Batterie - ab wann wirds gefährlich? (Temperatut)

Moinmoin!

Ich hab mir für mein Moped (Simson, 6V-Elektrik) nun endlich ne Batterie zugelegt u leider nur ne Laternengarage. Ab welcher Temperatur sollte die Batterie ausgebaut werden? Sie (meine Simme) is Sommer wie Winter fast täglich im Einsatz, falls das von belang sein sollte. Je beschissener das Wetter is, desto mehr Spass hab ich :o)

Gruss

Mutschy

Moin!

Du musst Die Batterie in Deutschland eigentlich nicht ausbauen. Hier ist es nicht so kalt, dass eine Nacht einer gesunden Batterie massiv schaden würde.

Meine Motorradbatterie ist von 2001 und funktioniert noch bestens. Sie wird im Winter manchmal an den Akkujogger gehängt. Manchmal steht das Bike bei -15 Grad 1 Woche draussen und springt an.

Man kann das Problem übrigens lösen, indem man sich ein vernünftiges Mopped kauft, z.B. eine Vespa PX Lusso ohne E-Starter. Die hat gar nicht erst eine Batterie…

Grüße,

Mathias

Moin!

Du musst Die Batterie in Deutschland eigentlich nicht
ausbauen. Hier ist es nicht so kalt, dass eine Nacht einer
gesunden Batterie massiv schaden würde.

Gut zu wissen.

Meine Motorradbatterie ist von 2001 und funktioniert noch
bestens. Sie wird im Winter manchmal an den Akkujogger
gehängt. Manchmal steht das Bike bei -15 Grad 1 Woche draussen
und springt an.

Meine Simme is BJ1977 u ich brauch die Batterie nich zum Anspringen, sondern nur für Blinker u Hupe :o)

Man kann das Problem übrigens lösen, indem man sich ein
vernünftiges Mopped kauft, z.B. eine Vespa PX Lusso ohne
E-Starter. Die hat gar nicht erst eine Batterie…

Simmeheizer bleibt Simmeheizer, das wird sich so schnell nich ändern.

Grüße,

Mathias

Gruss

Mutschy

Hi,

vernünftiges Mopped … z.B. eine Vespa PX Lusso

:smile:) Ansichtssache :wink:)

Gruß
mΔx

LOL,

Man kann das Problem übrigens lösen, indem man sich ein
vernünftiges Mopped kauft, z.B. eine Vespa PX Lusso ohne
E-Starter. Die hat gar nicht erst eine Batterie…

LOL, das Fehlen der Batterie bei solchem „Fahrrad mit Hilfsmotor“
ist aber nicht wirklich ein Qualitätskriterium :smile:
Gruß Uwi

Hi!

Man kann das Problem übrigens lösen, indem man sich ein
vernünftiges Mopped kauft, z.B. eine Vespa PX Lusso ohne
E-Starter. Die hat gar nicht erst eine Batterie…

LOL, das Fehlen der Batterie bei solchem „Fahrrad mit
Hilfsmotor“

Naja, es ging ja um den Vergleich zu einer Simpson.
Und da schneidet eine Vespa PX in ausnahmslos allen Punkten besser ab, würde ich sagen…

ist aber nicht wirklich ein Qualitätskriterium :smile:

Interessant, dass sich hier so viele spontan berufen fühlen, über die Qualität der Vespa zu meckern.

Meine Vespa ist von 1986, weitgehend rostfrei, ca. 110.000 Km auf der Uhr (mit 2 Zylindern). Nicht einmal bin ich mit dem Ding liegen geblieben.
Ich habe sie seit 1988.

Grüße,

Mathias

Hi!

Naja, es ging ja um den Vergleich zu einer Simpson.

Was haben den die Simpsons damit zu tun? *grübel*

Und da schneidet eine Vespa PX in ausnahmslos allen Punkten
besser ab, würde ich sagen…

Reine Ansichtssache. Der Schmutzschutz scheint wirklich besser zu sein als bei ner Simme aus der S-Reihe, aber bist du schonmal Schwalbe oder SR50/80 gefahren?

Und: was darf denn deine PX maximal legal laufen? (Mei)Ne Simme darf offiziell 60 km/h laufen. Voll beladen u mit leichtem Gegenwind. Das macht solo 70…75 km/h, die ein gut gepflegter Motor problemlos bringt.

ist aber nicht wirklich ein Qualitätskriterium :smile:

Interessant, dass sich hier so viele spontan berufen fühlen,
über die Qualität der Vespa zu meckern.

Ich meckere nich über Sachen, die ich nich kenne. Vespas kenne ich leider nur vom Sehen. Es würde mich allerdings schonmal reizen, so ein Ding zu fahren. Aber nich diese neumodischen Plasteklos, sondern ein „Moped mit Stil“. Eben so ne richtige „alte Schüssel“.

Meine Vespa ist von 1986, weitgehend rostfrei, ca. 110.000 Km
auf der Uhr (mit 2 Zylindern). Nicht einmal bin ich mit dem
Ding liegen geblieben.
Ich habe sie seit 1988.

Meine Simme is von 1977, ich hab sie seit letztem Jahr u ich bin IMMER damit heimgekommen. Auch, wenns mir unterwegs den halben Motor zerlegt hat, bis nach hause hat sie mich noch gebracht: Ich war unterwegs u ein Sicherungsring vom Kolbenbolz meinte, er müsste bei 60…65 km/h aus seiner Nut im Kolben entfleuchen u sich zwischen Kolben u Zylinder setzen. Dabei hats mir den ersten Kolbenring zerhaun. Vor der Haustür hats dann (nach zig klemmern auf 30 km Fahrt) den 2. Ring auch erwischt, so dass sie vorm Hoftor ausging.

Grüße,

Mathias

Gruss

Mutschy

Hallo,

LOL, das Fehlen der Batterie bei solchem „Fahrrad mit
Hilfsmotor“

Naja, es ging ja um den Vergleich zu einer Simson.
Und da schneidet eine Vespa PX in ausnahmslos allen Punkten
besser ab, würde ich sagen…

Na hoffentlich irrst du dich da mal nicht :wink:

Wenn schon ein Vergleich, dabei soll es natürlich um die
gleiche Fahrzeugklasse gehen, also 50cm³ mit kl. Modedschein.

Interessant, dass sich hier so viele spontan berufen fühlen,
über die Qualität der Vespa zu meckern.

Nö, will ja keiner meckern, bloß

1) Es ging nicht um Elektrostarter.
2) Wer mit Modedschein eine Simson fährt, will sicher nicht
 mit einer 50cm³-Vesper tauschen und sich dann von seinen 
 Kumpels auslachen lassen. Eher umgekehrt. 

Meine Vespa ist von 1986, weitgehend rostfrei, ca. 110.000 Km
auf der Uhr (mit 2 Zylindern). Nicht einmal bin ich mit dem
Ding liegen geblieben. Ich habe sie seit 1988.

Ach, die alten DDR-Modeds liefen meist 20 Jahre und mehr.
Ich hatte damals eine gut 15J. alte Schwalbe, die später
mein jüngerer Bruder, dann meine kleine Schwester und noch
später ein Verwandter gefahren hat. Die war dann schon lange
weit über 20J. alt und lief.

Was denkst du, wie alt die Simson vom Fargesteller sein wird?
Kleiner Tip: Nach 1989 wurde Simson recht schnell dicht gemacht.

Es gibt hier aber noch einen ganzen Haufen von den Dingern
und man bekommt kaum eines unter 300€…400€ (techn. guter
Zustand vorrausgesetzt).

Gruß Uwi

Hallo,

nochmal zum Thema:
Wenn ein Bleiakku gut geladen ist, dann friert der hier in
Dtl. nicht ein.
Bei einem leeren Akku sieht es aber wohl anders aus.
Deshalb also auf guten Ladezustand achten, was ja auch wegen
Sulfatisierung allemal zu empfehlen ist.
Gruß Uwi

Ich hab mir für mein Moped (Simson, 6V-Elektrik) nun endlich
ne Batterie zugelegt u leider nur ne Laternengarage. Ab
welcher Temperatur sollte die Batterie ausgebaut werden? Sie
(meine Simme) is Sommer wie Winter fast täglich im Einsatz,
falls das von belang sein sollte. Je beschissener das Wetter
is, desto mehr Spass hab ich :o)

Gruss

Mutschy

Danke u ein * dafür! owT
.

Hi!

LOL, das Fehlen der Batterie bei solchem „Fahrrad mit
Hilfsmotor“

Naja, es ging ja um den Vergleich zu einer Simson.
Und da schneidet eine Vespa PX in ausnahmslos allen Punkten
besser ab, würde ich sagen…

Na hoffentlich irrst du dich da mal nicht :wink:

Wenn schon ein Vergleich, dabei soll es natürlich um die
gleiche Fahrzeugklasse gehen, also 50cm³ mit kl. Modedschein.

Ja, der Fehler ist mir auch schon aufgefallen. Nehmen wir eben eine Vespa PK 50.

Interessant, dass sich hier so viele spontan berufen fühlen,
über die Qualität der Vespa zu meckern.

Nö, will ja keiner meckern, bloß

  1. Es ging nicht um Elektrostarter.
  2. Wer mit Modedschein eine Simson fährt, will sicher nicht
    mit einer 50cm³-Vesper tauschen und sich dann von seinen
    Kumpels auslachen lassen. Eher umgekehrt.

Was wären das dann für Kumpels…?

Meine Vespa ist von 1986, weitgehend rostfrei, ca. 110.000 Km
auf der Uhr (mit 2 Zylindern). Nicht einmal bin ich mit dem
Ding liegen geblieben. Ich habe sie seit 1988.

Ach, die alten DDR-Modeds liefen meist 20 Jahre und mehr.
Ich hatte damals eine gut 15J. alte Schwalbe, die später
mein jüngerer Bruder, dann meine kleine Schwester und noch
später ein Verwandter gefahren hat. Die war dann schon lange
weit über 20J. alt und lief.

Wieviele Km?

Ich kenne die Schwalben als „Kolbenfresser“. Alle 20-30 TKM waren die hin. Ich hatte mal eine Zeit lang für 2 Freunde ein bisschen was an den Dingern gemacht.
Nicht schlecht, aber qualitativ kein Vergleich zu den Vespas aus den 80ern.
So eine Vespa, die nie getunt und immer regelmässig gewartet wurde, musste man auch mit 80.000 Km nicht auf machen.

Was denkst du, wie alt die Simson vom Fargesteller sein wird?
Kleiner Tip: Nach 1989 wurde Simson recht schnell dicht
gemacht.

Ich weiß nicht, wie alt das Ding ist.

Es gibt hier aber noch einen ganzen Haufen von den Dingern
und man bekommt kaum eines unter 300€…400€ (techn. guter
Zustand vorrausgesetzt).

Das zeigt ja schon die „market appreciatrion“. Eine Vespa in gutem Zustand kostet immer über 500 Euro… :wink:

Naja, mit ging es weniger darum, die Schwalbe schlecht zu machen, als klarzustellen, dass die Vespa Modelle aus den 80er Jahren sehr dauerhaft und hochwertig waren.
Und aufgrund der fehlenbden Batterie eben auch deutlich zuverlässiger und wartungsfreundlicher.
Dazu kommt, dass man immer ein Ersatzrad dabei hat.

Grüße,

Mathias

Hi!

Naja, es ging ja um den Vergleich zu einer Simpson.

Was haben den die Simpsons damit zu tun? *grübel*

??

Und da schneidet eine Vespa PX in ausnahmslos allen Punkten
besser ab, würde ich sagen…

Reine Ansichtssache. Der Schmutzschutz scheint wirklich besser
zu sein als bei ner Simme aus der S-Reihe, aber bist du
schonmal Schwalbe oder SR50/80 gefahren?

Ja.

Und: was darf denn deine PX maximal legal laufen? (Mei)Ne
Simme darf offiziell 60 km/h laufen. Voll beladen u mit
leichtem Gegenwind. Das macht solo 70…75 km/h, die ein gut
gepflegter Motor problemlos bringt.

Ich habe hier beim Vergleich nicht allzu genau aufgepasst.
DIe PX gibt es von 80 - 200cc.
Meine darf 90 laufen, sie hat einen 135cc Aufrüstsatz.

Mit den 50er Simson muss man die PK 50 vergleichen. Die laufen meist so um die 60 ohne Tuning. Mit Tuning dann bis zu 150.

ist aber nicht wirklich ein Qualitätskriterium :smile:

Interessant, dass sich hier so viele spontan berufen fühlen,
über die Qualität der Vespa zu meckern.

Ich meckere nich über Sachen, die ich nich kenne. Vespas kenne
ich leider nur vom Sehen. Es würde mich allerdings schonmal
reizen, so ein Ding zu fahren. Aber nich diese neumodischen
Plasteklos, sondern ein „Moped mit Stil“. Eben so ne richtige
„alte Schüssel“.

Komm vorbei, dann darfst Du gerne mal eine Runde drehen. Fehlen nur noch ein paar Restarbeiten, die wir dann ja bei einem Bier zusammen erledigen könnten…

Die Kiste steht seit 1995 ohne TÜV in der Garage. Neue Reifen und Bremsen habe ich da. Es müssen nur noch die Seilzüge eingestellt werden… :wink:

Sie springt übrigens beim 2. Kick an. Habe ich die Tage probiert. Nach 3 Jahren.

Meine Vespa ist von 1986, weitgehend rostfrei, ca. 110.000 Km
auf der Uhr (mit 2 Zylindern). Nicht einmal bin ich mit dem
Ding liegen geblieben.
Ich habe sie seit 1988.

Meine Simme is von 1977, ich hab sie seit letztem Jahr u ich
bin IMMER damit heimgekommen. Auch, wenns mir unterwegs den
halben Motor zerlegt hat, bis nach hause hat sie mich noch
gebracht: Ich war unterwegs u ein Sicherungsring vom
Kolbenbolz meinte, er müsste bei 60…65 km/h aus seiner Nut
im Kolben entfleuchen u sich zwischen Kolben u Zylinder
setzen. Dabei hats mir den ersten Kolbenring zerhaun. Vor der
Haustür hats dann (nach zig klemmern auf 30 km Fahrt) den 2.
Ring auch erwischt, so dass sie vorm Hoftor ausging.

…und genau deshalb sollte man eine Vespa fahren. Damit passiert so etwas nicht.

Mein Vater hat eine neue PX, eine der allerletzten. Mit Kat, 125cc, schöner Farbe u.s.w. Damit fahre ich ab und an. Macht unheimlich Spass.

Meine eigene nehme ich nun diesen Winter endlich mal in Angriff.

Grüße,

Mathias

Hi!

Ach, die alten DDR-Modeds liefen meist 20 Jahre und mehr.
Ich hatte damals eine gut 15J. alte Schwalbe, die später
mein jüngerer Bruder, dann meine kleine Schwester und noch
später ein Verwandter gefahren hat. Die war dann schon lange
weit über 20J. alt und lief.

Wieviele Km?

Lt Tacho ~9 tkm, aber der ging 20 Jahre lang nich… Ausserdem hab ich mittlerweile nen regenerierten S51-Motor (4-Gang) drin.

Ich kenne die Schwalben als „Kolbenfresser“. Alle 20-30 TKM
waren die hin. Ich hatte mal eine Zeit lang für 2 Freunde ein
bisschen was an den Dingern gemacht.

Wenn du Nachbau-Garnituren (Kolben u Zylinder, Neupreis ~30 €) nimmst, is nach 15-20 tkm Feierabend, bei den originalen DDR-Garnituren wird ein Neuschliff für ~45€ nach 30-40 tkm fällig. Die Haltbarkeit der DDR-Garnituren is aufgrund der verwendeten Materialien und der besseren Verarbeitung weitaus höher.

Nicht schlecht, aber qualitativ kein Vergleich zu den Vespas
aus den 80ern.
So eine Vespa, die nie getunt und immer regelmässig gewartet
wurde, musste man auch mit 80.000 Km nicht auf machen.

Oha, da komm ich wirklich nich mit. Aber ich fahre aus Kostengründen Simson. Ausserdem schraube ich gerne.

Was denkst du, wie alt die Simson vom Fargesteller sein wird?
Kleiner Tip: Nach 1989 wurde Simson recht schnell dicht
gemacht.

Ich weiß nicht, wie alt das Ding ist.

Mittlerweile 30 Jahre.

Es gibt hier aber noch einen ganzen Haufen von den Dingern
und man bekommt kaum eines unter 300€…400€ (techn. guter
Zustand vorrausgesetzt).

Das zeigt ja schon die „market appreciatrion“. Eine Vespa in
gutem Zustand kostet immer über 500 Euro… :wink:

Naja, mit ging es weniger darum, die Schwalbe schlecht zu
machen, als klarzustellen, dass die Vespa Modelle aus den 80er
Jahren sehr dauerhaft und hochwertig waren.
Und aufgrund der fehlenbden Batterie eben auch deutlich
zuverlässiger und wartungsfreundlicher.
Dazu kommt, dass man immer ein Ersatzrad dabei hat.

Ich hab bei ~ 30 tkm/Jahr Simson noch nie ein Ersatzrad gebraucht… Und die Batterie brauch ich nur für Blinker u Hupe. Alles andere is „autark“, denn es gibt 3 separate Stromkreise:
1x Zündung
1x Frontlicht
1x Brems- u Rücklicht, Batterieladung
Wird nicht gebremst, werden die von der Lichtmaschine kommenden 21W für die Batterieladung genutzt, ggf abzüglich der 6,2 W für Rücklicht (5W) u Tachobeleuchtung (1,2 W).

Grüße,

Mathias

Gruss

Mutschy

MOiN!

Ach, die alten DDR-Modeds liefen meist 20 Jahre und mehr.
Ich hatte damals eine gut 15J. alte Schwalbe, die später
mein jüngerer Bruder, dann meine kleine Schwester und noch
später ein Verwandter gefahren hat. Die war dann schon lange
weit über 20J. alt und lief.

Wieviele Km?

Lt Tacho ~9 tkm, aber der ging 20 Jahre lang nich… Ausserdem
hab ich mittlerweile nen regenerierten S51-Motor (4-Gang)
drin.

9 TKm sind gar nichts.
20 Jahre Stillstand ist bei den Dingern ja kein Thema. Neue Reifen, neue Bremsbeläge, Ölwechsel und los.
Spannend wird es, wenn man die Kisten wirklich viel fährt. Und da habe ich eben mit der Vespa ausgesprochen gute Langzeiterfahrung.

Ich kenne die Schwalben als „Kolbenfresser“. Alle 20-30 TKM
waren die hin. Ich hatte mal eine Zeit lang für 2 Freunde ein
bisschen was an den Dingern gemacht.

Wenn du Nachbau-Garnituren (Kolben u Zylinder, Neupreis ~30 €)
nimmst, is nach 15-20 tkm Feierabend, bei den originalen
DDR-Garnituren wird ein Neuschliff für ~45€ nach 30-40 tkm
fällig. Die Haltbarkeit der DDR-Garnituren is aufgrund der
verwendeten Materialien und der besseren Verarbeitung weitaus
höher.

Die Kisten standen in München. Von dort habe ich die Teile von einem Dealer in DD per Mailorder bestellt.
Ich hatte leider nicht die Möglichkeit, die halbe Ex-DDR abzufahren, um den richtigen Ersatzkolben nach 20 Jahren aus einer Garage zu ziehen…

Nicht schlecht, aber qualitativ kein Vergleich zu den Vespas
aus den 80ern.
So eine Vespa, die nie getunt und immer regelmässig gewartet
wurde, musste man auch mit 80.000 Km nicht auf machen.

Oha, da komm ich wirklich nich mit. Aber ich fahre aus
Kostengründen Simson. Ausserdem schraube ich gerne.

Ich hatte hier mal eine Vespa PX 80 von 1982 stehen, die nach Scheckheft(!!!) 120.000 Km auf der Uhr hatte. Es waren alle Rechnungen für Servicearbeiten seit EZ dabei, 1. Hand, aus Erbschaft.
Das Ding sah fürchterlich aus, alles verkrazt, aber der Motor war so gut wie dicht und lief. Vollgas 65 zwar nur, aber er lief. Ich fand in den rechnungen keinen Hinweise auf Arbeiten am Motor außer Ölwechsel und Vergaser nachstellen / LuFi reinigen (ist aus Metall, wird nur gereinigt, nicht weggeworfen) / BenFi wechseln.

Ich habe dann den Zylinder demontiert. Leider keine Photos gemacht. Kolben und Brennraum waren schwarz, die Kolbenringe in den Nuten festgekokt. Liessen sich keinen mm mehr bewegn.
Habe sie dann mit dem Schraubenzieher rausgekrazt und mir fielen jeweils 3-4 Teile entgegen. Kopf etwas geplant, alles gereiningt, neue Kolbenringe und Fußdichtung. Neue Kerze/Öl/Reifen/Bremsen/Batterie (mehr s.u.). Kiste lief. 90 Km/h nach Tacho, also ca. Werksangabe (77 Km/h).

Es gibt bei den Serienteilen eigentlich nur wenige richtige Schwachstellen: die Stoßdämpfer. Die habe ich bei allen PX, die ich für Bekannte oder zur Aufbesserung des Studienbugets „gemacht“ hatte, immer sofort gegen welche von Sebac ausgetauscht. Kostet heute ca. 150 Eur und hält dann mindestens solange, wie der Normalmensch seine gebrauchte Vespa noch nutzt.
Dann noch das Schaltkreuz (Da muss dann der Motor zerlegt werden, hält aber bei wirklich sauberem Schalten auch ewig, bei o.g. Vespa war es wohl noch original und die Gänge sprangen nicht).
Und das Lager der Antriebswelle. Das macht man beim Schaltkreuz dann gleich mit. Ordentlich Spiel ist hier leider normal und auch kein großes Problem.
Heute würde ich mir jedoch eher für 100 Euro bei Ebay einen guten Motor (ist ja bei der Vespa alles ein einziges Teil) besorgen, als den vorhandenen Motor aufzumachen, Faulheit siegt…

Was denkst du, wie alt die Simson vom Fargesteller sein wird?
Kleiner Tip: Nach 1989 wurde Simson recht schnell dicht
gemacht.

Ich weiß nicht, wie alt das Ding ist.

Mittlerweile 30 Jahre.

Schön.

Nein, nciht „schön“. Die Dinger isnd potthässlich.
Aber für mich die einzig akzeptable Alternative zu einer Blechvespa.
Ein Plastikroller käme mir nicht ins Haus.

Es gibt hier aber noch einen ganzen Haufen von den Dingern
und man bekommt kaum eines unter 300€…400€ (techn. guter
Zustand vorrausgesetzt).

Das zeigt ja schon die „market appreciatrion“. Eine Vespa in
gutem Zustand kostet immer über 500 Euro… :wink:

Naja, mit ging es weniger darum, die Schwalbe schlecht zu
machen, als klarzustellen, dass die Vespa Modelle aus den 80er
Jahren sehr dauerhaft und hochwertig waren.
Und aufgrund der fehlenbden Batterie eben auch deutlich
zuverlässiger und wartungsfreundlicher.
Dazu kommt, dass man immer ein Ersatzrad dabei hat.

Ich hab bei ~ 30 tkm/Jahr Simson noch nie ein Ersatzrad
gebraucht…

Ich auf den über 100.000 Km mit der Vespa sicher 6-7 mal.

Und die Batterie brauch ich nur für Blinker u
Hupe. Alles andere is „autark“, denn es gibt 3 separate
Stromkreise:
1x Zündung
1x Frontlicht
1x Brems- u Rücklicht, Batterieladung
Wird nicht gebremst, werden die von der Lichtmaschine
kommenden 21W für die Batterieladung genutzt, ggf abzüglich
der 6,2 W für Rücklicht (5W) u Tachobeleuchtung (1,2 W).

So ähnlich funktioniert das bei der Vespa PX bis 1983 auch. Die haben eine Batterie für Blinker und Licht.
Die Zündung funktioniert ohne Batterie (Unterbrecher).

Beim Modell PX „Lusso“ ab 1984 gab es eine Batterie dann nur noch bei den E-Starter Modellen.

Grüße,

Mathias