Servus,
Basel: Das Münster, die Kunsthalle, das Tinguely-Museum, der Tinguely-Brunnen, das gesamte Altstadtensemble besonders zwischen Hasenburg, Spalentor und Barfüsserplatz, die Münschterfahri (nebst der Frage: Warum fährt sie eigentlich?), der Zolli, das Goetheanum in Dornach, die Ausgrabungen von Augusta Raurica bei Kaiseraugst, die Ausstellung „Verkehrsdrehscheibe Schweiz / Unser Weg zum Meer“ am Rheinhafen, das historische Museum in der Barfüsserkirche, die Wirtschaften Hasenburg und Gifthüttli, das Café direkt am Münster; die proletarische Vorstadt Kleinbasel auf der „falschen Seite“ des Rheins.
Basel ist für Deutsche schon insgesamt als Stadtbild etwas Besonderes, das man ganz langsam erleben sollte: Als die vielleicht „deutscheste“ der Schweizer Städte gibt es ähnlich wie Konstanz eine Vorstellung davon, wie eine deutsche Stadt ohne den Idioten-WK II aussehen könnte - wir leben, ohne uns dessen so sehr bewusst zu sein, eigentlich nicht mehr in Städten, sondern in Ansammlungen von sog. Kollateralschäden…
Gestandene Basler können auch den historischen Platz zeigen, wo eine McDonalds-Filiale einige Zeit nach Eröffnung wieder schließen musste, weil niemand hineinging; ich weiß nicht, wie viele Fälle dieser Art es in der Geschichte von McDo gibt, und sie spricht eigentlich für BS, meine ich.
Tja, jetzt sind zwei Tage (mindestens) rum und in Luzern warn wir noch gar nicht. Deswegen plädiere ich für zwei Tage nur Basel oder nur Luzern.
In Luzern bräuchte ich allein für das Verkehrshaus schon einen Tag (aber das ist eine persönliche Marotte…), und einen Tag für eine Fahrt mit dem Dampfer (heißt nicht bloß so, sondern ist auch einer) nach Weggis hinüber und dann auf die Rigi. Und hätte von der Stadt noch gar nichts gesehen.
Wieauchimmer, vielleicht sind ja paar Anregungen dabei.
Viel Vergnügen wünscht
MM