Hallo,
es gibt inzwischen Kondensatoren mit Kapazitäten bis ca. 2500F…5000F.
Eine typische Anwendung wäre, eine Batterie von Stromspitzen zu entlasten, wenn ein hoher Nennstrom (Elektroauto fährt Berg hinauf) gefordert ist oder rückgeliefert wird (Rekuperation).
Der Superkondensator kann einen solchen hohen Strom über eine gewisse Zeit liefern (ein paar Sekunden bis ca. 1…2min), dabei wird er entladen und seine Nennspannung verringert sich linear (konstanter Entladestrom).
Meine Frage ist: Wie werden eigentlich die Batterie und der Kondensator geschaltet? Die Batterie arbeitet als reale Spannungsquelle, die nicht mit hohem Strom belastet werden darf, der Kondensator als reale Stromquelle, dessen Nennspannung sich dermaßen ändert, daß eine Nutzung als „Batterieersatz“ nicht in Frage zu kommen scheint? Vermutlich benötigt man dazu Anpaßschaltungen und ein aufwendiges Batteriemanagement (hinsichtlich Innenwiderstand, Nennspannung usw.).
Wie erreicht man, daß man den hohen Strom aus dem Kondensator entnehmen kann, dabei gleichzeitig das Spannungsniveau erhalten bleibt, das aus der Batterie stammt (z.B. 12V bei 50A Dauerstrom über 1min)?
Gruß,
Watchercallit.
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