„Zuviel Säure ist todbringend“, stellt Prof. Metschnikoff,
späterer Nobelpreisträger für Medizin (1908), fest, da das
eiweißhaltige Blut bei Säuerung eindickt“.
Dieser Herr, der sich übrigens Metschnikow schreibt, starb vor etwa 95 Jahren, das ist also die Höhe der Zeit?!
Von (cronisch) krankhaften Zuständen habe ich nun gar nicht gesprochen, damit kommst Du jetzt, die Azidose und Alkslose, als akute Symptome eines entgleisten pH-Wertes habe ich ja erwähnt.
Deine Behauptungen sind nur zum Teil richtig, sozusagen unter
normalen Bedingungen, nicht aber bei diesen Bedingungen der
falschen Ernährung und in Betracht des Volks-Bewegungsmangels.
Das ist jetzt wieder ein völlig anderes Thema.
Du betrachtest nach wie vor nur einzelne Prozesse.
Nein. Ich habe den Verbleib des Kohlenstoffs, der Mineralien, des Stickstoffs und des Phosphors dargelegt.
Das hast Du nicht widerlegt (und kannst es auch seriös nicht).
Irgendwelche ominösen Stoffwechselschlacken etc. gibts nun mal nicht.
Daß es daneben pathologische Zustände gibt, habe ich nicht bestritten, nur lassen die sich mit ein paar Mineralien auch nicht behandeln.
Mit einer ominösen ‚Versäuererung‘ lassen sie sich auch nicht erklären.
Denn alle Zivilisationskranken sind Stoffwechselkrankheiten,
die mit Ablagerungen im Zellgewebe zu tun haben,
Hui, starke Worte, dazu hätte ich jetzt bitte eine seriöse, belastbare Quelle. Eine reicht mir, aber wie gesagt, belastbar und seriös.
(und auch etwas jüngeren Datums als Deine Quelle oben!)
Hör jetzt mal genau zu Gandalf du Schlaumeier:
Bin ganz Ohr. (war da eine Spitze, nein, die muss ich mir eingebildet haben!)
Erst wenn dieses auf den Sauerstoff angewiesene System
überfordert ist, kommt es nun zu Gärungsvorgängen also
anaerobe! Reaktionen (nicht etwa an Mangel an Sauerstoff) und
es kommt zum erreichen der anaeroben Schwelle dem plötzlichen
Anstieg des Laktats.
Welch eine Logik.
Muskeln haben dann zu wenig Sauerstoff, wenn die Versorgung desselben nicht mit der Leistungsabfrage nicht mehr nachkommt.
Der Muskle an sich ist dabei nicht überfordert, sondern der Kreislauf.
>Schlacken & Co konnten bisher nicht nachgewiesen werden.
Das Lactat in oxidativ unterversorgten Muskeln wird sehr
schnell abtransportiert und verstoffwechselt, sobald wieder
genug Sauerstoff zugegen ist.
Falsch, schon lange nachgewiesen!
Quelle!
Es gibt einen direkten
Zusammenhang zwischen vorliegenden Azidosen (latenten oder
manifesten) im Körperstoffwechsel und Häufigkeit von
Knochenbrüchen.
Die Studie, die den Zusammenhang zwischen der
Anzahl der Hüftfrakturen und dem Verzehr von tierischem Eiweiß
länderspezifisch untersucht. Länder mit einem geringen Anteil
an Verzehr von tierischem Eiweiß zeigen eine deutliche
verringerte Häufigkeit von Hüftfrakturen (Frassetto L.A., Todd
K.M. et al, 2000)
Eine klassisch monokausale Studie, die nur einen Parameter berücksichtigt (Proteinausnahme pflanzlich/tierisch) und andere Faktoren nicht betrachtet.
Zudem (Zitat)
_CONCLUSION:
The findings suggest that the critical determinant of hip fracture risk in relation to the acid-base effects of diet is the net load of acid in the diet, when the intake of both acid and base precursors is considered. Moderation of animal food consumption and an increased ratio of vegetable/animal food consumption may confer a protective effect._
Es lebe der Konjunktiv.
Genauer versucht das übersäuerte Blut die Säuren
schnellstmöglich in den am schwächsten durchbluteten Zonen der
Peripherie abzuladen.
Wie der Blut-pH geregelt wird hast Du Dir also immer noch nicht angeschaut.
Oder ist diese Forderung jetzt wieder unhöflich?!
Der Selbstheilungsmechanismus versucht
immer einen S-Überschuss durch Salzbildung, was auch
Mineralstoffraub bedeutet, zu neutralisieren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Blutpuffer
Das erklärt die
zunehmende Knochenbrüche (Osteoporose).
Wenn man sich die lange Liste der Ursachen anschaut, kommt ein Satz darin vor (wieder im Konjunktiv),
Fleischreiche, gemüse-/obstarme Ernährung scheint ungünstig zu sein. Es wird ein Zusammenhang des Knochenstoffwechsels mit dem Säure-Basen-Haushalt vermutet [5].
[5] = http://journals.cambridge.org/action/displayFulltext…
Wieder hieraus zitiert:
_Therefore, the recommendations for osteoporosis can be summarized as follows:
No case for global, population-based approaches. A case can be made for targeted approaches with respect to calcium and vitamin D in high-risk sub-groups of populations with a high fracture incidence.
In countries with high osteoporotic fracture incidence, a low calcium intake (≤400 mg/d) among older men and women is associated with increased fracture risk.
In countries with high fracture incidence, a poor vitamin D status in the elderly increases fracture risk.
In countries with high fracture incidence, increases in dietary vitamin D and calcium in the elderly can decrease fracture risk.
Prudent dietary and lifestyle recommendations developed in respect of other chronic diseases may prove helpful in terms of fracture risk but firm evidence is lacking. These include:
increase physical activity
reduce sodium intake
increase consumption of fruit and vegetables
maintain a healthy body weight
avoid smoking
moderate alcohol intake
Research recommendations
More evidence is required in young people to link intermediate outcome measures such as BMC and density, bone turnover and skeletal dimensions to long-term fracture risk.
The evidence base needs to include males, people in countries at low risk of osteoporotic fracture and ethnic minorities in countries at high risk of fracture.
Research is needed to determine the biological basis by which dietary interventions alter BMC or density at different stages of the lifecourse and their relative importance in altering future fracture risk, e.g. skeletal size and proportions, bone turnover, tissue mineralisation, bone architecture.
Research is needed to define the mechanisms by which adaptation to a low calcium intake occurs, and to examine the interaction of genetic make-up, diet composition and other environmental exposures with calcium regulation and bone health._
Versäuerung des Körpers kann ich keine Finden. Die einzige Aussage, die in Deine Richtung geht ist, mehr Gemüse und Obst zu essen, was ich auf keinen Fall widerspreche!
Bevor es nun zu
Organschäden kommt, wird abgelagert wo es am unschädlichsten
ist. Es wird der Kalziumspeicher in den Knochen ausgeraubt und
geschwächt um die Säuren (Harnsäure, Milchsäure …) zu binden,
Wie Harnsäure aussieht und wie sie mit schwer löslichen C-Verbindungen reagiert (nämlich gar nicht) weißt Du aber?
Zudem ist sie in sauren Medien nicht löslich, nur in alkalischen.
und an Stelle des mangelnden Kalziums, wird nun
säurebeständiges Cholesterin verwendet um die Gefäßwände zu
schützen.
Knochen und Gefäßwände sind das gleiche?
Oder stabilisiert Ca (bzw. dessen Verbindngen) die Adern?
Immer wieder neue Erkenntnisse!
Je mehr Säuren desto weniger Kalzium seht zur
Neutralisation zur Verfügung!
Wie gesagt, schau Dir den Artikel über die pH-Pufferung an!
Sauerstoff allein genügt nicht! Ja wenn genug Bewegung und
Sauerstoff zugeführt wird, werden Kohlenhydrate und Fette zu
relativ gleichen Teilen zur Energiegewinnung benutzt.
Fette werden nicht (oder nur selten) zur primären Energiegewinnung genutzt.
>Da braucht es keiner Wundermittel und Mineralien werden bei
ausgewogener Ernährung in ausreichendem Maße aufgenommen.
Du meinst abwechslungsreiche Zivilisationskost? Dann müsste
mein K-Kassenbetrag ja sinken. Er steigt aber weiter, eben
genau wegen diesen Stoffwechselkrankheiten.
Auch wenn Du es nicht hören willst.
Die Versorgung mit Lebensmittel war noch nie so gut wie gegenwärtig. Sowohl von der Menge wie von der Qualität.
Das Fertig- und hoch rafinierte Produkte keine optimale Nahrung darstellen, da stimmen wir überein. Nur ist der Grund, warum sie suboptimal sind ein anderer als der von Dir vorgebrachte.
Eines der Hauptprobleme ist die zu hohe Energiezufuhr bzw. andersherum die zu geringe Bewegung eines Großteils der Bevölkerung.
Aber das ist immer noch nur ein Teilaspekt.
Gandalf