Ein Looser; aber einer der die Welt verändert wird!!! (?)
Tag erst mal…
Jo; der Titel sagt eigentlich schon das meiste über die Paradoxie von mir aus…
Zweifellos bin noch jung und meiner Rolle vielleicht noch nicht bewusst. Ich bin 19.
(auch wenn ich aus meinem bisherigen ‚Schicksal‘ behaupten würde das ich schon einige Lebenserfahrung mehr habe als andere in meinem Alter)
Naja ich muss sagen ich bin doch teilweise mit meiner Aussenseiterposition zufrieden. Es ‚erhebt‘ mich für mich persönlich
ein wenig; und macht mich vielleicht auch ein bischen unverletzbarer anderen gegenüber.
Ich bin aber nicht glücklich (gut; wer ist schon zufrieden…).
Ich hasse mich; dabei liebe ich mich doch!
Ich bin so’n harter Kerl; und dabei doch so sensibel!
Ich bin so labil. Ich weiss nicht was ich bin. Ich zweifle immer an mir selber. Ich bin frustriert.
HILFE!
Ein Looser; aber einer der die Welt verändert wird!!! (?)
Hallo Matze,
Deinen Beitrag habe ich irgendwie als eine Herausforderung der grauen geistesarmen Allgemeinheit verstanden. Ein glänzender Held, zerrissen von inneren Konflikten, erhebt sich unverletzbar über den vor Normalität stinkenden Alltag und wiegt sich in der Rolle eines Aussenseiters.
Wir sind aber alle einzigartig, lieben und hassen uns zugleich, fühlen uns manchmal einsam und träumen. Wenn Du Dein göttlicher Blick auf uns, das Fussvolk, herablässt, wirst du das mit Sicherheit erkennen.
Übringens,19 ist nicht mehr „ganz jung“. Mit 19 schreiben schon manche Romane, oder reisen um die Welt, oder kämpfen in Afghanistan. Ein 19-jähriger wird in der Gesellschaft als Erwachsener akzeptiert und auch als solcher Betrachtet, das heisst für ihn unter anderem, er kann seine geistlichen Eskapaden nicht mehr auf die Unerfahrenheit und Pubertät schieben.
Was ich Dir raten könnte, falls du tatsächlich um Hilfe rufst (was ich bezweifle), ist, zu Dir selbst zu stehen, so wie du bist (was Du wahrscheinlich bisher nicht getan hast).
Es gibt ja ein Bibelgebot: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Das bedeutet, Du sollst erst lernen, Dich selbst zu lieben. Der Gedanke ist übrigens nicht neu und wird immer wiederholt. Wenn Du es einmal schaffst (und das ist nicht so einfach, wie es scheint), wird alles seine Ordnung finden.
Viel Spaß, Desperado
Wenn Du Dein göttlicher Blick auf uns, das Fussvolk, herablässt,
wirst du das mit Sicherheit erkennen.
Ne ich bin nicht narzistisch oder was auch immer. Ich schaffe es in Wirklichkeit ja nicht mal meinen Blick zu erheben um anderen in die Augen zu schauen.
Es ist auch nämlich so, das dieser Glaube wirklich was ‚verändern‘ zu können WIRKLICH das einzigste was mir Hoffnung bringt (,das -extrem- gesagt mich am Leben hält).
Ich will fei nicht dramatisch klingen, das ist nicht beabsichtigt.
Hey Matze,
auch wenn aus deinem Eintrag nicht so klar hervorgeht inwiefern du Hilfe suchts - ich kann dich verstehen. Ist doch ein gutes Gefühl oder?
Ganz liebe GRüße,
Eileen