Ich würde mich nicht gerade als Kenner des Islam bezeichnen. Aber nach den aktuellen Ereignissen drängen sich da einige Fragen friedlicher Natur auf.
Für mich als Käsemaukenbesitzer wäre es wahrscheinlich nicht schicklich, in eine Moschee zu gehen - aber warum hat ein Glaubender dort keine Schuhe an…wie wird das begründet ?
Und falls jemand ein Mittel gegen Käsefüsse hat - bitte auch melden…
Eine sehnliche Bitte noch: nicht jeder, der arabisch aussieht, hat auch eine Bombe unter dem Gewandt. Nach allem, was passiert ist, vergesst die Judenverfolgung nicht, und geht nicht bei jedem Araber gleich davon aus, dass er ein „Schläfer“ ist.
Sonst können wir unsere Welt demnächst auf dem kosmischen Schrottplatz besichtigen…
Weil Moslems zu Haus auch keine Schuhe tragen. Deshalb ist es ganz natürlich, daß sich dies in den Moscheen und Gebetsräumen durchgesetzt hat. Einfach gesagt - damit kein Straßendreck rein kommt. Wir, als Nichtmoslems, halten es zu Haus genauso.
Käsemauken
Hallo Andreas
Dem hat der Prophet vorgebaut, indem er sehr detailierte Gebote zur Reinlichkeit (Waschungen) vorschreibt. In jeder Moschee gibt es einen Brunnen, wo man sich reinigen kann.
Grüße
Eckard.
daß man nicht nur ein Gotteshaus, sondern auch die Wohnung eines Menschen nicht mit Straßenschuhen betritt, weil das eine Frechheit ist, das kommt nicht vom Islam, sondern ist auch im großen indischen und im chinesischen Kulturkreis selbstverständlich.
Wenn ich mich recht an meine Moscheenfahrt vor 25 Jahren in die Türkei erinnere, dann hat man vor dem Besuch einer Moschee nicht nur die Möglichkeit, sondern die Pflicht, sich die Füße zu waschen.
Man darf allerdings die Strümpfe anbehalten, auch beim Waschen. Ich sah, daß Meßdiener, Hausmeister o.dgl. Leute, die den ganzen Tag über in einer Moschee ein- und ausgehen, unter den Straßenschuhen eine Art Mokassin aus glattem Leder trugen, auf die sie vor jedem Betreten der Moschee ca. zweieinhalb Wassertröpfchen spritzten, um das Waschungsgebot pro forma zu erfüllen.
Wenn Du nun das Käsemaukenproblem so direkt ansprichst, dann muß ich Dir aus meiner Erfahrung erzählen, daß zumindest in den Moscheen der „Moscheenstadt“ Bursa damals in der Tat ein spezifischer Geruch herschte, der weder an den einer katholischen Kirche noch an den eines buddhistischen Tempels erinnerte.
Man erzählte uns, daß die Teppiche nicht gereinigt würden, sondern daß man erforderlichenfalls neue Teppiche auf die alten legte.
Ich war mal in der großen Moschee in Hamburg an der Außenalster. Da ich auch schon was von dem Verbot von Schuhen in der Moschee gehört hatte, suchte ich ein Schild, auf dem das geschrieben stand und einen Platz, wo ich meine Schuhe hinstellen könnte.
Hab aber nichts dergleichen gefunden und glaube deshhalb, daß zumindest dort die Moschee mit Schuhen betreten werden kann.