hallo zusammen,
hab vor ein paar tagen meine erste blinkschaltung zusammen gelötet und bin sehr stolz drauf (was gibt’s da bitte zu lachen?) - auf jeden fall suche ich jetzt ein paar schaltungen um mich langsam nach oben zu tasten.
wer kann mir da helfen?
Hallo!
Hab vor einigen Jahren mit der Bastelei angefangen, und zwar mit einem Busch-Elektronik-Experimentiersystem. Kann ich nur empfehlen. Der größte Kasten hat damals 200,- DM gekostet, hat sich aber echt gelohnt. Enorm viele interessante Schaltungen, einfach und schnell zusammenzubauen, dazu ausführliche Erklärungen.
Kann ich - wie gesagt - wärmstens empfehlen.
Schönen Gruß
Andre
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Ich hatte als etwa 14jähriger einen Kosmos-Elektrobaukasten zu Weihnachten bekommen. Das war der erste Kasten eines mehrstufigen Programms, dessen Ziel es war, einen Radioempfänger zu bauen. Praktisch waren die Steckplatten, auf denen man sich seine Schaltungen zusammenstecken konnte. Beim Grundkasten waren schon viele Schaltungen aufzubauen und alles war gerade für den Anfänger gut erklärt.
Die Freude an einem geglückten Selbstbaugerät ist, wie ich aus jahrzehntelangem Bastlerleben weiß, sehr groß. Sei aber nicht unglücklich wenn´s mal nicht auf anhieb klappt. Beim Fehlersuchen lernt man am meißten.
Wie ich aus den Vorschlägen andere Teilnehmer erkenne sind Baukästen faforisiert. Ich habe immer eine Brettschaltung für die ersten, schnellen Versuche bevorzugt. Sie hat den Vorteil das Du alle alten, gebrauchten Bauteile unabhängig von Größe oder Abmessung verwenden kanst und desshalb am billigsten ist.
solltest Du weitere Fragen haben ich beantworte sie gerne.
zwischenbillanz
erstmal danke für die vorschläge. ein paar probleme bleiben leider - z.b ein „baukasten“ kommt aus kostengründen nich in frage (weihnachten ist auch schon verplant) - also favorisir zur zeit den vorschlag von josef, aber wurden fast alle schaltungen mit IC vereinfacht. da befürcht ich das das am anfang eher verwirrend ist.
Hallo!
Nochmal zu dem Busch-Kasten: Hat den Vorteil das alle Bauelemente auf kleinen Bausteinen montiert sind und so universell einsetzbar sind. Kannst z.B. ziemlich schnell und ohne viel Gefummel eigene Schaltungen aufbauen und probieren (wichtig, da es keine Schaltung gibt die auf Anhieb funktioniert ) ). Nur falls ein Baukasten doch mal für dich in Frage kommt…
Ich denke, daß Du auch am Anfang schon mit IC´s arbeiten kannst, vor allem wenn du Schaltungen „nur“ nachbaust (wobei dabei auch die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sie gleich funktionieren). Du mußt dann nur wissen was der IC „macht“ („was schick ich wo rein, was kommt dann wo raus“) und darfst natürlich nicht fragen, warum das so ist
Andernfalls empfehl ich dir mal in ´ner Bücherei vorbeizuschauen, s´gibt viel Literatur über Elektronik, v.a. auch für Anfänger mit den wichtigsten Grundlagen (Vorstellung der Bauelemente (Kond., Widerstand, Transistor,…)). Ist auf jeden Fall sinnvoll sich sowas mal anzueignen (und natürlich obligatorisch wenn du komplett eigene Schaltungen „erfinden“ willst).
Schönen Gruß
Andre
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vieleicht kannst du dich auch mit steckplatinen (z.B. Conrad 52 6860) anfreunden, da lassen sich die Bauteile ohne löten einsetzen und säter wiederverwenden, ich probier fast alles zuerst auf so nem steckbrett aus. später geh ich auf loch/streifenraster oder mach gleich ne geätzte platine (aber meist nur wenn mehr als 2 exemplare zu bauen sind)
dann gibbet noch die methode mit weichholz brettern und reißnägeln als lötstützpunkte, oder halt 2 reihige lötleisten… oder freifliegender 3D aufbau…
Ich habe immer eine Brettschaltung für die ersten, schnellen Versuche bevorzugt.
Heute baue ich meine experimentellen Schaltungen auf Euro-Lochraster auf und verdrahte entweder mit Schaltdraht nach Layout, seltener mit Fädeltechnik, weil sich die Fehlersuche in einem Drahtwust doch schwieriger gestaltet. Mein Einstieg als 14jähriger war jedoch ein Baukasten.