es gibt versch. Listen von Nahrungsgrundstoffen, die verschieden ausfallen. Z.B. versch. Nüsse sind manchmal basisch manchmal sauer. Zucker kommt sogar neutral weg, obwohl sont immer von sauer geschrieben wird. Wie kommt das?
Wie kann man das überhaupt im Körper messen?
Moin,
Wie kommt das?
weil das komplette Konzept Humbug ist.
Wie kann man das überhaupt im Körper messen?
Das habe ich (auch hier im Forum) schon mehrfach die Anhänger dieser Richtung gefragt, nur hab ich bisher keine nachvollziehbare Antwort gekriegt, wenn denn überhaupt noch geantwortet wurde wenn man die Butter zu den Fischen wünschte.
Gandalf
Zucker selber ist neutral, weil es keine entsprechenden Säuren enthält.
Bei der Verstoffwechechselung des Zuckers können aber Säuren entstehen.
In der aktuellen „Ernährung & Medizin“ ist ein Artikel darüber drin von Prof. Dr. Steiner - Uni Bonn. Heute morgen beim Überfliegen gesehen.
https://www.thieme-connect.de/ejournals/abstract/10…
Gibt es aber nicht gratis.
Mal sehen, vielleicht habe ich später Zeit für eine Zusammenfassung.
Moin,
Gibt es aber nicht gratis.
für mich theoretisch schon, aber es ist noch nicht im ScyFinder
Aber in den Schlüsselworten tauchen Säure-Basen-Haushalt - Azidose - Alkalose - pH-Wert - Nettosäureausscheidung - PRAL - Urolithiasis - Getränke auf, das läßt ja hoffen
Gandalf
Hallo,
dann schiebt mir den Artikel bitte rüber, wenn ihr rankommen solltet. Wenn’s geht. Meine Dankbarkeit wäre euch gewiss.
LG Barbara
Moin,
dann schiebt mir den Artikel bitte rüber, wenn ihr rankommen
solltet. Wenn’s geht. Meine Dankbarkeit wäre euch gewiss.
wird gemacht.
Die Arbeit ist aber wohl zu aktuell, denn von Frau Siener finde ich bisher für dieses Jahr nur zwei Arbeiten, die sich aber mit urologischen Themen beschäftigen.
Gandalf
Hallo,
ein Herr Vincent hat dazu geforscht, den Saeure-oder Basenwert von Blut, Speichel und Urin gemessen, und in Zusammenhang gebracht bei Erkrankungen im Vergleich zu gesunden Menschen.
Stichwoerter BEV BTA Terrainanalyse BE-T-A Bioelektronik Vincent
www.lauretana.at/downloads_at/file/Vincent.pdf
http://www.institut-biophysikalische-medizin.de/beta…
Insbesondere kann man die Wirkung veraenderter Einwirkungen zB von anderer Ernaehrung messen, damit saeurebildende und saeurereduzierende Nahrung unterscheiden.
Gruss Helmut
Moin,
In der aktuellen „Ernährung & Medizin“ ist ein Artikel darüber
drin von Prof. Dr. Steiner - Uni Bonn.
die Dame heißt Roswitha Siener.
den von Dir zitierten Artikel kann ich noch nicht aufrufen, weil er noch nicht im SciFinder indexiert ist, ich hab aber von ihr einen anderen Artikel gefunden.
http://www.ernaehrungs-umschau.de/media/pdf/pdf_2006…
Einfluss der Ernährung auf den Säure-Basen-
Haushalt
Ernährungs-Umschau 53 (2006) Heft 5 S. 168-173
Der beginnt mit folgendem Satz:
Die Vorstellungen von einer Übersäuerung
des Organismus, die in alternativen
Therapiemethoden vertreten werden,
gehen auf das Bild des Säure-
Basen-Gleichgewichts Ende des 19.
Jahrhunderts zurück und haben mit
den modernen pathophysiologischen
Kenntnissen vom Säure-Basen-Haushalt
nur wenig gemein [1].
- Manz, F.: History of nutrition and acid-base
physiology. Eur. J. Nutr. 40 (2001), 189–199
Im weiteren geht es hauptsächlich um die Beeinflussung des pH-Wertes des Harns
Dazu zitiere ich mal die Zusammenfassung (Hervorhebung von mir)
Die Ernährung sowie bestimmte Nahrungsfaktoren haben einen deutlichen Einfluss
auf den Säure-Basen-Haushalt des Organismus. Eine nahrungsbedingte hohe
Säurelast, z. B. durch einen persistierend hohen Konsum von Proteinen tierischen
Ursprungs zu Lasten von Alkaliverbindungen, die in Pflanzen reichlich vorkommen,
führt bei nahezu erschöpfter renaler Säureausscheidungskapazität zu
einer meist leichten Senkung des Serumbicarbonatspiegels und einer Abnahme
des Harn-pH-Wertes. Diese tendenziell azidotische Stoffwechsellage ist verantwortlich
für nachteilige Effekte auf Knochensubstanz sowie Calciumoxalat- und
Harnsäure-Urolithiasis. Zur Gewährleistung einer adäquaten alimentären Basenzufuhr
sollte eine ausreichende Aufnahme von Obst, Gemüse sowie geeigneten
Getränken empfohlen werden.
Ich lese da nirgends was von einer Übersäuerung des kompletten Organismus. Der Bicarbonatpuffer ist mir wohlbekannt, er hält den pH-Wert im Körper bewundernswert konstant.
Die angesprochene alimentäre Basenzufuhr bezieht sich auf den hohen Gehalt von Alkalimetallen in Pflanzennahrung.
Gandalf