Wie oft kann ich als Einzelperson 9999.- EUR Bargeld in die Schweiz bringen? Ist das jedes mal bei Grenzübertritt möglich, oder nur 1x täglich/wöchentlich/monatlich?
Du kannst auch 2 Millionen Bargeld auf einmal rüber bringen… mussts halt nur angeben.
… das habe ich nicht gemeint!!!
freue mich aber über ihren Humor…
Ja… das Ziel der Frage war schon klar… wie bekomme ich mein Schwarzgeld in die Schweiz. Dazu gilt einfach:
… das habe ich nicht gemeint!!!
freue mich aber über ihren Humor…
Vermutlich wird sich mein Vorredner genau wie ich schon bei der Lektüre der Frage ebenfalls amüsiert haben. Du scheinst davon auszugehen, daß der Staat bzw. der Zoll so blöd ist, daß er bis 10.000 Euro die Augen verschließt.
Bei 10.000 Euro handelt es sich auch nicht um einen Freibetrag oder eine Freigrenze. Wenn ein Zöllner Deine Nase öfter sieht, wird er irgendwann anfangen, Fragen zu stellen und die werden nicht weniger, nur weil Du ihm sagst, Du hättest jedesmal nur 9.999 Euro dabei gehabt.
Ich danke dir und dem Vorredner für die „windelweichen“ Kommentare, deren Aussagen von vornherein einen steuerlichen Betrug unterstellen.
Da es sich um eine FREI-Grenze von 9999.- EUR handelt, darf ich doch diesen Bargeldbetrag ohne „Anmeldung“ in die Schweiz bringen.
Nochmals meine präzise Frage: Wo ist wie geregelt, wie oft und in welchem Zeitraum ich das darf, ohne gegen ein Gesetz zu verstossen?
Ich muß doch dem deutschen Zoll nicht erklären, warum ich den Bertag nicht bargeldlos in der Schweiz deponieren will. Der Zoll kann mich doch bestenfalls daran hindern, wenn er den stichhaltigen Nachweis bringt, dass es sich dabei um Schwarzgeld handelt!
Na dann weisst du ja schon alles und ich finde den Gesetzestext ziemlich eindeutig was die Regelung angeht.
Bitte nicht vergessen vorher den Euro für den Einkaufswagen aus der Mittelkonsole zu nehmen.
Da es sich um eine FREI-Grenze von 9999.- EUR handelt, darf
ich doch diesen Bargeldbetrag ohne „Anmeldung“ in die Schweiz
bringen.
Das ist aber nicht die Grenze, ab der ein Zöllner mißtrauisch werden darf.
Nochmals meine präzise Frage: Wo ist wie geregelt, wie oft und
in welchem Zeitraum ich das darf, ohne gegen ein Gesetz zu
verstossen?
Gar nicht. Der Gesetzesverstoß ergibt sich nicht aus der Zahl der Fahrten, sondern aus der Motivation. Falls Dein Gewissen rein ist, kannst Du im Minutentakt über die Grenze mit jeweils 9.999 Euro pendeln oder eben gleich die Millionenbeträge anmelden und auf einen Schlag aus- bzw. einführen.
Ist das Geld jedoch zweifelhafter Hekunft, schützt Dich auch das knappe Unterschreiten des genannten Betrages auf Dauer nicht.
Ich muß doch dem deutschen Zoll nicht erklären, warum ich den
Bertag nicht bargeldlos in der Schweiz deponieren will.
Eigentlich schon.
Der
Zoll kann mich doch bestenfalls daran hindern, wenn er den
stichhaltigen Nachweis bringt, dass es sich dabei um
Schwarzgeld handelt!
Das steht im Gesetz irgendwie anders.
Hallo,
Wie oft kann ich als Einzelperson 9999.- EUR Bargeld in die Schweiz bringen? Ist das jedes mal bei Grenzübertritt möglich, oder nur 1x täglich/wöchentlich/monatlich?
Unbegrenzt oft. Selbstverständlich dürfen die Zollbeamten nach dem 3. - 4. mal innerhalb einer Stunde misstrauisch werden und auch unter 10.000€ notfalls beschlagnahmen, wenn sie Geldwäsche oder Terrorfinanzierung usw. vermuten würden.
Die 10.000€ sind keine Verdachts- sondern lediglich eine Anmeldegrenze.
Grüße
Hallo,
die 10.000 € sind die Anmeldegrenze. Geldwäsche fängt aber beim ersten Euro an.
Das was du meinst, das nennt sich „smurfing“. Wenn man damit auffällt, wird es erst recht kritisch.
Gruss
Iru
Ich glaube nicht, daß der Fragesteller unbedingt Schwarzgeld in die Schweiz zu bringen hat, hat wohl gestern auch „Tatort“ geschaut…
Ich glaube nicht, daß der Fragesteller unbedingt Schwarzgeld
in die Schweiz zu bringen hat, hat wohl gestern auch „Tatort“
geschaut…
Aus der Praxis am Hauptzollamt Konstanz:
Bei der Ausreise steht in der Regel so gut wie keiner kontrolliert. Allein die Schweizer führen Kontrollen durch.
Bei der Wiedereinreise kommt es hin und wieder zu Konrollen durch die Deutschen. Bevorzugt dickere Autos mit älterem Publikum und Kennzeich ausserhalb der direkt anliegenden Landkreise. Da wird so manches mal einer erwischt wenn er sein Geld heim holt.
Aber: Es gibt durchaus querinformationen zwischen beiden Grenztruppen. So wurden neulich ein paar Schweizer aufgrund Tipps der Deutschen herausgezogen, weil diese wertvolle Uhren unversteuert einführen wollten.
Dürfte in die Gegenrichtung auch ganz gut funktionieren.
Gruss HighQ
*seit 5 Jahren nahezu täglich auf der Route unterwegs, und in dieser Zeit 2 mal angehalten worden, das letzte mal vor 3 Jahren von den Deutschen*