Barwert trotz Zinseszins?

Hallo,

ich versuche gerade die Liquiditätseffekte zweier Finanzierungsalternativen zu vergleichen - einmal mit und einmal ohne steuerl. Ein-/ Auswirkungen.

Jetzt steh ich aber bei der Betrachtung ohne Steuern, wie der Ochs vorm Berge.

Habe die Ein- und Auszahlungen für 4 Jahre gegenüber gestellt (das sind für Altern. 1 Anschaffungskosten (-) und ein Rücknahmewert (+) und für Altern. 2 Miete (-) und altern. Verzinsung (+))

Darf ich jetzt überhaupt die altern. Verzinsung, sprich den Zinseszins, wieder diskontieren? Kommt mir komisch vor, wenn ich einmal z.B. 100.000 * 1,05^4 rechne und später wieder 100.000 / 1,05^4.

Danke für jede Hilfe!!!

Gruß
vom Angus

Hallo,

Darf ich jetzt überhaupt die altern. Verzinsung, sprich den
Zinseszins, wieder diskontieren? Kommt mir komisch vor, wenn
ich einmal z.B. 100.000 * 1,05^4 rechne und später wieder
100.000 / 1,05^4.

Dein komisches Gefühl deutet darauf hin, daß Du noch nicht der prämissenlastigen BWL zum Opfer gefallen bist, sondern noch Hoffnung besteht. Grundsätzlich ist natürlich die Abzinsung richtig, da Du die beiden Alternativen bzw. deren Zahlungsströme zu einem einheitlichen Zeitpunkt vergleichen mußt. Es stellt sich „nur“ die Frage, ob es richtig ist, die nicht ausgegebene Liquidität mit dem gleichen Satz zu verzinsen, den Du anschließenmd als Diskontsatz nimmst.

Anders formuliert: Welches ist denn der richtige Diskontsatz? Und: einen vollkommenen Kapitalmarkt gibt es nur in der Theorie.

Gruß,
Christian

Danke für jede Hilfe!!!

Gruß
vom Angus

Hi Christian,

besten Dank für deine Hilfe. Mir war erstmal wichtig, dass ich nicht komplett auf dem Holzweg bin… Klar, dass es in der Praxis den von mir angenommenen vollkommenen Kapitalmarkt nicht gibt, aber für theoretische Kalklationen ist es doch wesentlich einfacher dieses anzunehmen.

Dank dir noch mal!

Gruß
vom Angus

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