hallo,
wer weiss was Barebone wörtlich heißt und was Barebone-Systeme
außer kleine Gehäuse ausmacht?
danke
Friedrich
hallo,
wer weiss was Barebone wörtlich heißt und was Barebone-Systeme
außer kleine Gehäuse ausmacht?
danke
Friedrich
Hallo,
Barebones sind vorkonfigurierte PC Systeme, die erst nach Komplettierung einsatzfähig sind.
Für gewöhnlich besteht ein Barebone nur aus Gehäuse, Netzteil und Board. Manchmal ist auch noch ein CPU Kühler dabei.
Sinn macht das Ganze, wenn es sich um ein System handelt, was nicht nur Standardkomponenten beinhaltet, also die Mini-PC, 19" IPC Systeme etc. Zur Komplettierung werden dann Standardkomponenten (CPU, RAM, HDD etc.) verwendet.
Bei einem Std. ATX System macht Barebone keinen Sinn, bei Spezial-Systemen durchaus, denn das passende Spezial-Netzteil für das Spezial-Gehäuse ist am Markt in der Regel nur sehr schwer zu bekommen.
Barebone heißt übersetzt in etwa „nackter Knochen“.
Gruß
Matthias
Bei einem Std. ATX System macht Barebone keinen Sinn
Hallo zusammen,
das stimmt so ganz und gar nicht, auch wenn diese Barbones dann üblicherweise gegenüber dem privaten Endkunden kaum in Erscheinung treten. Insbesondere im OEM- und Handelsmarkenbereich (inzwischen aber durchaus auch bei Markenherstellern wie z.B. hp) sind aber so genannte BTO-Systeme (Build-to-Order) inzwischen recht häufig. Dabei stellt ein Hersteller eben eine gewisse Grundauswahl an Barebones her, die der Händler dann bei seinem Großhändler in der Form bestellt, dass er nur angibt, welchen Barebone er haben will und dann die weiteren für den spezifischen Fall benötigten Komponenten. Die Dinger werden dann beim Großhändler komplettiert und so ausgeliefert. Dabei geht es dann allerdings weniger um Einzelstücke als eher um Kleinserien, wie sie typischerweise bei Bestellungen der öffentlichen Hand oder eines Unternehmens benötigt werden (z.B. 100 P4 mit 256MB, ohne Festplatte, dafür aber mit Tastatur mit eingebautem Kartenleser o.ä. was man eben als Fertiggerät so nicht bekommt).
Gruß vom Wiz
Hallo,
nun bekommst du hier aber zwei Sachen gehörig durcheinander:
Barebones sind vorkonfigurierte Systeme, die auch vorkonfiguriert verkauft werden.
Build-to-Order Systeme werden, wie der Name schon sagt, auf genaue Anforderungen des Kunden gebaut. Diese Geräte werden dann von Grund auf gebaut. Es macht schon rein wirtschaftlich keinen Sinn, zunächst ein Barebone zu assemblieren und die Kiste dann, wenn die genauen Kundenanforderungen kommen, ein zweites Mal anzufassen und fertig zu bauen.
Es wäre mir neu, wenn Händler bei HP PCs ohne CPU, RAM und HDD bestellen könnten.
Mich würde auch interessieren, woher du deine Kenntnisse hast. Deiner ViKa kann man nichts entnehmen.
Gruß
Matthias
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
ich habe selbst 15 Jahre PC-Service und Verkauf gemacht und in den letzten Jahren (in denen ich aber eigentlich schon nicht mehr in dem Bereich tätig war, das Gewerbe allerdings noch nicht abgemeldet hatte) wurde ständig von diversen Anbietern versucht uns enstprechende Systeme schmackhaft zu machen, wobei es bei den diversen BTO-Systemen immer hieß, dass diese genau so zu verstehen seien. Actebis z.B. wollte uns immer hp andrehen, wobei eine Grundauswahl Barebones aus Gehäuse mit Netzteil, Mainboard (all in one) und Prozessor dann vor Ort in Soest nach Kundenwunsch weiter bestückt werden sollte. Macrotron bot dies (als ich die Werbung noch bekam) auch für die Eigenmarke Macom an (wobei ich mir hier nicht ganz sicher bin, ob die Grundmodelle ggf. gar nicht vorgefertigt wurden, sondern nur katalogmäßig bestimmt waren). Ein ähnliches System hat(te) Wippermann für die Dino-PCs in der Form im Angebot, dass man dann allerdings tatsächlich nur den Barebone geliefert bekam und dann selbst (teilweise vergünstigt einzukaufende) Komponenten einbauen musste. Die Bandbreite verschiedener Ausformungen ist also recht breit und sicher sind die Grenzen da auch fließend, man sollte den Begriff daher nicht zu eng auslegen. Gerade auch bei Spezialrechnern für den Industrie- oder mobilen Einsatz, Server, etc. gab und gibt es die Geschichte eigentlich schon immer (Lion ist da ja ganz groß mit den Mobil-PC in der klassischen Compaq-Architektur mit echten Slots und getrennter Tastatur, bei denen man sogar den Prozessor noch selbst bestimmen kann).
Es wäre mir neu, wenn Händler bei HP PCs ohne CPU, RAM und HDD
bestellen könnten.
CPU habe ich auch nicht gesagt, Speicher und HDD waren aber eigentlich immer variabel (ggf. Mindestspeicher). Neu ist eigentlich nur, dass jetzt auch gegenüber Endkunden entsprechende Dinge angeboten werden, sei es dass eigentlich für BTO gedachte Barebones offenbar wohl zur Zeit bei ebay auftauchen (nur Hörensagen), sie es dass im Bereich der Mini-Rechner für den Wohnzimmereinsatz die Teile mit einem passenden Designergehäuse angeboten werden.
Gruß vom Wiz