegenden, die nunmal eine
erhöhte Gefahr im Hinblick auf eine bestimmte Kriminalität
darstellen.

Stimmt.

Das heißt ja nicht, dass jeder überfallen wird,
aber es gibt eben schon unterschiedliche Risken und die
Strecke zwischen französischer Grenze und Barcelona gilt z.B.
als relativ unsicher, da es gehäuft zu Diebstählen oder Raub
kommt.

Und worauf basiert dieses Erkenntnis??
Also ich glaube kaum daß hier in diesem Forum jemand gibt die diese Strecke öfters gefahren ist als ich. Aber ich bin ja „aborigen“…
Und trotzdem, wenn es gefährlich sein soll, verstehe ich nicht warum wir, Einheimischen, nicht davon betroffen sind… (Ich persönlich kenne niemand der so etwas, auf diese Strecke wiederfahren ist)

Man sollte also gegebenes Risiko nicht herunterspielen,
das ist die eine Seite.

Ja, aber heruafspielen ist auch genauso falsch.

Die andere Seite ist, dass man erstens das Risiko richtig
einordnen können muss

Ich persönlich finde das schlich unmöglich, weil wenn ich ein Risiko einordne, dann gehe ich ihn einfach aus dem Weg. Oder mit anderen Wörtern: Warum Ältere Menschen, die auf Bild-Zeitung aboniert sind, sich auf der Straße nicht trauen und sogar freuen sich aufrichtig, aufgrund einer chronischen Erkrankung regelrecht an die eigenen Wohnung gefesselt zu sein???

und zweitens man sich drauf einstellen
sollte (Verhaltenstipps wurden ja hier auch schon genannt).

Ich denke einen „vernünftigen“ und gesetzkonformes Verhalten reicht da schon aus.

Der wesentlichste Punkt ist die Kalkulierbarkeit - solange das
Risiko kalkulierbar ist gibt es für mich keinen Grund nicht
hinzufahren. Ich stell mich halt drauf ein.

Das verstehe ich nicht: Welche Risiken kalkulierst Du Dir an??? Ich finde das wirklich viel zu hch geschraubt, denn nie wirst du alle Risiken einkalkulieren können und wenn, dann fehlt gerde der, der zutrifft (wenn gegeben). Das ist die Grundlage eines jenen Versicherung! (Nach meienr Erfahrung: Wenn Dir etwas daheim passiert, gerade das wird von der Vesicherung eben NICHT gedeckt).

In manchen Ländern sperre ich im Stadtverkehr die Autotür zu
und lasse an der roten Ampel den ersten Gang drinnen.

Mit ein paar ausnahmen, wenn ich ins ausland fahre, ist mein auto daheim.

Ich
würde in unsicheren Gegenden auch nicht einfach stehen
bleiben, wenn man irgendwo gebeten wird anzuhalten, weil
anscheinend irgendeine Panne ist oder so.

Das ist, in der Tat eine sehr bekannte Masche von Verbrechern…
Wenn dann muß man weiterfahren und bei der nächstbeste Möglichkeit nhalten und Polizei anrufen.

Man kann also durch
eigenes richtiges Verhalten das Risiko deutlich reduzieren.

Ganz sicher sogar.

Damit bin ich eigentlich immer recht gut gefahren und es ist
mir bislang nur einmal passiert, dass mir Sachen gestohlen
wurden. Das war in Italien und ich bin seither trotzdem
mehrmals wieder dort gewesen und werde das auch wieder tun.

Glaube mir, daß ich in gefährlichen Gegenden war (zB mit 18 mitte in der Nacht im Bahnhof Hamburg-Altona: Damals wußte ich nicht wie gefährlich dort ist/war und auf Deutsch kannte ich auschließlich zwei wörtern: Kaputt und Kartoffel.) ;o)) Oder auch mitte in der Nacht falsche U-Bahn genommen, falsche Haltestelle benutzt und plötzlich allein mitte in Harlem.

Risiko muss man sachlich und ohne Hysterie bewusst kalkulieren

Geht nicht. Man kann es kalkulieren, aber es wird immer unvollständig bleiben.

  • dann wird man auch Freude am Reisen haben und ein bisschen
    Abenteuer gehört ja auch irgendwie dazu, zumindest für mich.

Eben! Und gerade deshalb kalkuliere ich nix vor einer Reise, ausser die Kosten. Und schließe grundsätzlich eine Kranken- und Unfallversicherung an. Und das war’s auch!

Die größte Gefahr ist, vor lauter Angst und gut gemeinten
Ratschlägen das Reisen zu unterlassen, wenn man es gerne
möchte.

Jaaaaaaaa! Ganz Deiner Meinung hier!

Wenn ich mich daran erinnere, was mir alles gesagt
wurde, als ich beschlossen habe alleine nach Pakistan und
Zentralasien zu fahren - ich habe fast nur positive
Erfahrungen dort gemacht und möchte das nie missen.

WOW!!! Hätte ich es gewußt, hätte ich Dich gefragt ob Du eine weibliche Begleitung möchtest… ;o)))

Schöne Grüße,
Helena

Hallo!

Und worauf basiert dieses Erkenntnis??
Also ich glaube kaum daß hier in diesem Forum jemand gibt die
diese Strecke öfters gefahren ist als ich. Aber ich bin ja
„aborigen“…
Und trotzdem, wenn es gefährlich sein soll, verstehe ich nicht
warum wir, Einheimischen, nicht davon betroffen sind… (Ich
persönlich kenne niemand der so etwas, auf diese Strecke
wiederfahren ist)

Ich auch nicht. Es gibt aber schon gewisse Statistiken aus durchaus seriösen Quellen. Also ich dort fahren wollte habe ich mir das herausgesucht, jetzt habe ich das aber nicht im Kopf.

Man sollte also gegebenes Risiko nicht herunterspielen,
das ist die eine Seite.

Ja, aber heruafspielen ist auch genauso falsch.

Naja, nichts anderes habe ich eigentlich geschrieben.

Die andere Seite ist, dass man erstens das Risiko richtig
einordnen können muss

Ich persönlich finde das schlich unmöglich, weil wenn ich ein
Risiko einordne, dann gehe ich ihn einfach aus dem Weg. Oder
mit anderen Wörtern: Warum Ältere Menschen, die auf
Bild-Zeitung aboniert sind, sich auf der Straße nicht trauen
und sogar freuen sich aufrichtig, aufgrund einer chronischen
Erkrankung regelrecht an die eigenen Wohnung gefesselt zu
sein???

Das ist nicht richtig. Ein Risiko einzuordnen heißt es abschätzen zu können. Es ist schon wichtig, dass man das kann und nicht aufs Reisen beschränkt. Beides, also sowohl Leichtsinn als auch hysterische Angst kommt von Leuten, die Risiko nicht einordnen können. Mit Aus-dem-Weg-Gehen hat das nichts zu tun.

und zweitens man sich drauf einstellen
sollte (Verhaltenstipps wurden ja hier auch schon genannt).

Ich denke einen „vernünftigen“ und gesetzkonformes Verhalten
reicht da schon aus.

Also „vernünftig“ ist schon mal gut - setzt aber die Fähigkeit zur Risikokalkulation voraus. Gesetzeskonform ist idR immer gut, solange das tatsächliche Recht dem geschriebenen entspricht - wenn es eine inoffizielle parallele Rechtsordnung in einem Land gibt wird die Sache weitaus schwieriger.

Der wesentlichste Punkt ist die Kalkulierbarkeit - solange das
Risiko kalkulierbar ist gibt es für mich keinen Grund nicht
hinzufahren. Ich stell mich halt drauf ein.

Das verstehe ich nicht: Welche Risiken kalkulierst Du Dir
an??? Ich finde das wirklich viel zu hch geschraubt, denn nie
wirst du alle Risiken einkalkulieren können und wenn, dann
fehlt gerde der, der zutrifft (wenn gegeben). Das ist die
Grundlage eines jenen Versicherung! (Nach meienr Erfahrung:
Wenn Dir etwas daheim passiert, gerade das wird von der
Vesicherung eben NICHT gedeckt).

Da verstehst du mich falsch. Kalkulieren heißt in diesem Fall ein Risiko abzuschätzen, zu begrenzen, aber das Restrisiko durchaus bewusst einzugehen. Die Fähigkeit Risiko zu kalkulieren ist die Voraussetzung vernünftigen Handelns.

In manchen Ländern sperre ich im Stadtverkehr die Autotür zu
und lasse an der roten Ampel den ersten Gang drinnen.

Mit ein paar ausnahmen, wenn ich ins ausland fahre, ist mein
auto daheim.

Ja meines nicht, weil ich gerne mit dem Auto unterwegs bin. Wenn ich aber in Russland fahre, dann passe ich auf gewisse Dinge vermehrt auf. Das hat mit Vernunft zu tun, nicht mit Ängstlichkeit oder so.

Ich
würde in unsicheren Gegenden auch nicht einfach stehen
bleiben, wenn man irgendwo gebeten wird anzuhalten, weil
anscheinend irgendeine Panne ist oder so.

Das ist, in der Tat eine sehr bekannte Masche von
Verbrechern…

Ja.

Wenn dann muß man weiterfahren und bei der nächstbeste
Möglichkeit nhalten und Polizei anrufen.

So ist es.

Damit bin ich eigentlich immer recht gut gefahren und es ist
mir bislang nur einmal passiert, dass mir Sachen gestohlen
wurden. Das war in Italien und ich bin seither trotzdem
mehrmals wieder dort gewesen und werde das auch wieder tun.

Glaube mir, daß ich in gefährlichen Gegenden war (zB mit 18
mitte in der Nacht im Bahnhof Hamburg-Altona: Damals wußte ich
nicht wie gefährlich dort ist/war und auf Deutsch kannte ich
auschließlich zwei wörtern: Kaputt und Kartoffel.) ;o)) Oder
auch mitte in der Nacht falsche U-Bahn genommen, falsche
Haltestelle benutzt und plötzlich allein mitte in Harlem.

Ach ja, so etwas Ähnliches ist mir in San Francisco passiert, aber nichts ist passiert. Gott sei Dank.

Risiko muss man sachlich und ohne Hysterie bewusst kalkulieren

Geht nicht. Man kann es kalkulieren, aber es wird immer
unvollständig bleiben.

Wir reden aneinander vorbei - weil es unvollständig bleibt muss man es kalkulieren, sonst könnte man es einfach ausschließen, was aber nicht geht.

  • dann wird man auch Freude am Reisen haben und ein bisschen
    Abenteuer gehört ja auch irgendwie dazu, zumindest für mich.

Eben! Und gerade deshalb kalkuliere ich nix vor einer Reise,
ausser die Kosten. Und schließe grundsätzlich eine Kranken-
und Unfallversicherung an. Und das war’s auch!

Das mache ich wiederum nicht einfach so. Als ich in Pakistan war habe ich bereits 2001 die Tribal Areas der North-Western Frontier Province gemieden, da es bereits damals konzentriert gegen Ausländer gerichtete Angriffe der Taliban, unterstützt damals noch aus Afghanistan, gab. Das Risiko war für mich subjektiv zu hoch, auch wenn manche Reisenden dort ohne Probleme hingefahren sind. Es gab da aber einfach zuviele Vorfälle und kaum Möglichkeit im Notfall Hilfe zu erlangen. Da sag ich dann schon, das muss nicht sein.

Oder um in Österreich zu bleiben: ich gehe nicht ins Gebirge ohne entsprechende Ausrüstung, also z.B. mit ordentlichen Schuhen. Ich kann mit denen zwar auch ausrutschen, aber die Wahrscheinlichkeit ist geringer. Wenn man hingegen ins Hochgebirge mit Straßenschuhen latscht, wie das jedes Jahr vor allem viele Norddeutsche und Holländer machen, dann hat man einfach ein erhöhtes Unfallrisiko und das muss nicht sein, denn das ist Leichtsinn. So etwas verstehe ich unter Risikokalkulation.

WOW!!! Hätte ich es gewußt, hätte ich Dich gefragt ob Du eine
weibliche Begleitung möchtest… ;o)))

Leider bist du erst seit 2002 w-w-w Mitglied und ich war 2001 dort:wink:)

Gruß
Tom

Gewohnt habe ich vorsichtshalber in einem Hotel am Rande von
Barcelona mit eigener überwachter Tiefgarage.

Warum? Also, warum „vorsichtshalber“?

Weil ich grundsätzlich nur Hotels mit Tiefgarage nehme - vor
allem in Deutschland!!!

Ey, geil! Barcelona liegt jetzt in Deutschland.

Den Rest lasse ich mal unkommentiert.

Vielleicht besser so. Aber lassen wir das, sonst landen wir noch im
Jammerbrett.
Grüßerle
Richard

Hallo!

Ich auch nicht. Es gibt aber schon gewisse Statistiken aus
durchaus seriösen Quellen. Also ich dort fahren wollte habe
ich mir das herausgesucht, jetzt habe ich das aber nicht im
Kopf.

Ich glaube wenn man die Statistiken betrachtet und zwar die nach Anazhl der Überfälle mal die gefahrenen Kilometern, wird eine andere Aussprache ausgesprochen.

Und daß der Hafen von Marseille oder der Bahnhof Hamburg-Altona gefährlicher sind als die Dorfkirche irgendwo im Piamont, ist doch auch irgendwie klar!!!

Das ist nicht richtig. Ein Risiko einzuordnen heißt es
abschätzen zu können. Es ist schon wichtig, dass man das kann
und nicht aufs Reisen beschränkt. Beides, also sowohl
Leichtsinn als auch hysterische Angst kommt von Leuten, die
Risiko nicht einordnen können. Mit Aus-dem-Weg-Gehen hat das
nichts zu tun.

Dann kann ich diesen Paragraph von Dir leider nicht nachvollziehen.

Also „vernünftig“ ist schon mal gut - setzt aber die Fähigkeit
zur Risikokalkulation voraus.

Ich persönlich kann mit diesem „Versicherungsmakler-Mentalität“ wirklich nichts anfangen…

Gesetzeskonform ist idR immer
gut, solange das tatsächliche Recht dem geschriebenen
entspricht - wenn es eine inoffizielle parallele Rechtsordnung
in einem Land gibt wird die Sache weitaus schwieriger.

Wir sagen „Allí donde fueres, haz lo que vieres“: D.h. „Dort wo du hingehst, macht genauso wie die anderen (Einheimische, wird hier gemeint) auch“. Diese uralte Weißheit verbirgt mMn. die Lösung des problems…

Da verstehst du mich falsch. Kalkulieren heißt in diesem Fall
ein Risiko abzuschätzen, zu begrenzen, aber das Restrisiko
durchaus bewusst einzugehen. Die Fähigkeit Risiko zu
kalkulieren ist die Voraussetzung vernünftigen Handelns.

Also im Handeln (im wirtschaftlichen Sinn) war ich nie gut, aber im bezug auf Reisen habe ich so etwas nie gemacht. Denn wie ich schon sagte, alle Risiken kannst du ganz sicher nicht kalkulieren und schon gar nicht versichern.

Ja meines nicht, weil ich gerne mit dem Auto unterwegs bin.

Das finde ich typisch Österreichisch: Ich kenne viele Österreicher und kein einziger der Deinen Satz nicht zustimmt bzw zustimmen würde! (War mir in die schöne Alpenrepublik öfters aufgefallen und habe daraufhin gefragt) ;o)) ;o))

Wenn ich aber in Russland fahre, dann passe ich auf gewisse
Dinge vermehrt auf. Das hat mit Vernunft zu tun, nicht mit
Ängstlichkeit oder so.

Eben! Aber im Voraus wirst Du nie wissen was passieren kann und schon gar nicht die wahrscheinlichkeit daß dies auch geschieht.

Ach ja, so etwas Ähnliches ist mir in San Francisco passiert,
aber nichts ist passiert. Gott sei Dank.

Und das, hast du wirklich "einkalkulieren können??? Wohl kaum! ;o))

Wir reden aneinander vorbei - weil es unvollständig bleibt
muss man es kalkulieren, sonst könnte man es einfach
ausschließen, was aber nicht geht.

OK Ich kann Dir nicht folgen. Tatsache ist, wie ich schon sagte, daß wenn ich reise schließe ich zwei Versicherungen ab: Kranken- und Unfallversicherung. Alles andere werde ich versuchen mit mein Verhalten und meinem Benehmen, auszuschließen. Und bis jetzt bin ich auch gut gefahren.

Das mache ich wiederum nicht einfach so. Als ich in Pakistan
war habe ich bereits 2001 die Tribal Areas der North-Western
Frontier Province gemieden, da es bereits damals konzentriert
gegen Ausländer gerichtete Angriffe der Taliban, unterstützt
damals noch aus Afghanistan, gab. Das Risiko war für mich
subjektiv zu hoch, auch wenn manche Reisenden dort ohne
Probleme hingefahren sind. Es gab da aber einfach zuviele
Vorfälle und kaum Möglichkeit im Notfall Hilfe zu erlangen. Da
sag ich dann schon, das muss nicht sein.

Dazjsage ich: die welt ist einfach zu groß um ales sehen zu können. Von daher, wenn rigendwo so zugeht wie du beschreibst, muß ich nicht jetzt und gleich besuchen…

So etwas verstehe ich unter Risikokalkulation.

So etwas nenne ich einfach Vernunft. Und wer nicht den Gehirn einschaltet, denen ist oft genug nur mit Feuerwehr, Notarzt und/oder Polizei zu retten.
Tatsache ist, daß dies für mich nicht unter „Risiko“ fällt, sondern unter Vernunft und Verantwortung, ja Selbsterhaltungstrieb.

WOW!!! Hätte ich es gewußt, hätte ich Dich gefragt ob Du eine
weibliche Begleitung möchtest… ;o)))

Leider bist du erst seit 2002 w-w-w Mitglied und ich war 2001
dort:wink:)

Im Jahr 2001 hatte ich anderes vor, als große Reisen, denn meine Umständen waren andere ;o)) ;o)) (Bis Ende Oktober)

Schöne Grüße,
Helena