Barmer

gerade in den Nachrichten gehört: die Barmer führt ein Hausarztmodell ein (Primärazt)
soll haißen: der erste Besuch ist der beim Hausarzt. der schreibt eine Überweisrung zum Spezialisten.
Dann sind sämtliche Praxisgebühren für das ganze Jahr erlassen (das kann sich läppern!). Nicht, wenn man meint: „mal im Januar zum Hausharzt und dann gehe ich wieder direkt zum Spezialisten.“ Nein, immer vor dem Spezialisten zum Hausarzt.
Ich finde: ein Schritt in die richtige Richtung.

Grüße
Raimund
Hallo Günter: wann macht Ihr das? Spart einiges an Geld)

Hallo Raimund,

ob das Geld spart - ich glaube nicht. Der indizierte Koppfschaden eines 78 jährigen für ambulante behandlung (also ambulante ärztliche Leistungen) in Relation zum 28 jährigen beträgt mal gerade 400% - zur 28 jährigen Frau mal gerade 200%!

Die private rechnet zwar mit 30% Ersparnis. das halte ich aber für unrealistisch und es ist nachhaltig nicht belegt! Das älteste Hausarztmodell der PKV ist EL der AXA mit derzeit 80.000 Versicherten und einem überproportionalen Storno (also auch Stornogewinn)!

Viele Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler

Abwarten
Hallo Raimund, hallo Thorulf,
wir werden demnächst auch solch ein Modell auf den Markt bringen - ob es was bringt - abwarten.
Ich bin da eher skeptisch. Wenn man sich anschaut, wer alles so regelmäßig den Arzt (egal ob allgemein
oder Facharzt) aufsucht und wer alles bereits jetzt schon für 2005 befreit ist, stellt sich tatsächlich
die Frage ob ein solches Hausarztmodell das GELBE VOM EI ist.
Wegen der gesparten 40,00 € (sind es bei der BEK nicht sogar nur 30,00€ ??] jedenfalls lohnt sich der
ganze Aufwand (Verträge mit dem Hausarztverband, Beitrittserklärungen der Versicherten usw.) jedenfalls
nicht.
Dazu kommen noch die Ungereimheiten, z.B. 10,00€ für den Zahnarzt (u.U. pro Quartal) oder für den
Notarzt.
Was ist mit dem Augenarzt ?? - ODER MUSS DA AUCH DER ALLGEMEINARZT ÜBERWEISEN ??

Also abwarten.

Gruss

Günter

Hi,

  • wann und wie sind Hausärzte zu Diagnosespezialisten ausgebildet worden ( vor allem für seltene Krankheiten)?
  • Sind hausärzte frei von wirtschaftlichem Denken (Patient erst mal selber therapieren, Überweisung erst wenn man selbst nicht weiter weiß)
  • wo besteht der Nutzen, wenn jemand mit einer z.b. Depression zuerst zum Hausarzt läuft anstatt zum Neurologen/Psychiater/Psychologen, der ihm sicher besser helfen kann?
  • ich bin so oft umgezogen, und so selten krank dass ich gar keinem „Hausarzt“ habe

SOOO toll ist dieses Modell auch nicht, eher ein Versuch, die wirklichen Probleme zu vertuschen (zu hohe Gewinne von Pharmabranche und einem Teil der Ärzte, stark schwankende Qualität der Behandlung, oft fehlende Nachvollziehbarkeit der Behandlung, unnötig lange Liegezeiten in Krankenhäuern je nach wirtschaftlicher Erforderniss usw usw.

A.

Gruss A.

hallo Andreas
ich sagte nicht, dass es das Ei des Kolumbus ist. Doch hat sich bei den privaten herausgestellt, dass tatsächlich eine Einsparung vorhanden ist.
Allerdimngs ist die beri den privat schon aus den Gründen bhöher, weil hier die Spezialisten mehr Honorar verlangen, als der Hausarzt.
Klar wird es immer solche Ärzte gegeben, die aus Geldgier auch „eine Herztransplation mit dem Taschenmesser machen“!
Ich kannte mal so einen Arzt bei mir in der Gegend. Der hat grundsätzlich nicht überwiesen. Ergebnis: meine Frau und ich (damals noch GKV) haben einfach den Arzt gewechselt.
Doch anders herum hat sich durch die Freigabe bei den Kassen eingebürgert, dass man wegen einem Schnupfen zum HNO ist und wegen einem verstauchten kleinen Finger zum Orthopäden.
dies ist wirklich unnötig. Die Hausärzte sind keine Handwerker, die nur zum Überweisen da sind. Sie sind genauso gute Ärzte, wie jeder Internist, Orthopäde… Nur eben auf ihrem Spezialgebiet. Hausärzte sollen z.B. besser in der Diagnostik sein.
Doch hier ist es genauso wie bei den Autowerkstätten: es gibt solche, die deine karre so herrichten, dass Du meinst, Du hättest ein besseres auto und andere richten es dir kaputt. Deswegen würde aber niemand sagen: Alle Autowerkstätten können nichts.
So ist es auch bei den Ärzten.
Meiner z.B. ist ein, man kann schon sagen; phantastischer Diagnostiker.
Und… er überweist Dich sofort zum Spezialisten, wenn es nötig ist - und empfiehlt auch meist 3 zur Auswahl. Bisher waren seine Empfehlungen immer sehr gut.
Grüße
Raimund

Hallo Günter,
es muss ja nicht gleich eione Milliardeneinsparung sein. Es wäre schon ein vorteil, wenn die Patienten sich wieder auf den Allgemeinarzt rückbesinnen. Ich glaube nicht, das es ein vorteil für das Gesundheitssystem wäre, wenn es nur noch Spezialisten gäbe.
Allgeminärzte haben sehr oft ein breiteres Wissen, als der Spazialist. Nun, dafür sind sie ja da.
Nachteil: die Gierigen, die aus Geiz niemanden überweisen.
Doch ist es ein Anfang aus der Starre.
Es ist nun mal schwer, aus Althergebrachten auszubrechen.
Von der Praxisbegühr haslte ich z.B. gar nichts. Viele Krankheiten werden nicht behandelt (oder zu spät), weil der Patient aus Spargründen nicht zum Arzt gegangen ist. Das wird sich noch rächen. Denn zu spät behandelte Krankheiten sind teurer, als solche, die im Anfanfsstadium behandelt werden.
Warte ab, es wird sich was tun. Denn die Modelle der SPD/GRÜNE/CDU/CSU usw. sind alle Schrott und werden nie kommen, Sie sind reine Propagandafeldzüge.
Grüße
Raimund

Hallo Günter,

ja, sind nur 30 €.

Gruß
Marco

PS: Weil die Praxisgebühr zumindest einmalig als Form der Verwaltungsentlohnung entrichtet werden soll.

Hallo Raimund,

ein größerer Schritt in die richtige Richtung wäre meines Erachtens nach eine unterschiedliche Abrechnungshöhe für die Allgemein-/Fachärzte und ein Aushändigen der Rechnung an den Patienten.

Erst wenn dieser gegengezeichnet hat, dass er die Rechnung erhalten hat, zahlt die Kasse auch an den Arzt aus… so hat jeder die Möglichkeit zu prüfen, ob überhaupt richtig abgerechnet wird.

Gruß
Marco

PS: und die Betrüger (nur der geringste Anteil) würde dennoch umlernen und wieder legal abrechnen. Meiner Meinung nach.

Hallo Günter,
hast schon recht, irgendwie mächtig umständlich das Hausarztverfahen,
aber für nen Kranken gar nicht so schlecht durch dieNetzverbundenheit, wenn mal n Notfall auftritt, weiß der nächste Arzt gleich Über Computer Bescheid,
sparst auch noch die Praxisgebühr usw.,
aber n mächtiges Durcheinander, hier ne Chroniker Regelung, da ne Hausarztregelung mit und ohne Einschreiben usw.

Tschüß und n schönes Weihnachtsfest

Ich

Hallo Raimund,
eines dieser Systeme wird kommen, entweder Bürgerversicher. oder Kopfprämie, je nachdem, wer an die neue Regierung dann kommt.wart mal ab, dann ist das ganze Gemauschel mit Hausarzt usw.vorbei, dann kommt echt nur noch ne Grundversorgung.
Schöne weihnacht

Gruß

Ich

hallo Aaron,
nein, keines wird kommen. Denn es verstößt lt. Rechstwissender gegen unser Gesetz.
Es wird wieder das gleiche sein, wie immer, wenn die Parteien sich streiten (um die Stimmen).
Ein Schuss in den Ofen.
Beide Modelle sind absoluter Blödsinn.
sie führen in die Staatsversorgung.
Das Ergebnis siehst Du an England.
Grüße
Raimund

Hallo Aaron,

keins von beiden wird kommen.

Raimund hat schon auf die rechtlichen Bedenken gegen die Bürgerversicherung hingewiesen. Und wir sprechen vom Grundgesetz!

Auf jeden Fall geht es nur ohne Beamte = Politiker!!! Das wäre nicht durchsetzbar.

Kopfpauschalen und Bürgerversicherung, dass ist doch Opium fürs Volk der Neidgeneration der 70 Millionen GKV Versicherten. „Uns greifen Sie in die Tasche und der Besserverdiener ist Privat versichert!“

Einbfache Frage - eine Regiurg und einer Koalition, die in Bundesrat und -tag noch nicht einmal ein Refömchen (Zahnersatz / krankengeld) schaffen, das mehr als 12 Monate Bestand hat, die sollen jetzt also den großen Wurf hinbekommen?

Und Kopfpauschalen - wie finanzieren wir den die Transferleistung. Meiner Kenntnis nach hat dieser Staat kein Geld (es sei er pumpt sich gerade was!) - wer soll das bezahlen?

Und wer ersetzt die Praxen, die dann geschlossen werden (Bei der Bürgerversicherung)?

Es sind alles Milchmädchenrechnungen, die nicht aufgehen - und letztendlich Wahlversprechungen - und die Politiker haben sich schon oft versprochen!

Viele Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler