Hallo,
eine Frage: Worin liegen die Wurzeln für den Reichtum (Überfluß) unserer Volkswirtschaft? (Bitte keine Argumente wie Fleiß und Wirtschaftswunder).
Gruß
Heinz J.
Hallo,
eine Frage: Worin liegen die Wurzeln für den Reichtum
(Überfluß) unserer Volkswirtschaft?
hi heinz,
ganz grob gesehen:
vielleicht die dominanz der westlichen kulturen in der zeit von 1600 - 1900 und der in den jahren rausgeholte vorsprung ggü. südamerika, afrika und asien?
gruss vom
showbee
Hallo,
vielleicht die dominanz der westlichen kulturen in der zeit
von 1600 - 1900 und der in den jahren rausgeholte vorsprung
ggü. südamerika, afrika und asien?
Ich denke, dass jede „Dynastie“ einmal zu Ende geht. Nicht umsonst gibt es Sprüche wie „die 1.Generation baut’s auf, die 2. hält’s, die 3. begräbt’s“.
Ich denke, dass die Vorherrschaft der Orientalen sehr lange gehalten hat (17./18.Jh ?), gleiches gilt für die Südamerikaner. Ebenso übrigens auch für die Griechen. Nur sind sie halt irgendwann einmal stehen geblieben und die Mitteleuropäer haben aufgeholt.
Irgendwann einmal werden aber auch wir mal wieder zurückfallen (hoffentlich nicht im 21. Jahrhundert).
Grüsse
Sven
Hi,
ich denke, daß vornehmlich an der Demokratisierung, an der Entwicklung auch sozailer Marktwirtschaft und vor allem an der Freiheit der Wirtschaft liegt.
winkel
ich denke, daß vornehmlich an der Demokratisierung, an der
Entwicklung auch sozailer Marktwirtschaft und vor allem an der
Freiheit der Wirtschaft liegt.
hi winkel,
ich gehe davon aus, das demokratie, soziales und freiheit immer erst nach oder mit dem wohlstand kommen. nie zugleich. wenn dies zugleich versucht wird, endet das m.E. immer in totalitarismus oder noch schlimmer.
problem: demokratie, sozialengagement und freiheit ist teuer und ein staat muss sich das leisten können.
gruss vom
showbee
hallo!!
die beste zusammenfassung zu dem thema (plus hunderte interessanter kleinigkeiten) findet man hier:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0393318885/qid…
die gründe im „aufstieg“ der westlichen welt lagen u.a. an den klimatischen bedingungen, den vorherrschenden strömungen der meere und der windrichtungen, etc.
aber wie in einem anderen posting schon gesagt: das kann sehr schnell wieder anders werden!!-denn wenn wir so „toll“ wären hätten wir nicht 10-15 millionen chronisch kranke. meine meinung.
tschüss
matthias
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Hi showbee,
erst als die staaten zu schwach waren zu dirigieren und sie der Industrie und dem Volk freie Hand ließen in ihren wirtschaftlichen Entscheidungen, ist die Basis für den Wohlstand gelegt worden.
Dadurch konnte der Staat Sopzialsysteme schaffen. (die waren früher nicht so teuer (gemessen am Verhältnis der Wirtschaftsdaten natürlich) wie heute und eher persönlich- und problemorientiert und keine Gieskanne.
ich gehe davon aus, das demokratie, soziales und freiheit
immer erst nach oder mit dem wohlstand kommen. nie zugleich.
wenn dies zugleich versucht wird, endet das m.E. immer in
totalitarismus oder noch schlimmer.
genau das sehe ich andersrum. siehe doch, daß alle totalitären Systeme als Grundprinzip die enorme Menge abhängiger Geringverdiener bruachen um ihren machtstatus zu erhalten.
ferner Osten, Philipinen, Papa Doc auf Haiti, die ganzen afrikanischen Königsstaaten. Da gibt es nur die reiche Nomenklatura, die veramrt, wenn die armen reich und frei werden.
problem: demokratie, sozialengagement und freiheit ist teuer
und ein staat muss sich das leisten können.
diese leistung erfolgte ja durch die Schaffung des solidaritätsprinzipes: Nicht der reiche gibt dem Armen, sondern die Armen geben sich gegenseitig, wenn einer noch ärmer wird.
gruss
winkel
Hallo Heinz,
ein hoch interessantes Buch zum Thema findest Du auch hier:
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Gruss
Eve*
Hallo, zu dieser Frage erscheint demnächst ein Buch von Huntington und Harrison in der deutschen Übersetzung: „Streit und Werte. Wie Kulturen den Fortschritt prägen“. Es wurde festgestellt, daß in den katholischen Ländern der Reichtum geringer ist als bei den evangelistischen Ländern, nur ein Denkansatz.
Gruß Fritz