Barfen

Hi,

so ich habe nun einen genauen Plan gemacht, was und wie viel mein süßer zu fressen bekommt. Mal schauen wie ich damit hinkomme.
Wir fangen nächsten Montag damit an, bzw. schon Sonntag mit einem Fastentag.
Ich kann das Gemüse doch roh, als Püree oder gekocht anbieten? Werde es dann die erste Zeit kurz Kochen und als Püree unter das Fleisch geben. Bin mir nicht sicher ob er es roh oder in Stücken frisst. Kann es ja mit der zeit immer weniger Kochen und die Stücke größer lassen. Oder ist es doch besser für die Verdaulichkeit das Gemüse prinzipiell abzukochen.

Das Fleisch werde ich in kleine Stücke schneiden, denke nicht das wir dort ein Problem bekommen. Er hat ja jetzt auch schon mal, wenn ich koche etwas bekommen und problemlos gefressen und verdaut.

Was mache ich bezüglich Leckerlis? Denn das wird wohl wirklich wegen meiner Schwiegermutter zum Problem. Also für mich stellt es kein Problem dar auch fleisch zu geben. Habe gestern Hühnerleber abgekocht in Stücke geschnitten. Ich meine er mag es besonders gerne, er schaut viel gieriger.
Das Problem ist meine Schwiegermutter. Sie versteht es nicht. Gibt den Hunden immer zuviel. Meint das wir uns ja auch nicht richtig ernähren. Sie kauft immer die von einer bestimmten Marke, wo soviel Zucker drin ist. Ich bin froh wenn sie nichts mehr geben kann, es ist ihr mittlerweile echt egal ob ich oder meine Schwägerin für den anderen Hund sagen, die bekommen nichts. Sie gibt trotzdem. Sie wird denke ich mal wenn sie die Möglichkeit hat heimlich füttern oder zufällig einen Napf mit Hundekuchen in der Küche stehen haben, hat sie schon angedeutet. Ist ja fast klar das der Hund den Napf oft entdecken wird bevor ich entdecke das der Hund frisst. Ich will aber jetzt nicht Konsequent sagen, der Hund darf ohne Aufsicht nicht mehr in den Garten, weil er sich sein Leckerchen holt. Also wie schlimm ist es wenn er trotz des Barfens noch täglich die Leckerchen bekommt?
Habe Ihr heute morgen was von zuviel Zucker erzählt, der genau wie bei Kindern zu Hyperaktivität und natürlich Übergewicht führt. Unser Hund ist ein eher nervöser aufgedrehter aber Gott sei dank nicht zu Dick. Ihre Antwort war nur, gegen die Nervosität sollen wir ihm doch Tabletten geben und wenn er zu Dick wird soll ich beim Futter aufpassen. Egal was mann bei Ihr sagt, sie kommt mit gegen Argumenten, ist gleich beleidigt und versteht es nicht.

Muss ich mir also Gedanken um meinen Hund machen, wenn er doch Leckerlis von ihr bekommt (habe was von Magendrehungen gelesen)? Wir werden aber die nächsten Wochen gerade zur Eingewöhnung des neuen Futters, den Hund demonstrativ nicht mehr mit zu Ihr nehmen und das Gartentürchen zu machen. Wenn sie fragt warum, sagen wir, da du ja nicht nein sagen kannst, wenn er dich mal anschaut.

magret

Das Problem sind nicht die Leckerlies …
Hi,

ich fürchte das Problem bei dieser Sache sind nicht die Leckerlies an sich. Jedenfalls nach dem was du gesagt hast.

Das Problem ist deine Schwiegermutter. Knallhart gesagt.

Habe Ihr heute morgen was von zuviel Zucker erzählt, der genau
wie bei Kindern zu Hyperaktivität und natürlich Übergewicht
führt. Unser Hund ist ein eher nervöser aufgedrehter aber Gott
sei dank nicht zu Dick. Ihre Antwort war nur, gegen die
Nervosität sollen wir ihm doch Tabletten geben und wenn er zu
Dick wird soll ich beim Futter aufpassen. Egal was mann bei
Ihr sagt, sie kommt mit gegen Argumenten, ist gleich beleidigt
und versteht es nicht.

Man (und auch ich) verstehen ja, das man einem süßen Hund nichts abschlagen kann aber wenn dann so eine Antwort kommt, frage ich mich ob nicht die S.Mutter an sich die größere Gefahr für den Hund und auch jedes andere Haustier ist.

Nicht das du mich jetzt falsch verstehst, und es soll auch keineswegs beleidigend sein aber wenn sie als ‚Ausweg‘ Tabletten anführt würde ich es mit einer Schocktherapie versuchen:

Besuche mit ihr doch mal eine ‚Aufbewahrungsstation‘ (mir fällt der richtige Name nicht ein) deines oder eines anderen Tierarztes, wo Hunde und andere NH vor sich hinvegetieren und kurz vor dem Tod stehen, weil die Besitzer meinten so Leckerlie kann ja nicht schaden „und zur Not gibt es Tabletten“.

Ich will jetzt nicht Panik verbreiten oder so und so schlimm wird es wahrscheinlcih nicht kommen, aber wenn deine S.Mutter gesundheitliche Gefahren/Bedenken in den Wind schlägt, (so habe ich das jedenfalls verstanden) sind die Leckerlies nur das Anfangs-Problem.

Dann setzt sie wohl auch ihre „Therapien“ und „Mittel“ für den WauWau ein ohne dich oder jemand anders zu fragen. Einfach, weil sie „das Beste für den Hund will“. Auch wenn es ihn vielleicht krank macht.

Wie gesagt, es soll keine Beledigung gegenüebr deiner S.Mutter und auch keine Panikmache sein.
Zu Anfang würde ich deshalb mal nach dem Warum fragen.
Warum ist deine S.Mutter der Meinung?

Will sie das Beste für den Hund?
Sind das „alte Hausmittel“?
Einfach Ihre Meinung und ihr habt eh keine Ahnung?

Das kann ich nur für den Anfang empfehlen. Kurz nachfragen was der Grund für das Verhalten ist dann noch mal melden.
Je nach Grund muss man anders reagieren.

Hoffe das war nicht zuviel Text für
den einfachen Ratschlag.

Gruß

Merrick

Hi!

Soweit ich das verstehe, BARFst Du nicht, weil Dein Hund anderes Futter nicht verträgt, sondern, weil Du es für besser hälst.
Da meine Meinung zu BARFen hier allgemein bekannt ist, sage ich dazu jetzt nichts!
Zu Deiner Frage: Leckerchen schaden Deinem Hund nicht, wenn Du BARFst, genauso, wie ein Keks Dich nicht umbringt, nur weil Du gerade Diät machst.
Und Zucker verursacht keine Magendrehung!!! Magendrehungen können entstehen, wenn kohlenhydratreiches Futter zu lange eingeweicht worden ist und anfängt zu gären. Kohlenhydrate sind aber auch in dem Gemüse, das Du kochen willst, da ist die Wahrscheinlichkeit einer Magendrehung genau so (un)wahrscheinlich. Du solltest das Futter halt frisch verfüttern - aber das gilt für alles Futter, egal ob kommerziell oder selbst gemacht.
Mit freundlichen Grüßen

Archie
(der immer wieder erstaunt ist, welche Blüten das Internet treiben kann)

Hi,

da der Hund meiner Schwägerin, jetzt wo er älter ist (und meiner Meinung nach, durch falsche Erziehung)immer ängstlicher und unruhiger wird, bekommt er Tabletten (vom TA) und wohl ein Spezialfutter.

Das ist aber nicht mit unserem Hund zu vergleichen. Unserer ist einfach von Natur aus hibbelig und ein eher nervöser, sehr sensibles Weichei. Er ist aber nicht Ängstlich. Er ist auch gut Erzogen und wir haben keine Probleme. Nur halt wenn er merkt es passiert gleich was spannendes oder ich kann ihn auch mit nur einem Wort sofort von 0 auf 100 bringen. Klar die Erziehung eines solchen Wirbelwind ist und war nie einfach, er stand sich oft selbst mit seiner hibbeligkeit im weg. Aber ich habe ihn schließlich auch erst seit 2 Jahren und davor ist knapp 3 Jahre lang absolut nix mit dem Hund gemacht worden (er konnte kein einziges Kommando)
Aber deswegen gibt es doch nicht gleich Tabletten zur Ruhigstellung!

Ich hoffe das er mit der Futter Umstellung vieleicht ein wenig gelassener wird. Habe ich zumindest überall gelesen, das Hunde vom Barfen ruhiger werden sollen/können. Wenn nicht warten wir auf den Faktor Zeit, wenn der Hund älter wird, wird er wohl auch ruhiger.

Ich glaube nicht das meine S.Mutter einfach irgend welche Tabletten füttert. Aber das sie trotzdem Leckerlis gibt, glauben wir schon. Sie versucht die Hunde damit an sich zu binden. Wir haben schon so oft gesagt, das gerade unser Hund lieber einmal geknuddelt werden will, als nur diese Leckerlis. Sie versteht es nicht. Aber zumindest bekommt er nicht wie der andere Hund, essen vom Tisch. Den Grundsatz setzte ich durch, wenn wir essen bekommt der Hund nichts. Ist zwar oft blöd, da er zuschaut, wie der andere zb. beim Grillen ein Würstchen bekommt. Aber unserer weiß ja von Anfang an das er nix bekommt, solange wir noch essen.

Magret

Hallo,

Aber deswegen gibt es doch nicht gleich Tabletten zur
Ruhigstellung!

Schonmal eine sehr gute Einstellung. Gefällt mir.

Ich hoffe das er mit der Futter Umstellung vieleicht ein wenig
gelassener wird. Habe ich zumindest überall gelesen, das Hunde
vom Barfen ruhiger werden sollen/können. Wenn nicht warten wir
auf den Faktor Zeit, wenn der Hund älter wird, wird er wohl
auch ruhiger.

Gelesen wahrscheinlich in den typischen Zeitschriften zum Thema.
Was sagt denn dein Tierazt dazu? Jeder sagt in dieser Hinsicht was anderes und dieses „sollen/können“ ist so eine Sache.
Das sollen bedeutet das es wohl passieren wird, aber wohl wider losgeht wenn man mit Barfen aufhört.
Das können bedeutet das es möglich ist das es passiert.

Ich glaube nicht das meine S.Mutter einfach irgend welche
Tabletten füttert. Aber das sie trotzdem Leckerlis gibt,
glauben wir schon. Sie versucht die Hunde damit an sich zu
binden. Wir haben schon so oft gesagt, das gerade unser Hund
lieber einmal geknuddelt werden will, als nur diese Leckerlis.
Sie versteht es nicht.

Eine furchtbare „Bindung“. Das fällt unter Bestechung und wird -oder besser kann- dazu führen das dein Hund agressiv gegenüber deiner S.Mutter wird.

Also wenn sie es macht, weil sie den Hund an sich binden will kann man sehr schön den Vergleich mit Eltern-Kind-Beziehung ziehen. Und beim Hund noch ein bisschen „schlimmer“.
Denn der Hund ist ein Rudeltier und wenn im Rudel dem andern Geschenke gemacht werden, heisst das so viel wie „Ich ordne mich unter und bitte um Gnade“. Sie zeigt mit dem dauerndem „Geschenk“ das der Hund wichtiger ist (als sie selbst) und das er das Recht auf diese Extras hat. Und wenn er sich das merkt wird er früher oder später böse wenn er sie nicht mehr bekommt.
Klingt vielleicht ein bisschen hart, aber deine Schwiegermutter sollte verstehen das es kein „süßes Hundchen“ ist, sondern immer noch ein Rudeltier das nach den Regeln des Rudels lebt und nicht nach der Vorstellung deiner Schwiegermutter.

Zur Erinnerung:
Ich will nicht Panik verbreiten und allen Angst machen,
aber auf die Gefahren hinzuweisen und wie das Ganze bei dem
Hund ankommt finde ich schon wichtig.

Ich hoffe das war jetzt nicht zu hart
und hat dir vielleicht geholfen.

Gruß

Merrick

Hallo,

Was sagt denn dein Tierazt dazu?

habe mit Ihm darüber noch nicht gesprochen. haben erst im September wieder einen Termin.

Eine furchtbare „Bindung“. Das fällt unter Bestechung und wird
-oder besser kann- dazu führen das dein Hund agressiv
gegenüber deiner S.Mutter wird.
Also wenn sie es macht, weil sie den Hund an sich binden will
kann man sehr schön den Vergleich mit Eltern-Kind-Beziehung
ziehen. Und beim Hund noch ein bisschen „schlimmer“.
Denn der Hund ist ein Rudeltier und wenn im Rudel dem andern
Geschenke gemacht werden, heisst das so viel wie „Ich ordne
mich unter und bitte um Gnade“. Sie zeigt mit dem dauerndem
„Geschenk“ das der Hund wichtiger ist (als sie selbst) und das
er das Recht auf diese Extras hat. Und wenn er sich das merkt
wird er früher oder später böse wenn er sie nicht mehr
bekommt.
Klingt vielleicht ein bisschen hart, aber deine
Schwiegermutter sollte verstehen das es kein „süßes Hundchen“
ist, sondern immer noch ein Rudeltier das nach den Regeln des
Rudels lebt und nicht nach der Vorstellung deiner
Schwiegermutter.

Zur Erinnerung:
Ich will nicht Panik verbreiten und allen Angst machen,
aber auf die Gefahren hinzuweisen und wie das Ganze bei dem
Hund ankommt finde ich schon wichtig.

Genau das ist aber schon, bei dem Hund meiner Schwägerin passiert. Er wird meiner S. Mutter gegenüber Agressiv und Schnappt, wenn er seinen Willen nicht bekommt. Dann wird sich darüber auch noch mehr oder weniger Lustig gemacht um es herunter zu spielen. Aber meiner Schwägerin wird es nie wirklich gesagt.
ich habe mit meinem Mann schon öfters darüber gesprochen, das seine Mutter sich immer über das verhalten von dem Hund bei uns beklagt, sie hat teilweise sogar Angst, aber niemand sagt aus Grund das der Familienfrieden nicht gestört wird, meiner Schwägerin wie schlimm Ihr Hund in Wirklichkeit ist.
Aber ich bin leider immer die Böse, aber anstelle das mal deutlich gesagt wird, das unser Hund viel besser erzogen ist, wird es mir negativ ausgelegt. (bei mir ist halt ein Platz ein Platz und kein Sitz und auch solange ich es für richtig halte und nicht bis der Hund etwas besseres vor hat).
Aber wenn ich mal was sage, stoße ich auf Taube Ohren. Denn nur der weg meiner Schwägerin ist der einzig richtige (mein Mann sieht aber mittlerweile auch die unterschiede in der Erziehung und befürwortet meine art). Dazu kann ich aber nur sagen, mein Hund hat keine „Dominanz“ Probleme und braucht auch keine Tabletten…

Aber das ist ein Thema, darüber könnte ich stundenlang schreiben, gehört aber nicht zum Barfen.

magret

Hallo,

Muss ich mir also Gedanken um meinen Hund machen, wenn er doch Leckerlis von ihr bekommt (habe was von Magendrehungen gelesen)? Wir werden aber die nächsten Wochen gerade zur Eingewöhnung des neuen Futters, den Hund demonstrativ nicht mehr mit zu Ihr nehmen und das Gartentürchen zu machen. Wenn sie fragt warum, sagen wir, da du ja nicht nein sagen kannst, wenn er dich mal anschaut.

Gut, dann ganz kurz zum Barfen.

Wenn es ab und zu mal ein Leckerlie ist ist es kein Problem.
Das wird den Hund nicht umbringen und ist als Abwechslung auch
ganz gut. Wie ein Stück Schokolade in einer Diät. :smile:

Wenn du das oben in deinem Zitat umsetzt sollte es keine Probleme geben. Vergiss in dieser Sache den „Familienfrieden“. Erstens ist der Hund in so einer Sache wichtiger und zum anderen … aber das würde ich lieber per Mail erörtern, das würde hier zu weit führen. Sorry!

Also, setz das gegenüber deiner Schwiegermutter durch und dann sollte es laufen. Bei Problemen ist das Forum schonmal da.
(Im Notfall natürlich ein Arzt.)
Und im September den Tierarzt zu Rate ziehen, was es gebracht hat.
3 1/2monate sind hier eine gute Zeit.

Hoffe das hilft als Schlusssatz.
Wenn noch was ist, einfach fragen. :wink:

Gruß

Merrick

Hallo,

Hundeleckerlis mit Zucker sind ungesund, völlig unabhängig davon, ob Du barfst oder nicht. Bekommt er 1 x pro Woche so etwas, ist das sicher kein Beinbruch. Regelmäßig Sachen mit Zucker sind aber nicht zu empfehlen. Das hat zu viele Kalorien, stört u.U. den Blutzuckerspiegel, ist schlecht für die Zähne usw.

Keine Ahnung wie Du da auf Magendrehung kommst, vielleicht nochmal genauer nachlesen.

Gruß,

Myriam